hmmmm, hoffentlich verdreh ich da jetzt nicht einiges, PH war nur bis
zum 4ten Semester und das is schon fast 3 Jahre her... ;)
Der folgende Geistige Erguss ist frei nach Brockhaus und meiner einer...
Thermometer
[griechisch] das, Gerät zur Temperaturmessung durch unmittelbaren
Kontakt mit dem Messkörper (Berührungsthermometer) oder durch die vom
Messobjekt ausgesandte Strahlung bei Strahlungsthermometern (Bolometer,
Pyrometer). Thermometer, die auf der thermischen Ausdehnung sowie den
damit verknüpften Volumen- oder Druckänderungen beruhen
(Ausdehnungsthermometer), unterscheidet man entsprechend dem sich
ausdehnenden Stoff.
Beim Gasthermometer (3 bis 1400K) misst man Druck und Volumen einer
definierten Gasmenge (Wasserstoff, Stickstoff, Helium u.a.) und
berechnet die Temperatur nach der thermischen Zustandsgleichung für
ideale Gase. Bei den besonders für die Kryotechnik geeigneten
Dampfdruckthermometern (Tensionsthermometer) ist der Dampfdruck einer
Flüssigkeit ein Maß für die Temperatur. Flüssigkeitsthermometer bestehen
aus einem kleinen Glaskolben zur Aufnahme der Thermometerflüssigkeit
(Quecksilber, 39ºC bis +630ºC; Toluol, 90ºC bis +110ºC; Pentan, 200ºC
bis +35ºC), deren temperaturabhängige Volumenänderung mithilfe einer
Skale gemessen wird. Beim Maximumthermometer (z.B. Fieberthermometer)
und dem Minimumthermometer lässt sich die Maximal- beziehungsweise
Minimaltemperatur bis zum Ablesen speichern. Das
Maximum-Minimum-Thermometer dient zum Messen der höchsten
beziehungsweise tiefsten Temperatur. Es ist ein u-förmig gebogenes
Alkoholthermometer, in dessen Kapillare die Flüssigkeit durch einen
Quecksilberfaden unterbrochen ist; auf beiden Enden des
Quecksilberfadens liegt je ein Eisenstäbchen, das mit dem
Quecksilberfaden jeweils in Richtung maximaler oder minimaler
Temperaturanzeige verschoben wird und nach dem Ablesen durch einen
Magneten zur Quecksilbersäule zurückgebracht werden kann. Zu den
Metallausdehnungsthermometern (Temperaturbereich von 70 bis 1000ºC)
gehören die Bimetallthermometer, die aus einem Bimetallstreifen
bestehen, der sich bei Temperaturänderungen wegen der unterschiedlichen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten der beiden Metalle krümmt. Die
Krümmung kann durch einen Zeiger sichtbar gemacht oder durch eine
Schreibvorrichtung aufgezeichnet werden (Thermograph).
Zu den Thermometern, die auf einem elektrischen Umwandlungseffekt
beruhen, gehören das Thermoelement (von etwa 1 bis 3000K) und das
Widerstandsthermometer (etwa 1 bis 1340K), bei dem die
Temperaturabhängigkeit des spezifischen elektrischen Widerstandes eines
Leiters (meist Platin, Kupfer oder Nickel) ausgenutzt wird. Die sehr
empfindlich reagierenden Halbleiterthermometer arbeiten mit
Halbleiterwiderständen (Heißleiter), die eine nicht lineare Abhängigkeit
ihres Widerstandes von der Temperatur aufweisen. Verhältnismäßig grobe
Temperaturanzeiger liefern Substanzen, die bei bestimmten Temperaturen
einen Farbumschlag zeigen (Thermochromie).
ächtz... BrockhausZurückSchieb ich hoffe das passt so... Kann das so
jemand mal bestätigen? S'is noch früh! :-)
Gruß Micha,