Low-Cost Stromversorgung für Werkzeug

Gast #486600
Lesenswert?

Hallo,

es geht um eine "low-cost" Stromversorgung eines elektrischen Antriebes.

Folgende Randbedingungen:
Es soll aus der Netzspannung eine Versorgungsspannung für einen 
bürstenlosen Motor erzeugt werden. Alles soll möglich günstig sein.

Die Idee (des Kunden): Es wird eine Gleichrichtung der Netzspannung 
gemacht. Danach haben wir ja positive Sinushalbwellen mit 100Hz.
davon wird ein Kondensator aufgeladen. Der Motor soll direkt mit der
Spannung am Kondensator betrieben werden. Am Kondensator stehen somit
max. ca. 310 V an. Da die Platzverhältnisse klein sind, kann kein 
rießiger
Kondensator verwendet werden. Der Motor benötigt ca. 1,5-2A. Der 
Kondensator soll die Spannung puffern und sich dabei um ca. 100V 
entladen dürfen.
Somit ergibt sich für den Kondensator ca. 80uF

Jetzt die Frage an die Netzgeräte-Spezialisten:

1) ist so eine Stromversorgung denkbar?
2) Macht der Kondensator eine solche auf und Entladung mit dem Strom 
permanent mit?
3) Was ist mit der Rückwirkung ins Netz einer solchen primitiv-Lösung?
4) Was ist aus Euer Sicht der richtige Ansatz für eine Low-Cost 
Stromversorgung?

Ob eine Steuerung für den Motor mit sowas zurechtkommt muß ich auch noch 
erst überprüfen. Vielleicht gibts dazu ja auch Erfahrung.

Gruß

Wolfgang
http://www.ibweinmann.de
Gast #486633
Lesenswert?

Oh man, und Du willst Ingenieur sein? Aber für einfachste Zusammenhänge 
frägst Du in einem Bastler-Board nach?

Wie wär's mal damit, einfach die Datenblätter verschiedener 
Kondensatoren zu lesen? Oder ist das schon zu viel verlangt?
Gast #486711
Lesenswert?

> bürstenlosen Motor  an   gleichspannung ergibt  mindesten eine
> durchgebrannte wicklung
> irgenwas is in der fragestellung absolut FALSCH

Wolfgang hat sich ja noch nicht geäussert, ob er mit dieser
Spannung direkt an den Motor gehen möchte.....

Bei der Fragestellung fehlen noch Informationen.....

Gruss Otto
Gast #486722
Lesenswert?

Hallo Otto,

natürlich wird der bürstenlose Motor mit einer entsprechenden Elektronik 
versehen. Um das geht es mir primär nicht.

Ich wollte nur von jemanden mit Netzgeräterfahrung wissen, ob diese 
primitiv-Lösung funktionieren kann, oder ob generell etwas dagegen 
spricht.

Gruß

Wolfgang
Gast #486729
Lesenswert?

Hallo Wolfgang,

theoretisch spricht nichts dagegen - die Frage ist halt, ob Du es 
schaffst, die Verlustleistung so im Gehäuse zu "verbraten", dass
die Regelung nicht stirbt. Weiterhin mußt Du natürlich die
auftretende leitungsgebundenen Störstrahlung "in den Griff kriegen".

Gruss Otto
Gast #486731
Lesenswert?

> Ich wollte nur von jemanden mit Netzgeräterfahrung wissen, ob diese
> primitiv-Lösung funktionieren kann, oder ob generell etwas dagegen
> spricht.

Na, ein Stromflusswinkel wirst Du noch berechnen können, und wenn doch 
nicht, dann kann man das auch mit einem Spice Deiner Wahl simulieren!

Man, wie kann man nur so einfälltig sein. Am besten tust Du Dich mit dem 
Gronotte zusammen, der hat Dir ja in DSE schon geantwortet.

Markus liefert sein neuartiges EKG mit Tesla-Spule und Du das 
Low-Cost-Netzgerät dazu.

Ihr beide seid das Dreamteam!

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren