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Forum: Offtopic eBay, Auktion gewonnen, bezahlt, nichts erhalten, was nun?


Autor: Feadi (Gast)
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Bin ich jetzt ein Betrugsopfer geworden? Oder ist die Ware in der Post 
steckengeblieben/verloren? Gut, das kann ja keiner hier wissen, aber wie 
oft geht denn ein Brief verloren?

Was ich dazu sagen kann ist:
- in Österreich abgeschickt.
- ziel ist Frankreich.
- ganz normaler Brief, als 'Economy' versendet.
- ich warte jetzt seit 7 Wochen auf den Brief.

Wer hat Erfahrung mit der Post? Wie lange braucht ein Economy-Brief in 
die EU?

Und ganz wichtig: Wem ist schonmal ein Brief verloren gegangen? Ich 
glaube dass von einer Million Briefen ca. einer verloren geht. (ganz 
blöd geschätzt)

Was soll ich jetzt machen?

Gruß, Feadi

Autor: Henrik J. (henrikj)
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Briefe sind (zumindest in D) in der Regel nicht versichert. Wenn dein 
handelspartner nun nalso meint, er hat den brief abgeschickt, hast du 
eigentlich keine Chance, behaupte ich...

Autor: Thorsten (Gast)
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Mir ist mal ein Brief in die Schweiz verloren gegangen. Witzigerweise 
kam aber auch der Brief in Gegenrichtung, welcher einen Geldschein für 
mich enthielt, bei mir nie an. War allerdings ne Privatsache, also 
nichts mit eBay.

Hast du den Verkäufer mal angeschrieben? Ansonsten bietet eBay ja noch 
den Verkäuferschutz an, aber ob das was bringt, ist die Frage. Um 
welchen Betrag geht es bei dir? Ich sehe das eigentlich so wie Henrik, 
du mußt auch verlieren können :)

Autor: Gast (Gast)
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>Gut, das kann ja keiner hier wissen, aber wie
>oft geht denn ein Brief verloren?

Eigentlich höchstens einmal. Es soll aber Fälle geben, wo er nach 
Monaten oder Jahren wieder auftaucht, und dann kann er theoretisch auch 
ein zweites Mal verloren gehen.

Autor: Der Fönig (zotos)
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Hast Du bei einem Händler (also gewerblich) oder bei einem privaten 
gekauft?

Also in Deutschland trägt der Käufer das Versandrisiko wenn der 
Verkäufer ein nicht gewerblicher ist.

Wenn der Verkäufer ein gewerbe betreibt, trägt er das Versandrisiko.

Also als gewerbetreibender immer auf Versicherten Versand bestehen.

Gruß
 Marcus

Autor: Feadi (Gast)
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Ich habe dem Verkäufer geschrieben, er hat auch geantwortet, aber was 
bringts? Er sagt dass er es abgeschickt hat. Es handelt sich um ein 
Privatkauf. Es geht aber nur um 10 Euro, also so schlimm ist es auch 
wieder nicht.

In der Artikelbeschreibung stand etwas, was im jetzt ein bischen stutzig 
macht: "Auf Wunsch kann die Ware auch gerne 'eingeschrieben' verschickt 
werden, das kostet jedoch 3 Euro extra."

Jetzt weiss ich nicht wie ich ihn bewerten soll, oder ob ich überhaupt 
eine Bewertung abgeben soll. Er hat ein 100% positives Profil, ich auch. 
Ich möchte jetzt ungerne wegen dieser Sache eine Negative Bewertung 
einstecken müssen.

Gruß, der ratlose Feadi

Autor: Kai Riek (kairiek)
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Wenn du nicht weißt wie du ihn bewerten sollst lass sie besser weg...
Außerdem wird er dich kaum negativ bewerten wollen, du hast ja 
schließlich bezahlt.

Autor: Thorsten (Gast)
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Du hast keine Ware bekommen, also ist eine positive Bewertung nicht 
angemessen. Negativ allerdings auch nicht, da du unversicherten Versand 
gewählt hast. Also bewerte neutral.

Autor: Feadi (Gast)
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Was für eine Bewertung wäre in diesem Fall für mich fair?
Sollte er mich Positiv bewerten, weil ich sofort überwiesen habe? Kann 
ich eine Positive Bewertung erwarten, wenn ich selber 'nur' neutral 
bewerte?

Gruß, Feadi

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Ihr seid komisch.

Ich gebe eine positive Bewertung, wenn ich positiv überrascht bin (z.B. 
Ware ist besser als laut Artikelbeschreibung erwartet. Oder Verkäufer 
legt Teil der Portokosten bei, wenn sie geringer ausfallen als zuerst 
angegeben). Läuft alles glatt, gibts natürlich eine neutrale Bewertung, 
denn Grund zur Beschwerde habe ich nicht.

