so nennt die innenpolitische Sprecherin der FDP, Gisela Pilz, Schäubles
aggressiven Vorstoß bald heimlich auf private Rechner zugreifen zu
wollen.
Bush geht gegen Krieger im Irak mit Krieg vor - ohne Erfolg
Schäuble geht gegen Fanatiker mit Fanatismus vor - um welchen Preis?
Wieder einmal sind es unsere höchsten Gerichte, die uns vor der Willkür
amoklaufender Sicherheitsfanatiker schützen müssen. Der CDU'ler Wolfgang
Schäuble will nur unser Bestes - er will den braven Bundesbürger vor dem
islamistischen Terror und anderen unangenehmen Zeiterscheinungen
schützen - so sagt es es jedenfalls immer und immer wieder.
Dass er damit ein Gefühl der völligen Unsicherheit bis hin zum
Staatsverdruss unter denjenigen schürt, die das Internet vom heimischen
PC aus täglich nutzen (wir alle), stört den Unions-Innenminister dabei
anscheidend überhaupt nicht.
Statt mehr Sicherheit empfinden die allermeisten Bundesbürger solche
staatlich sanktionierte Schnüffelei im Privatesten, noch dazu heimlich
und verborgen, als Abkehr vom Vertrauen in den rechtschaffenden Bürger.
Jeder ist zu jederzeit nach Ansicht Schäubles verdächtig. Das Gefühl des
privaten, für die öffentlichkeit unzugänglichen Rückzugsraumes soll
unterbunden werden. Ein Klima des Misstrauens gegen Jedermann ist
gewollt - Kontrolle jederzeit möglich - Richtervorbehalt nur ein
Störfaktor der lästig erscheint, ebenso wie der Datenschutz.
Die nächsten Schritte könnten dann heißen aufstöbern von
nichtlizensierter Software im Rahmen von Zufallsfunden und entdecken von
kopierten Songs und Filmen - die Verwerter und Abmahner reiben sich
schon die Finger und spüren schon satte Einnahmen auf sich zukommen.
Irgendwann kommt dann auch das Erstellen von Meinungsprofilen ins
Gespräch, zum Zwecke präventiver Gefahrenabwehr und Einteilung in
Kategorien wie
- vorerst harmlos
- verdächtig
- dauergefährlich
Vielleicht ausgeführt als eine Art Kopfnotensystem, wie wir es noch von
der Grundschulzeit her kennen, künftig aber als psychometrisches Merkmal
auch im Personalausweis hinterlegt - für jeden Bürger der das Internet
betritt - ohne Ausnahme. Auswirkungen für den Einzelnen zunächst
unbekannt, aber vorauseilender Gehorsam und Staatstreue machen sich
womöglich bald vorteilhaft. z.B. bei künftigen Anfragen an Behörden
zwecks staatlicher Unterstützung (dann ehemalige Hartz-Gesetze),
Steuererklärung, Bauanträgen und sonstigem. Und ein ungewollter
Mausklick wird dann vielleicht nicht so schnell sanktioniert werden wenn
das Profil stimmt und keine Auffälligkeiten den entsprechenden Stellen
bisher in Erscheinung traten.
Die einstige Volkspartei von Ludwig Erhard, die CDU, droht zum
Bürgerschreck zu werden.
Wo sind eigentlich die Burkhardt Hirsch's der CDU?
Tja, durch Computer und das Internet ist halt ein unabhängiges Medium
entstanden, auf dem jeder seine noch so unwichtige meinung publizieren
kann. Sowas kann doch die Politik nicht zulassen, daß sich die Leute
jetzt eine eigene Meinung bilden und nicht mehr nur auf das hören was
die staatlichen Medien (egal ob Printmedien, oder Privat / ÖR TV
/...Radio) verbreiten, sprich die Standart EinheitsMeinung. Und wenn man
sieht was in den letzten Jahren alles getan wurde um irgendwelchen
Internetaktivitäten zu kriminalisieren oder zu unterbinden... noch zehn
Jahre und wir haben Internettechnisch eine Mischung aus Chinesischer
Zensur und Amerikanischem DRM. Da wird Schäuble noch ne Weile dran
feilen.
Übrigens, ihr glaubt doch wohl nicht im Ernst daß sich die Trojaner nur
auf Windows beschränken, dann wird halt bei Linux ein neuer Kernel
released wo das schon im geheimen mit implementiert ist. Bei Windows
gehts noch leichter, da muß man das nur als neues Update tarnen und dem
User unterjubeln. Die die dann intelligent genug sind um den
Trojaner-Datenverkehr zu unterbinden machen sich erst richtig
verdächtig.
MfG BC
Die Notwendigkeit einer Entscheidung durch das BGH war Zeit- und
Geldverschwendung. Schäuble wird nun eine Änderung der StPO durchsetzen
und damit ist der Käse gefressen. Schäuble will es, Schäuble kriegt es.
Eigentlich ist es völlig sinnlos, darüber zu reden. Heimliche
Online-Durchsuchungen werden, davon bin ich überzeugt, schon längst
durchgeführt. Nun ist lediglich klar, dass die so gewonnenen Beweise
rechtlich (noch) nicht verwertet werden dürfen. Und davor schützen kann
man sich einzig und allein nur duch fernhalten der Daten vom
Internet-Rechner; was im übrigen nicht sonderlich schwierig sein dürfte,
höchstens vielleicht anfangs etwas unbequem.
Gefährlich finde ich auch das Verhalten der SPD. Die fordert nun
ihrerseits hohe Gesetzeshürden für Onlinedurchsuchungen. Das im Rahmen
der so genannten Terrorabwehr das vorschnelle Handeln die eine und die
Gesetze eine andere Sache sind, zeigen uns die Ereignisse von deutschen
Sicherheitskräften in us-amerikanischen Foltergefängnissen oder die
Disskussion um die vorher kategorisch abgelehnte Verwendung von
Mautdaten.
Kann man der Sache noch trauen oder versucht die SPD das Gesetzt nur mit
scheinbar reiner Weste über die Bühne zu bringen? Wenn erstmal die
Infrastruktur aufgebaut, sprich die Trojaner verbreitet sind, fallen
spätestens beim nächsten ausländischen Terroranschlag alle Scheuklappen
runter. Dann werden wieder die gleichen Phrasen gedroschen und die
angeblich hohen Gesetzeshürden sacken in sich zusammen.
>Statt mehr Sicherheit empfinden die allermeisten Bundesbürger solche>staatlich sanktionierte Schnüffelei im Privatesten, noch dazu heimlich>und verborgen, als Abkehr vom Vertrauen in den rechtschaffenden Bürger.
Das würde mich echt mal interessieren. Wie empfindet der allgemeine
Bürger diese Problematik. In meinem privaten Umkreis habe ich gar nicht
so das Gefühl, dass es sich wirklich ernst genommen wird. Vielleicht
fehlt auch einfach das Hintergrundwissen dazu. Die ohne Ahnung haben eh
kein Plan und die, die einiges Grundlagenwissen in sich vereinen können,
denken sie können sich mit einer lustigen Softwarefirewall schützen.
Diese ONline-Durchsuchungen sollten erstmal ein Jahr erprobt werden. Als
Zielgruppe bieten sich die besonders koruptionsgefährdeten
Personenkreise der Politiker, Wirtschaftsmanager und
entscheidungsbefugter Beamter ab A13 aufwärts an. Die Ergebnisse werden
dann eine Gesetzänderung erzwingen (wegen der vielen positiven Treffer).
Irgendwann habe ich mal geglaubt, unsere Wahlbeamten würden auf die
"Freiheitlich demokratische Grundordnung" vereidigt. War wohl ein
Missverständnis meinerseits.
Wie steht hier so schön:
http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/topic65823_f14_bxtopic_timexDESC_by1_bz0_bs45.html
´S´chäubles ´T´error´A´bwehr- und ´S´icherheits´I´nitiative...
Es ist nur komisch, ein Vorgänger von Herrn S. mit buschigen Augenbrauen
hat mal auf die Frage nach einer Volksbefragung geantwortet, das stehe
nicht im Grundgesetz. Heutzutage wird auch das beliebig hingebogen, wenn
es zum Nachteil des Bürgers ist. Änderungen, die positives für das
Wahlvieh gebracht haben, sind mir noch nicht aufgefallen.
Dieses hoffentlich nie durch eine EU-Verfassung aufgeweichte GG wurde
von Leuten beschlossen die noch die braune Vorgängerorganisation der
STASI kannten.
P.S. Ich wünsche mir, dass das erste abgeschossene Flugzeug in den
Reichstag fällt. Die Krönung wärs, wenn es während einer Sitzung
passieren würde.
Rundumschlag Ende
Arno
>Die nächsten Wahlen kommen mit Sicherheit.
Na Supi, die Leute kennen doch nur SPD oder CDU. Da die Prozente immer
schön nach Wahlbeteiligung berechnet werden, können sich die lieben
Parteien auch noch ihre Ergebnisse schön rechnen wenn kaum einer wählen
geht.
MfG BC
> rgendwann habe ich mal geglaubt, unsere Wahlbeamten würden auf die> "Freiheitlich demokratische Grundordnung" vereidigt.
Das muß aber mindestens 20 Jahre her sein, oder?
> Das würde mich echt mal interessieren. Wie empfindet der allgemeine> Bürger diese Problematik. In meinem privaten Umkreis habe ich gar nicht> so das Gefühl, dass es sich wirklich ernst genommen wird. Vielleicht> fehlt auch einfach das Hintergrundwissen dazu.
Das Hintergrundwissen fehlt deshalb, weil eine ausführliche
Berichterstattung über die Problematik bewußt verhindert wird. Heute
morgen habe ich seit langem mal wieder was zu dem Thema in der
Tageszeitung gelesen. Die einzige wirklich gute und ausführliche
Informationsquelle zu diesem Thema ist heisenews.de und das liest nur
ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung. Ohne Information kein
Widerstand/Protest.
In Österreich z.b. die gratis Tageszeitungen, "bilden" dem Leser
automatisch eine Meinung.
Solche Sachen wie totale Kontrolle werden wie gesagt totgeschwiegen.
Wenn man davon ein wenig zu viel an die Öffentlichkeit bringt, dann
stehen die Herren in Grün vor der Türe und stellen dich als absolut
links gerichteten Hippie hin. Ich persönlich poche auf meine Freie
Meinung und lasse sie mir auch durch ein paar elektronische (!!)
Maßnahmen nicht verbieten... Wenns sein muss auch mit
Abwehrmechanismen...
>Das würde mich echt mal interessieren. Wie empfindet der allgemeine>Bürger diese Problematik. In meinem privaten Umkreis habe ich gar nicht>so das Gefühl, dass es sich wirklich ernst genommen wird. Vielleicht>fehlt auch einfach das Hintergrundwissen dazu. Die ohne Ahnung haben eh>kein Plan und die, die einiges Grundlagenwissen in sich vereinen können,>denken sie können sich mit einer lustigen Softwarefirewall schützen.
Also zumindest unterstelle ich mal, dass die Mehrheit der Internetnutzer
es nicht mag, wenn auf ihrem Rechner etwas abläuft, was sie nicht
mitbekommen. Ich glaube nahezu jeder (auch ein
Internet-Gelegenheitsnutzer) kennt inzwischen die Gefahr von einem
(herkömmlichen) Trojaner heimgesucht zu werden (ich kenne Leute die
allein nur aus diesem Grund kein Online-Banking betreiben). Noch dazu
wird ja sogar mittlerweile in den 19:00 Uhr heute Nachrichten immer
wieder mal vor Schadsoftware gewarnt (war vor 10 Jahren noch undenkbar).
Da bin ich durchsaus sehr zuversichtlich, was die generelle Ablehnung
solcher Methoden betrifft. Noch dazu, wenn die Leute den Begriff
"heimlich" oder "ohne Kenntnis des Nutzers" in diesem Zusammenhang
hören, läuten doch sofort die Alarmglocken und man erinnert sich an die
Stasi. Das Problem ist eher die Verbreitung und Nichtkenntnis von
solchen Nachrichten. Immerhin haben alle wichtigen Fernsehsender in
ihren Hauptnachrichten darüber berichtet, richtig bewusst wird das Ganze
aber erst durch Widerholung und Aufbereitung in den Magazinen (Report,
Monitor usw.).
Mal zur SPD, immerhin fordert die den Richtervorbehalt und strenge
Kriterien wann ein solches Mittel zum Einsatz kommen darf. Diesen Aspekt
darf man nicht unterschätzen. Es geht ja gerade darum zu verhindern,
dass Online-Durchsuchungen jeden ohne Anfangsverdacht auf eine schwere
Straftat treffen können. Wegen mir kann ein solches Mittel eingesetzt
werden um einen Mafiosi dingfest zu bekommen und falls bekannt ist das
Ali oder Benno (um mal keine Vorurteile gegen bestimmte Gruppen zu
befördern ;)) sich NACHWEISLICH Sprengstoff beschafft haben, dann wird
auch keiner ernshaft was dagegen haben dort ein solches Mittel
einzusetzen. Wo wir aber höllisch aufpassen müssen ist, dass nicht JEDER
bereits ohne Anfangsverdacht nach gut dünken ausgespäht werden darf und
dann womöglich, falls nix gefunden wird, eben nach MP3, Filmen und
Softwarelizenzen gescannt wird, damit die Erfolgsstatistik dann stimmt.
Deswegen ist der Richtervorbehalt MITSAMT eng umrissenen Anwendungsfeld
so wichtig.
Ich glaube übrigens nicht, dass die Sache so einfach wie die CDU sich
das vorgestellt hat funktioniert und zwar schon von der technischen
Seite her. Falls ein solches Mittel wirklich massenhaft zum Einsatz
kommen sollte, wird es nicht geheim bleiben. So schlau wie die Experten
bei den Polizeibehörden oder sogar Verfassungsorganen sind viele die
sich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigen ebenfalls. Der
allwissende Staat mag ein Traum der Innenminister sein, die Realität
sieht aber anders aus (nicht mal die Stasi war allwissend). Kurzfristig
mag da "was gehen", aber es wird auffliegen und Gegenmaßnahmen geben.
