Fotoresist - Plexiglasplatten

Gast #489046
Lesenswert?

Hallo,

in der professionellen Druckindustrie werden photosensitive Kunststoffe 
verwendet. Diese lassen sich belichten, an den belichteten Stellen löst 
sich der Kunststoff dann auf und es entsteht eine Maske.

(Wikipedia Artikel dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Photoresist, 
http://de.wikipedia.org/wiki/Fotofolie)

Weiß jemand ob es möglich ist diese Fotofolien auch im Hobbybereich 
einzusetzen um beispielsweise Lötmasken, Farbmasken, Lötlackmasken etc 
herzustellen? Wo kann man solche Kunststoffe beziehen? Wie kann man 
diese verarbeiten?

MfG
Stefan Noll
Gast #490847
Lesenswert?

Hi
Ich arbeite an der Uni in Edinburgh (GB) im Bereich Mikrotechnik und hab 
jeden Tag mit so nem Zeug zu tun. Wenn du moechtest schreib mir ne mail 
und ich sende dir ne Lieferantenliste, aber das Zeug ist schweine teuer, 
300€/kg aufwarts. Aber das normalerweise benutzt man die Lacke um 
bestimmte Flaechen von dem Folgeprozess abzuschotten.
Beispiel:

Du hast eine Glasplatte,
da dampfst du eine NiTi Schicht auf,
dann bringst du deinen Resist auf,
belichtest ihn mit deine Strucktur,
entwickelst sie,
und dann packst du das ganze ins Galvanikbad,
wenn die Schicht och genug ist strippst du den resist mit nem 
Loesemittel,
und dann aetzt du die NiTi mit HF weg,
und schon hast du nur noch deine Metalstruktur.

Aber da brauch man schon ein wenig Equipment.

Allerding wenn du frontplatten beschiften willst. nimm eine aetzresist 
aus der Spruehdose,du weisst schon fuer Platinene und abdafuer. Klappt 
prima.

Ich hoffe ich konnte helfen
Jensemann

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren