Übrigens: was bitte soll man sich unter einem grafischen
Compiler vorstellen? Ein Compiler macht aus Datei A (mit
dem Quellcode) Datei B (mit dem ausführbaren Code der
Zielplattform).
Was Du wohl eher meinst ist sowas wie ein IDE. gcc selbst
bringt davon keine mit, da es 1.) eben nicht Aufgabe des
Compilers ist, und 2.) jeder die Umgebung seiner Wahl einfach
benutzen kann. Da, wo gcc herkommt, ist das für viele Leute
ein Emacs oder ein vim, für andere eben ein nedit oder ein
jedit. (Die Krankheit, daß man für jede Zielplattform eine
neue IDE erst extra zu bedienen lernen muß, ist unter Windows
entstanden, weil es nie ein Hersteller geschafft hat, eine
unabhängige IDE zu entwerfen, in die dann die Compiler
verschiedener Hersteller und für verschiedene Zielplattformen
integriert werden können.)
Bezüglich WinAVR ist Eric Weddingtons Vorzug für eine IDE
wohl recht eindeutig das ebenfalls mitgelieferte Porgrammer's
Notepad. Er ist in Kontakt mit dessen Autor, der wiederum
gewillt ist, auch Anregungen aufzunehmen.