Kommt ein Päckchen oder Brief nicht an, bewerte ich dies eindeutig 
negativ. "Brief nicht angekommen" unterstellt dem Verkäufer noch nicht 
einmal irgendwelche Schuld, aber wenn sich diese Bewertung bei einem 
Verkäufer wiederholt, wissen spätere Kunden, woran sie sind.

Wer sich wie du vor Bewertungen drückt oder sogar in diesem Fall noch 
neutral bewertet, führt das System ad absurdum.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Kann ich eine Positive Bewertung erwarten, wenn ich selber 'nur' neutral
>bewerte?

Erwarten kannst du sie, wenn du an Gerechtigkeit glaubst. Bekommen wirst 
du höchstwahrscheinlich auch eine neutrale oder sogar negative.

Wie gesagt, ich rate dir trotzdem, negativ zu bewerten, es sei denn der 
Verkäufer kommt dir nach Rücksprache in irgendeiner Form entgegen.

Autor: Lenny (Gast)
Datum:

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@Gast: Weshalb sollte man denn nur eine neutrale Bewertung geben, wenn 
alles glatt läuft? Dann bewertet man jemanden doch positiv, wenn alles 
in Ordnung, d.h. positiv war!

Autor: Konrad (Gast)
Datum:

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>Und ganz wichtig: Wem ist schonmal ein Brief verloren gegangen? Ich
>glaube dass von einer Million Briefen ca. einer verloren geht. (ganz
>blöd geschätzt)

Bei mir sind in den letzten Jahren so ca. 5-10 Briefe nicht angekommen, 
die ich erwartet hatte. Das waren keine ebay-Geschichten. Und ich glaube 
nicht, daß das 5 aus 5 Millionen waren, sondern eher 5 aus 500.

>Was soll ich jetzt machen?

Eine neue, großartige Erfahrung verbuchen.

Gruß
Konrad

Autor: Geniesser (Gast)
Datum:

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Die Sache ist ganz einfach, du als Käufer bei einem Kauf von Privat 
musst IMMER damit rechnen, dass eine unversicherte Sendung nicht 
ankommt. Du trägst hier das volle Risiko! Wenn du dieses Risiko nicht 
eingehen möchtest, dann bleibt dir nur entweder der Verzicht auf einen 
solchen Kauf oder die Kosten für eine VORAB VERABREDETE versicherte 
Sendung zu tragen (dann ist aber oft das Schnäppchen passé). Es gibt 
überhaupt keinen Grund deswegen eine negative Bewertung zu erteilen, da 
du NICHT GENAU weißt, warum der Brief nicht angekommen ist. Du kannst 
aber in die Bewertung reinschreiben 'leider nicht angekommen'. Auf 
keinen Fall würde ich hier eine negative Bewertung abgeben, allenfalls 
neutral (sieht aber bei einem 100 Prozent Profil auch nicht besonders 
gut aus).

Appelliere an die Kulanz des Käufers, indem du ihm höflich die Situation 
erklärst und fragst, ob du eine Ersatzlieferung haben könntest 
(vielleicht zum halben Preis). Ich für meine Person wäre dann immer 
bereit durch Beteiligung an den Kosten (vielleicht halbe-halbe, 
vielleicht komplett umsonst oder wie auch immer) eine Ersatzlieferung zu 
schicken, vorausgesetzt der Artikel ist mehrmalig vorrätig.

Es ist immer besser sich zuvorkommend dem Käufer gegenüber zu verhalten, 
als wegen ein paar lumpiger Euro eine Negative zu riskieren - leider 
gibt es genügend "Kandidaten" (sowohl Käufer als auch Verkäufer) bei 
ebay, die das nicht beherzigen. Eine gegenseitige Rotbewertung schadet 
IMMER beiden!

Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

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> Kommt ein Päckchen oder Brief nicht an, bewerte ich dies eindeutig
> negativ.

Zum Thema eBay-Bewertungen gibt es massenhaft Gerichtsurteile. Hat der 
Käufer unversicherten Versand gewählt, und bewertet dieser aufgrund 
einer nicht angekommenen Sendung den Verkäufer negativ, so bekommt der 
Verkäufer mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Recht, wenn er den Käufer 
verklagt.

Autor: Gast (Gast)
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>(vielleicht halbe-halbe,
>vielleicht komplett umsonst oder wie auch immer) eine Ersatzlieferung

ja, so verdient der Verkäufer dann vielleicht den anderthalbfachen 
Auktionspreis.

>Dann bewertet man jemanden doch positiv, wenn alles
>in Ordnung, d.h. positiv war!

Ja, das machen 99% der ebay-Käufer, die die positiven Bew. der Verkäufer 
brauchen als Zeichen, wieviele Freunde sie auf der Welt haben.