Wenn dann müßten sie schon definierte "Schnüffel-Schnittestellen"
gesetzlich vorschreiben und das Behindern oder Umgehen selbiger unter
Strafe stellen. Und selbst dann, was sollte es bringen, dann gibt es
eben zwei Rechner, einer der online ist und auf dem geschüffelt werden
darf und ein Offline-Rechner. Trotzdem dürfen wir uns das nicht so
einfach bieten lassen, der Staat darf seinen Bürger nicht von
vorneherein als potentiell kriminell betrachten. Gleichgültigkeit ist
unangebracht und hilft nur unsere Grundrechte weiter schmälern.
Ich glaube, der damals bei seinem Anschlag eine abgekriegt; er hat den
Glauben an das gute im Menschen verloren und springt wie ein
Wahnsinniger auf die Seite der Kämpfer, so wie Menschen, die ein Kind
verloren haben eine Sozialberatung aufmachen oder Gewaltopfer eine
Opferhilfe gründen oder einen Verein zur Selbstverteidigung gründen.
Obwohl ich mit ihm fühle, daß er jetzt im Rollstuhl sitzt, muss man ihm
doch bescheinigen, daß er in einem geistigen Zustand ist, der an seiner
Objektivität zweifeln lässt. Klingt zwar hart, es ist aber so! Opfer von
Gewaltverbrechen sollten meiner Ansicht nach nicht Richter, nicht
Polizist und auch nicht Innenmisiter oder etwas Ähnliches werden dürfen,
oder um es mit der Fussballsprache zu sagen:
Der Gefoulte darf nicht selber schiessen!
Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis die aktuelle
Bundesregierung Urteile des BGH oder des BVerfG aktiv und öffentlich
ignoriert.
Die Tendenzen dazu sind eindeutig da. Es werden immer mehr Gesetze
erlassen, bei denen von vorneher eindeutig war/ist, dass sie
verfassungswidrig sind. Bis so ein Gesetz dann aber von den obersten
Gerichten kassiert wird, dauert es immer eine Weile, bis das Verfahren
durch ist.
Diese Masche hat in den letzten Jahren massiv zugenommen.
Auch sehr auffällig ist, dass auf die Gerichte immer mehr Druck ausgeübt
wird und Politiker manche Urteile der obersten Gerichte öffentlich
kritisieren anstatt zu akzeptieren.
Die Politik versucht sich aktiv über den Rechtsstaat zu stellen. Ich
möchte den Vergleich eigentlich gar nicht bringen, aber es ist schon
auffällig, wie das Vorgehen der aktuellen
Bundesregierung/Politiker/Lobbyisten der Machtergreifung Hitlers ähnelt!
Ich sehe diese Entwicklung mit sehr großer Sorge.
Man ist in der Tat sehr machtlos gegen diese Entwicklung. Mehr als
entsprechende Organisationen und Vereine finanziell zu unterstützen und
Vollmachten für Verfassungs-Klagen zu unterschreiben und im
Bekanntenkreis auf die Gefahren aufmerksam zu machen, ist einem leider
nicht möglich. Und das alles geht im Vergleich zu den Machenschaften der
Politiker sehr zäh und langsam über die Bühne.
Ich sehe es genauso, wie einige andere hier: Den Politikern ist ein
unabhängiges Internet ein riesen Dorn im Auge.
Die Öffentlich-Rechtlichen-Sender kann man durch den Austausch von
Intedanten recht gut in die gewünschte Richtung lenken. Die privaten
Medien kann man mit Behörden (z.B. Finanzamt oder auch Ermittlungen
gegen Quellen wie im Fall Ciroco) recht gut kontrollieren.
Aber die ganzen Diskussionen und Meinungen, die Hinz&Kunz in
Internetforen verbreiten können, und dass Menschen verschiedenster
sozialer Herkunft im Internet zu bestimmten Themen plötzlich die selbe
Meinung haben, ist den Politikern ein riesen Dorn im Auge!
Es ist ganz wichtig, dass jeder in seinem unmittelbaren privaten Umfeld
die Menschen über die Gefahren der aktuellen Politker aufklärt!
>Die Tendenzen dazu sind eindeutig da. Es werden immer mehr Gesetze>erlassen, bei denen von vorneher eindeutig war/ist, dass sie>verfassungswidrig sind. Bis so ein Gesetz dann aber von den obersten>Gerichten kassiert wird, dauert es immer eine Weile, bis das Verfahren>durch ist.
Ein gutes Beispiel heute in den Nachrichten, in Afghanistan werden jetzt
unsere Tornados auf Talibanjagd geschickt. Anfang Dezember letztes Jahr
wurde diese Forderung von diversen Politikern stark kritisiert und für
unmöglich befunden.
Naja, passt nicht ganz aber irgendwie ist es so ähnlich.
MfG BC
>>Die Amis machen Druck auf Deutschland.
Hehehe, natürlich hab nur ich ganz allein wieder die Finger im Spiel und
habe Schäuble mit Erdstrahlen und Atomstrom zu meinem Schoßhund gemacht!
Wie habt ihr Schlaumeier das nur wieder rausgefunden. Verdammt, ist mir
der Theo, der alte Checker wieder auf die Spur gekommen. Aber den halten
zum Glück eh aller für verrückt...
Aber eigentlich steckt ja der Blaubär höchstpersönlich dahinter!
Was jemand, was für Trojaner zur 'Online-Durchsuchung' eingeschleust
werden ? Werden die nicht heutzutage von jedem Antiviren-Programm
erkannt ? Und wenn nicht, müßte doch spätestens die Firewall Alarm
melden, wenn ein unbekanntes Programmm Zugriff aufs Internet verlangt ?
Matthias:
wenn du meinst
kleiner tipp privatefirewalls taugen nicht wirklich gegen "echte"
Attacken
und dein virenscanner wird entweder ignorieren oder der wird überlistet
unterm strich leg dir nen zweit rechner ohne i-net verbindung zu falls
du was zu verbergen hast (vm-ware hilt hier auch nicht)
oder vll doch mal ne frage ins publikum wie waers hiermit:
rechner mit personal geschieß drauf
darauf
- vm1 mit inet
- vm2 ohne inet
natürlich muesste der host speziell(fragt mich nicht wie) geschützt
werden
oder so wie es gewisse firmen machen
ein rechner + mehrere Festplatten und diese mit einem physischen/echten
Festplatten umschalter versehen:
system1: produktiv/geschützt
system2: inet/e-mail/p2p/sonstwas
system3: bastelsystem/neue programme/experimentelles
und schwupps DIE sehen nur was SIE sehen sollen
ich glaub ich gleich mal einkaufen
neue festplatten
axo und wirklich "geheimes" evntl. auf ne externe platte+crypto system
in die x.y audioanlage eingebaut soll schon mal übersehen worden sein
oder ertragt es einfach
jeder hat die wahl aus dem fenster zu springen
ich frag mich sowieso wie der Innenminister werden konnte ?
Mir ist schon damals das große Ko*** gekommen als der mal als
Bundespräsident vorgeschlagen werden sollte.
Aber naja heute denk ich da hätte er weniger Schaden anrichten können.
gibt man mal bei www.goo*le.de als Suchwörter
"Schäuble Schwarzgeld" ein bekommt man 568 Treffer ....
Bei "Schäuble Spendenskandal" bekommt man 587 Treffer ...
ein normaler Mensch wäre schon längst im Gefängnis ....
braucht man ja nur wieder die die Prozesse gegen Ackermann und Co
anzusehen ....
aber wir normalen menschem machen die gesetzte ja nicht, deswegen helfen
sie uns auch net aus der scheiße und deswegen werden wir kein
innenminister .......
Festplattenumschalter? Es gab da ein kleinen auf DOS basierenden
Bootumschalter. Das schicke an dem Programm war, daß je nachdem welches
Betriebssystem man auswählt, die entsprecheden anderen Betriebssysteme,
auf separaten Partitionen selbverständlich, nicht mehr zu finden waren.
Da wurde einfach die aktive Partition umgelegt und die hatte dann keine
Ahnung daß da noch zwei andere auf der Platte schlummern, außer man ist
mit FDISK oder Partitionmagic rangegangen und da ging nur neu machen.
Nichtmal XP hat noch irgendwelche anderen Laufwerke eingeblendet und
gecheckt daß da noch was ist, war halt unpartitionierter Bereich.
Wär doch was, Festplatte zwei Partitionen, eine zum arbeiten, eine zum
surfen und Daten horten, Austausch der Daten geht aber nur über ein
externes Medium und Betriebssystemwechsel.
Außerdem gibts doch noch so schicke Sachen wie Compusac oder
Hardwaremässige Verschlüsselungssysteme mit Dongle. Hilft natürlich
nicht bei Onlinespionage, aber als konkreten Beweis daß du was illegeles
auf deiner Platte hast müssen die dir immernoch die Bude einrennen und
den Rechner mitnehmen. Ohne Schlüssel oder Dongle wirds schlecht mit
Daten einsehen.
MfG BC
> Festplattenumschalter? Es gab da ein kleinen auf DOS basierenden> Bootumschalter. Das schicke an dem Programm war, daß je nachdem welches> Betriebssystem man auswählt, die entsprecheden anderen Betriebssysteme,> auf separaten Partitionen selbverständlich, nicht mehr zu finden waren.> Da wurde einfach die aktive Partition umgelegt und die hatte dann keine> Ahnung daß da noch zwei andere auf der Platte schlummern, außer man ist> mit FDISK oder Partitionmagic rangegangen und da ging nur neu machen.> Nichtmal XP hat noch irgendwelche anderen Laufwerke eingeblendet und> gecheckt daß da noch was ist, war halt unpartitionierter Bereich.
Ging mit XFDISK, aber nur weil die Partitionen nicht im Explorer
angezeigt werden, sind sie nicht weg. Selbst unter Win XP sind diese
Partitionen in der Computer-Dings-Verwaltung-Laufwerkedialog zu finden.
> Ohne Schlüssel oder Dongle wirds schlecht mit Daten einsehen.
Dann gibts eben ein Gesetz, dass dich zur Herausgabe des Schlüssels
zwingt oder Folter wird wieder eingeführt.
Ich frage mich was passiert wenn so ein BundesTrojaner irgend einer
Software probleme bereitet .....
z.B. Der Lagersoftware von VW, oder der Datenbank der Sparkasse oder
einem kleinen no name Verwaltungsprogramm eines Selbsständigen.
Der Beauftragte Technicker braucht 2 Std. den Fehler zu beheben (
meistens ja länger )wenn er ihn findet und es liegt daran das der
Trojaner irgend eine sache behindert.
Wer zahlt die Ausfälle ?
Da die Entwickler ja bestimmt nicht den Trojaner mit allen Programmen
testen, und wie schnell passiert sowas das der rechner nach nem kleinen
tool nicht mehr so will wie er soll.
>Selbst unter Win XP sind diese>Partitionen in der Computer-Dings-Verwaltung-Laufwerkedialog zu finden.
Ja, sicher aber man kann nicht drauf zugreifen ohne sie zu löschen,
weder man selbst noch irgendein Trojaner.
>Dann gibts eben ein Gesetz, dass dich zur Herausgabe des Schlüssels>zwingt oder Folter wird wieder eingeführt.
Tja, dann hab ich wohl den Schlüssel vergessen und den Dongle verloren.
Aber wenn die Folter wieder eingeführt wird ist das dann wohl eh egal.
MfG BC
Also was die technische Seite betrifft, sehe ich das weitgehend genauso
wie der Artikel. Der Knackpunkt ist aber ein anderer, nämlich das
fehlende Dementi und die Richtigstellung des Innenministeriums
(Schäuble), dass es eben NICHT um die Kontrolle von Privat-PCs und deren
Festplatten, sondern um Festplatten bei Providern geht. Erinnern wir uns
doch mal in diesem Zusammenhang an den damaligen Innenminister Manfred
Kanther. Ich habe noch gut im Ohr, als er seinerzeit ständig von
"Gängsterwohnungen" sprach und das die Netze der Mailboxbetreiber
Abhörschnittstellen (noch dazu auf eigene Kosten) einzurichten hätten,
damit der Staat wisse, was in diesen Netzen vor sich geht.
Warum beschäftige sich die Politik derart intensiv mit dem Thema
"heimliche Online-Durchsuchungen", wenn es nur um bereits bekannte
Sachverhalte, wie Telepolis vermutet, gehen soll? Warum eine
Entscheidung des Bundesgerichtshofs? Warum warnt Zypries vor
"Schnellschüssen zur Ermöglichung von Online-Durchsuchungen"?
Beckstein: "Heimliche Online-Durchsuchungen seien ein unerlässliches
Instrument für die Strafverfolgung"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/84927
Ich glaube nicht an einen Hoax in diesem Zusammenhang! Nach meiner
Einschätzung schießen hier Begehrlichkeiten der Überwachungsorgane weit
über das Ziel hinaus + grenzenlose Überschätzung der technischen
Umsetzbarkeit.
Das so eine Maßnahme bei einem gut Teil der Bevölkerung nicht gut
ankommt, kann sich jeder beteiligte Politiker ausmahlen. Warum sollten
diese Leute es zulassen, dass noch mehr Politik- und
Politikerverdrossenheit hinzukommt, obwohl es gar nicht nötig wäre, da
der Normalbürger ja gar nicht betroffen sei? Spätestens nach der ersten
Meldung dieser Art hätte die Richtigstellung in Form von
Eiligst-Pressekonferenzen kommen müssen.
Die Innenminister sind keine Technikfreaks, sie wissen nur das, was man
ihnen als prinzipiell machbar (z.B. von Seiten des Verfassungsschutzes)
zugesichert hat. Und machbar ist es ja auch, nur eben nicht verdeckt
oder unentdeckt (allerhöchstens in bestimmten Einzelfällen). Ein
Ausspähen in der Fläche geht nur mit Staatlich vorgeschriebenen
Schnittstellen, deren Umgehung unter Strafe gestellt wird. Da genügt
letzlich ein wasserdicht formuliertes Gesetz!
Ich wäre jedenfalls ziemlich vorsichtig Schäuble und Konsorten zu
unterstellen, sie hätten es nicht so gemeint, wie sie es in aller
Deutlichkeit haben verlauten lassen. Vielleicht ist der wahre "Hoax" ja
der, dieses Unterfangen nachträglich als ungenaue Berichterstattung
darstellen zu lassen (womit ich aber nix gegen Telepolis dagen möchte).
