Wie Ätzflüssigkeit umfüllen ?

Gast #486150
Hi !

Ich habe von Reichelt das Ätzgerät 1 und habe die Flüssigkeit bisher 
drin stehen lassen.

Jetzt habe ich neulich das Zeug umgefüllt in einen 10 Liter Behälter, wo 
dest. Wasser vom Baumarkt drin war mit großen Trichter in der Wanne.

Allerdings ging da doch mehr daneben als gewollt. Ich schätze aber 
bestimmt 200-300ml. Wie macht Ihr das ?
Habt Ihr Euch eine Pumpe gekauft und pumpt das Zeug um ?

Gerade die, die nach Gebrauch das Zeug umfüllen, müssen es ja 
besser/einfachere/unkomplizierter schaffen.

Gruß ka-long
Gast #486159
>Gerade die, die nach Gebrauch das Zeug umfüllen, müssen es ja
>besser/einfachere/unkomplizierter schaffen.

Üben, üben, üben...
Ich lege immer* irgendwelche alte Lappen unter.


*Bisher einmal das Bad gewechselt.
Gast #486179
einen Plastikschlauch (1/2 Zoll) aus der Gartenabteilung einen 
Baumarktes oder Zoohandlung (1m reicht) randvoll mit Wasser füllen, 
beide Enden mit dem Daumen verschliessen, jetzt das eine Ende ins 
Ätzgerät
(Daumen natürlich weg ;-)
Das bis jetzt noch fest verschlossene 2. Ende in den Kanister (Daumen 
natürlich wieder vorher weg ;-)
der Kanister muss natürlich etwas tiefer stehen (Gesetz von den 
verbundenen Gefäßen oder so)

Peter
#486511
Ich benutze auch so eine Pumpe wie Michael. Und wenn ich damit die 
Flüssigkeit weit genug angesaugt habe, ziehe ich den Schlauch von der 
Pumpe ab und lasse den Rest per Schwerkraft weiterlaufen, wie bei 
PeterL.
#486616
Ich mach das seit über 8 Jahren mit der rusichen-Tank-Methode..
Am Schlauch rein und saugen!
Es sollte halt nur gleich beim erstenmal rausfliesen, ein 2. Mal dran zu 
sauegn ist etwas eckelig. Ich lebe noch, obwohl ich rausfinden musste 
wie das Zeuch schmeckt.

Der Schlauch wird zusammen mit dem ganzen Ätzkram nach jeder Anwendung 
odertnlich mit heissem Wasser ausgewaschen!
Gast #486618
Hallo,
also ich baue die Anlage immer auseinander, dann kann man es problemlos 
umfüllen. Wenn sie schon mal auseinander ist mach ich sie auch gleich 
sauber. Sind doch nur 2 Schrauben, Heizung und Luftschlauch raus.

mfg
Stefan
Gast #486620
> Ich mach das seit über 8 Jahren mit der rusichen-Tank-Methode..

Das ist bei benutzter Ätzlösung keine gute Idee.

Das Problem an der Sache ist nicht die Säure, sondern die Kupfer-Ionen 
in der Ätzlösung. Die sind nämlich richtig giftig!

Also, nicht nachmachen, denn das ist einfach nur leichtsinnig und dumm.

Zurück zum Eingangspostings:

Also, das Umschütten einfach ein wenig üben. Das funktioniert ähnlich 
wie mit einem vollen Kanister: Zuerst die breite Seite etwas abkippen, 
und dann über die Ecke ausgießen. Nicht zu langsam, sonst sabbert es die 
Kante herunter. Das geht mit etwas Übung wunderbar.
#486875
Ich benutz auch so ein Küvettenätzgerät und da ich es nur selten brauche 
fülle ich immer in eine Chemikalienflasche um. Ich benutze dazu einfach 
ein Aquarienschlauch und sauge mit einer Einwegspritze an (gibts in der 
Apotheke, kosten paar Cent).

Schlauch mit Wasser füllen und dann schnell in die Küvette stecken ist 
mir zu umständlich...

Ein Gewicht am Schlauchende ist nützlich damit er am Grund ansaugt, ich 
verwende ein 40cm Glasrohr an dessen Ende ich dann den Schlauch dran 
hab. Dauert zwar mit dem dünnen Schlauch etwas länger, aber dafür keine 
Sauerei.
Gast #487086
Das mit den Kupferionen stimmt so unreflektiert aber auch nicht. Sogar 
in der Anleitung zum Gerät steht das man einen Schlauch nehmen soll und 
saugen. Man muss ja nicht gleich das Ding aussüffeln. Und wenn doch: 
Mund mit Wasser ausspülen und das Beste hoffen ;-) So giftig ist Kupfer 
nicht, früher hat man Kupfersulfat als Brechmittel benutzt.
Gast #487171
> Sogar in der Anleitung zum Gerät steht das man einen Schlauch
> nehmen soll und saugen.

Da steht bestimmt, dass man "ansaugen" soll. Aber garantiert nicht, dass 
man mit dem Mund saugen soll, oder?
Gast #487242
Wenn´s elektronisch sein darf funktioniert da nicht auch so eine 
Laugenpumpe wie man sie in Waschmaschienen / Spülmaschinen findet ? 
Wollte ich demnächst mal probgieren ...
Gast #487256
Hallo,

auch wenn es schon mehrmals teil von Diskusionen in diesem Forum war:
Kupfersulfat ist giftig und wurde nicht als Abführmittel eingesetzt. 
Kupfer(II)sulfat ("Kupfervitriol") wird immer wieder mit Natriumsulfat 
(Na2SO4,"Glaubersalz") verwechselt welches als Abführmittel eingesetzt 
wurde.


Grüße Timo
Gast #487652
im Baumarkt in der Autoabteilung gibt es leere Kunststoff-Flaschen mit 
nem "Rüssel" aufm Hals -> Flasche zusammendrücken, Rüssel in die Ätze 
und Ätze aufsaugen -fertig
Gast #487660
Kupfersulfat als Brechmittel? Gottogott, da würde ich aber die Nummer 
von der Notrufzentrale bereithalten! Das war Glaubersalz (hat keine 
Kupferionen) wie schon gesagt wurde.

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