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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TTL Pegel auf 9 bis 12 Volt erweitern


Autor: Markus Gronotte (happyhippo4u)
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Moin,

Ich möchte einen Digitalausgang eines AtMega8 so ändern, dass ich bei 
Low 0V und bei High 12V habe. Die Versorgungsspannungen von 12V und 5V 
sind vorhanden. Gibt es da vielleicht einen CMOS-Chip der sich dafür 
eignet? Vll. eine Art Inverter, wo man die Grenze zwischen High und Low 
selber festlegen kann oder irgendwas in der Art?

MfG,

   Markus

Autor: Basti (Gast)
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vieleicht einfach so?

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Ansosnten such mal nach BUFFERn die Unterstützen (meist) das Betreiben 
mit 12V und als Eingang TTL Pegel.

Autor: A.K. (Gast)
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CMOS 4104

Autor: Dennis (Gast)
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Einen Inverter (und andere Gatter) der 4000er Rheihe kannst du nur 
umgekehrt verwenden. Also das Gatter kann mit 5 Volt versorgt werden, 
aber es toleriert  15 bis 18 Volt an seinen Eingängen. So kannst du 
prima den Eingangsspannungsbereich deines Mikrocontrollers erweitern von 
5V auf 12V. Für Ausgangspins geht das aber nicht. Das Problem liegt in 
der von aussen nicht wirklich gut beeinflussbaren Triggerschwelle der 
Gatter, die irgendwo im Bereich der halben Betriebsspannung liegt. Bei 
12 Volt also bei etwa 6 Volt. Dazu kommen Bauteilstreuungen und 
Temperaturgang. Kann also sein das es mehr oder weniger zufällig mal 
klappt ein mit 12 V betriebenes Gatter mit einem 5V Pegel anzusteuern. 
Ist aber dann keine "saubere" Schaltung.

Es gibt noch einen Trick, aber der ist auch gepfuscht: Wenn du ein 
Gatter insbesondere mit Schmitttriggereingängen verwendest, dann kannst 
du in die Versorgungsspannungsleitung des Gatters einen Widerstand 
einfügen. Bis zu 10k sind möglich und das Gatter arbeitet noch. 
Allerdings ist der Gatterausgang dann nicht belastbar und es muss ein 
Impedanzwandler folgen. Der Vorteil ist ein leicht verschobenes 
Hysteresefenster. Aber dran denken: Das Gatter wird ausserhalb der 
Spezifikationen betrieben und es gibt keine Garantieen dass dieser 
Pfusch dauerhaft läuft.

Zu deinem Problem: Nimm doch ein Transistorarry (als IC) oder einen 
Motortreiber wenn du hohe Lasten treiben musst etc... was soll denn 
genau angeschlossen werden an den Ausgangspins?



Autor: A.K. (Gast)
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> Also das Gatter kann mit 5 Volt versorgt werden,
> aber es toleriert  15 bis 18 Volt an seinen Eingängen.

Ich kenne von den 4000ern genau 2 auf die das zutrifft: 4049 und 4050. 
Alle anderen verhalten sich wie Controller oder 74HC und nehmen übel.

Autor: Markus Gronotte (happyhippo4u)
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Hallo A.K. Danke dir für den Tip das scheint genau das zu sein was ich 
suche und der Chip ist sogar noch schön günstig. Bis wieviel Hz kann man 
mit dem Ausgang bei 12V wohl noch einen IRF730 Gate treiben (ca 700pF)?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Dennis wrote:
> Einen Inverter (und andere Gatter) der 4000er Rheihe kannst du nur
> umgekehrt verwenden. Also das Gatter kann mit 5 Volt versorgt werden,
> aber es toleriert  15 bis 18 Volt an seinen Eingängen.

Quatsch mit Soße, es gibt natürlich auch CMOS-Aufwärtspegelwandler, z.B. 
CD4504 (6-fach) oder CD40109 (4-fach).


Peter

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Markus Gronotte wrote:

> suche und der Chip ist sogar noch schön günstig. Bis wieviel Hz kann man
> mit dem Ausgang bei 12V wohl noch einen IRF730 Gate treiben (ca 700pF)?

Für solche Aufgaben schalte ich einfach nen BC550 + BC560 als 
Komplementärstufe dahinter.


Peter

Autor: Markus Gronotte (happyhippo4u)
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@  A.K. Ich habe gerade nochmal genauer in das Datenblatt der 4049/4050 
geschaut. Die konvertierung erfolgt dort ja von CMOS nach TTL- Ich 
brauch  das ja umgekehrt. Ein 5V-TTL Pegel soll nach 12V. Der Vorschlag 
von Basti hat leider den Nachteil dass diese Lösung nicht sehr schnell 
ist, weil mit den 12V das Gates eines IRF730 (FET) angesteuert werden 
soll.

@Peter Dannegger: Danke! Der ist jetzt glaub ich genau das was ich 
suche.

Autor: Murkus Granate (Gast)
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Du bist echt lernresistent. Dieter und MaWin haben dir's doch schon 
haarklein erklärt.

http://groups.google.de/group/de.sci.electronics/b...

Kein Wunder, dass das mit dem Studium nichts geworden ist.

Autor: Blaubärs Freund (Gast)
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Uuuu der war fiiiis, aber irgendeiner musste es ihm ja mal sagen :)

Autor: Markus Gronotte (happyhippo4u)
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@Blaubärs Freund: Jetzt mal im Ernst. Ich habe in der Newsgroup dort 
eine Frage gestellt, wie man denn den Pegel umwandelt. Genau wie hier 
jetzt auch. Im Gegensatz zu hier wurde dort in der Newsgroup lediglich 
gesagt dass das was ich damit vorhabe nicht geht, aber eine brauchbare 
Antwort war selbst bei den über 10 Antworten (meine nichtmal mitgezählt) 
nicht dabei. HIER habe ich jedoch endlich eine BRACHBARE Antwort 
gefunden.

Deshalb nochmal vielen Dank für die präsise und BRAUCHBARE Antwort von 
Peter.

MfG,

   Markus

Autor: Philipp Co (ba4_philipp)
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Hallo,

ich habe mal, weil ich eh einen LM324 in der Schaltung hatte und noch 
ein OP frei war diesen für genau den Zweck benutzt. Der wurde mit 12V 
versorgt und wurde als Komparator geschaltet. Mit dem Spannungsteiler an 
einem Eingang kannst dir dann die Schwelle einstellen und so aus 0 und 
5V -> 0 und (fast) 12V erzeugen. Der Lm324 macht glaub ich auch max. 
20mA. Falls das bei dir reicht. Und super simpel ist das ganze auch 
noch.

Gruß Philipp

Autor: A.K. (Gast)
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@Markus:

Nur der erste Tip mit dem CD4104 war an dich adressiert, das ist ein 
Aufwärtswandler. Der zweite Text widersprach Dennis' These, dass sich 
jeder CD4000er als Abwärtswandler eignet.

Hättest du gleich geschrieben, dass es um die Ansteuerung eines 
Power-MOSFETs geht, wäre viel überflüssige Tipparbeit unterblieben. 
Dafür sind spezielle ICs zustanding, z.B. ICL7667, Logik-Gates sind 
dafür zu schwach.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Ja,
der ICL7667 kann nämlich auch den Strom liefern, der vom FET benötigt 
wird !

IR210x kommt auch noch in Frage. Da (www.irf.com) gibt es evtl. auch 
Arrays mit mehrere Low-Side-Drivern.

Autor: Granten Murkus (Gast)
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http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-fa...

Dazu müsste man ja aber lesen...

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