Entweder alles ist in Ordnung oder der Ablauf war sogar positiv. Der 
Übergang ist zwar fließend, aber es besteht definitiv ein Unterschied. 
Dir ist bekannt, daß deusche Universitätsabschlüsse in manchen Fächern 
z.B. in Polen nichts mehr wert sind, weil eine durchschnittliche 
Leistung mit 1- und eine gute Leistung mit 1 bewertet wird? Du wirst 
sagen: ist doch in Ordnung, eine gute Leitung ist positiv, also Note 1.

Autor: Gast (Gast)
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>Zum Thema eBay-Bewertungen gibt es massenhaft Gerichtsurteile. Hat der
>Käufer unversicherten Versand gewählt, und bewertet dieser aufgrund
>einer nicht angekommenen Sendung den Verkäufer negativ, so bekommt der
>Verkäufer mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Recht, wenn er den Käufer
>verklagt.

wie bitte? Womit bekommt der Verkäufer recht? Wenn der Käufer den 
Verkäufer verklagt, weil der Verkäufer angeblich nichts geschickt hat, 
wird der Verkäufer vermutlich recht bekommen. Wenn der Verkäufer den 
Käufer verklagt wegen einer negativen Bewertung "Brief nicht 
angekommen", haben einige Juristen was zu lachen und sind um den Betrag 
reicher, den der Verkäufer nun an Prozeßkosten ärmer ist.

Autor: Geniesser (Gast)
Datum:

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>>(vielleicht halbe-halbe,
>>vielleicht komplett umsonst oder wie auch immer) eine Ersatzlieferung

>ja, so verdient der Verkäufer dann vielleicht den anderthalbfachen
>Auktionspreis.

Quatsch! Es besteht überhaupt kein Grund bei einem einwandfreien 
Verkäuferprofil dem Verkäufer eine Schuld zu unterstellen! Alle anderen 
haben ihre Ware bekommen, warum also sollte der VK sich ausgerechnet an 
EINEM Käufer einen (kleinen) finanziellen Vorteil verschaffen wollen? 
Das Risiko einer potentiellen Negativbewertung wiegt ungleich höher! Die 
Post funktioniert nummal nicht hundertprozentig. Es soll sogar immer 
wieder mal Langfinger dort geben oder gegeben haben - der VK kann da nix 
für.

Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

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> wie bitte? Womit bekommt der Verkäufer recht?

Eine negative Bewertung hat geschäftschädigenden Charakter, wenn sie 
unbegründet erfolgt. Eine nicht erhaltene Sendung be unversichertem 
Versand begründet nach Auffassung einiger Richter keine negative 
Bewertung. Eigentlich recht einfach und auch nachvollziehbar.

Autor: Gast (Gast)
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>nach Auffassung einiger Richter

dann nenne doch bitte mal ein solches Urteil. Ansonsten: ist gut jetzt.

Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

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Kann ich machen, hab jetzt aber keine Lust zum suchen. Akzeptiere 
einfach, dass es so ist.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Es besteht überhaupt kein Grund bei einem einwandfreien
>Verkäuferprofil dem Verkäufer eine Schuld zu unterstellen!

Kannst du lesen? Ich schrieb:
>"Brief nicht angekommen" unterstellt dem Verkäufer noch nicht
>einmal irgendwelche Schuld, aber wenn sich diese Bewertung bei einem
>Verkäufer wiederholt, wissen spätere Kunden, woran sie sind.

Deine Argumentation ist wirr. Ich beurteile mit meiner Bewertung nicht 
alle bisherigen Auktionen der Verkäufers, sondern die eine zwischen ihm 
und mir. Hatte er bisher 10000 positive von 10000 Bewertungen, wird 
meine eine negative (als Folge eines Fehlers bei der Post) auch nicht 
sein Geschäft schädigen.

Autor: Gast (Gast)
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>Akzeptiere einfach, dass es so ist.

Gut, wenn du es akzeptierst. Du änderst schnell deine Meinung.

Autor: Thorsten (Gast)
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"Hatte er bisher 10000 positive von 10000 Bewertungen, wird
meine eine negative (als Folge eines Fehlers bei der Post) auch nicht
sein Geschäft schädigen."

Woher willst du wissen, wie andere potentielle Käufer diese Bewertung 
auffassen?

Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

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> Du änderst schnell deine Meinung.

??

Autor: Gast (Gast)
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>Woher willst du wissen, wie andere potentielle Käufer diese Bewertung
>auffassen?

Was interessiert dich, was ich weiß? Deiner Meinung nach weiß das doch 
der Richter, aber du hast keine Lust zum Suchen.

Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

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Auch wieder wahr, schönen Sonntag noch!

Autor: Konrad (Gast)
Datum:

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>Kann ich machen, hab jetzt aber keine Lust zum suchen.

Thorsten, mach dich nicht lächerlicher als du bist.

Autor: mr.chip (Gast)
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> Ich gebe eine positive Bewertung, wenn ich positiv überrascht bin (z.B.
> Ware ist besser als laut Artikelbeschreibung erwartet. Oder Verkäufer
> legt Teil der Portokosten bei, wenn sie geringer ausfallen als zuerst
> angegeben). Läuft alles glatt, gibts natürlich eine neutrale Bewertung,
> denn Grund zur Beschwerde habe ich nicht.

Das ist definitiv falsch so. Wenn alles glatt gelaufen ist, dann gibts 
eine positive Bewertung und keine neutrale. Eine neutrale Bewertung gibt 
man dann, wenn zwar nicht alles glatt lief, aber z.B. ohne jede Absicht 
oder grobe Fahrlässigkeit. Wenn du jetzt die Richtlinien nach deinem 
eigenen Gutdünken auslegst, dann tust du niemandem einen Gefallen und 
störst nur das System.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Das ist definitiv falsch so.

Dann muß das wohl so sein. Ich lebe trotzdem noch nach deutschem Gesetz 
und nicht nach ebay-AGB.

Autor: Geniesser (Gast)
Datum:

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>Kannst du lesen? Ich schrieb:
>>"Brief nicht angekommen" unterstellt dem Verkäufer noch nicht
>>einmal irgendwelche Schuld, aber wenn sich diese Bewertung bei einem
>>Verkäufer wiederholt, wissen spätere Kunden, woran sie sind.

>Deine Argumentation ist wirr. Ich beurteile mit meiner Bewertung nicht
>alle bisherigen Auktionen der Verkäufers, sondern die eine zwischen ihm
>und mir. Hatte er bisher 10000 positive von 10000 Bewertungen, wird
>meine eine negative (als Folge eines Fehlers bei der Post) auch nicht
>sein Geschäft schädigen.

Es erscheint DIR wirr, weil du den Zusammenhang nicht verstehst!
Du hattest dem Verkäufer willkürlichen Mehrverdienst unterstellt

"so verdient der Verkäufer dann vielleicht den anderthalbfachen 
Auktionspreis"

ich habe nur klarmachen wollen, dass dazu kein Anlass besteht. Nur wenn 
in seinem Profil öfter Sendungen nicht anzukommen scheinen wäre ein 
solches Argument schlüssig!

Und ob eine Negative sein Geschäft schädigt oder nicht, diese 
Beurteilung kannst NICHT DU treffen!

Autor: Feadi (Gast)
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Leute, nicht streiten. Ich darf nicht negativ bewerten, weil ich mich 
für den unversicherten Versand entschieden habe, also auch das Risiko 
selber trage. Ich kann aber auch nicht positiv bewerten, weil ich keine 
Ware habe. Neutral ist da doch das beste.
Negativ ist dass der Brief nicht angekommen ist, was nur zwei Gründe 
haben kann: es wurde nie einer angeschickt, oder die Post hat ihn 
verschlampt. Wenn ich den Verkäufer negativ bewerte, unterstelle ich ihm 
die Schuld. :(

Ich werde einfach den Verkäufer fragen wie ich ihn bewerten soll. Mal 
sehen was er dazu sagt.

Gruß von dem nichtmehr so ganz ratlosem, Feadi :)

P.S. Eigentlich bin ich ja nicht so paranoid, aber warum sollte man 
schon etwas versichert versenden wenn alle unversicherten Briefe 
ankommen? Riecht nach Verschwörung ;)

Autor: Gast (Gast)
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>ich habe nur klarmachen wollen, dass dazu kein Anlass besteht. Nur wenn
>in seinem Profil öfter Sendungen nicht anzukommen scheinen wäre ein
>solches Argument schlüssig!

Ja, und nach deiner Argumentation darf kein Käufer ein Profil mit 
Bewertungen verschlechtern, die besagen, daß eine Sendung nicht 
angekommen ist, weil dies geschäftsschädigend wäre. Oder unterstellt 
eine positive Bewertung "Sendung nicht angekommen" dem Käufer etwas 
anderes als eine negative Bewertung "Brief nicht angekommen"?
Mir graust es schon davor wenn ich in deinem Alter einmal genauso wirr 
vor mich hin rede.

>Leute, nicht streiten.
Feadi, halt dich da raus. Die ist nichts für Anfänger.

Autor: Geniesser (Gast)
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Lieber Gast, du hast nicht verstanden wann man nach Richtlinien eine 
negative Bewertung vergibt. Man bewertet nicht jemanden negativ, der 
überhaupt nichts dafür kann. Punkt! (karer geht's wohl nicht, oder?!)

Autor: Juhuhoho (Gast)
Datum:

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> Lieber Gast, du hast nicht verstanden wann man nach Richtlinien eine
> negative Bewertung vergibt.

Wenn das alles wäre. "Gast" beherrscht nicht mal die Grundregeln des 
Benehmens, oder wie soll man so eine unverschämte Äußerung wie

"Feadi, halt dich da raus. Die ist nichts für Anfänger."

deuten?

Feadi, nimm es nicht so ernst. Hier sind definitiv nicht alle so wie 
"Gast".


