Attiny2313 - Programmieren bei belegten Prog.-Pins

Gast #481484
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Hallo eine Frage,

kann ich nachträglich einen 2313 neu programmieren, wenn die benötigten
Programmier-Pins (UCSK,MOSI,MISO) im Programm als Ausgänge benutzt 
werden
und damit LED ansteuern. Diese müssen beim Einschalten des µC immer an 
sein.
Ich benutze zur Programmierung die MiniPOV2-Schaltung für den 
Parallelport
und Ponyprog.

Vielen Dank
Carsten
Gast #481489
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Was Du im Programm machst, ist irrelevant, da der µC im Reset-Zustand 
programmiert wird, und dabei sind alle I/Os hochohmige Eingänge. In 
Deinem Fall dürfte eher die externe Beschaltung der Pins Probleme 
bereiten. Wenn da tatsächlich LEDs (oder auch andere Dinge) dranhängen, 
können diese die Programmierung stören.
Gast #481890
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> alle peripheren Bauteile mit mindestens 1kOhm Serien-Widerstand an die
> AVR-ISP-Pins anschließen.
Und genau da liegt das Problem mit LEDs. Für die ist 1 kOhm i.d.R. zu 
viel. ich hatte mal ein ähnliches Problem (brauchte unbedingt die 
Programmierpins für den Anschluss von LEDs). Habe die LEDs an den 4 Pins 
über Jumper angeschlossen, die ich dann zum Programmieren eben 
rausnehmen musste. Mit eingesteckten Jumpern hat das Programmieren nicht 
funktioniert.
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #481901
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Man kann LEDs generell über Transistoren an die Programmierpins der 
AVRs anschließen. Dann gibt es solche Probleme nicht, weil die 
Transistoren sich an den Serienwiderständen nicht stören, da sie sowieso 
welche brauchen. Eine andere Möglichkeit ist das Verwenden von 
CMOS-Buffern oder gar Schieberegistern. Die können dann auch direkt an 
die Pins gelegt werden. Das muß natürlich alles beim Entwurf der 
Schaltung berücksichtigt werden, sonst ärgert man sich halt hinterher.

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