Hallo,
will noch einer mit ins Ausland? Gründe gibt es genug!
Kenne Leute meines Vaters, die sozusagen in der Altersfalle sitzen:
Lange gearbeitet, jetzt zu alt, Scheidung und sozusagen am Ende. Soll
mir nicht passieren.
Ich arbeite in einem Großuntermehmen (eines der größten in Deutschland,
das zur Zeit nur Negativschlagzeilen produziert). Der Laden kotzt mich
an. Man kann tun was man will, wir sind nur eine Nummern, die irgendwann
wegrationalsiert werden. Die schmeißen 100'erte Millionen für
Bestechungsgelder raus und pressen aus unseren mickrigen Abteilung, in
der schon seit Jahren nicht mehr investiert wird noch Millionen raus.
Der Obermacker erhöht sich nach einem halben Jahr im neuen Job mal eben
um 30 Prozent sein Gehalt. Anschließend bringt er unsere Division an die
Börse um im nächsten Augenblick Mitarbeiter rauszuschmeißen (einige aus
meiner Abteilung) um den Aktienkurs aufzuhübschen. Die Arbeitsplätze
werden natürlich nach Rumänien verlagert. Ja Rumänien, früher mal das
Armenhaus Europas. Für richtige Hochtechnologie reicht es noch nicht,
aber die haben halt schon überall so SW-Klitschen.
Aber genug von meinen Problemen. Wir um die dreißigjährigen (und die um
die 20 erst recht) sind die wirklich verarschten. Zahlen Unsummen in
dieses Moloch Rentenversicherung ein, um später ein Recht auf Rente zu
haben, allerdings haben wir kein Recht auf die eingezahlten Beträge.
Diese werden von den Politicians veruntreut und an die jetzigen Rentner
mit Zins und Zinseszinz ausgezahlt. Die jetzigen Rentner kriegen 250000
Euro mehr ausbezahlt als sie einbezahlt haben. Wir so ungefähr um die
150000 Euro weniger, wenn wir in Rente gehen sollten. Aber Kinder
kriegen die Leute sowieso (HöHöHö).
Na gut, muss jetzt Schluss machen.
Falls Ihr ein paar gute Foren kennt in denen man sich übers Ausland
informieren kann her damit.
Ich hab auch mal mit Auswandern rumgemacht. Bekam nach langen Jahren ein
Einwanderungsvisum nach Australien. Wie war das dort damals, wenn man
das Ferienland weglaesst. Design - gibt es nicht - was soll das. Ein
Produkt zaubert man aus dem Hut. Schwupp. Soll heissen, die Entwicker
waren nicht gut bezahlt, eigentlich am Schlechtesten. Daher waren dort
meist auch nur die Pfeiffen, die's noch nicht in die Administration
geschafft hatten. Es wure alles importiert. So trivial es auch immer
war. Trotzdem gab es verwegene Unternehmer, die hatten mongolische
Horden von Layoutern mit null Wissen. Der Chef wusste zwar auch nichts
aber erliess sinnlose Richtlinien fuer das Layout. Einer, der eine Stufe
hoeher war hat das Schema gezeichnet. Der hatte nie was mit dem Layout
zu tun, heisst bekam auch keinen Feedback was denn unguenstig war. Die
Jungs haben von Morgens frueh bis abends spaet gezeichnet, Ueberstunden
usw. der Output war bescheiden. Meist Null. EMV war natuerlich kein
Thema. Das Zeug ist meist eh nicht gelaufen. Hin und wieder kriegte die
Truppe was hin, der Chef hatt sich in der ganzen Community wochenlang
gebruestet, wie toll sein Laden waere. Und Andere, haben eine gute Idee
gehabt, professionell Werbung gemacht, eine satte Truppe von Investoren
gefunden, Auslandsvertretungen gesammelt bis zum Abwinken, einen Neubau
ins Gruene mit vergoldeten Tuergriffen und Marmor. Schmuck. Leider lief
nichts, rein gar nichts. Der Tag nahte wo die Investoren etwas von den
mehreren Duzend Millionen sehen wollten, die Berichte ueber das Projekt
waren sehr erfolgsversprechend. Aber es lief nichts. Also zuerst eine
Betriebsfuehrung fuer die Investoren. Ikea-tische mit Pappe, Arbeitslose
von der Arbeitsvermittlung fuer einen Tag gebucht mit weissen Maenteln
die eifrig an irgendwas schraubten. Da hatten sie dann noch einen
Consultant, der hat ihnen einen lauffaehigen Prototypen fuer einen
Monatslohn in einer halben Woche zusammengeklebt und die Show war
gerettet. Ganz arg. Ah, ja da war noch ein Oberschnorrer, der hat viele
Leute gekannt und bei jedem vermittelten Projekt wollte er 10%
kassieren. Natuerlich das Leben lang, auch fuer Folgeprojekte, die
Anderen haetten sich ja nie getroffen.
Noch ein paar solche Einblicke und meine Motivation war irgendwie weg.
Ich denk die Region dort hat sich mittlerweile auch entwickelt und ist
sicher nicht mehr so. Zukunf haette ich dort moeglicherweise schon
gehabt, es gibt recht wenig wenig Leute dort. Und die Jungen, zumindest
damals, fanden es irre lustig dem Wetter angepasst an den tollsten Orten
zu surfen, im Laufe eines JKahres die kueste hoch und wieder runter,
immer im Zelt auf dem Zeltplatz. Die Arbeitslosenkasse hat brav bezahlt.
Alle 2 Wochen das Formular ausfuellen, ja man suche noch Arbeit, ja man
sei noch am Geld interessiert, Nein man haette leider noch nichts
gefunden, Marke drauf und weg. Es hatte wirklich nicht viele Jobs, aber
so einen demotivierten Haufen einzustellen haette eh nichts gebracht.
Aber trotzdem schau's Dir an. Es gibt viele Laender, alles ist
interessant. Mein Tip : China. Hat Zukunft. Nein, ich komm nicht mit.
Uhu
ich habe deinen zimlich langen Beitrag nicht gelesen, aber China is
glaube ich nicht das wahre. Du kannst nicht ohne Leibwächter aus dem
Haus, verstehst die Sprache nicht und arbeitest auf jeden Fall mehr als
12 Stunden am Tag. Obs ein Wochenende gibt weiß ich gerade nicht mehr.
Das ist zumindes was ich von der Frau eines Auswanderers gehört habe.
(sie ist nach D zurrück, weil sie ihren mann nie gesehen hat)
auch ind den USA muss man übrigens mehr arbeiten und abends darf man
sein Essn auf blanken Rorheitzkörpern kochen, weil man Herdplatten,
geschweige denn das Cerankochfeld hier noch nicht entdeckt hat.
Auswandern hat wenig mit weniger Arbeiten zu tun, eher mit mehr
arbeiten. Denn Du hast keine Freunde, kein soziales Umfeld,
Sprachprobleme. Ein Sprung ins kalte Wasser. Aber dafuer auch neue
Moeglichkeiten.
Ja es gibt dann noch die Auswanderer mit satt Kohle, ueber 40, Firma
verkauft, suchen eine neue Herausforderung. Eine Tauchschule irgendwo,
fuer Touristen. Ja,ja.
M.
Yeah,
warum wartest du noch neun Jahre? Ich wollte in ca. 2 Jahren los. Muss
mich allerdings vorher noch ausreichend informieren und einige Sachen
regeln.
Das wichtigste wäre zuerst einmal, zu klären, welche Länder überhaupt in
Frage kommen. Davon gibt es nur eine Handvoll. Australien (der Südosten)
und Kanada wären wohl ein vernünftige Alternativen zu Deutschland. Mit
Australien hat allerdings einer aus dieser Gruppe eher schlechte
Erfahrungen gemacht.
Kanada wäre auch für mich das Traumziel. Schöne Natur, geringe
Arbeitslosigkeit und dann hat man noch Klasse Ski-Gebiete in den Rockys.
Auch die Aufnahmebedingungen sind nicht so streng wie in anderen
Ländern. In der Schweiz müsste man z.B. mit 30+ so 20 Jahre einer
geregelten Arbeit nachgehen, um eingebürgert zu werden.
Australien war nicht so schlecht. Zum einen ist's 20 Jahre her, zum
Anderen in nur einer Region. Etwas Flexibilitaet muss man mitbringen.
Die Wirtschaft hier war damals auch sehr anders als heute. Ein Telephon
und man konnte unter zwei Stellen in derselben Firma waehlen. Ich wollte
aufzeigen, dass man sich's anschauen soll und mitdenken muss. Vieles ist
unerwartet anders. Falls Du mit der Frau hingeht, vergiss die Frau. Die
Scheidungsrate unter Einwanderen ist nahezu 100%, wie ich das so
mitbekam. Von Mitteleuropa aus in egal welches Land.
U.
Was seid ihr denn für Spassvögel? Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes,
dass es in anderen Ländern soviel besser ist. Der Job macht dir in
Kanada auch nicht mehr Spass, wenn die Firma einfach Scheiße ist. Und
ein Land in dem die Bevölkerung mit der Regierung zufrieden ist, kenne
ich nicht.
> Und ein Land in dem die Bevölkerung mit der Regierung zufrieden ist,> kenne ich nicht.
Nordkorea?
Zumindest wird keiner dort was gegenteiliges behaupten ...
Bello, ehh Rufus,... zurück!!!!!
sich über diese armen Schweine lustig zu machen, kann warscheinlich nur
jemand, der noch nie diese Erfahrung gemacht hat.
Mikes
Jup, den kann ich mitnehmen, wenn du mir sagst wer das ist. Aber wenn
ich dann da bin, mach ich mein eigenes Ding. Meine Freunde suche ich mir
immer noch selber aus.
Unbestimmten Gerüchten zufolge soll dieser Dreikäsehoch aus Norkorea
sogar seinen eigenen Vater gemeuchelt haben, weil ihm die
Regierungsübergabe (an sich höchstselbst) nicht schnell genug ging.
Hmmm, das bringt mich auf eine Idee. Vielleicht sollte ich diese
Regierung hier einfach mal (feindich) übernehmen. Dann wird einiges
besser.
@NN,
in gewissen Laendern ist die Regierung weiter weg. Die Regierung macht
zwar Gesetze, die interessieren aber Niemanden, zB Italien. Das kann
Vorteile und Nachteile haben. Zum Anderen gibt es Laender, wo jedem
Schlucker schnell mal fuer wenig Geld 2 Hektaren gehoeren. Wenn die
Natur auch noch wüchsig ist, hat man schnell mal etwas Essen zusammen
auch wenn die Wirtschaft nicht optimal laeuft. Mit ein paar Bienen und
ein zwei, drei Ziegen ist man schon fast Selbstversorger, dies nur so am
Rande, da nicht alle Laender Arbeitslose bis zu Umfallen durchfuettern.
@Mikes,
Information ist Alles. In Nordkorea denken die Leute wirklich ihnen gehe
es noch gut, anderen gehe es viel schlechter. In den USA denken viele,
sie haetten das grosse Los gezogen, was Besseres gebe es eh nicht.
Israel lassen wir mal weg.
Z.
Ach so ja Walter. Danke für deine konstruktive Kritik! Bist du zufällig
mit dem Riester verwandt der diese Dings-Bums-Rente erfunden hat. Und
hieß dieser Riester nicht zufällig auch Walter mit Vornahmen, so wie du.
Wenn du es sein solltest, kann ich schon verstehen, das dir die Sorgen
des Proletariats so am Allerwertesten vorbeigehen.
Ist schon witzig, daß bei Euch die Alternativen zum Auswandern aus mehr
oder weniger 3 Ländern bestehen - Kanada,Australien,USA, (+
Schweiz,Österreich, wenn es hoch kommt).
>in gewissen Laendern ist die Regierung weiter weg. Die Regierung macht>zwar Gesetze, die interessieren aber Niemanden, zB Italien.
Frankreich auch ein gutes Beispiel, wenn den Leuten da mal was nicht
passt wird es ignoriert z.B. die in den 70-er Jahren eingeführte
Hundesteuer, die drei Jahre später wieder abgeschafft wurde weil einfach
keiner gezahlt hat, oder die Leute gehen auf die Barrikaden und hauen
alle kurz und klein bis die Regierung einlenkt. Sollten wir vielleicht
auch mal drüber nachdenken.
Stellt euch bloss mal vor wenn Airbus in Frankreich die Werke
geschlossen hätten, Anarchie ...
MfG BC
In Frankreich hat Revolution eine ganz andere Geschichte. Die haben ja
jetzt auch die fünfte oder sechste Republik. Und was ist mit uns
Deutschen, Obrigkeitshörigkeit ist halt irgendwie drin.
"...oder die Leute gehen auf die Barrikaden und hauen alle kurz und
klein bis die Regierung einlenkt."
Das meine ich doch! Einfach mal aufmucken, so wie die in Frankreich. Man
muss ja nicht gleich alles kleinhauen. Das geht auch einfach alles ein
bischen friedlicher. Eins muss man denen aber lassen: Die haben Courage
und haben solange weitergemacht, bis sie ihr Ziel erreicht hatten. Die
haben denen gezeigt, das sie das Volk sind.
@Zip
>Information ist Alles. In Nordkorea denken die Leute wirklich ihnen gehe>es noch gut, anderen gehe es viel schlechter.
Ich bin mir sicher, dass dem nicht so ist. Nur trauen sie sich nicht
(verständlicher Weise) etwas zu sagen, bzw. die, die was sagen (wollten)
weilen nicht mehr unter den Sprechenden. Dort gibt es sogar soetwas wie
"Sippenhaftung". Na dann mal her mit den mutigen, lebensmüden,
Wahrheitssagern, die lieber den ... ihrer Familie und sich selbst in
Kauf nehmen als zu kuschen.
>In den USA denken viele,>sie haetten das grosse Los gezogen, was Besseres gebe es eh nicht.
Nun ja, 40% der Amis sind deutschstämmig, aber ohne Erfahrung der
braunen Demut. Zudem sind sich dort alle Medien einig: "Keine Macht dem
Nestbeschmutzer". Da gibts doch andere auf denen wir herumtrampeln
können und die wir "unterdrücken" und "ausbeuten" können.
>Israel lassen wir mal weg.
Kein Komentar.
Mikes
Aber es muss nicht unbedingt Amiland im Festland, Australien, oder
Kanada sein. Hawaii oder ggf. Florida könnte mich noch interessieren.
Was ist mit Südafrika,Japan, Brasilien, Columbien,
Mexiko oder noch aktueller dem Iran ?
Alles was in der Nähe ist, wie die Schweiz ist meistens überlaufen.
Man muss auch mal die Sache anders sehen:
z.B. über China wird hier sehr viel gelogen,
oder noch krasser über den Iran.
Wenn man mal dort hin kommt sieht man was völlig anderes.
Mir sagte ein SeniorZahntechniker
"Du glaubst garnicht was hier über China gelogen wird..."
Der war dort als Ausbilder für 6 Monate. Deswegen kann man auch dem 80%
günstigeren Zahnersatz von dort vertrauen, weil die deutsche
Qualitätsstandarts eingeführt haben und ebenfalls deutsche
Qualitätskontrollen!
Aber er meinte, das dort 400 Euro eine Kaufkraft haben wie bei uns 1800
Euro. Elektronikteile wie z.B. Laserpointer usw. kosten dort
1/10 oder 1/20 des deutschen Preises bei gleichem Hersteller!
Der ZT-Senior war schon Rentner, aber hatte den Job aus Langeweile
gemacht.
Er spekuliert ernsthaft dort hin zu ziehen. Ergo sooo schlecht wie hier
von einem oben dargestellt kann dort es garnicht sein und was das Thema
Sicherheit in China angeht, ist dessen Aussage Unsinn, Chinas Polizei
knallt Raubtäter meist sofort ab. Und sowas zieht ungemein bei denen,
die gedenken das eventuell nachzuahmen, denn die Leute wissen was ihnen
blüht!
Theo
> Chinas Polizei knallt Raubtäter meist sofort ab
Und Andersdenke auch, sowie friedliche Demonstranten. Viel Spass dort,
bis du Ausversehen Opfer der Justiz wirst.
Theo, Du sagst, über China würde viel gelogen. Nun war ich aber schon
zwei mal dort, und mir ist keine Lüge aufgefallen.
Könntest Du mal zwei, drei konkrete Beispiele bringen, was in China
deutlich besser ist als bei uns und wie wir hier belogen werden?
Du willst 2 Beispiele:
a)
Eines habe ich bereits von dem Senior genannt.
Die Leute verdienen zwar weniger aber dafür ist auch die Kaufkraft
höher.
Ergo, wo ist der eigentliche Unterschied ?
b)
Lies mal hier über die vermeintliche Vogelgrippe die ja angeblich aus
China kommt:
http://www.klein-klein-aktion.de/wer_sind_wir/Info_-_Inhalt/Impfungen/Influenza-Pandemie_1/influenza-pandemie_1.html
In China wusste keiner was davon so lt. eines deutschen Studenten vor
Ort, wärend hier die Panik machende Verarschung lief!
Appropos:
Warum sollte ich den Kram glauben der in den Mainstreammedien über China
läuft ? Als die DDR noch Hones Spielplatz war kam lt. der öffentlich
rechtlichen Propagandasprachrohre auch alles Böse nur aus dem Osten.
Fragt man die Leute heute dort sagen die was anderes als man uns weis
machen wollte. Warum sollte ich also den MedienSchmarn über China
glauben ?
Als ich 2000 nach Rio flog hieß es seitens des DT-Aussenministeriums
auch Vorsicht Räuber an der Copa, der klassiche Blah. Als ich da war
erzählte mir ein älterer Herr der jedes Jahr dort ist, das die seit 1998
einen neuen Polizeiprefekten an der Copa haben, der zuerst schiesst und
dann fragt! Seit dem gabs keine Touristenüberfälle mehr an der Copa.
Seltsam nicht ? aber davon gabs hier kein Wort in den Schmuddelmedien!
Deswegen an dich die Frage was ist an China denn sooo scheisse ?
Theo
> Lies mal hier über die vermeintliche Vogelgrippe die ja angeblich aus> China kommt:> In China wusste keiner was davon so lt. eines deutschen Studenten vor> Ort, wärend hier die Panik machende Verarschung lief!
Was unserer Welt zwei Interpretationen zulässt:
1) Bei uns wird übertrieben
2) Bei denen wird vertuscht
In deiner Welt reduzieren sich die Möglichkeiten wie immer nur auf
eines. Denk' mal drüber nach, schliesslich behauptest du ja ein
besonders freier Denker zu sein.
@Bernd
>>"...oder die Leute gehen auf die Barrikaden und hauen alle kurz und>>klein bis die Regierung einlenkt.">Das meine ich doch! Einfach mal aufmucken, so wie die in Frankreich. Man>muss ja nicht gleich alles kleinhauen. Das geht auch einfach alles ein>bischen friedlicher. Eins muss man denen aber lassen: Die haben Courage>und haben solange weitergemacht, bis sie ihr Ziel erreicht hatten. Die>haben denen gezeigt, das sie das Volk sind.
Ich kann dir nur Zustimmen!
Nur die Deutschen sind so blöde und unterwürfige Köter, das sie selbst
dann nicht Mucken wenn der Schäuble denen physisch ins Gesicht spucken
würde!
Die sind mehr damit beschäftigt sich selber zu difamieren sich selber
gegenseitig auszuzocken und zu erledigen, anstatt Gemeinsam gegen diese
Betrüger in Berlin vor zu gehen.......
Da kann ich den Engländern wie in der Ära Thatcher oder den Franzosen
kürzlich oder auch den Spaniern bzw. Italienern nur Respekt zollen, denn
die lassen sich nichts bieten!
In Italien ist ein Politiker der an die armen drann geht und denen noch
mehr weg nehmen will spätetes eine Woche nach so einer Aussage tot!
Dabei bekommt er ein rotes Fähnchen dazu gelegt, wo ein Stern mit ner
Maschinenknarre drauf abgebildet ist.
Wenn in Frankreich die LKW-Faher streiken wagt es keiner ausser der
Reihe zu tanzen, denn der findet sich danach auf der Intensivstation
wieder, wenn er trotz Streik dennoch arbeitet und seine Kollegen
unterminiert.
In Deutschland haben die Unternehmer Muffe wegen Knast und Geldstrafen
das sie ihgren Fahrern mit Entlassung drohen wenn sie mit den Brummies
zwecks Protest die Strassen blockieren.....
In England fliegen MolotovCocktails richtung Bullen wenn der Mob wütend
ist! So gesehen bei den englischen Bergarbeitern unter der Regierung
Thatcher.
Na ja, die Ossis müssen hier wohl mal gründlich Schule abhalten und den
Wessis Zeigen wer das VOLK ist........
Ich frage mich sowieso warum hier einige Leute überhaupt ihren Senf dazu
ablassen wenn es denen hier doch sooooo gut geht.....
Theo
>Na ja, die Ossis müssen hier wohl mal gründlich Schule abhalten und den>Wessis Zeigen wer das VOLK ist........
Dazu ist es leider zu spät. Die Ossis geben inzwischen auf bei der
Übermacht des Dt. Staates. Proteste und friedliche Kundgebungen bringen
nichts, siehe Anti Hartz4 Demos. Der Regierung ist es egal... ergo die
Menschen resignieren und nehmen es hin. Friedlich hat nur in der DDR
funktioniert.
MfG BC
>In Italien ist ein Politiker der an die armen drann geht und denen noch>mehr weg nehmen will spätetes eine Woche nach so einer Aussage tot!>Dabei bekommt er ein rotes Fähnchen dazu gelegt, wo ein Stern mit ner>Maschinenknarre drauf abgebildet ist.
In Italien wird jetzt nur noch in leeren Stadien Fußball gespielt...
Ich würde mich unwohl fühlen in einem Land, welches für mehr als 50% der
weltweiten Todesurteile verantwortlich ist.
@ Michael Wilhem:
Und ich würde mich unwohl fühlen in einem Land (Deutschland), in dem die
zweithöchste Kriminalitätsrate herrscht - die statistische Rate hier
Opfer zu werden ist auch hierzulande sehr hoch.
Quelle;
http://www.nationmaster.com/graph/cri_tot_cri-crime-total-crimes
Und relativ auf die Einwohnerzahl bezogen an Stelle 11 gelistet wird.
Nicht das das gut wäre, aber immerhin relativiert es deine Aussage schon
etwas (daher auch der Name). Im übrigen steht die Volksrepublik China
gar nicht in dieser Quelle dabei.
Vergleich Äpfel mit Birnen, ohne je eine Birne gesehen zu haben.
"...Chinas Polizei knallt Raubtäter meist sofort ab. Und sowas zieht
ungemein bei denen, die gedenken das eventuell nachzuahmen, denn die
Leute wissen was ihnen blüht!
Theo"
Ist das nicht Mainstream-Stammtisch -Gelaber.
Nun, China hat auch zuwenig Resourcen fuer Luxusgefaengnisse. Ein
moderner Knast wie hierzulande mit Golfplatz, Whirlpool, Farbfernsehern
kostet ein enormes Geld. Bei uns hier hat die Gesellschaft so viel in
das Individuum investiert, Schulen, Infrastruktur, usw. Da gibt man den
Leuten noch ne Chance. Dort nicht. Aber sie haben Leute im Ueberfluss
und jeder ist ersetzbar. Bis heute zumindest. Daher heisst die erste
Tugend immer noch : spuren. Ist doch klar, wenn nicht alle spuren so
laeuft der Laden aus dem Ruder. Ich war mal da. Am Dienstag Nachmittag
waren jeweils die Nierentransplantationen. Dies weil am Dienstag morgen
die Hinrichtungen waren. Abstossreaktionen hat man dort im Griff. Die
Medizin ist zum Einen etwas weiter, zum Andern wird den Patienten auch
mehr zugemutet. Als Westler sollte man zuerst die Sprache lernen, bevor
man sich Umsturzideen befasst oder als Aufwiegler outet.
OL
Auswandern aus Frust - vergiss es.
Die erfolgreichen Auswanderer sind mit Enthusiasmus ausgewandert und
haben den im Zielland eingesetzt. Die Frustrierten werden im Ausland in
kurzer Zeit auch frustriert sein.
Das dauert maximal ein paar Jahre, dann ist das touristische,
folkloristische abgeflaut, und man beginnt die Nachteile zu sehen. Wenn
Du Pech hast und in die Scheisse greifst, auch eher.
Ich habe in der Schweiz und in den USA gewohnt und gearbeitet. Hier in D
ist einiges nicht OK, aber im Grossen und Ganzen konnte ich mich mit den
Zuständen hier am besten arrangieren.
Gruss - T.
> Als Indiz (!), wo man wie leben kann.
Ja, aber nur wenn man mitmacht.
Zum Human Development Index:
Würd mich mal interessieren, wieviel Leute an diesem trivialen Report
gearbeitet haben. Ich schätze mal: Vier Parameter aussuchen = 3 clevere
Schüler in 20 Minuten, die Daten z.B. aus dem CIA-World Fact Book
zusammensuchen = 3 Schüler in einem Tag.
Betrüblich trivial für einen Megaladen wie die UN.
Ach,noch ein Auswandertread.
Interessant wieviele meinen das es irgendwo in der Welt ein
"Sozialparadies" gibt wo man nur sagen muß das man Deutscher ist und
einem sofort die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.
Wacht mal auf.
Kannste nix, wirste nix.
Ausnahmen haben die Regel.
Und Glück ist so selten wie ein Lottotreffer.
Ach was, heult euch mal schön weiter an. kopfschüttel
Offtopic-Labberer wrote:
> Nun, China hat auch zuwenig Resourcen fuer Luxusgefaengnisse. Ein> moderner Knast wie hierzulande mit Golfplatz, Whirlpool, Farbfernsehern> kostet ein enormes Geld.
Was meinst Du, was der Knast erst kosten würde, wenn man dort
Schwarzweiß-Fernseher aufstellen würde...
@ Herder:
"Interessant wieviele meinen das es irgendwo in der Welt ein
"Sozialparadies" gibt wo man nur sagen muß das man Deutscher ist und
einem sofort die gebratenen Tauben in den Mund fliegen."
Als Deutscher gilt Dein Diplom im Ausland "noch" etwas, hier nicht mehr
- hier zählt das Alter und Du bist einer unter vielen.
"Wacht mal auf."
Ich weiß ja nicht welchen sicheren Job Du hast, vielleicht Beamter?
Dann kann man hier so locker daher reden, wenn man sein sicheres
Einkommen hat und nichts großartiges passieren kann, schon klar!
"Kannste nix, wirste nix.
Ausnahmen haben die Regel.
Und Glück ist so selten wie ein Lottotreffer."
Besser einmal gezielt sein Glück versuchen, als nie was zu riskieren und
sich dumpf mit seinem Schicksal und der Perspektivlosigkeit hierzulande
abzufinden.
Aber ich kann hier schreiben, was ich will, Zeitverschwendung; wenn Du
doch mal in Deinem Leben in eine Zwangslage kommen solltest (was bei
Deinem sicheren Job wohl nie der Fall sein wird), dann wird sich auch
Dein Gedankenspektrum schlagartig erweitern und auch Du wirst aufwachen
oder auch nicht ...
Theo, laut dem HDI ist China ja nicht so toll, wie Du sagst. Wie
erklärst Du das? Liegt es vielleicht daran, dass der HDI von den
Mainstreamern definiert wurde?
Gibt es eigentlich eine alternative Bewertungsliste für Länder? Kennst
Du Dich damit aus, Theo? Das interssiert mich wirklich sehr!
@Tom
wie bist du mit den Schweizern klargekommen? Ich meine sie sind uns
Deutschen gegenüber etwas reserviert.
Die Schweiz ist eine echte Alternative für mich. In Basel gibt es eine
Firma (Endress+Hauser), die mich interessiert. Man muss dort leider
lange auf die Einbürgerung warten. Wie sind denn die
Lebenshaltungskosten dort? Hat man als Single Netto mehr als hier?`
Ach so: Die erdgeschichtlichen Völkerwanderung haben auch nicht immer
mit Enthusiamus stattgefunden! Menschen sind immer vor irgendwelchen
Katastrophen geflüchtet und wenn wir ehrlich sind, findet zur Zeit
wieder eine Völkerwanderung statt. Letztes Jahr sind so viele junge
Leute ins Ausland geflüchtet wie nie zuvor. Leider viele
leistungswillige und qualifizierte.
Bernd,
die Reserviertheit der Schweizer gegenueber Deutschen ist real. Obgleich
die Sprache aehnlich ist, die Schriftsprache fast identisch, ist es ein
anderes Land, und vieles laeuft anders. Oft sind es nur Details, aber
eben haeufig genug. Viele Zahlen, die herumgeboten werden sind falsch
oder ungenau, da die Voraussetzngen auch etwas anders sind. Steuern sind
nicht Bestandteil des Lohnes, Krankenkasse auch nicht. Auch wenn unter
dem Strich mehr zu bleiben scheint, sind die Sozialleistungen auch
geringer. Die woechentliche Arbeitszeit ist auch hoeher, Gewerkschaften
kannste eigentlich vergessen, und wenn sie da sind ist der Beruf eh
bedroht. Und wenn die Steuern tiefer scheinen, das ist so, wir muessen
weder den alten Osten, noch Frankreich & Spanien mitfinanzieren. Dafuer
ein paar Taugenichtse in den Bergen und anderswo.
Aeh, ja. zurueck zur Reserviertheit. Sie kommt von den vielen Deutschen
die hieherkommen und so tun als ob alles gleich wie in Deutschland sei.
Ist es nicht.
Ein CH
Naja, die Schweiz ist schon in Ordnung. Ich habe sie hier praktisch in
Sichtweite. Prinzipiell ist es so wie überall: Wie man in den Wald
reinruft, so kommt es zurück.
Aber ich stimme unserem Gast aus der Schweiz zu, unter der Erweiterung,
dass es davon abhängig ist, aus welcher Region Deutschlands Du kommst.
Ein Berliner oder ein Hanoveraner und ein Ruhr-Pöttler wird es in der
Schweiz nicht so leicht haben. Diese Menschen haben ja schon mit
Süddeutschland und/oder Bayern so ihre Probleme.
Wer in Süddeutschland oder in der unmittelbaren Grenzregion zur Schweiz
aufgewachsen ist, dürfte relativ wenig Anpassungsschwierigkeiten haben.
Diese Menschen wissen, was sie in der Schweiz erwartet und wie die
Schweiz so ist; sie kennen Land und Leute aus Beruf und Privat eben
schon besser. Dann klappt es auch mit der direkten und trockenen Art der
Schweizer.
Persönlich finde ich die Schweizer in meinem Bekanntenkreis sehr
angenehm und ich bin gerne und oft in der Schweiz. Die Menschen sind
dort nicht so abgehoben und künstlich wie in Deutschland.
Prinzipiell würde ich sagen, für die Schweiz gilt das gleiche wie für
andere Auswanderungsländer: Man sollte Land und Leute schon kennen und
akzeptieren können, dass in anderen Ländern es eben andere Sitten gibt.
Wer einfach mal ins Blaue mit falschen Vorurteilen in ein unbekanntes
Land auswandert, kann ziemlich überrascht werden, im positiven wie
negativen Sinne.
Achja, man verdient in der Schweiz mehr, muss mehr arbeiten und hat
weniger Urlaub und die Lebenshaltungskosten sind deutlich höher.
Bekannte aus den nördlicheren Regionen Deutschlands, die ich mit in die
Schweiz nehme, staunen doch sehr unglaubwürdig, wenn sie sehen was so
manche Dinge in der Schweiz kosten. Dennoch ist die Schweiz ein sehr
attraktives Land.
anmerkung/ergänzung zu CH: die Deutschen werden allg. von den Schweizer
als sehr arrogant wahrgenommen - hauptsächlich wegen der für uns
empfundenen "von-oben-herab"-sprache. ein weiteres trägt dazu bei, dass
angestellte Deutsche in der CH ihre landsleute extremst bevorzugen
anstatt neutral (wir Schweizer lieben die neutralität). beispiel ETH:
Deutsche proffessoren stellen fast nur deutsche studenten als
praktikanten ein, ebenfalls haben sie ihre finger im spiel wenn es um
neue dozenten geht (als Schweizer musst du echt ein genie sein und
selbst wenn...). ich denke, Deutsche unter sich nehmen sich anders wahr
als ein Schweizer ein Deutscher - es sind einfach 2 verschiedene
kulturen.
Bitte nicht pauschalisieren. Ich würde mir den Arm abhacken, wenn ich
Deiner Beschreibung vom Deutschen genügen würde. Vielleicht zieht ihr in
der Schweiz einfach die falschen Leute an. Und ich bin mir sicher,
solche Leute finden sich in jedem Land.
> die Deutschen werden allg. von den Schweizer als sehr arrogant> wahrgenommen
Ich kenne mehr als einen Deutschen der genau das für Schweizer
unterschreiben würde.
Daher immer Bälle flach halten.
keine angst ;) 1. habe ich nicht gesagt, dass die Deutschen so sind,
sondern nur deren art oft so wahrgenommen wird und 2. gibt's auch gewiss
solche Schweizer, die es sogar sind (v.a. eingebürgerte).
OK Männer,
lasst uns die Sache hier beenden. Ich gehe nach Kanada und nehme Theo
mit. Wollte diese Jahr sowieso dorthin zum Skifahren nach Banff. Da kann
ich mich ja noch in aller Ruhe über so einige Sachen erkundigen.
Das geht mir hier so langsam auf den Zwirn, wie sich hier Deutsche und
Schweizer kloppen. Man, wir haben gemeinsame Wurzeln! Wir Deutschen
hatten nur das Pech, das Deutschlands Grenzen nach dem 2. Weltkrieg so
festgelegt wurden, dass wir nicht einige dieser netten Berge in der
Schweiz und in Österreich abbekommen haben.
So Rahul bitte abschließen!
>> Vielleicht zieht ihr in>> der Schweiz einfach die falschen Leute an. Und ich bin mir sicher,>> solche Leute finden sich in jedem Land.
Also wenn ich mir die Menschen so anschaue,die ich im Türkei-Urlaub sehe
(auch abseits von den Touristen-Hochburgen),gewinne ich auch einen
anderen Eindruck vom typischen Türken als wenn ich mir den türkischen
Proll im BMW so anschau,der hierzulande doch ab und zu gesichtet werden
soll.
Ist der Eindruck den du von den Türken in der Türkei hast jetzt besser
oder schlechter?
Ich habe mal davon gehört, das die Türken (vor allem die aus Anatolien)
in Deutschland wesentlich konservativer sind, als in der Türkei selbst.
Eine Metropole der Freizügigkeit ist Istanbul. Dort sind Koptücher sogar
per Gesetz verboten. Das ist der Gund, warum der türkische
Premierminister seine Töchter in Deutschland studieren lässt. Hier sind
Köpftücher ja erlaubt.
Ich werd noch bekloppt...
@Bernd
Was hast du den für ein Ing. Profil ?
Du must auch die Maus da auf das Land draufmachen,
und nicht auf ModellBau klicken.
www.auswandern-paraguay.com.
<Quote>
Das geht mir hier so langsam auf den Zwirn, wie sich hier Deutsche und
Schweizer kloppen. Man, wir haben gemeinsame Wurzeln! Wir Deutschen
hatten nur das Pech, das Deutschlands Grenzen nach dem 2. Weltkrieg so
festgelegt wurden, dass wir nicht einige dieser netten Berge in der
Schweiz und in Österreich abbekommen haben.
</Quote>
So schlimm war's nun wieder nicht. Von der Geschichte her, modern
interpretiert : Die Schweiz bestand neben den Bergen aus ein paar
unwegsamen Sümpfen. Die Jungs hatten damals einen gewissen Heimvorteil
als sie sich mit den Oestreichern, damals Habsburgern prügelten. Die
Aussicht, das Land durch endlose Kriegerei zurückzugewinnen war den
Aufwand nicht wert. Spaeter durch's Mittelalter hindurch wuchs die
Schweiz soweit wie's den damals deutschen Kaisern den Aufwand nicht wert
war. Lange Versorgungswege, beliebig viele Hinterhalte. Was bringen ein
paar Sümpfe in den Bergen verglichen mit dem Flachland aussen rum.
Wichtig war, wenig genug aufzufallen. Von Oesterreich weiss ich wenig.
Die hatten mal ein riesiges Empire mit den Ungaren zusammen. Heute sind
die Grenzen dort wo die Berge beginnen, mehr oder weniger,
wahrscheinlich auch weil die neuen Sieger die Berge nicht wollten. Die
benoetigte Infrastruktur fuer die Berge ist ein vielfaches teurer, die
Strassen nicht mehr gerade, und der Fels kommt immer wieder runter. Auch
kurzfristige Möglichkeiten zur Vergrösserung wurden von der Schweiz
nicht wahrgenommen. Wir hätten vor 60 Jahren auch Siegermacht spielen
koennen, das Gebiet bis Stuttgart und den Vorarlberg befreien und
annektieren können und hätten zusätzlich noch einen Sektor in Berlin
bekommen. Die Franzosen waren im WW2 quasi besiegt und bekamen trotzdem
einen Sektor. DeGaulle war ein professioneller Schwätzer, der konnte den
Sieg und das Elsass trotz der Sprachbarriere schnorren. Hut ab.
Zurueck zu den Bergen. Neben der Kulisse, ein schwarzes Loch. Da kann
man beliebig viel Geld versenken mit meist marginaler Wirkung. 20
Milliarden Euro fuer einen 60km langen Tunnel. Auch hat die gesammte
Berglandwirtschaft nie eine Chance gegen das Flachland. Wir können das
nur bezahlen durch überteuerte Skigebiete, überteuerte Bankgebühren, und
genugend tiefen Steuern.
CH
...wo wir wieder da wären, das in der Schweiz alles teuer ist.
Ok Holger, habe den Link gefunden und zitiere:
"Paraguay besitzt eine Marktwirtschaft, die durch einen großen formlosen
Bereich gekennzeichnet ist. Dieser formlose Bereich stellt sich dar
durch Reexport von importierten Konsumgütern in Nachbarländer sowie die
Aktivitäten tausender Kleinunternehmer und Straßenhändler."
Ein grosser formloser Bereich? Hä, hat der das selber geschrieben? Gross
und formlos, da fallen mir andere Sachen ein.
Aber gut, nettes Ländchen: Die Frauen sind fruchtbar und das Land ist es
auch, aber hast du auch eine Ahnung was ich da machen soll? Ich bin mehr
so Techniker und könnte mir ein Leben als Straßenhändler nicht so
vorstellen.
@Bernd
Wen ich mir die Elektonik in manchen Ländern
ansehe, ist da noch was zu machen.
Du solst ein Konzept erarbeiten egal wo du hin wilst.
Was kanst du an Tools für die mitbringen.
Halt Referenzen was du schon gemacht hast.
Was kanst du an Fremdsprachen ??????
Hast du gefragtes Spezialwissen ????
Bist du handwerklich begabt,ja ok.
Was kanst du als Technologietransfer mitbringen.
Kanst du Leuten was vermitteln ????
Du must mal dein Ing. Profil beschreiben.
Telekommunikations IT Expert ?????
Leichter habens KFZ-ler oder LKW Fahrer ist Kanada.....
z.B Neuseeland sucht auch fähige Leute.
Über die Botschaft und dort privaten
Arbeitsvermittlern haben das schon einige
geschafft. Kanst auch son Ehegück eingehen
wie das eine Freundin in Australien machte.
Das Risiko das du nach einer Frist ca.
9 Monaten wieder heim musst ist natürlich da.
Un die Kohle ist weg.
Du must aber was als Konzept haben.
Tip:
Schaffe dir auch eine Webseite an, wo du
dein Profil sofort präsentieren kanst.
Über diese Platform kanst du die zukünftigen
Betriebe informieren ect pp.
Gruss, Holger.
[Zitat]
wahrscheinlich auch weil die neuen Sieger die Berge nicht wollten. Die
benoetigte Infrastruktur fuer die Berge ist ein vielfaches teurer, die
Strassen nicht mehr gerade, und der Fels kommt immer wieder runter.
[/Zitat]
[böse]
Das ist ja schrecklich! Wie viele Atombomben brauche ich, um aus der
Schweiz Flachland zu machen?
[/böse]
1 atombombe genügt: wenn die CH-banken nicht mehr funktionieren, werden
alle, die schwarzgeld auf CH-banken haben, schon dafür sorgen dass die
anderen (länder) so verkratert aussehen, dass die CH mit ihren bergen
verhältnismässig wieder flach aussieht ;)
Hallo 250000 mehr Rente ausbezahlt?
In TV Talkshows werden immer wieder locker Behauptungen aufgestellt, die
sich leicht widerlegen lassen. Leider wird mit so einfachen
Argumenten von Lobbyisten gearbeitet.
Falls jemand mit 60 in Rente geht, hat es noch eine Lebeneserwartung von
250 Monaten (=ca 20 Jahre). Falls er nie etwas eingezahl hat könnte er
monatlich 1000 Euro erhalten (bei 250000 Zuschuss von einer anderen
Generation).
Wer die Rentenbeträge kennt, der weiß, dass das nicht stimmt.
Auwandern ist aus diesem Grund sicher nicht nötig und nicht angebracht.
Auch könnte die derzeit jüngeren in die Kalkulation einbeziehen, dass
sie eine viel besser Ausbildung haben. Ein Klasse Grundschule kostet
5000 Euro, ein Studium pro Jahr 20000. 12*50000 und 5*20000 ist auch ein
schöner Betrag. Die Rentenfinanzierung ist auch bei 1,4 Kindern pro Mann
oder Frau ein Problem.
Gruß
Max_100
> Auch könnte die derzeit jüngeren in die Kalkulation einbeziehen,> dass sie eine viel besser Ausbildung haben.
Arbeitslose Akademiker?
Die Zeiten sind vorbei, als dir eine gute Ausbildung einen
Job garantiert hat. Renten werden nicht mit Ausbildung sondern
mit durch Jobs erwirtschaftetem Geld bezahlt.
Das grosse Problem ist: Die Rente ist ein Umlageverfahren.
Von dem Geld, dass du heute einzahlst, wird nicht deine Rente
bezahlt, sondern die der jetzigen Rentner-Generation. Wer
mal deine Rente bezahlen wird, steht noch in den Sternen.
Die Demoskopie spricht allerdings eine deutliche Sprache:
Da bewegt sich ein dicker Ring (der Baby-Boom der 60-er Jahre)
nach oben. Wenn die erst mal ins Renten-Alter kommen, machts
"Bumm".
> Da bewegt sich ein dicker Ring (der Baby-Boom der 60-er Jahre)> nach oben. Wenn die erst mal ins Renten-Alter kommen, machts> "Bumm".
Nein, nein, das kann nicht sein. Die Politiker sagen doch immer, das ist
kein Problem, ähm Herausforderung. Einfach weiter machen wie bisher, das
hat immer geklappt...
"Das grosse Problem ist: Die Rente ist ein Umlageverfahren.
Von dem Geld, dass du heute einzahlst, wird nicht deine Rente
bezahlt, sondern die der jetzigen Rentner-Generation."
Ich sag ja, das System ist nicht gut! Schon Adenauer sagte: "Kinder
kriegen die Kinder sowieso". Das ist nur in leider nicht so gut
entwickelten Volkswirtschaften der Fall, wo Ältere auf ihre Kinder
angewiesen sind. Solange es genug Nackommen gibt, ist das in Ordnung. In
den 60'er hatten die Familien mindestens 3 Kinder meistens sogar mehr.
In 30 Jahren ensteht zwischen Abrbeitenden und Leistungsempfängern ein
krasses Missverhältnis - einem drittel der arbeitenden Bevölkerung
stehen zwei drittel der nicht arbeitenden Bevölkerung gegenüber. Das ist
eine Rechung, die kann so nicht aufgehen. Ich frage mich, warum man
nicht schon viel eher auf eine kapitalgedeckte Altersversorgung
umgestiegen ist. Nun ja, Politiker bedienen sich in Zeiten knapper
Kassen aus diesen Töpfen und zum anderen kann sich nicht jeder eine
private Altersvosorge leisten.
Aber Geld hin oder her. Wenn du hier ein alt wirst und der Arbeitgeber
kann dich nicht mehr gebrauchen findest du nie wieder einen Job. Ich
weiß das ja aus eigener Erfahrung. 1994 ist mein Vater (E-Ing.)
arbeitslos geworden und genau da war die totale Flaute in diesem
Bereich. Jetzt ist er schon seit 13 Jahren selbständig. Zum Überleben
reichts, manchmal auch für mehr.
Gruss Bernd
<quote>
Das grosse Problem ist: Die Rente ist ein Umlageverfahren.
</quote>
Auch wenn du dein eigenes eingezahltes Kapital bekommen solltest, kannst
es vergessen. Wenn das Geld mal in den Klauen der Anlageprofis ist, ist
es schon fast wertlos. Die schieben dieselben Firmen und Immobilien im
Kreis rum und treiben den Kurs rauf. Wieviel das Ganze Boersenzeug wert
ist kann man an verschiedenen Ballonen abschaetzen. Eine Webseite, dh
ein Server oder zwei, mit ein paar Zuschauerfilmchen drauf bringt eine
Milliarde. Eine Software zum Telephonieren bringt auch eine Milliarde.
Beides koennten zwei von uns hier in vernuenftiger Zeit, weniger als
einem Monat, machen. So soll unsere Rente sicher sein ?
rene
@Max_100.
"Hallo 250000 mehr Rente ausbezahlt?"
Ja, das kommt durchaus hin. Wir bewegen uns schon in solchen
Dimensionen.
Eine klein Beispielrechung (unter vereinfachten Gesichtspunkten z.B.
Zinssatz konstant, eingezahlte Raten konstant und 40 Jahre regelmässige
Arbeit).
K40 = ((1-q^n)/q(1-q)) * r
Bei unterjähriger Verzinsung (monatlich) und einem Zinsatz von 4% ergibt
sich q=q/12. Außerdem wird eine Rate von 500 Euro monatlich bezahlt.
K40 = (1-1,0033^40*12)/(1,0033*0,0033) * 500 = 583.148
Der Barwert aller Einzahlungen beträgt 240.000 Euro.
So wie ich sehe (lese) habt ihr keine Ahnung von der Rentenberechnung,
dabei ist es ganz simpel.
1. Wer den Durchschnittlichen Brutto Verdienst aller Einzahler hat (zur
Zeit ca. 30000€ BRUTTO im Jahr) bekommt einen Rentenpunkt.
Beispiele: 15000€/Jahr --> 0,5 Rentenpunkte
30000€/Jahr --> 1.0 Rentenpunkte
60000€/Jahr --> 2.0 Rentenpunkte
Alles was über ca. 60000€/Jahr liegt ist sozialversicherungssteuerfrei,
d.h. man kann max. 2 Rentenpunkte pro Jahr bekommen (früher 1.8).
2. Für jeden Rentenpunkt bekommt ein Renter zur Zeit in den neuen
Bundesländern ca. 26€ Rente/Monat.
Beispiel: Hat einer im Laufe seiner Berufstätigkeit 30 Rentenpunkte
angesammelt, dann bekommt er 30*26€=780€ Rente im Monat.
3. Die durchschnittliche Rente betragt zur Zeit ca. 1100€/Monat, d.h.
wer diese Durchschnittsrente bekommt muss 42,3 Rentenpunkte haben.
Oder anders gesagt:
!!! ER MUSS 42,3 JAHRE DAS DURCHSCHNITTSEINKOMMEN VERDIENT HABEN !!!
4. Zur Zeit liegt der Durchschnittsbeitrag (19,9% von 30000€/12) bei
497,5€ pro Monat (ca. 250€ Arbeitnehmer + 250€ Arbeitgeber)!
@ snowman
>> wer bitte schön zahlt monatlich 500 Teuros ein?
Antwort: Zur Zeit der Durchschnittsarbeitnehmer!
5. Die Rentenanpassung (Politik) erfolgt über den Betrag pro Rentenpunkt
(zur Zeit ca. 26€ in den alten Bundesländern).
6. Rechnet man den aktuellen Betrag hoch (ohne Zeitfaktor und
Inflation), dann hat der Durchschnittsrenter 42*500*12=252000€
einbezahlt!
WIE BITTE KOMMT IHR DARAUF, DASS EIN RENTER HEUTE 250000€ MEHR BEKOMMT,
als er einbezahlt hat?
7. Die Rentenversicherung beinhaltet auch eine
"Berufsunfähigkeitsversicherung", d.h. wer berufsunfähig wird (krank)
bekommt auch Geld.
8. Die maximale "gesetzliche" Rente beträgt ca. 45 Jahre mal 1,8
Rentenpunkte mal 26€ --> ca. 2100€ MEHR GEHT NICHT !!!
Wer mehr bekommt hat zusätzlich in eine private oder betriebliche
Zusatzrente einbezahlt!
9. Die Rente wird in Zukunft weniger werden, aber nicht um den Faktor
was das ERBEN zunimmt!
@MAX_100
>>Falls jemand mit 60 in Rente geht, hat es noch eine Lebeneserwartung von>>250 Monaten (=ca 20 Jahre). Falls er nie etwas eingezahl hat könnte er>>monatlich 1000 Euro erhalten (bei 250000 Zuschuss von einer anderen>>Generation).
Falls er nie etwas eingezahl hat, dann bekommt er auch nichts aus der
Rentenkasse sondern Sozialhilfe (Hartz 4).
Anderes Beispiel:
Falls jemand mit 20 den Staat ausnützt (keine Lust oder zu blöd um zu
arbeiten, und lieber in Foren jammert), hat es noch eine
Lebeneserwartung von ca. 60 Jahre. Da er nie etwas eingezahl hat und
trotzdem monatlich 1000 Euro bekommt (in Wirklichkeit ca. 600€), kostet
er allen anderen ca. 720000 Euro.
@Bernd
TAFE CENTER VIC.EDU.AU
Die suchen da Leute die ausbilden können, auch für
Fernunterricht und technische Bereuung.
http://www.nteu.org.au/join/whocanjoin
Ist das was für dich ?
Gruss, Holger.