Autor: lachhafte Bewertung (Gast)
Datum:

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Es ist traurig, daß die Leute das Bewertungssystem von Ebay überhaupt 
noch Ernst nehmen - viele Bewertungen kann man eh nicht mehr einsehen, 
da schon zu alt, usw. usw.  ... nach negativen muß man lange suchen und 
was sagt dann eine Zeile über den Sachverhalt eigentlich aus - sehr 
wenig!
Wenn Dir das als Ventil was bringt, bitteschön; aber das Geld ist weg, 
Pech gehabt - das sind eben die Tücken des Internetkaufs.
Normal müßte Ebay sich als Verkaufsplattform dem Problem mal stellen und 
unversicherten Versand von Verkäuferseite schlicht untersagen - tun sie 
aber nicht.
Wieso hast Du nicht versicherten Versand gefordert oder gewählt - selber 
Schuld!

Autor: Geniesser (Gast)
Datum:

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unversicherten Versand verbieten?

Nur nicht! Ich will doch nicht für einen 2,70 Euro-Artikel zwischen EUR 
3,69 und EUR 6,70 Porto abdrücken müssen statt 1,45 Euro im Brief. 
Kleinartikel wie ein IC oder ein paar Transistoren wären dann so teuer, 
dass man sie sich nur noch in größeren Mengen einkaufen könnte (man 
braucht aber vielleicht nur wenige) oder gleich beim Conrad an der Theke 
(sorry Conrad :)).

Außerdem verkaufen doch auch Anbieter wie CSD u.A. unversichert im Brief 
und keiner war erfreut darüber als Reichelt sein Porto erhöht hat.

Übrigens, nach meiner persönlichen Erfahrung funktioniert der 
unversicherte Kauf/Verkauf ausgezeichnet.

Autor: Feadi (Gast)
Datum:

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Verarscht fühle ich mich jetzt weil der Verkäufer 5 Euro für den Versand 
haben wollte. Auf http://post.at/Tarifrechner/ kann man sehen dass der 
Verkäufer für das Porto 1,50 Euro bezahlt hat. Für 4,10 Euro wäre der 
Brief als Priority mit Einschreiben versendet. Das rechtfertigt 
eigentlich eine negative Bewertung. Aber darüber rede ich mit dem 
Verkäufer.

@Gast:
Reg Dich doch nicht so fürchterlich auf, und dann auch noch über die 
Frage nach der Bewertung. Ich möchte Dich nicht erleben müssen, wenn Du 
10 Euro bei eBay verlierst...

Gruß, Feadi

Autor: Gast (Gast)
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>Für 4,10 Euro wäre der
>Brief als Priority mit Einschreiben versendet. Das rechtfertigt
>eigentlich eine negative Bewertung.

Ich denke, ich schrieb schon: Ihr seid komisch. Ich meine oben gelesen 
zu haben, dass dir sehr bewusst war, unversicherten Versand gewählt zu 
haben.

>Aber darüber rede ich mit dem Verkäufer.

Sicher. Aber mit uns kannst du ja auch drüber reden. Wir lassen dich mit 
deiner Meinung nicht allein.

>@Gast:
>Reg Dich doch nicht so fürchterlich auf,

Tu ich das? Das hier kam von dir:

>Verarscht fühle ich mich jetzt

>weil der Verkäufer 5 Euro für den Versand
>haben wollte.

Und deine Begründung ist auch fürn Arsch, denn der Gewinn ist 
bekanntlich meist das Ziel bei ebay-Auktionen. Man kann natürlich auch 
gezielt günstige Teile im Ausland ersteigern, und auf Probleme hoffen, 
wenn einem sonst der Offtopic- Gesprächsstoff ausgeht.

Autor: 1. Rahul nach Moiré (Gast)
Datum:

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> Und deine Begründung ist auch fürn Arsch, denn der Gewinn ist
> bekanntlich meist das Ziel bei ebay-Auktionen.

LOL^n,n->inf



Autor: Feadi (Gast)
Datum:

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> Ich meine oben gelesen
> zu haben, dass dir sehr bewusst war, unversicherten Versand gewählt zu
> haben.
Ja, das ist mir bewusst. Aber ich war nicht aufmerksam genug um zu 
hinterfragen warum der unversicherte Versand mehr kostet als die Post 
für den versicherten Versand haben will.

Gruß, Feadi

Autor: Denk mal nach (Gast)
Datum:

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du kannst doch nicht argumentieren:

Man darf X nicht unterstellen nix verschickt zu haben und folglich 
negativ bewerten, weil X bisher nur positive Bewertungen hat.

Wenn das jeder so handhabt, kann X fleißig weiter nix verschicken und 
kassiert nur positive Bewertungen und das Geld natürlich.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

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Verpackung & Versand != Porto der Briefmarke

Autor: 1. Rahul nach Moiré (Gast)
Datum:

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> Verpackung & Versand != Porto der Briefmarke

Wäre auch bekloppt, wenn es anders wäre. Bei eBay muß man ja schließlich 
die Angebotsgebühr und die Provision wieder reinholen. Daher stelle ich 
Sachen eigentlich nur per Sofort-Kauf ein, da kann man die Gebühren 
fairer auf Versandkosten und Artikelpreis aufteilen.

Autor: Geniesser (Gast)
Datum:

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>du kannst doch nicht argumentieren:

>Man darf X nicht unterstellen nix verschickt zu haben und folglich
>negativ bewerten, weil X bisher nur positive Bewertungen hat.

>Wenn das jeder so handhabt, kann X fleißig weiter nix verschicken und
>kassiert nur positive Bewertungen und das Geld natürlich.

Eben nicht! Niemand hindert dich daran in die Bewertung 
hineinzuschreiben z.B. "Artikel ist leider nicht angekommen". So ein 
verkäufer würde (wenn das mehrfach vorkommt) binnen kürzester Zeit nix 
mehr verkaufen.

Nochmal, negativ wird dann bewertet, wenn man sich sicher ist, dass man 
mutwillig übers Ohr gehauen wurde und nicht wenn die Post einen Brief 
verschlampt hat.

Zu den Portokosten, wenn jemand für einen 1 EUR 45 Brief 5 Euro Versand 
berechnet, dann würde ich bei dem nicht kaufen (es sei denn der Artikel 
würde es dennoch rechtfertigen, was zählt ist nämlich IMMER der 
Gesamtpreis).

Autor: 1. Rahul nach Moiré (Gast)
Datum:

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> Ich gebe eine positive Bewertung, wenn ich positiv überrascht bin (z.B.
> Ware ist besser als laut Artikelbeschreibung erwartet. Oder Verkäufer
> legt Teil der Portokosten bei, wenn sie geringer ausfallen als zuerst
> angegeben).

Selten so ein Quastch gehört. Positiv bewertet man dann, wenn alles so 
gelaufen ist, wie in der Angebotsbeschreibung angegeben, basta!

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
Datum:

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>Selten so ein Quastch gehört. Positiv bewertet man dann, wenn alles so
>gelaufen ist, wie in der Angebotsbeschreibung angegeben, basta!

Dito. oder "...besser als in der Angebotsbeschreibung angegeben..."
Sonst müsste man ja noch eine weitere Bewertungsnote vergeben müssen 
können:"Geschäft ist gelaufen wie es sollte, hätte aber besser sein 
können."
Ich habe bisher ein mal eine schlechte Bewertung abgegeben: Da hat ein 
Händler für jeden weiteren ersteigerten Artikel 3Euro Versandkosten 
abgerechnet, aber alles in einen Karton gequetscht (den des grössten 
Artikels...).
Eine neutrale Bewertung gab es auch: ein Händler hat mir nach Ende der 
Aukion
erst mitgeteilt, dass der Artikel defekt sei, und er ihn schon entsorgt 
hätte. Er war mit der neutralen Bewertung einverstanden.

In Feadis Fall würde ich mir die früheren Bewertungen angucken, und 
schauen, ob das nicht die erste negative für den Verkäufer 
wäre...Neutral "sichert" den Frieden - schliesslich kann der Händler 
einem auch eine schlechte Bewertung reindrücken...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Selten so ein Quastch gehört.

Siehst du, man lernt nie aus.

>Positiv bewertet man dann, wenn alles so
>gelaufen ist, wie in der Angebotsbeschreibung angegeben, basta!

Nein, das ist selbstverständlich. Und damit weder positiv noch negativ. 
Oder dankst du auch jedesmal deinem Fischhändler, wenn er wie üblich 
noch eßbare aber nicht mehr ganz frische Fische verkauft "Oh, das ist 
aber positiv, daß die Fische heute nicht vergammelter als sonst sind!"?

Autor: mr.chip (Gast)
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> Nein, das ist selbstverständlich. Und damit weder positiv noch negativ.
> Oder dankst du auch jedesmal deinem Fischhändler, wenn er wie üblich
> noch eßbare aber nicht mehr ganz frische Fische verkauft "Oh, das ist
> aber positiv, daß die Fische heute nicht vergammelter als sonst sind!"?

Sachtma, spinnt ihr? Bei den Bewertungen geht es nicht darum, 
irgendwelche Orden und Auszeichnungen zu vergeben, sondern schlicht und 
eifach darum, zu bewerten ob der Verkäufer seriös ist. Allgemein 
anerkannt ist: Alles geklappt = positiv, unseriöse Sache = negativ, 
Grenzfall = neutral. Haltet euch doch einfach mal an dieses akzeptierte 
und bewährte System.

Gehirn einschalten, nachdenken wie das System funktioniert und wofür es 
gut ist und was eure seltsame Bewertungslogik bewirkt.

Autor: Gast (Gast)
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>nachdenken wie das System funktioniert

Das System funktioniert nicht, wie man an vielen Betrugsfällen sieht.

>und wofür es gut ist

es ist dazu gut, daß ebay-Auktionäre und ein paar unseriöse Händler 
reich werden

>und was eure seltsame Bewertungslogik bewirkt.

erklärst du's mir?

Übrigens darfst du uns gerne in der Einzahl anreden. Wir sind mit 
wenigen Ausnahmen nur ein Gast.

Autor: Geniesser (Gast)
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Schön ausgedrückt!

Autor: Geniesser (Gast)
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Ähem, meine Zustimmung "schön ausgedrückt" bezog sich natürlich auf das 
Posting von "mr.chip"

Autor: Gast (Gast)
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>Allgemein anerkannt ist: Alles geklappt = positiv, unseriöse Sache = negativ, 
Grenzfall = neutral.

Abgesehen davon, daß er seine und und unsere Ansichten gern 
verallgemeinert, kann er uns erklären, wie er auf diese Behauptung 
kommt?

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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@Gast:

Will er uns belehren?

MvH

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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@Gast:
Verräts du mir bitte deinen Ebay-Namen, damit ich auf keinen Fall mit 
dir Geschäfte mache!

>wie er auf diese Behauptung kommt?
Meinereiner hat schon diverse verschiedene Beurteilungen abgegeben, 
wobei die meisten positiv ausgefallen sind (wie schon oben angedeutet).
Interessanterweise fragt die ebay-Software nache, wenn unsereins jenem 
anderen eine neutrale oder sogar schlechte Beurteilung zukommen lassen 
will - bei einer positiven geschieht dem nicht.
Meine Frage an Euch: Was soll denn noch besser laufen als es in der 
Artikelbeschreibung angegeben ist? Somit kommt es bei einem überwiegend 
positiven Verlauf zu einer gegenseitigen positiven Bewertung.
Ist der Handel etwas schwieriger zustande gekommen, so ist es sein Recht 
eine neutrale Bewertung abzugeben - die Schuld für die Schwierigkeiten 
können auch  bei Dritten (vielleicht auch deinen Dritten) liegen.
Eine negative Bewertung hat ihmseiner nur zu vergeben, wenn es ihm nach 
Betrug riecht.


Autor: Markus (Gast)
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>> Ich meine oben gelesen
>> zu haben, dass dir sehr bewusst war, unversicherten Versand gewählt zu
>> haben.
>Ja, das ist mir bewusst. Aber ich war nicht aufmerksam genug um zu
>hinterfragen warum der unversicherte Versand mehr kostet als die Post
>für den versicherten Versand haben will.

Das wiederum muß er ihm gar nicht offenlegen. Es reicht vollkommen, wenn 
er ihm die Versandkosten deutlich mitteilt und dann auf den allgemein 
anerkannten Menschenverstand hofft, der in der Lage ist, die Differenz 
aus Versandkosten und Portokosten für ihn selbst zu interpretieren.

Gruß
Markus

Autor: Gast (Gast)
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>@Gast:
>Verräts du mir bitte deinen Ebay-Namen, damit ich auf keinen Fall mit
>dir Geschäfte mache!

@Troll:
Verrätst du mir bitte deinen, dann kaufe ich bei dir, verrate dir 
hinterher daß ich es war, und wir können die Diskussion hier endlich mit 
ein paar Tatsachen anhand eines Erfahrungsberichts untermauern.

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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Ich verkaufe nichts...
Und wenn ich wirklich mit dir ein Geschäft abwickeln sollte, was nicht 
dem entspricht, wie es in der Artikelbeschreibung angegeben war, kann 
ich dich ja mit ein paar Kumpels besuchen kommen... Deine Adresse ist ja 
bei Ebay hinterlegt und würde mir im Falle eines Handels zu geschickt 
werden... ;-)
Dann können wir etwas "mauern"...

Autor: Gast (Gast)
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>Dann können wir etwas "mauern"...

Na,na,na! Laut allgemein anerkannter Richtlinien sind negative Drohungen 
unzulässig.

Autor: Ebayrahul (Gast)
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Was bin ich froh, dass dieses lebensnotwendige Thema der Ebaybewertungen 
endlich auch in seriösen Foren wie mikrocontroller.net diskutiert wird, 
wo sich auch Leute äußern, die wirklich Ahnung von der Materie haben.

Feadi, dir als Gründer dieser Diskussionsrunde gebührt der 
rot-blau-gelb-grüne Bundesverdienststern!

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>Na,na,na! Laut allgemein anerkannter Richtlinien sind negative Drohungen
>unzulässig.

Was sind denn "negative Drohungen"? Einerseits habe ich keine Drohungen 
ausgesprochen, andererseits hat "Drohung" etwas mit "Bedrohung" zu tun, 
was grundsätzlich negativ zu werten ist (oder in deinem Fall 
neutral...).

