In den Datenblättern der Spannungswandler stehen eigentlich immer
Bauteil- und Dimensionierungsvorschläge drin. Die Dimensionen und Typen
an sich hängen vom Funktionsprinzip, von der Leistung der Schaltung und
dem Zweck der Kondensatoren ab.
Die fetten Elkos sind gedacht, um die ggf. noch sehr wellige
gleichgerichtete Spannung aus den Gleichrichterdioden glätten. Kommt
eine "Spannungsberg", wird der Elko teilweise gefüllt. Kommt ein
"Spannungstal" wird der Elko teilweise entleert. Der Elko wirkt als
Zwischenpuffer. Muss die Schaltung viel Strom liefern, müssen die Elkos
eben auch fetter sein. Je nach Prinzip der Gleichrichtung gibt es mehr
oder minder häufige extreme Berge und Täler, d.h. auch unterschiedliche
Anforderungen an die Grösse der Elkos. Aus dem Spannungsverlauf, der
Frequenz der Berge/Täler und dem Strom kann man die notwendige Kapazität
der Elkos bestimmt auch ausrechnen.
Die kritzeligen Keramik- und ggf. Folienkondensatoren sind gedacht, um
hochfrequente Störungen aus der gleichgerichtenen Spannung rauszuholen.
Der Widerstand eines Kondensators ist frequenzabhängig. Bei Gleichstrom
ist er unendlich und je höher die Frequenz ist, desto niedriger ist der
Widerstand. Für die hochfrequenten Störungen auf der Gleichspannung sind
diese Widerstände quasi Kurzschlüsse zur Masse, d.h. sie können sich
davonschleichen und stören deine zu versorgende Schaltung nicht mehr.
Hier kommt auch das niedrige ESR ins Spiel. Das Davonschleichen soll
möglichst optimal erfolgen. d.h. man möchte in dem Kondensator einen
möglichst niedrigen bauartbedingten ohmschen Widerstand haben.