Und bedenken wir doch mal, wie viele Gesetzesvorhaben und auch die
inkraft getretenen Gesetze in der Vergangenheit schon eine Bauchlandung
gemacht haben, weil unausgegoren oder einfach grotten schlecht. Nein,
der Skandal liegt nicht in der Unmöglichkeit solch eines Vorhabens, auch
nicht in fehlenden oder missgedeuteten Text-Passagen (wie Telepolis
annimmt), sondern in der Forderung und Befürwortung heimlicher
Überwachung unbescholtener Bürger und an letzterem hat Schäuble mit all
seinen bisherigen Äußerungen keinen Zweifel gelassen (und ebenso
Beckstein und einige andere).
Ob das technisch realisierbar ist oder nicht, spielt für die Diskussion
doch gar keine Rolle.
Es geht rein um das Prinzip, dass Politiker fast aller Parteien, mehr
oder weniger vehement fordern, der Staat solle Computer heimlich
durchsuchen dürfen!
Und genau das ist der Wahnsinn. Nicht der technische Aspekt (der mehr
als fragwürdig ist), sondern der politische Aspekt.
Die entsprechenden Stellen, Schäuble, Beckstein und Konsorten, wollen
die Bürger heimlich ausspähen. So wie es einst die Stasi gemacht hat.
Und damit rütteln diese Herren eben an den Grundpfeilern unseres
freiheitlichen Rechtsstaat und der Demokratie.
Meine Meinung ist, wenn durch diese umfangreichen Durchsuchungen endlich
mal erreicht wird, dass wenigstens ein Teil der über 200 Mrd. Euro in
die Staatskasse wandern, die jährlich durch Schwarzarbeit,
Steuerhinterziehung und Subventionsbetrug durch die Lappen gehen, dann
dürfen die das gerne tun. Wer nicht möchte, dass sein PC heimlich
inspiziert wird, der kann ihn ohne großen Aufwand vom Netz nehmen bzw.
seine persönlichen Daten auslagern.
Aber alles in allem gesehen halte ich diese Entwicklung für sehr
tragisch und sie ist mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo sie
eigentlich nicht mehr gestoppt bzw. rückgängig gemacht werden kann.
Und was bitte soll der o. g. Heise-Artikel vermitteln? Er zeigt nur,
dass der Autor recherchiert hat und einige Punkte mit seinem eigenen
Wissen bzw. das von Wikipedia stützt. Es gibt das nicht, es gibt jenes
nicht, es kann es nicht geben, es wird es nicht geben, ist technisch
unmöglich....
Hat die Menschheit nicht auch mal gesagt, dass man nie fliegen könne?
> Meine Meinung ist, ... dass wenigstens ein Teil der über 200 Mrd. Euro in> die Staatskasse wandern, die jährlich durch Schwarzarbeit,
Wenn man das liest, bekommt man das große Würgen. Wer gerne in einem
totalitären System leben möchte, darf gerne nach China oder Nordkorea
gehen. Mal davon abgesehen, dass es überhaupt nicht um
Steuergeschichten, sondern um Terrorgefahr etc. geht (lesen hilft hier
deutlich!), kann man sich nur wundern, wie Leute zu dem kapitalen
Schwachsinn der unsere freiheitlich demokratische Grundordnung mehr
erschüttert als islamistische Terroristen es könnten, auch noch Hurra
schreien können. Man habt ihr nichts aus der Geschichte gelernt. Ist
alles noch keine hundert Jahre her.
An dem Tag, wo deine Wohnung umgekrempelt wird, weil du mal im Internet
Natriumhydroxid bestellt hast, bei einem Versender, bei dem vielleicht
auch ein Bombenbastler bestellt hat oder weil du per Kreditkarte einen
Betrag bezahlt hast, der durch dummen Zufall ins Raster der
P0rnoermittler passt, dann wirst du sehen.
Hier gilt: Wer seine Freiheit opfert um ein bischen Sicherheit zu
gewinnen, hat beides nicht verdient.
> Mal davon abgesehen, dass es überhaupt nicht um> Steuergeschichten, sondern um Terrorgefahr etc. geht
Das ist der Vorwand, der von der Regierung angebracht wird, um die
Überwachung durchzusetzen. Dies macht alles sehr viel leichter, als wenn
gesagt wird, dass geschnüffelt werden soll, um Schwatzarbeit zu
bekämpfen.
Ja genau, die wollen damit schön die Excel-Datei irgendwelcher
Bauunternehmer runterladen, wo dann drin steht: Hans Wurst uff Baustelle
100 Euro schwarz gegeben.
Ich sehe in der Sache noch eine andere Problematik. Da, wie mir scheint,
der Großteil der Bürger im Moment wenig Interesse dafür aufbringt, wird
solch ein Trojaner auch Erfolg haben. Leute die jetzt kaum darüber
wissen, weil es nicht ihrem Interessengebiet entspricht, werden auch in
Zukunft wenig tun, um dies zu verhindern. Schaut doch mal auf die ganzen
Botnetze. Da sind Tausende Rechner infiziert und werden als
Spamschleuder für DOS-Attacken oder für ähnliches benutzt, ohne das die
PC-Besitzer davon einen blassen Schimmer haben. Frag doch mal jemand auf
der Strasse nach dem bekannten Sony-Rootkit. Ich kann mir die Antwort
vorstellen. Das ist kein Vorwurf, man kann nicht Alles in allen
Bereichen wissen. Diese Leute werden sich aber später auch nicht
informieren und sind dem Trojaner und den Viren ausgesetzt.
Nun könnte man argumentieren, das ist dann ja deren Problem. Ich werde
mich schützen, bla bla bla. Aber gerät man nicht automatisch dadurch in
Verdacht, in dem man sich vor den staatlichen Abhörmethoden schützt. Bei
der Kameraüberwachung richtet sich doch das Interesse auch auf Leute,
die sich auffällig verhalten. Man verhält sich nicht wie die träge
Masse, sondern erweckt den Eindruck, so gerne zitiert, man hätte etwas
zu verbergen.
So nun stell Dir vor Du bleibst bei irgendeiner Ermittlungssache im
Raster einer Massenüberprüfung hängen. Nur dadurch, dass Du Deinen
Computer schützt bist Du eines der verbliebenen Fragezeichen in der
Gleichung. Ich denke, dann wird sich die Polizei auch für Dich
interessieren. Was das nun bedeutet, kann ich nicht abschätzen. Ab schön
kommt mir die Sache nicht vor.
Es ist ein leichtes, schlecht-geschützte Rechner zu infizieren, auch
ohne Öffnen des Mailanhanges.
> wo dann drin steht: Hans Wurst uff Baustelle> 100 Euro schwarz gegeben.
Nee, eher Behörde X hat Firma Y EUR 50.000.000,00 an Subventionen
gezahlt und Firma Y hat EUR 5.000.000,00 davon auf ein schwarzes Konto
auf den Bahamas transferiert.
Mich würde mal interessieren, wie Firmen mit großen Rechenzentren dieses
Problem sehen? Lächeln die nur, weil sie genau wissen, dass sie sich
sicher schützen können?
> Lächeln die nur, weil sie genau wissen, dass sie sich> sicher schützen können?
Nein, ihr verkennt die Lage. Anzunehmen, dass technische Hürden einen
politischen Willen verhindern, ist falsch.
Falls die Politik die Computer ihrer Bürger heimlich durchsuchen will
und feststellt, dass es mit einem Trojaner nicht funktioniert, wird
einfach ein Gesetz erlassen, dass jedes Betriebssystem eine
Abhörschnittstelle haben muss.
Wird nicht passieren? Eben doch, gibt es nämlich schon längst!
Jeder Internet-Provider, mit mehr als 1000 Email-Kunden, muss eine
staatlich zertifizierte Abhörschnittstelle vorhalten damit der Staat
jederzeit drauf zu greifen kann.
Jeder Telefonanbieter muss eine staatlich vorgeschriebene
Abhörschnittstelle für Telefongespräche vorhalten.
Das ist schon lange Realität.
Open-Source-Betriebssystem würden eine solche Schnittstelle nicht
enthalten? Macht nix. Der Verkauf, das Betreiben oder Besitzen solcher
Betriebssystem wäre dann eine Straftat.
Man kann Dateien etc. verschlüsseln? Macht auch nix. Verschlüsselung
ohne staatliche Hintertür wird dann auch einfach zur Straftat bestimmt.
Gibt es nicht? Frankreich schon vergessen? Das kann man jederzeit wieder
einführen, wenn die Regierungen der Meinung sind, Verschlüsselung ist
"Terroristen-Werkzeug".
Wie schon weiter oben gesagt:
Es geht überhaupt nicht um den technischen Aspekt dieses Vorhaben. Daher
kann man auch den Telepolis-Artikel ignorieren. Es geht um den
politischen Willen der Bundesregierung und der Staatsorgane.
Das aktuelle BGH-Urteil vor wenigen Tagen gegen das heimliche
ausspionieren von Computern ist nicht aus Langeweile der Richter
entstanden, sondern weil das die staatlichen Stellen machen wollten oder
schon gemacht hat!
Daran muss man denken: Wir haben hier keine Scheindiskussion, sondern
eine reale Bedrohung unserer elemetaren Freiheitsrechte durch den Staat.
Der Unbekannte hat recht, solche Schnittstellen gibt es inzwischen und
in den Mails wird bereits eifrig geschnüffelt. Das hat aber eine andere
Qualität als der Umstand, den Normalbürger in seiner Wohnung unbemerkt
'mal profilaktisch durchleuchten' zu wollen. Schon alleine das Gefühl
was man dabei bekommt gleicht dem, eines versteckten Wohnungseinbruchs
(wem das mal passiert ist, oder wem mal sein Fahrzeug für eine
"Spitztour" entwendet worden ist, der kennt dieses unangenehme Gefühl).
Was die Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit betrifft, würde ich mir
zwar auch wünschen, wenn beispielsweise die Gutsituierten mal wieder
bündelweise ihre Kohle in der Luxuskarosse nach Kleinwalsertal am
deutschen Fiskus vorbei verbringen öfter erwischt würden, aber nicht um
den Preis einer flächendeckenden Schnüffelüberwachung von jedermann. Es
gibt doch den Satz "am Ende trifft es immer nur den kleinen Mann", und
so würde es nach alter Lebenserfahrung auch sein.
Schäuble hat ihn entdeckt, den "öffentlichen Feind"
(hab den Begriff mal verwendet; ist Titel eines alten amerikanischen
Gansterfilms; heißt im orig. "Public Enemy" mit James Cagney )
dieser (Feind) kann sich laut Schäuble überall getarnt verstecken, sogar
in Tagebüchern oder vielleicht auch im Smalltalk mit einem Freund über
das Wetter?!
Die TAZ hat ein Interview mit Schäuble geführt, wo er dann auch
zugegeben hat, dass er von Trojanern nicht viel Kenntnis hat.
Einzelheiten in der Heise-Meldung:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/85023
Wo bleibt der Aufschrei seiner Parteifreunde? Oder muss ich langsam
annehmen, dass die GANZE CDU so denkt? Sind die mittlerweile alle
geistig derangiert in diesem konservativen Haufen?
(wo doch Bayern gerade einen "Gesetzentwurf gegen "Killerspiele"" in den
Bundesrat einbringt)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/85021
mein gott, was für ein bild vom bürger herrscht da vor?
Hier gibt es ein Interview aus der taz mit Innenminister Schäuble zum
Thema
http://www.taz.de/pt/2007/02/08/a0169.1/text
Manchmal mußte ich beim Lesen lachen. Im Ganzen bleibt sich Schäuble
treu.
Böse fand ich seine Antwort, auf die angesprochenen 10.000
Verfassungskläger. Da erweckt er den Eindruck eines bockigen Kindes. Es
gibt Menschen, die so reagieren, aber als Minister? Naja lest selber!
> Oder muss ich langsam annehmen, dass die GANZE CDU so denkt?
Ja.
> Sind die mittlerweile alle geistig derangiert in diesem> konservativen Haufen?
Ja.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/6/6326/1.html
Wenn man sich das so durchliest, wird einem klar, warum plötzlich alles
archiviert/gespeichert/abgehört werden soll. Meine Güte, mir wird
schlecht.
@Yaromier
In dem Interview mit Schäuble
http://www.taz.de/pt/2007/02/08/a0169.1/text finde ich nur eine
glaubhafte Aussage die aber nicht gerade neu ist.
Zitat: "Da will ich mich nicht festlegen"
Mich würde es nicht wundern, wenn einer aus Schäubles Familie eine
Softwarefirma hat, die für diese ganze Lauschrei schon ferige Lösungen
im Gepäck hat.
>Im Rahmen der Proteste gegen die zunehmende Überwachung haben am Samstag>in Frankfurt über 1000 Menschen gegen die fortschreitende staatliche>Kontrolle demonstriert.
Lächerlich. Gegen Hartz IV haben an einem Tag bundesweit 20.000
demonstriert und was ist passiert? Die Regeln wurden weiter verschärft.
>Lächerlich. Gegen Hartz IV haben an einem Tag bundesweit 20.000>demonstriert und was ist passiert? Die Regeln wurden weiter verschärft.
Als lächerlich würde ich das nicht bezeichnen. Erstens fängt jeder
Protestaktion mal klein an und dann muss man sich bewußt sein, dass es
sich hier um ein Thema handelt, welches kaum in den Medien vertreten
ist.
Hartz 4 ist allgegenwärtig, weil die betroffenen die Auswirkungen direkt
spüren und zum Thema machen. Die Folgen der Datensammelwut und
Überwachung sind jedoch nicht so leicht absehbar. Die Ausprache über die
oft vorgestellten Szenarien tummeln sich meist in Fachkreisen. Dass
viele Szenarien bereits eingetreten sind, zeigt doch, dass es lohnt sich
mal darüber Gedanken zu machen.
Die Disskussion der Problematik läuft eigentlich außer Sichtweite der
normalen Bevölkerung ab, obwohl es alle, oder sagen wir ziemlich viele,
betrifft. Insofern ist es doch ein Erfolg, dass die Demonstrantenzahlen
steigen.