Autor: Jens (Gast)
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Zum Thema Versandkosten und Porto.

Ein Bekannter hat bei eBay Bauteile gekauft, der Verkäufer berechnete 
EUR 4,90 Versandkosten und verschickt wurde als Warensendung zu EUR 
0,70. Dies bewertete mein Bekannter negativ wegen überhöhter 
Versandkosten. Der Verkäufer hat daraufhin Klage beim Amtsgericht 
Düsseldorf eingereicht, es war ein Powerseller mit ewig viel 
Transaktionen. Naja die Sache wurde für meinen Bekannten sehr sehr 
teuer, denn die Negativbewertung war nicht rechtens, da die 
Versandkosten vor Abschluß des Vertrages feststanden. Außerdem hat er 
seinen eBay-Account verloren, weil er mit dieser Bewertung nicht im 
Sinne der eBay-Richtlinien gehandelt hatte.

Autor: Hans-Ulrich R. (Gast)
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In "Bewertung" steckt ja schon das Wort "Wertung" drin, eine Bewertung 
ist also etwas subjektives. Wenn man in den Text zu einer Bewertung 
"Versandkosten größer als Porto" schreibt, ist das etwas objektives, und 
kann angefochten werden. Wenn man "fühle mich verarscht", "fühle mich 
betrogen", usw. schreibt, ist das ein subjektiver Eindruck, und ist 
deutlich schwerer anzufechten. Wenn man die Bewertungstexte subjektiv 
formuliert, dann ist man auf jeden Fall besser bedient.
Und beim Bewerten ist mir egal, ob der Verkäufer 1000 positive 
Bewertungen hat, oder nicht. Man bewertet ja immer nur, wie der eine 
Verkauf/Kauf gelaufen ist.

Autor: Thomas (Gast)
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> der Verkäufer berechnete EUR 4,90 Versandkosten und verschickt wurde als > 
Warensendung zu EUR 0,70.
> Naja die Sache wurde für meinen Bekannten sehr sehr teuer

Und genau das ist echt traurig. Wenn solche Dreckspinsel auch noch Recht 
bekommen, hilft nur noch eins: Boykott, am besten der ganzen Plattform.
Zugegeben mit der Einführung und Erhöhung der Gebührensätze schneidet 
sich *bay ne schöne Scheibe ab und die "Powerseller" wollen sich das an 
anderer Stelle zurück holen. Aber damit unterlaufen sie das System, *bay 
erhöht die Gebühren weiter und so weiter und so fort.
Gibts in dem *bay-Regelwerk nicht auch ne Klausel, das Versandkosten 
realistisch bleiben sollen?



Autor: Feadi (Gast)
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Autor: Thomas (Gast)
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Aha, danke Feadi. Na Jens, da hatte dein Bekannter wohl nicht den besten 
Anwalt. Kann mir doch kein Powerseller erzählen, dass wenn er 
Verpackungsmaterial tausenderweise kauft, ein oller Luftpolsterumschlag 
beispielsweise mehr als ein paar zehn Cent kostet. Wenn er für das 
Einpacken dann so lange braucht, dass er dafür 4 Euro berechnen muss, 
dann hat er einen Fehler in der Kalkulation oder in der Motivation der 
Einpackknechte. Auf jeden Fall sein Bier.

Autor: Jens (Gast)
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> Wenn er für das Einpacken dann so lange braucht, dass er dafür 4 Euro
> berechnen muss, dann hat er einen Fehler in der Kalkulation oder in der
> Motivation der Einpackknechte.

LOL wenn du glaubst, dass z. B. Reichelt sehr viel mehr Porto als EUR 
0,70 bezahlst, dann irrst du. Naja jedenfalls hatte mein Bekannter halt 
keinen Anwalt, weil er auf die Vernunft der deutschen Rechtssprechung 
vertraute. Ein Fehler, wie er jetzt und für die Zukunft weiß.

Abgesehen davon ist Warenwert von 15 Euro und Versandkosten von EUR 4,90 
ja wohl nicht vergleichbar mit dem Beispiel auf der Seite von eBay 
(Warenwert 1 Euro, Versandkosten 10 Euro).

Autor: Smörre (Gast)
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toll, daß **** die Bewertungen so ernst nimmt und im Zweifelsfall 
denjenigen der eine ernstgemeinte Bewertung schreibt im Stich läßt.
Am besten gar keine Bewertungen schreiben, falls es das Regelwerk von 
**** zulässt, man kann sich nur Ärger einhandeln, wie man an diesem Fall 
sieht.

Autor: Feadi (Gast)
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So, das ganze hat jetzt doch ein happy End. Der Verkäufer hat mir 
kostenlos ein Ersatzartikel geschickt. Was eine positive Bewertung mehr 
als begründet.

Gruß, Feadi

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