Das war übrigens mein Versehen, 'tschuldigung Jungs. Ich hatte
Eric einen Review seines Beispielmakefiles geliefert (den ich
ihm schon lange versprochen hatte) und dort die Zeile mit dem
floating point printf() dringelassen. Die war natürlich
eigentlich als Kommentar gedacht... Eric war ein bißchen knapp
mit der Zeit bei der Fertigstellung der letzten WinAVR-Version
(die er vor allem aufgrund reparierter Compiler-Bugs angefertigt
hat), da hat er das dann auch übersehen.
Zur Frage, wer denn floating point printf() braucht: naja, sowie
man nicht mit den Bytes knausern muß, nimmt man doch gerade
fürs Debuggen gern mal printf(). Ideal ist es ja eigentlich,
wenn man für die Entwicklung einen ATmega128 benutzen kann und
dann, wenn man weiß, daß der Algorithmus und die gewünschten
Funktionen gehen, erstmal festlegt, wie groß der Controller für
den richtigen Zweck denn sinnvoll sein sollte. Andersrum kommt
man schnell in die Verlegenheit, am Ende eine Hardware designt
zu haben, bei der man nützliche Features weglassen muß, nur
weil man in der Pi-mal-Daumen Schätzung am Anfang den Controller
zu klein gewählt hat (oder man muß endlos Stunden dransetzen,
den Code mit der Hand kleiner zu feilen). Aber es ist
natürlich auch ziemlich klar, daß floating point printf()
unter einem ATmega16* keinen Sinn hat.