Die nächsten Schritte sind Demonstrationen in mehreren Städten
gleichzeitig. Ziel der Proteste ist nicht nur eine "So nicht meine
Herren Politiker" Haltung zu zeigen, sondern auch die Passanten über das
Thema aufzukären und das Auge aller zu schärfen.
Ein großes Problem ist die erschreckend große Anzahl derer, die meinen,
daß "sie ja nichts zu verbergen hätten" und daß "der Terrorismus mit
allen Mitteln bekämpft" werden müsse.
Also genau die Leute, die nicht verstanden haben, daß "der Terrorismus"
erst durch seine vermeintliche "Bekämpfung" erfolgreich wird.
Ich habe regelmässig ernsthafte Diskussionen in der Familie - und die
plappern denselben Mist nach - Terrorismus muss mit allen Mitteln
bekämpft werden, wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu
befürchten, Telefonüberwachung ist mir egal, ausserdem glaube ich das
sowieso nicht, die Demokratie in Deutschland ist stark. Und ich bin der
Paranoiker - ist schon erstaunlich, wie weit die Gehirnwäsche inzwischen
greift.
Gestern habe ich mal wieder ein wunderbares Beispiel erlebt wie man
Sachen darstellen kann (Parallelen zu Deutschland, wie Wahlcomputer,
Trojaner usw., natürlich rein zufällig):
1/2h deutsches Programm von "Die Stimme Russlands" hören - die Großdemo
in St. Petersburg kommt nicht in einem einzigen Satz vor.
1/2h "Deutsche Welle": Mehrminütiger Beitrag darüber.
Na ? Das macht doch schon nachdenklitsch.
Grüße,
Hendi.
Das waren noch Zeiten, als es den Sender des Friedens und des
Fortschritts gab. Die haben erstaunlicherweise immer sehr kritisch, von
Moskau toleriert, berichtet.
Kleiner Rückblick auf die Demo vom Samstag (man beachte die Anzahl der
Kommentare in der Heise-News)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/88254
Auch wenn die Anzahl der Teilnehmer nicht rekordverdächtig war, es wurde
darüber berichtet, z.B. im Hessischen Rundfunk und damit wieder ein
Stück mehr Öffentlichkeit erreicht und das darf man nicht unterschätzen!
Bilder davon gibt es hier:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/?title=070414-Frankfurt-Demo#Bilder
(Link Nr. 7 anschauen, "Schäuble-Banner" :))))
Schäubles Überwachungsdrang wurde heute auch von Urban Priol und Georg
Schramm in einer bissigen Satire bei "Neues aus der Anstalt" (ZDF)
"gewürdigt". Sehenswert und kein Blatt vor den Mund genommen. Respekt!
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sch%C3%A4uble
Am 12. Oktober 1990 wurde Schäuble bei einem Attentat nach einer
Wahlkampfveranstaltung in Oppenau durch einen Schuss, der von einem
psychisch kranken Mann namens Dieter Kaufmann abgefeuert wurde, schwer
verletzt. Er ist seitdem vom dritten Brustwirbel an abwärts gelähmt und
auf einen Rollstuhl angewiesen, es gibt zudem Mutmaßungen, dass die
psychischen Spätfolgen der Tat Schäubles politische Positionen
beeinflussen.
Zitat von: http://www.mein-parteibuch.de/wiki/Wolfgang_Sch%C3%A4uble
Attentat
Wolfgang Schäuble ist seitdem querschnittsgelähmt und wird aller
Voraussicht nach Zeit seines Lebens im Rollstuhl verbringen müssen. Der
Attentäter Dieter Kaufmann, der nach dem Attentat angab, dass er sich
vom damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble persönlich verfolgt
fühlte, wurde im Februar 2004 aus der psychiatrischen Behandlung in die
Freiheit entlassen
(http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.02.2004/957211.asp).
Zitat Ende.
Fühlen wir uns nicht alle "persönlich verfolgt" ? ;)
das Problem ist das man mit dieser Begründet heute in den Knast und
nicht in die Klapse kommt weil wir durch Vorratsdatenspeicherung,
Fingerabdrücke,... tatsächlich alle persönlich von Schäuble verfolgt
werden....
Absolut pathologisch der Mann, aber eigentlich sollten wir ihm sogar
dankbar für diese Äußerung sein, denn so gibt es eine "Welle der
Empörung" wie N-TV in den Top-Nachrichten meldet und viel mehr
Öffentlichkeit für dieses Thema (und das ist seeehr wichtig!)
(da bekommt meine Thread-Überschrift ja eine ganz NEUE Legitimation ;))
Nee, nee, also wenn das so weitergeht könnte bald das Wort "Schutzhaft"
fallen ..
Und auch nett, Deutschland hat jetzt eine EU-Richtlinie umgesetzt.
Vorratsdatenspeicherung von eMail, Telefon, SMS etc. für 6 Monate ist
beschlossen. Allerdings sollen keine Inhalte gespeichert werden, wozu
auch? Diese können ja per Online-Durchsuchung eingesehen werden. Wobei
ja mal interessant wäre, ob z. B. der Betreff einer eMail gespeichert
wird. Weis da jemand was?
>Und auch nett, Deutschland hat jetzt eine EU-Richtlinie umgesetzt.>Vorratsdatenspeicherung von eMail, Telefon, SMS etc. für 6 Monate ist>beschlossen. Allerdings sollen keine Inhalte gespeichert werden, wozu>auch? Diese können ja per Online-Durchsuchung eingesehen werden. Wobei>ja mal interessant wäre, ob z. B. der Betreff einer eMail gespeichert>wird. Weis da jemand was?
Zypries hat dazu heute eine Pressekonferenz gehalten (sehr
aufschlussreich!), die im Phoenix übertragen wurde. Soweit ich es im
Sinn habe werden "nur" die äußeren Daten künftig 6 Monate gespeichert,
also praktisch Datum, Uhrzeit, von wem, an wem. Laut Nachfrage der
Journalisten meinte Zypries schlimmeres verhindert zu haben, da die
Union auch noch eine sog. "eindeutige Gerätekennung" (und noch einiges
mehr) speichern wollte UND den Richtervorbehalt bei Auskunft über
Verbindungsdaten kippen wollte zum Wohle der Verwerter. Es gibt also
nach wie vor nur den Weg über die Staatsanwaltschaft an die
Verbindungsdaten heranzukommen (von Zypries bestätigt). Soweit ich es
ebenso in Erinnerung habe fiel auch der Satz "es werden nicht die
aufgerufenen Internetseiten gespeichert", lediglich die Daten die bis
jetzt eh schon bei den Providern anfallen und der Abrechnung dienen
werden künftig 6 Monate vorgehalten und dienen damit aber auch der
Verbrechensbekämpfung - allerdings murmelte Zypries etwas von "nur bei
schweren Straftaten wie KiPo usw. wo mit Haftstrafen von 5 Jahren zu
rechnen ist". Gespräche werden NICHT aufgezeichnet, ebenso NICHT der
Inhalt der E-Mail (ich würde den Betreff mal hinzu rechnen, bin mir aber
nicht sicher).
Das ist auch immer das gleiche Schema: Erst wird eine Sache eingeführt
im kleinen Stil, die Empörung wird klein gehalten, der Fakt aber ist da.
Anschliessend wird "das sowieso seit Jahren" geltende Recht verschärft,
ob es nun um Freibeträge, Umfang der Schnüffelei oder sonstige Sachen
geht. Das hat System - erstmal denken alle, wieso nicht, betrifft mich
ja nicht, mir egal, kein Grund sich aufzuregen. Und dann kommts eben
doch für jeden, Stück für Stück.
Ich hab so die Schnauze voll ...
Naja, zumindest mit der Vorratsdatenspeicherung hätte es deutlich
schlimmer kommen können. So wie ich das verstanden habe waren 4
bestimmte Länder in der EU maßgeblich dafür, eine Richtlinie zur
umfangreichen Speicherung von Verbindungsdaten aufzulegen. Die EU hat
dann eine Spanne von 6 Monaten bis 3 Jahre Speicherung den Ländern zur
baldigen Umsetzung (wirsam wohl ab 2009) vorgegeben. Immerhin hat
Zypries schon recht mit ihrer Aussage heute, dass hier der kleinst
mögliche Schritt vollzogen wurde. Der Datenschutzbeauftragte von (war
glaube ich) NRW hat dazu gesagt, die Bundesregierung hätte die Umsetzung
verweigern und statt dessen lieber vor dem Europäischen Gerichtshof
klagen sollen* (macht wohl Irland gerade).
http://www.heise.de/newsticker/meldung/73751
Laut Heise ist aber (wie ich gerade lese) Irland nicht etwa GEGEN
Vorratsdatenspeicherung, die Iren waren nämlich einer der 4 (pösen ;))
Länder, die die Initiative ins Rollen brachten. Den Iren gefällt nur
anscheinend nicht, dass eine RICHTLINIE und kein RAHMENGESETZ heraus
gekommen ist. Darum Klage vor dem EuGH - verkehrte Welt!
*Zypries hat übrigens auf dieses Argument in der Pressekonferenz
angesprochen gekonntert, eine Klage hätte KEINE aufschiebende Wirkung
gehabt (kann ich nicht beurteilen, klingt zunächst einleuchtend, dennoch
hätten sie klagen sollen)
Wie soll man auch von unserer Bundesregierung erwarten sich der Klage
anzuschliessen, wenn derartige Scharfmacher wie Schäuble und auch
Bosbach und andere CDU'ler (ebenso gestern der CSU-Generalsekretär
Söder) STRENGE Befürworter von Vorratsdatenspeicherung sind! Die SPD
scheint jedenfalls (noch) die Grenzen zum (totalen) Überwachungsstaat
einigermaßen im Blick zu haben, dagegen sind in der Union maßgegliche
Abgeordete mit Namen auffällig der Content-Lobby anheim gefallen, aber
genau diese "Herren" Parlamentarier (die am liebsten jeglichen kleinen
Rechtsverstoß HART ahnden würden) scheinen ungehemmte Narrenfreiheit und
guten Rückhalt in der bundesdeutschen Bevölkerung zu besitzen, nach dem
Motto: den RaubkopierVerbrecherKiPoTerrorristen DINGFEST machen - auch
wenn gefühlsmäßig MINDESTENS 10 Millionen Bundesbürger unter dieses
Schema einzuordnen wären (eher mehr).
Achso, bevor ich's vergesse zu sagen, die größten
RaubkopierVerbrecherKiPoTerrorristenAnstalten sind unsere Unis und
Fachhochschulen!
Naja, dort dient es der Bildung! Juristen, wie der Schäuble sollen ja
besonders viel kopieren. Derzeit kopiert der Schäuble die Ideen der
Herren Rumsfeld, Bush und Schwarzkoopf.
Unabhängig davon, welche Meinung ich selbst von Schäuble habe, will ich
mal ganz neutral sagen, dass die Posts hier wahrscheinlich anders wären,
wenn wir in Deutschland schon einen heftigen Anschlag (100 Tote
aufwärts) erlebt hätten. Schäuble selbst ist sicher befangen und sollte
dementsprechend nicht mit so einem Amt betraut werden (abgesehen davon,
dass er bereits einer abgewählten Politikergeneration angehörte).
höchstwahrscheinlich werden wir die Toten auch bekommen - und daran
werden auch Schäubles Wahnvorstellungen nichts ändern. Gegen
Profi-Selbstmörder gibts keinen Schutz. Die ganze Überwacherei bringt
allenfalls was bei der nachfolgenden Ermittlung/Aufklärung. Gegen "gut"
ausgebildete Profis, denen das eigene Leben völlig wurscht ist, nutzt es
gar nichts. Gern werden ja die Kölner Kofferbomber hergenommen - das
waren absolute Amateure, und sie wollten am Leben bleiben. Wurden also
hinterher gefasst. Das sind aber nicht die Leute, die die eigentliche
Gefahr darstellen.
Die Hauptstossrichtung ist eine ganz andere, der Terrorismus ist nur das
Deckmäntelchen.
Ich lebe lieber mit einem Restrisiko (das habe ich auch, wenn ich Auto
fahre), als mir Stück für Stück jedes Recht nehmen zu lassen.
Insbesondere, da das Restrisiko auch in einem totalen Überwachungsstaat
bleibt.
Kennt jemand der Begriff "Big Buisness"?
Hat sich schn mal jemand gefragt, wer den eigentlich am meisten vom
Anschlag des 11. September profitiert hat und zwar in jeder Hinsicht?
Wo kommen die Bushes her, aus der Erdölbranche?
Wer hat nach der Wahl zum Präsidenten sofort die Nahostpolitik
abgebrochen und den Irakkrieg, mit den achso Stichhaltigen Beweisen
begonnen, um als aller erstes das Erdölministerium zu besetzen?
Was würde ich tun wenn ich Moslem wär und "meine Welt", ständig
angegriffen und ausgebeutet würde?
Fragen über Fragen, Schatten in der Dunkelheit.
Zurück zum Sicherheitsaspekt von Rolle Wolle, fragen wir uns doch mal
wieviel Sicherheit wir mit diesen Onlinedurchsuchungen gewinnen?
Null nada garnix, weil nur Hohlbrote und maximal Trittbrettfahrer
vielleicht dumm genug sind ihre Absichten und Daten frei durch den Äter
zu jagen, geschweige denn zu speichern.
Ausgebildete Terroristen machen sowas wohl kaum.
Es geht hier einzig und allein um das sammeln, auswerten und aufspüren
von Usern mit nicht linzensierter Software.
Dann kann im grossen Stil abgemahnt werden, die Weichen dafür werden
gerade gestellt.
Wir werden von der Wirtschaft regiert, sie gibt Takt, Würde und Freiheit
eines Menschen vor.
In diesem Zusammenhang will ich noch erwähnen "Asta La Vista"
Internetfreiheit.
Mfg
Wenn jetzt auch noch die Mautdaten dazukommen, kann man sich auch fragen
warum das ganze als Überdimensonierte Satelitenlösung etstanden ist.
a) Maut kann auch auf Landstrassen problemlos erfast werden
b) Recourcen reichen auch für PKW Maut
dann kann man nur hoffen, das das Gesetz wenigstens LKW spezifisch ist
und nicht so ...Vekehrsdatenaufzeichung von Verkehrsteilnehmen...
Immerhin können wir uns das mit dem Tagebuchschreiben sparen :)
Was mir noch dazu in den Sinn kommt:
- Mach ich mich strafbar bei der Benutzung von öffentlichen
Telfonzellen, oder werden diese um mir ein größeres Sicherheitsgefühl zu
geben mit Fingabdrucklesegerät / Persoslot und Kamera ausgestattet. Wäre
ja doof wenn ein Terrorist kein Handy hat mit dem er bei Osama anruft
und dann zu ner Telefonzelle oder so nem komischen
Billig-nach-nahost-telefonladen geht.
- Kann den meine Fahrbewegung auch bei den Öffis aufgezeichnet werden
das ich sicher sein kann das Potentielle Attentäter auch in der
Straßenbahn unter beobachtung stehen?
- Jetzt wo eine Information ohne Richterlichen Befehl geht, kann ich ja
endlich meinen Kumpel der bei der Polizei Arbeitet einfach mal fragen
was bei ihm im Rechner über Person XY steht, wo doch kein Vorgang mit
Genehmigung eingeholt werden muß. War ihm auch immer zu kompliziert erst
ne Begründung liefern zu müssen, bevor man in den Privatbereich einer
Anderen Person eindringt.
Es ist schon erschreckend das in jedem besserbesuchten Forum von
technisch Interessierten schon Threats stehen, in denen von persönlich
erlebten Wohungsdurchsuchungen berichtet wird. Ich kann nur hoffen das
diejenigen nicht ihr Hobby einstellen.
Alles recht wirr, aber ist ja auch schon spät.
Gute Nacht
Nepi
mal zum zweiten Absatz von Konfuzius:
Ich würde nicht pauschal unterstellen, dass Schäuble
Online-Durchsuchungen für das was ich 'den kleinen Rechtsverstoß' nenne
(MP3, Filme, fehlende Lizenzen etc.) anstrebt. Viel eher glaubt der Herr
im Rollstuhl tatsächlich an die Wirksamkeit solch einer Maßnahme, bzw.
hat es sich von seinen Beratern einreden lassen. Da halte ich Schäuble
durchaus IN SEINER SACHE für glaubwürdig. Du hast aber dennoch einen
wichtigen Aspekt aufgeworfen, nämlich die Frage, was passiert denn außer
der Terrorbekämpfung noch mit solchen Daten, wenn Sie erstmal verfügbar
sind? Die Hürden der Verwendung solcher Daten könnten ähnlich wie bei
der Maut bald fallen oder (wahrscheinlicher) Schrittweise abgebaut
werden. Zuerst wird man sagen, man könne Kapitalverbrechen doch nicht
einfach achtlos hinnehmen, die zufällig nebenbei bei einer
Online-Durchforstungen entdeckt werden. Dann könnten Steuerstraftaten im
Raum stehen und zuguter letzt wird man auch mit dem Urheberrecht kommen
und argumentieren, der Staat könne es nicht dulden
Urheberrechtsverletzungen ohne Konsequenzen zu belassen, wenn man
erstmal davon wisse (ich höre schon Wolfgang Bosbach genau diesen Satz
bei Christiansens Talk sagen). Es gibt auch ein starkes Indiz dafür! Die
CDU wollte ja bereits den Verwertern ein Recht einräumen, ohne die
Staatsanwaltschaft an die Nutzerdaten von Tauschbörsenteilnehmenern zu
gelangen (und die CDU verfolgt diesen Gedanken weiter). Bei Schäuble ist
ein anderer Aspekt eher von Tragweite, nämlich sein Beharren darauf, die
Bundeswehr im Innern zur Gefahrenabwehr einzusetzen. Wenn man das in
Zusammenhang mit Online-Durchsuchungen stellt, kommt einen schnell der
Gedanke, dass es hier eher um Angst vor künftigen Unruhen (z.B. durch
Aufstachelei, Diffarmieren von Abgeordneten usw.) geht. Zwar geht es
"uns" (d.h. der Wirtschaft ;)) derzeit vergleichsweise mal wieder gut,
aber das muss ja nicht so bleiben und erinnern wir uns mal daran, dass
vor Einführung der Hartz-Gesetze die Union deutlich aggressivere
Methoden gegen Erwerbslose auf dem Plan stehen hatte. Ich will jetzt
nicht zu weit spekulieren, mich würde aber nicht wundern, wenn für
rezessive Zeiten die Union Pläne für Lebensmittelkarten und
Gemeinschaftsunterkünfte in der Schublade vorhält und weiß, dass es
Proteste ähnlich derer in Frankreich dagegen geben könnte. Und da macht
es sich doch gut seinen schlimmsten Schmähschreibern vorher auf mal die
Festplatte schauen zu können. Vielleicht entdeckt man ja dabei ein paar
Bastelanleitungen und schon greift das (neue) Gesetz zur Gefahrenabwehr
..
Übrigens fand ich es ziemlich auffällig, dass einen Tag nachdem es
bundesweit Protestreaktionen der Journallie und auch der Opposition
gegen Schäubles Äußerung zum Thema 'Unschuldsvermutung' gab, urplötzlich
der gleiche Mann (Schäuble) eine allgemeine Terrorwarnung über alle
Sender verbreiten ließ. Wollte man etwa den Bürgern schnell mal die
Bedenken gegen zuviel Überwachung austreiben, indem man eine Bedrohung
(zu der man aufgrund der Geheimhaltung natürlich nix genaues sagen
könne) aus dem Hut zaubert? Wenn der Bürger zuviel und zu oft an
Freiheit und Selbstbestimmung denkt, reagiert sein Staat mit einem
Bedrohungsszenario und alle uns bekannten Nachrichtensender springen auf
den Zug auf - rote Laufschriften; Sondermeldung; der Terrorexperte
spricht; man wisse nix konkretes, die Bedrohung sei aber ernst, man
könne halt nix sagen.
Die Medien könnten ja mal so eine Meldung wie folgt Konterkarieren:
Achtung! Achtung! Sondermeldung! Mehrere Menschen sind akut bedroht! Wie
wir aus unbekannter Quelle gerade vernommen haben, werden noch diese
Woche mehrere Bundesbürger ihr Leben verlieren. Vorraussichtlich wird
dies im Bereich auf unseren Autobahnen und Bundesstraßen passieren. Es
kann aber auch der Stadtverkehr oder lokale Ausfallstraßen als Tatort
nicht ausgeschlossen werden. Wir berichten, sobald wir näheres wissen.
Unser Verkehrsexperte wird dazu heute Abend eine Sondersendung abhalten.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Verkehrstote wird es geben, das wissen wir aus Erfahrung. Aber gibt es
deswegen Hysterie? Gibt es etwa deswegen Angst vor unseren Autobahnen
(ich meine wirkliche Angst, die unser Verhalten maßgeblich beeinflusst,
nicht nur indem wir möglichst aufmerksam sind, sondern in dem wir
elementare Freiheitsrechte dafür aufgeben). Wir könnten sofort die Zahl
der Toten drastisch reduzieren durch einschneidende Maßnahmen im
Straßenverkehr (welche genau, soll jetzt mal nicht von Belang sein), tun
wir aber nicht, weil es uns zu sehr an die individuelle Freiheit geht.
Obwohl wir hier doch wirklich Leben retten könnten, tun wir es nicht.
Warum eigentlich? Die Antwort ist einfach, weil wir keine Angst haben
und uns in dieser Hinsicht nicht wirklich bedroht sehen! Obwohl die
Bedrohung greifbar und sogar nachgewiesen ist. Ganz anders sieht es bei
der Gefahr vor dem Terror aus. Wir haben weder einen Nachweis einer
Gefahr, bis auf wenige Ausnahmefälle, noch wird die Anzahl möglicher
Terror-Opfer auch nur annähernd so hoch wie die der Toten im
Strassenverkehr ausfallen, jedenfalls wenn wir den ganz großen Gau mal
ausschließen (den aber auch Schäuble und Konsorten nicht ernsthaft als
Szenario annimmt). Das ist doch irgendwie verrückt, oder?! Während im
Irak TÄGLICH durch den Terror BIS ZU 200 Menschen sterben, wo man selbst
in so einer Lage wahrscheinlich froh wäre, wenn die "Herren vom
Staatsschutz" die Umgebung nach möglichen Attentätern durchsuchen, um
der eigenen Sicherheit willen, scheinen dort die Menschen in Bagdad
zumindest zeitweilig gefasster mit dem Thema umzugehen, als die meisten
Innenminister der terrorfreien Bundesrepublik Deutschland. Ja, ich nenne
die BRD terrorfrei im Vergleich zu vielen anderen Ländern wie Irland,
Spanien, England etc. Selbst wenn es ein paar Anschläge pro Jahr geben
würde, wäre das vergleichsweise zu anderen Delikten und alltäglichen
Gefahren (über die sich Niemand den Kopf ernsthaft zerbricht)
unbedeutend. Aber vermutlich stünde nach einem wiederholten
Terroranschlag bei uns binnen kürzester Zeit die Republik Kopf (bei
gleichgeschalteter Nachrichtenlage) und Beckstein wäre der nächste
Bundeskanzler*.
*das erste was Beckstein abschaffen würde wäre die Freiheit des
Internet, indem er Anonymität unter Strafe stellen würde
Diese Tage nähert sich die Zahl der Toten US-Soldaten, die im Irak
bisher ihr Leben ließen, immer mehr der Zahl der Opfer, die am
11.09.2001 in den Zwillingstürmen umkamen. War nicht einer der
wichtigsten Kriegsgründe einst Leben (vor Saddam) zu retten?
> - Kann den meine Fahrbewegung auch bei den Öffis aufgezeichnet werden> das ich sicher sein kann das Potentielle Attentäter auch in der> Straßenbahn unter beobachtung stehen?
Aber ja doch. Wozu wohl versuchen seit Jahren ÖPNV-Betriebe Dinge wie
"elektronisches Ticketing", "Handy-Payment" etc. einzuführen? Das dient
nur und ausschließlich der Erfassung von Bewegungsprofilen.
"Übrigens fand ich es ziemlich auffällig, dass einen Tag nachdem es
bundesweit Protestreaktionen der Journallie und auch der Opposition
gegen Schäubles Äußerung zum Thema 'Unschuldsvermutung' gab, urplötzlich
der gleiche Mann (Schäuble) eine allgemeine Terrorwarnung über alle
Sender verbreiten ließ."
Wobei hier doch betont wurde, dass keine Gefahr für Bundesbürger bestehe
sondern nur amerikanische Einrichtungen betroffen seien. Allein diese
Formulierung halte ich für unglaublich.
"Es ist schon erschreckend das in jedem besserbesuchten Forum von
technisch Interessierten schon Threats stehen, in denen von persönlich
erlebten Wohungsdurchsuchungen berichtet wird. Ich kann nur hoffen das
diejenigen nicht ihr Hobby einstellen."
Wobei ich sagen muß, dass es viele nicht anders verdient haben. Wer
heute noch rege an Tauschbörsen teilnimmt und alles runterläd, was nicht
niet- und nagelfest ist und gleichzeit jede Menge Material zum Upload
anbietet, welches lizenzrechtlich sehr bedenklich ist, dem kann man
einfach nicht mehr helfen.
>Wobei ich sagen muß, dass es viele nicht anders verdient haben. Wer>heute noch rege an Tauschbörsen teilnimmt und alles runterläd, was nicht>niet- und nagelfest ist und gleichzeit jede Menge Material zum Upload>anbietet, welches lizenzrechtlich sehr bedenklich ist, dem kann man>einfach nicht mehr helfen.
Das sind sehr oft Schüler, die im Grunde von nix ne Ahnung haben bzw.
weder Heise noch andere Ticker lesen und die Gefahren entweder nicht
kennen oder unterschätzen. Dennoch spricht sich vieles rum und mich
wundert es ebenfalls, dass anscheinend Esel und Torrent derzeit immer
noch "gut besucht" werden. Wem es unter den Nägeln kribbelt sich auch
mal am Tauschbörsenhype zu beteiligen und dabei nicht nur an Linux
denkt, der sollte sich zuvor mal den langen Thread im Gulli durchlesen.
Danach ist er garantiert "geheilt" (und sucht sich andere Möglichkeiten
die das Web 2.0 inzwischen bietet).
Auf welchem bedenklichen Weg sich die CDU befindet wird in dieser News
deutlich:
"Union will den "Schäuble-Katalog" in allen Punkten durchsetzen"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/88568
Zitat: Bosbach (CDU)
"Wir werden für jeden einzelnen Punkt kämpfen, den Wolfgang Schäuble zur
Erhöhung der Inneren Sicherheit vorschlägt"
Zitat:
"Laut dem Fraktionsvize will sich die Union mit dem Thema Innere
Sicherheit gegenüber dem Koalitionspartner SPD klar absetzen. "Die Union
muss gegenüber der SPD ein unterscheidbares Profil behalten, und
Wolfgang Schäubles Initiativen tragen dazu bei."
Für die jüngeren (politisch uninformierten zufälligen) Mitleser:
Mit "Union" ist die CDU gemeint, nur damit das klar ist ;)
Hier noch ein schöner Kommentar von Heribert Prantl von der Süddeutschen
Zeitung
Überschrift: "Minister Dr. Wolfgang Maßlos"
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/390/108282/
Wer Prantl nicht kennen sollte (was einer Sünde gleichkommt ;)), der
sollte mal ab und an Presseclub Sonntags in der ARD schauen. Dort ist er
hin und wieder mal zu sehen bzw. hören. Übrigens, Prantl war vor seiner
Zeit als Journalist auch schon Richter und auch Staatsanwalt in Bayern,
er ist nämlich Volljurist.
> Mal zur SPD, immerhin fordert die den Richtervorbehalt und strenge> Kriterien wann ein solches Mittel zum Einsatz kommen darf.
Es ist ja rührend, daß Du die SPD immer so in Schutz nimmst; nur Du
solltest nicht vergessen, daß die an der Regierung beteiligt sind und
auch die SPD will mehr Überwachung - natürlich für andere Zwecke als die
CDU!
Das Ganze läuft folgendermaßen ab:
Die CDU stellt jetzt die Maximalforderungen auf (wissend, daß das nicht
funktionieren wird) und die SPD macht jetzt auf Retter der Bürgerrechte
(obschon sie das Gleiche möchte wie die CDU aus nur aus anderen
parteipolitischen Gründen) und letztendlich einigt man sich auf einen
Maßnahmenkatalog, alles natürlich unter dem Deckmantel Terrorismus (was
macht man eigentlich bei einem Terroristen mit der mit ausländischen
oder gar Diplomatenpaß einreist ?! - hoppla Ihr Fingerabdruck fehlt ja,
aber rein dürfen sie mit dem Paß, kein Problem, denn das Ausland macht
den Blödsinn nicht mit).
So spielt man sich gegenseitig die Bälle zu und beim nächsten Mal ist es
dann wieder umgekehrt, d.h. die SPD macht die Vorgaben und die CDU
spielt den Retter.
So kann dann auch bei der nächsten Wahl nicht mehr viel schiefgehen.
Ein schönes Beispiel dazu ist die Hartz IV Gesetzgebung, die
ursprünglich mal won der CDU kam und vehement von der SPD angegriffen
wurde - unter Schröder ging es dann auf einmal doch.
Also sei Dir mal lieber nicht so sicher mit Deiner SPD.
> Ich lebe lieber mit einem Restrisiko (das habe ich auch, wenn ich Auto> fahre), als mir Stück für Stück jedes Recht nehmen zu lassen.> Insbesondere, da das Restrisiko auch in einem totalen Überwachungsstaat> bleibt.
Ja, das ist richtig erkannt von Dir - nur den totalen Überwachungsstaat
haben wir eigentlich jetzt schon, es geht jetzt nur noch um die
gesetzliche Absegnung des Ganzen!
Die Geheimdienste haben sowieso schon allerlei Daten über uns, die sie
von Rechts wegen zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht haben dürften - davon
gehe ich mal aus.
Gehen wir aber nun mal weiter davon aus, daß das nur alles "nur"
teilweise umgesetzt wird.
Welche Chancen hast Du Dich gegen irgendwelche Anschuldigungen des
Staates zu wehren (z.B. bei einen Fehler in der Datenspeicherung,
Übermittlungsfehler, etc.???)
Das geht nicht so fair zu wie in den Fernsehgerichtsshows, wo der immer
die Wahrheit rechtzeitig ans Licht kommt und die Gerechtigkeit siegt!
Wenn Du aufgrund irgendwelcher dummen Umstände ins Zielvisier der
Fahnder gerätst (ob schuldig oder nicht spielt keine Rolle) dann gute
Nacht - dann mußt Du Deine Unschuld beweisen und nicht umgekehrt.
Und das wirst Du nicht können, weil Du keinerlei Befugnisse als
Normalbürger im Gegensatz zu den Ermittlungsbehörden des Staates hast.
Die Fakten der Ermittlungsbehörden sind dann unangreifbar!
Es wird dann (im Fehlerfall) nicht nachgeforscht!
Das heißt, wenn die einen Fehler machen bist du quasi machtlos.
Sehr fragwürdig auch die Haltung unserer "kritischen" Journalisten
hierzulande; aber ist klar, wenn man etabliert ist hat man auch viel zu
verlieren hat (insbesondere Gehalt,etc.) und man spart sich die Kritik
besser und paßt sich an.
Dabei spielen so lapidare Sachen wie Bundestrojaner, externer
Zweitcomputer, Firewall, usw. fast gar keine Rolle.
Es geht um Vorratsdatenspeicherung des Staates und die Kosten sollen an
die Provider weitergereicht werden - der Provider wird seine Kosten an
den Endkunden (also jeden Internetnutzer) weiterreichen.
Die eigentliche Überwachung besteht dann in der Auswertung von Daten
(wer, wie, wann, wo welche Seiten besucht, usw.) und dann kann man sich
die betreffenden Personen immer noch genauer unter die Lupe nehmen;
und da werden dann keine Kosten und Mühe gescheut, einmal per dummen
Zufall unschuldig ins Fahnundungsraster geraten, dann gute Nacht - dann
darfst Du die Kosten für die Hausdurchsuchung etc. zahlen - präventiv
schulig heißt das Zauberwort! Pech gehabt!
Wenn die Online Überwachung bei Deinem PC nicht funktionieren sollte und
Du im Raster bist, wirst Du eben als potentiell schuldig eingestuft
(denn Deine IP kannst Du auf Dauer nicht verbergen) und es kommt ne
Hausdurchsuchung (Dein toller Zweit-PC wird dann mal eben gleich
miteinkassiert, so einfach geht das! ).
Im Rahmen der Prävention wird dann legal alles möglich sein, das ist
doch die Zielrichtung!
Es muß dann auch nicht gleich Terrorismus sein, denkbar ist da vieles!
Der Rechtsstaat segnet die Überwachung ab und das ist das Novum!
Das war bisher anders.
Die gewonnenen Daten kann man aber auch noch vielfältig anders verwenden
- sicherlich hat der ein oder andere schon mal von der GEZ ein Schreiben
bekommen, wenn er sich irgendwo umgemeldet hat (das heißt die Meldeämter
geben die Daten einfach weiter!).
Das könnte man ja noch etwas ausdehnen ... der Staat brauch immer Geld.
Jedes! Telefonat ins Ausland wird in Deutschland bereits abgehört - ich
frage mich, welche Länder diese Praxis und diesen Aufwand auch so
betreiben? Wozu das alles?
Also die gegenwärtige Überwachung reicht mir eigentlich schon vollkommen
aus, erst recht zur Terrorismusbekämpfung - selbst die Polizei sagt das!
Und ein potentieller Terrorist paßt sich ganz schnell an veränderte
Verhältnisse an; deshalb halte ich diese Argumente für die
Internetüberwachung als vorgeschoben.
Der Datenschutz soll nur weiter ausgehöhlt werden unter dem Vorwand der
Terrorismusbekämpfung, denn das ist das Ziel, eine verbesserte
Datenerfassung und zukünftige Gängelung des Normalbürgers zum Wohle des
ausufernden Staates, zum Wohle der jeweiligen Partei!
Orwell 1984 ist doch schon längst Realität.
>Es ist ja rührend, daß Du die SPD immer so in Schutz nimmst; nur Du>solltest nicht vergessen, daß die an der Regierung beteiligt sind und>auch die SPD will mehr Überwachung - natürlich für andere Zwecke als die>CDU!
Erstens ist es NICHT MEINE SPD und zweitens wollen ALLE (bis auf die
Linkspartei mehr Überwachung oder glaubst du etwa in ernst, dass die FDP
als möglicher kleiner Koalitionspartner zu sämtlichen Verschärfungen
nein gesagt hätte? Ingo Wolf (FDP) in NRW hatte sich doch zuerst für
Online-Durchsuchungen stark gemacht!
Wir müssen mal aufhören stammtischartig immer die gesammte Politik in
einen Topf zu schmeissen, rumzurühren und dann feststellen, "die sind
doch eh alle gleich"! Was bringt uns das eigentlich? Was haben wir damit
erreicht? Nichts! Niente! NIEMAND wird ein anderes politisches System
aus dem Hut zaubern können oder glaubst du etwa, dass radikale Parteien
dem sog. kleinen Mann ein besseres Leben bescheren? Mit nichten! Schau
dir doch mal unsere Nachbarländer an, alle springen auf den Zug zu mehr
Überwachung und stärkeren Sanktionen auf, mittlerweile sogar die
Schweiz.
Die Parteien sind NICHT gleich, lernt endlich genauer hinzuschauen!
Zwei Stereotype sind immer wieder festzustellen:
1. Der Bürger entdeckt einen Missstand (hier z.B. den Überwachungshype)
in einer der etablierten Parteien und regt sich (zurecht) darüber auf.
Der Bürger möchte das nicht, es soll vernünftig zugehen.
Dann passiert folgendes:
2. Der (gleiche) Bürger erwartet, dass dem entgegen getreten wird, er
möchte genau diesen Missstand nicht hinnehmen müssen. Er regt sich also
auf und fragt sich, warum DIE PARTEIEN diesen Missstand dulden. Jetzt
gibt es eine andere Partei, sei es aus der Opposition oder sogar aus der
Regierung, weil gerade Koalitionspartner. Die andere Partei sagt: NEIN!
Ist nicht! Das darf so nicht sein. Der gleiche Bürger sagt jetzt, "denen
glaube ich aber nicht, die sind doch alle gleich * ".
*der Bürger reagiert so, weil er an anderer Stelle schon mal enttäuscht
wurde und ihm die Differenzierung nicht mehr gelingt
Und jetzt? Der Bürger zieht sich eingeschnappt zurück, der Stammtisch
ist bedient, der oppositionelle Gedanke verworfen (dem glaubt man ja
schließlich nicht) der Missstand bleibt bestehen und der Verursacher
kommt damit zu 100 Prozent durch. Sogar noch viel schlimmer, der
Verursacher kann sagen, "seht ihr, die Bevölkerung hat doch gar nichts
dagegen, die Opposition hat doch davon gar nicht profitiert - wir haben
alles richtig gemacht" Ja, genau so denken Abgeordnete!
WIR DÜRFEN ES DEN PARTEIEN NICHT ZU LEICHT MACHEN!
KOMMT AUS EUREM FESTGEFAHRENEN PARTEIEN-SCHNECKENHAUS HERAUS und schaut
auf die Sachthemen und wie die einzelnen Gruppierung DAZU STEHEN.
Belobigt die CDU für Dinge, die man bei ihr gut findet UND tadelt
gefälligst, wenn euch Dinge dort auf den Sack gehen! Belobigt die SPD,
wenn sie sich GEGEN zu scharfe Überwachung stark macht und tadelt die
SPD, wenn sie zu sehr in eurer Leben eingreifen möchte. Belobigt die FDP
für ihren Ansatz freiheitlich zu agieren und tadelt die FDP, wenn sie
mal wieder nur ihre gutverdienene Klientel im Auge hat. Belobigt die
Grünen dafür, wenn sie sich für erneuerbare Energien einsetzen und
tadelt die Grünen wenn sie über ihr Ziel hinaus schießen. Belobigt die
Linkspartei für ihr soziales Engagement und tadelt die Linkspartei, wenn
sie dabei die Industrie zu stark einengen möchte.
MIT INHALTEN BESCHÄFTIGEN und nicht immer nur das körpereigene
Parteiengefühl ("ach die schon wieder") sprechen lassen!
Ich verrate dir mal ein Geheimnis, wegen mir kann die CDU sogar mit
absoluter Mehrheit regieren, das ist mit völlig egal, jedoch mit einer
Einschränkung, nämlich der Forderung die vielen kleinen sozialen
Sauereien die ich in diesem Konservativen Haufen immer wieder ausmache
endlich zu unterlassen! Zu diesen Sauereien gehören auch UNSINNIGE
scharfe Überwachungsgesetze! (und etliche andere Dinge, aber die lasse
ich jetzt mal zu Vereinfachung weg)
Gerade der letzte Link
http://www.heise.de/newsticker/meldung/88568
hat es erneut schön gezeigt. ES GIBT den UNTERSCHIED zwischen SPD und
CDU in Fragen der Bürgerrechte/Überwachung. Man mag das als
Konservativer leugnen, weil man es nicht gerne hat hier "angepisst" zu
werden, aber es gibt diesen Unterschied und der ist Signifikant! Das hat
auch überhaupt nix damit zu tun, dass es in einer (großen) Koalition
letztlich Kompromisse geben MUSS, d.h. dass auch die SPD nicht sämtliche
Überwachungsgesetzte verhindern kann. Das macht auch gar nichts, mit
einem gewissen Grad an Überwachung können wie durchaus leben.
ES KOMMT AUF DAS MAß AN und die Union ist hier MAßLOS! Und genau das ist
das Problem!
Übrigens, was die Hartz-Gesetze betrifft, da rennst du bei mir offene
Türen ein. Die Gesetze sind aber nicht der gesamten Sozialdemokratischen
Partei zu verdanken, sondern einem Bundeskanzler der seiner eigenen
Fraktion die Pistole auf die Brust gesetzt hat, nach dem Motto "dem
Gesetz zustimmen oder ich trete morgen als Bundeskanzler der
Bundesrepublik Deutschland zurück". Die Fraktion wurde schlicht
übergangen und die Partei nicht mal gefragt. Für die SPD war das eine
Katastrophe, für viele Bürger wahrscheinlich sogar die Rettung, weil zu
diesem Zeitpunkt die Union noch viel grausamere Pläne in der Schublade
hatte und der neokonservative Geist die CDU voll im Griff hatte. Es ist
schlimm gekommen, aber es hätte noch schlimmer kommen können.
Glaube bitte nicht Schäuble meinte seinen Katalog nicht ernst! Wenn die
CDU mit 50 Prozent regieren würde, dann gäbe es NIEMANDEN bis auf unsere
Gerichte die Schäuble noch stoppen könnten. Bosbach, Beckstein und
Konsorten sind voll mit der Totalüberwachung einverstanden, das sagen
sie doch ständig in jede Kamera frei hinein!
Die große Koa ist übrigens bei weitem nicht so schlecht wie sie immer
dargestellt wird. Es hat nämlich (von vielen anscheinend unbemerkt) eine
wichtige Veränderung seit der letzten Rot/Grünen Regierung gegeben. Der
UNSÄGLICHE Zwist zwischen den beiden großen Lagern CDU/SPD hat sich
nämlich auf ein ERTRÄGLICHES Maß reduziert und die Sachthemen sind in
den Vordergrund gerückt. Das dabei beide großen Parteien an Profil
verlieren und verstärkt vom Durchschnittsbürger in einen Topf geworfen
werden wurde ebenfalls vorausgesagt und sollte nicht überraschen.
Man sollte sich auch nix vormachen, was den Schäuble-Katalog betrifft.
Hieße der Koalitionspartner der CDU nicht SPD sondern FDP, hätten wir
nicht MEHR sondern deutlich WENIGER Bürgerrechte. Das ergibt sich schon
aus der Arithmetik heraus. Die kleine FDP hat noch nie wirklich etwas
verhindert, was der große Partner CDU/CDU gewollt hat. Dagegen hat die
SPD mit ihrem Stimmenanteil Gewicht und kann nicht so einfach übergangen
werden.
Nochmal, eine ICH-MACHE-ES-ALLEN-RECHT-PARTEI gibt es nicht und wird es
NIE geben. Wir werden von Parteien regiert die leider nahezu alle
maßgeblich von Großunternehmen und deren Globalisierung bestimmt werden,
aber geht es anderen Ländern da anders? Wo gibt es denn noch die
verträumte Ecke die von der Ökonomisierung noch nicht ergriffen ist?
Alles was wir tun können ist unseren Parteien auf die Fahne zu schreiben
das Thema GERECHTIGKEIT nicht aus dem Blickfeld zu lassen. Das ist ein
ständiger Prozess. Die Bürger müssen quasi permanent ihr gutes Recht
einfordern und auf Missstände und Fehler hinweisen. Absolute
Gerechtigkeit gibt es nicht, wir können schon froh sein, wenn die
gröbsten Schnitzer einer Bundesregierung unterbleiben, weil wenigstens
einer der Beteiligten noch einigermaßen vernünftig* ist.
*in anderen Belangen kann das schon wieder ganz anders sein, das
erfordert dann eben wieder sich neu Gedanken zu machen.
> NIEMAND wird ein anderes politisches System> aus dem Hut zaubern können oder glaubst du etwa, dass radikale> Parteien dem sog. kleinen Mann ein besseres Leben bescheren?
Das nicht, aber wenn 30% der CDU-Wähler und 30% der SPD-Wähler einfach
mal der Tierschutzpartei die Stimme geben, dann sollst du mal sehen, wie
die anfangen zu rotieren. Den großen Parteien ist sehr wohl bewusst,
dass eine große Unzufriedenheit in der Bevölkerun herrscht, und das
schon seit Jahrzehnten. Sie können aber sicher sein, dass sie dennoch
zusammen die 50% bekommen. Und wenn nicht, gibt's halt ne
Jamaica-Koalition. Aber wenn ihnen die Wähler weglaufen, müssen sie sich
was einfallen lassen.
--
Dies ist meine persönliche Meinung, eine Verallgemeinerung ist
ausgeschlossen ebsenso wie die Ableitung eines Rechtsanspruchs.
>Das nicht, aber wenn 30% der CDU-Wähler und 30% der SPD-Wähler einfach>mal der Tierschutzpartei die Stimme geben, dann sollst du mal sehen, wie>die anfangen zu rotieren.
Warum sollten 60 Prozent eine Splitterpartei wählen, wenn es ihnen doch
selbst verhältnismäßig gut geht? Die sog. "große Unzufriedenheit" gibt
es seit den 70er Jahren. Überhaupt ist irgendwer immer mit irgendetwas
unzufrieden. Frag mal einen gut verdienenden Unternehmer ob er mit der
Politik zufrieden ist, er wird dir sein Leid klagen (zuviel Steuern und
Abgaben, zuviel Sozialausgaben, zu viele Bestimmungen zu viele ...) und
doch verdient er gut, ihm geht es gut. Er profitiert vom System. Er ist
Globalisierungs-Gewinner, während der kleine Krauter um sein Überleben
kämpft und der Niedrig-Entlohnte nicht weiß, wie er über die Runden
kommen soll. Das sind aber keine 60 Prozent. Währen sich die Leute
einig, hätten wir schon längst keine Hartz-Gesetze mehr. Es gibt sie
aber nciht, die große Einigkeit und das hat viele Gründe.
Die FDP hätte wohl wie immer mitgemacht, wenn Sie jetzt in einer
Koalition wäre, da gebe ich Dir recht, denn es geht um Macht und Posten.
Die FDP ist in der Vergangenheit öfters mal umgekippt.
Was die Linkspartei angeht, ein paar gute Ansätze, aber leider dieses
Umverteilungsdogma und PDS Unterwanderung (PDS ist die Partei, die die
Mauertoten zu verantworten hatte).
Grüne? Da setz ich lieber gleich drei ???
Allerdings sehe ich das etwas anders als Du, das Ganze ist nur
Schattenboxen; im Grunde will die SPD auch mehr abgesegnete Überwachung,
nur für andere Zwecke - der Unterschied zwischen den großen
Volksparteien ist eben nicht so groß! Was man von den anderen halten
soll, weiß man auch nicht so genau.
Und das ist ja auch das Problem! Wem kann man denn noch ernsthaft wählen
- die größte Partei ist die der Nichtwähler und das sagt ja schon viel
über den Zustand "dieser" unserer Demokratie aus, leider!
Nach Deiner Stimmabgabe (wo man das kleinere Übel wählen kann) kann man
dann für die nächsten 4 Jahre nur hoffen und bangen.
In anderen Ländern ist das schon noch besser und ich überlege mir die
entsprechenden Konsequenzen zu ziehen, wenn das hier so weitergeht.
Dehnen ist das völlig egal, ob sie von 80 oder 30% gewählt werden, denke
ich.
Und die Strategie der Parteien geht ja auf, es gibt ja genügend Leute,
die nur nachplappern und nicht weiter nachdenken - sehr traurig.
Ich kann's nicht beweisen, aber ich schätze mal wenn auch nur 20% der
Maßnahmen durchkommen, dann sind wir in Deutschland nicht nur
Weltmeister in Export, sondern auch in der Totalüberwachung des Bürgers.
Das gibt's sonst nur in Diktaturen.
Smörre, wir müssen mal die Kraft haben uns selbst von UNSEREN
Vorurteilen zu befreien. Jede Partei hat ein breites Spektrum an
Richtungen zu bieten. Die CDU/CSU hat einmal den Satz geprägt "Rechts
von der CDU darf es keine andere (demokratische) Partei geben". In der
Linkspartei/WSAG gibt es eine Menge kluger Köpfe, die nichts anderes
wollen, als etwas mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Natürlich
hat das auch mit Umverteilung tu tun, aber NICHT mit Enteignung.
Umverteilt wird doch bereits ständig, das sagen doch sämtlich Grafiken
über Vermögensverteilung, die die letzten Jahre veröffentlicht wurden.
Die Armen werden zahlreicher und deren "Vermögen" wird stetig geringer,
die Wohlhabenden haben Zuwächse und die wirklich Reichen haben
Spitzenzuwächse, von denen der Normalverdiener nur träumen kann. Die
Linkspartei ist praktisch die einzige politische Kraft in unserem Land,
die diese Zustände überhaupt thematisiert. Die WSAG'ler haben genau
deshalb aus Protest die SPD verlassen, weil Schröder die
Sozialdemokraten zu sehr den Großunternehmen ausgeliefert hat und vor
allem aus Protest gegen die Hartz-Gesetze. Leider wird man in unserem
Land immer dann, wenn man dazu Stellung nimmt als Populist verschrien.
Dies geschieht aber nicht zufällig, sondern aus dem Kalkühl heraus eine
Diskussion über Armut sofort im Keim zu ersticken. Ja, die Linkspartei
hat auch noch PDS-Leute in ihren Reihen, aber die CDU hat ja auch
rechtslastige Politiker, sogar Ministerpräsidenten in ihren Reihen, die
laut letzter Kontraste-Sendung öfter mal die erste Strophe des
Deutschland-Liedes (ist verboten!) beim Besuch ihrer ehemaligen
Burschenschaft singen. Auch die Linkspartei wird (sollte sie mal in
Verantwortung sein) die Unternehmerschaft nicht verprellen können (und
das auch nicht tun). Die Republik wird nicht den Sozialismus wieder
entdecken, wohl aber dem sozialen Element wieder mehr Achtung
verschaffen (z.B. durch Reform der Hartz-Gesetze). Erinnern wir uns doch
wie nach der Etablierung der Grünen (viel später) auch herkömmliche
Parteien das Thema Umwelt sich auf die Fahnen geschrieben hatten. Wir
brauchen eine starke Kraft im Bundestag, die sich den Interessen der
sog. kleinen Leute annimmt, damit die beiden großen Volksparteien
gezwungen sind, sich ebenfalls diesen Themen mehr zu stellen, als sie
das bisher tun.
Und bitte unterstelle doch der SPD nicht ständig, sie wolle "auch
Überwachung" (noch dazu so indifferent; ICH möchte nämlich AUCH
Überwachung, ICH möchte z.B. dass der Streifenpolizist VOR ORT sichtbar
ist, damit der Normalbürger mit sicherem Gefühl auch bei Dämmerung sich
draußen ohne Angst frei bewegen kann). Den Überwachungskatalog des Herrn
Schäuble möchte die SPD ganz bestimmt nicht! So ins Gegenteil umdeuten
darf man die Aussagen die dazu gemacht wurden einfach nicht. Das ist
unanständig!
Wenn du Phoenix empfangen kannst höre dir die Reden (läuft gerade) von
Segolene Royal (Präsidentschaftskandidaten des Sozialisten) an. Eine
wunderbare Frau, ein Traum einer Kandidaten für das Präsidentenamt. Und
der Gegenpart? Ein Hetzer, der die abgeschriebenen Jungendlichen in den
Vorstädten als Pack abqualifiziert.
@Aufreger: das fatale in unserer derzeitigen politischen Landschaft ist,
dass nichts, was irgendeine Regierung beschliesst, dann von der nächsten
(die im Moment als Opposition oder Koalition lautstark, aber halbherzig
lamentiert) mit einem kräftigen Rutsch wieder weggewischt würde. Und so
schaukelt sich die ganze Sch... Stück für Stück auf, jedes Güllefass
läuft aber irgendwann über. Im Moment glauben die Herren und Damen noch,
man müsse nur die Wände hoch genug bauen - Irrtum, irgendwann ist auch
das grösste Fass voll. So bleiben uns Segnungen über Segnungen erhalten,
wir haben sogar noch gültige Gesetze aus Wilhelms oder Adolfs Zeiten,
unglaublich, aber wahr. Allenfalls hört man später noch: wir habens
nicht eingeführt, die anderen warens. Was nützt das??
Ich hatte mal irgendwann was von Bürokratieabbau und schlankem Staat
gehört, das ist auch der einzig sinnvolle Weg, es ist aber verdammt
still geworden um das Thema.
Ich sehe bei keiner einzigen Partei echten Reformwillen.
Überall, wo der Staat "regulierend" eingreift, ist die Kacke am Dampfen.
Gibt es gültige Regelungen, müssen diese selbstverständlich auch
überwacht werden, sonst verkommt das ganze zur Lachnummer, das will ja
niemand. Also werden neue Kohorten von Kontrolettis in Dienst gestellt
bzw. vorhandene mit neuen Aufgaben betraut und alles und jeder
misstrauisch beäugt, erstmal davon ausgehen - der hat bestimmt auch was
auf dem Kerbholz. So kann es aber nicht funktionieren. Der Staat muss
sich auf Kernkompetenzen zurückziehen und diese schnell, konsequent und
effizient durchsetzen, aber nicht alle Menschen unter Generalverdacht
stellen.
@crazy horse
ich greife mir mal einen Satz raus
>Überall, wo der Staat "regulierend" eingreift, ist die Kacke am Dampfen.
Sorry, aber das sehe ich ganz anders. Wirf mal einen Blick auf den
Wahlkampf in Frankreich (sehr spannend). Vergleiche mal die Reden von
Segolene Royal (Sozialisten) mit der des konservativen Innenministers a.
D. Sarkozy. Sarkozy steht genau für die Politik des "sich raushaltens".
Er lässt die Vorstädte vergammeln und überlässt die Jugendlichen (meist
arme Einwanderer) sich selbst. Null Perspektiven sind die Folge. Schon
die Wohnadresse reicht, um bei nahezu jeder Jobanfrage sofort eine
Abfuhr zu bekommen. Ergebnis: Brennende Autos, Gewalt, Randale. Der
gleiche Innenminister spricht dann vom "Pack" und vom "Gesindel", das
"die Härte des Staates zu spüren bekommen sollte". Die gut verdienende
Mittel- und Oberschicht wählt Sarkozy und damit den "starken Mann", der
aufräumen soll. Höre dir dagegen mal die Reden von Segolene Royal an.
Schon die Wortwahl ist eine Wohltat. In ihren Reden kommen wieder "die
Alten", "die Schwachen" und vor allem die von der Gesellschaft
verdrängten wieder vor. Sie bietet den Leuten wieder eine Chance,
spricht viele benachteiligte Gruppen direkt an UND hat damit Erfolg,
auch wenn sie wahrscheinlich gegen den "starken eisernen Sarkozy" keine
Chance haben wird. Diese Frau verkörpert einen Traum, den Traum der
Gerechtigkeit der Unterdrückten wieder eine Stimme zu besitzen, wieder
wahrgenommen zu werden.
Viele Probleme in unserem Land haben wir doch genau WEIL der Staat sich
zunehmens raushält. Den Mietern werden ihre Wohnungen unter dem Hintern
weg an internationale Finanzfonds verkauft, die dann umgehend versuchen
den Reibach auf Kosten sozial schwacher Mieter zu machen. Eine
Riesensauerei! Der Stadtsäckel füllt sich für kurze Zeit und Mieter
haben das Nachsehen. Anderes Beispiel ist die Privatisierung (Staat hält
sich raus) der kommunalen Abfallentsorgung. Ergebnis: Preise steigen
plötzlich um 30 Prozent und mehr. Mittlerweile gibt es etliche Beispiele
wo Kommunen die Müllentsorgung wieder übernommen haben. Ergsbnis: Es
wird wieder preiswerter. Energiesektor: Stromversorgung ist nicht mehr
in staatlicher Hand, eigentlich müsste alles preiswerter werden.
Ergebnis: Vier große Stromversorger machen den Reibach. Sie haben sich
die Gebiete untereinander aufgeteilt und sorgen mit Spekulationen an der
Leipziger Strombörse (die nicht öffentlich ist) für ihren Shareholder.
Schweinerei sowas! ElektroG: Der Staat HAT SICH RAUSGEHALTEN. Eine
Stiftung hat in Eigenregie durch die 10 größten der Branche ein
Entsorgungssystem auf die Beine gestellt. Ergebis: Die großen Anbieter
bevorteilen sich selbst (unter der Hand wird von Marktbereinigung
gesprochen), die Kleinen aus dem Markt gedrängt. Der Staat steht daneben
und lässt es sich gefallen, die kleinen Krauter zählen ja nicht.
Das könnte man jetzt fortführen. Wir haben oftmals keine
Überregulierung, sondern eine F_E_H_L_S_T_E_U_E_R_U_N_G und die größte
Fehlsteuerung nennt sich Globalisierung (wobei nicht die Globalisierung
an sich das Problem ist, sie bringt auch große Chancen mit sich). Wir
haben einen Markt OHNE ORDNUNG. Unsere Ordnung nannte sich früher
soziale Marktwirtschaft. Heute gibt es keine Ordnung mehr, sondern das
Kapital regiert ganze Staaten (bis in die Parlamente hinein). Wir haben
einen ökonomischen Wildwuchs, der DRINGEND eines ORDNENDEN RAHMENS
bedarf. Wenigstens innerhalb der EU müsste es einen solchen Rahmen
geben. Lohndumping und Verlagerung nach "Billig" macht Menschen
erpressbar. Dagegen MUSS die EU Regeln erlassen (sie tut das ja auch,
z.B. mit der "Entsende Richtlinie", das ist aber viel zu wenig. Erst
wenn der Wettbewerb innerhalb der EU fair wird (z.B. dadurch, dass ganze
Berufsgruppen nicht mehr von Billigkräften aus anderen Ländern vom Markt
verdrängt werden), werden die meisten die EU als wichtig und vorteilhaft
auch für das eigene Umfeld wahrnehmen.
Ich gebe dir natürlich zu, dass außerhalb dessen viele bürokratische
Hindernisse vorhanden sind (viel Kleinkram), die ärgerlich und oft
völlig überflüssig sind (Günther Verheugen hat sich ja des Themas
angenommen - warten wir es ab). Ich WARNE aber davor sich die Argumente
des schlanken Staates der FDP zu eigen zu machen. Den schlanken Staat
können sich immer nur recht wohlhabende leisten, alle anderen brauchen
das Gemeinwesen an vielen Stellen des täglichen Lebens!
Also der Herr Wiefelspütz (SPD) redet schon so ähnlich wie Herr
Schäuble; ich traue weder der CDU noch der SPD in diesem Punkt und mehr
Überwachung möchte ich nicht, dann würde ich mir wie einem Polizeistaat
vorkommen, wenn wir das nicht schon längst sind.
Und jetzt sag bitte nicht Wifelspütz ist die große Ausnahme - es brauch
nur die Führungselite ein Machtwort zu sprechen (wie damals Schröder)
und dann sind alle ganz schnell auf einer Linie!
Eine Verschärfung (wie auch immer die aussehen mag) darin sind sich die
beiden großen Volksparteien ja schon längst sehr einig, ein bischen
verschlimmbessern ist immer gut, eine Verschärfung die wird kommen!
Also noch mehr Kontrolle, diesmal legal abgesegnet und wie crazy horse
das richtig folgert noch mehr Bürokratie, noch ne Behörde noch mehr
Staat!
Und Gesetze, die hier geschaffen wurden, die haben eine sehr lange
Haltbarkeit - die werden eben nicht wieder abgeschafft, Verbesserungen
ja vielleicht, aber erst nach sehr langer Zeit, wenn überhaupt!
Man kann sich immer auf die große Terrorgefahr berufen (ein ganz
bequemes Argument) und selbst wenn Du nicht direkt betroffen sein
solltest (als Verdächtiger) , zahlen darft Du diesen ganzen Mehraufwand
als Steuerzahler und Internetnutzer mit Sicherheit - ganz sicher sogar!
Auf diesen angeblichen Sicherheitsgewinn kann ich verzichten; traurig,
daß das nur sehr wenige überhaupt noch merken.
> Viele Probleme in unserem Land haben wir doch genau WEIL der Staat sich> zunehmens raushält.
Das stimmt so nicht! Gerade auf lokaler Ebene wird sehr viel gegen den
Willen des Bürgers durchgedrückt.
Und diese sogenannten Privatisierungen sind nur lokale
Wirtschaftsförderungen im Sinne der Gemeinden, da über den Zuschlag der
Stadtrat bestimmt, also keine freie Ausschreibung oder gar
Bürgerbefragung - es wird die Firma xy gewählt und Du mußt als Bürger
per Ortsstatut mitmachen - das hat nichts mehr mit freier
Marktwirtschaft zu tun.
und noch eine Quelle des Übels:
http://www.staatsverschuldung.de/
da haben alle mitgemacht, genau wissend, dass es so nicht geht. Rechnet
mal, was das an Zinsen jedes Jahr kostet. Und die Heinis klopfen sich
auf die Schulter, wenn es mal ein Jahr unter 3% Neuverschuldung geht.
Leute, dass muss alles mal bezahlt werden. Und nicht von den Pensionen
derer die es verbockt haben.
Gemeinwesen? Was ist denn das? Gibts schon lange nicht mehr, nur eine
Worthülse. Gemeinwesen funktioniert, wenn man sich kennt, jeder im
Rahmen seiner Möglichkeiten dazu beiträgt, wenn der Mensch an sich und
seine Arbeit anerkannt wird, jeder was vom anderen hat. Das funktioniert
in der grossen Anonymität nicht mehr. Da fühlt sich jeder schlecht. Der
"Grosse", weil er viel abgeben muss, die breite Masse, weil sie sich
ständig in Gefahr fühlt, abzugleiten, der "Präkariat" sowieso.
>Und jetzt sag bitte nicht Wifelspütz ist die große Ausnahme
Ist aber leider bzw. zum Glück so.
Hubertus Heil: gegen Schäubles Überwachung
Klaus Uwe Benneter: gegen Schäubles Überwachung
Wichtige SPD-Politiker wie Zypries u.A. wollen zumindest hohe Hürden:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/84827
Bitte auch nicht vergessen, wer die ganze Zeit versucht den
Richtervorbehalt bei Auskunft über Providerdaten zu kippen: Herren von
CDU/CSU!
>Und diese sogenannten Privatisierungen sind nur lokale>Wirtschaftsförderungen im Sinne der Gemeinden, da über den Zuschlag der>Stadtrat bestimmt, also keine freie Ausschreibung oder gar>Bürgerbefragung - es wird die Firma xy gewählt und Du mußt als Bürger>per Ortsstatut mitmachen - das hat nichts mehr mit freier>Marktwirtschaft zu tun.
Unter Wirtschaftsförderung verstehe ich was anderes! Da werden schlicht
Haushaltslöcher durch den Verkauf von Gemeineigentum gestopft. Nö, mit
freier Marktwirktschaft hat das auch nix zu tun, sondern mit fehlender
Mitbestimmung der Bürger. Hier wäre der Bürgerentscheid über den Verkauf
von kommunalen Wohneigentum OBERSTE Pflicht! Die Menschen müssen mit
abstimmen dürfen, ob ihr Wohneigentum verhökert wird oder nicht! Hier
fehlt Demokratie!
>Gemeinwesen? Was ist denn das? Gibts schon lange nicht mehr, nur eine>Worthülse.
Na, noch gibt es das Gemeinwesen sehr wohl! Warum immer so übertreiben?!
Noch sind weder unsere Strassen noch unsere Autobahnen privatisiert. Das
IST Gemeinwesen! Noch gibt es öffentliche Schulen, auch wenn immer mehr
an der Lehrmittelfreiheit geknappst wird. Wollen wir Schulen, die
Schulgeld kosten? Am Beispiel der Lehrmittelfreiheit kann man übrigens
schön erkennen, ob die CDU es wirklich erst meint mit ihrer
Familienpolitik. Bei den Hochschulen hat die Union ja schon geschafft
die Sozialauslese wieder einzuführen, Dank Studiengebühren.
http://elterngegenbuechergeld.blogg.de/eintrag.php?id=15
Und was die Verschuldung anbetrifft, da muss Steinbrück aufpassen. Das
derzeitige Wachstum und die damit verbundenen Einnahmen wecken
Begehrlichkeiten, die auf keinen Fall erfüllt werden sollten. Der
Schuldenberg muss runter und wenn der Haushalt Überschuss hat, dann ist
die beste Zeit für Schuldenabbau gekommen.
> Hier wäre der Bürgerentscheid über den Verkauf von kommunalen> Wohneigentum OBERSTE Pflicht!
Nicht nur hier. Doch leider ist etwas Volkssouveränität vielen
Politikerinnen und Politikern ein Dorn im Auge.
> Gerade auf lokaler Ebene wird sehr viel gegen den Willen des Bürgers> durchgedrückt.
Das stimmt. Zwar gibt es auf kommunaler Ebene oft sg. Volksentscheide,
bei denen die Durchsetzung der Anliegen oft an völlig utopischen
Rahmenbedingungen geknüpft ist so das man sich die Mühe sparen und
lieber den Tag im Freibad verbringen kann, solange es noch nicht dem
Sparzwang zum Opfer gefallen ist.
>Nicht nur hier. Doch leider ist etwas Volkssouveränität vielen>Politikerinnen und Politikern ein Dorn im Auge.
Natürlich, solange es der Souverän nicht lautstark einfordert?!
Aufreger wrote:
>> Natürlich, solange es der Souverän nicht lautstark einfordert?!
Und genau das vermisse ich hier. Der Souverän will doch gar nicht - also
kriegt er, was er verdient.
Ich persönlich hätte gern vier, fünf Jahre "italienische Verhältnisse".
In dieser Zeit wird der politische Bodensatz, der heute regiert,
rausgeschmissen und es kommen neue Leute mit neuen Ideen nach vorn.
Die dürften allemal besser sein als das, was wir im Moment so da oben
haben.
auch das passiert hier nicht. Der Bodensatz wird nicht rausgeschmissen,
allenfalls sitzt er weitere 4 oder 8 oder 12 Jahre auf der
Oppositionsbank aus, sozusagen bis zur biologischen Lösung. Und nach
kommt nur, was keine Probleme macht. Das Prinzip geht im Gemeinderat los
und endet im Bundestag/Bundesrat.
>Ich denke nicht, dass Menschen, die heise lesen, automatisch>informierter sind. Man könnte gleich zur BILD greifen.
Wenn ALLE öfter mal bei Heise lesen würden wären wäre vielen klar WER
und vor allem WIE Überwachung sich in unser Leben einschleicht. Wer sagt
dass Heise die einzige Informationsquelle ist? Der Vergleich mit der
Blödzeitung ist aber von eigener dümmlicher Qualität!
>Was hat der Link mit den Studiengebühren zu tun oder steht der einfach>nur so da?
Wenn du Texte richtig lesen könntest (oder wolltest), dann wäre dir auch
nicht entgangen, dass es um Lehrmittelfreiheit und Familienpolitik ging.
>Erkläre doch mal, wie durch die Studiengebühren eine Auslese stattfinden>soll.
Weisst du, Leuten sie so Fragen, denen geht es nicht um sie Sache,
sondern um Provokation. Frag einfach mal beim Asta der jeweiligen
Hochschule nach, der wird es dir genau darlegen. Ansonsten kannst du dir
auch mal ein wenig statistisches Material betrachten und dir anschauen,
wie es sich verhält mit der Anzahl derer die studieren aus begütetem
Hause und denen aus sozial schwächerem Umfeld. Es hat schon einen Grund,
dass die Hochschulen in Rheinland Pfalz plötzlich einen so großen Zulauf
erhalten!
>> Natürlich, solange es der Souverän nicht lautstark einfordert?!>Und genau das vermisse ich hier. Der Souverän will doch gar nicht - also>kriegt er, was er verdient.
Das ist doch genau der Punkt! Undifferenziertes draufdreschen;
Aggression gegen alles was sich irgendwie mit Politik beschäftigt;
ständig alles in einen Topf schmeißen und damit die Konturen verwischen
ist völlig kontraproduktiv und hilft in der Sache kein Iota weiter. Nur
die Auseinandersetzung in der Sache kann etwas bewegen. Dazu ist aber
wichtig zu wissen, wer für was steht. Eine Partei ist kein homogener
Haufen, in dem grundsätzlich nur in eine Richtung gegangen wird. Wäre
das so, dann wären tolle Politiker wie Heiner Geißler schon längst aus
der CDU ausgetreten, da er beispielsweise in wichtigen Fragen eine
völlig andere Linie als viele seiner Parteikollegen vertritt. Sätze wie
"die tun nix" oder "da bewegt sich nix" sind so grottenfalsch und
außerhalb jeder Realität, dass es einen den Matte vom Kopf fegt. "DIE"
tun eine ganze Menge, der Bundestag ist ein emsiges Parlament. Die Frage
darf nicht sein "ob DIE was tun", sondern "was SIE tun" und genau da
liegt der Hase im Pfeffer. Die getroffenen Entscheidungen sind viel zu
stark von kleinen (aber mächtigen) Interessengruppen geleitet und zwar
auch noch in extrem wichtigen Fragen, wie z.B. unserem
Gesundheitswesen*. Gerade die PKV mit ihrer mächtigen Interessenlobby
hat die Bundesregierung voll im Griff, das wird uns doch in vielen
Monitor- u.ä. Sendungen immer wieder aufs Brot geschmiert. Viel zu viele
Bürger sitzen in ihren parteipolitischen Schneckenhäusern, nehmen zwar
ein gutes Argument war und stimmen dem zu, aber sobald sie hören (oder
sehen) von wem es kommt fällt die Klappe, es wird abgewunken "ach DIE
DA" und dichtgemacht! Ergebnis: Argument hat keine Chance.
*beim Thema Überwachung spielen Lobbygruppen nach meinem Gefühl derzeit
keine Rolle. Der Kontrollwahn entspricht mehr konservativer Tradition.
;)
WER DAS RICHTIGE SAGT HAT RECHT und WER DAS FALSCHE WILL, DEM MUSS
ENTGEGEN GETRETEN WERDEN!
>Weisst du, Leuten sie so Fragen, denen geht es nicht um sie Sache,>sondern um Provokation. Frag einfach mal beim Asta der jeweiligen>Hochschule nach, der wird es dir genau darlegen.
Exakt.