Hallo,
habe folgenden Schaltungsteil um damit quasi einen Level Shifter zu
realsieren. Sprich der Spannungspegel am Input-Pin hat einen anderen
Masse-bezugspunkt als der Spannungspegel am Output-Pin, einmal GND2 und
einmal GND.
Jetzt tritt leider noch dass Problem auf, dass die Flankensteilheit beim
Abschalten (High nach Low) zu flach ist.
Bin jetzt auf der Suche nach einer Möglichkeit die Abschaltphase (Q5) zu
beschleunigen.
Hallo,
> Jetzt tritt leider noch dass Problem auf, dass die Flankensteilheit beim> Abschalten (High nach Low) zu flach ist.> Bin jetzt auf der Suche nach einer Möglichkeit die Abschaltphase (Q5) zu> beschleunigen.
Das dürfte in erster Linie an dem Eingangstransistor Q7 liegen. Der
BC327 ist schon recht langsam, vor Allem wenn er dann noch übersteuert
wird. Ein Kondensator von 100-1000pF parallel zum Basiswiderstand ist
zwar hilfreich, aber nur eine halbherzige Lösung. Besser ist die
Verwendung eines sehr schnellen Schalttransistors oder noch besser: Ein
P-Kanal-MOSFET wie z.B. BS250.
Jörg
> beide Basiswiderstände weglassen, das ist ne Kollektorschaltung
R8 und R9 sind in der Tat Blödsinn. Darüberhinaus sieht die ganze
Schaltung "bastelig" auf.
Am besten der Original-Poster berschreibt konkret und korrekt, was er
denn machen will. Oben spricht er von einem zweiten "Masse-bezugspunkt",
allerdings ist in seiner Schaltung keiner zu sehen.
@test
> @jörg PMOS hört sich auch nich schlecht an wie müßte man den dann> verschalten?
Der wird 1:1 wie der PNP angeschlossen. Die Basiswiderstände entfallen,
das Signal geht direkt an Gate, sofern es einen dafür geeigneten Pegel
hat. Source entspricht Emitter und Drain dem Kollektor. Beim BS250 ist
sogar die Anschlußbelegung "kompatibel" zum BC327.
Jörg
@unbekannter
mag sein dass man R8, R9 weglassen kann.
Aber dann begrenze ich den Basisstrom doch nicht und Q4, Q5 gehen in die
Sättigung.
Bastelig :-) ja gut äh, bin Student, wie sieht den eine nichtbastelige
Schaltung aus?
Ich will einen Pegel umwandeln, vor Q7 habe ich die Eingangsspannung
bezogen auf eine Hilfsspannung = GND2 = (Eingangsspannung -15V) und
dahinter die Eingangsspannung bezogen auf Masse = GND = 0V
Benötige dass weil der Schaltungsteil hinter Q7 nur eine gewisse
Spannung verträgt (<= 20V).
Du willst -15V auf <= 20V wandeln?
Handelt es sich um ein Umsetzung von logische Pegeln mit geringem
Stromfluss oder um eine Spannungsversorgung mit signifikantem
Stromfluss?
Wenn es eine Pegelwandlung ist, bei welcher oberen Frequenz muss die
Schaltung noch arbeiten? Wie ist der LOW Pegel definiert und wie der
HIGH Pegel? Besteht ggf. Bedarf an einer galvanischen Trennung?
Deine zusätzliche Spannungsquelle VS6,5... ist damit eine 6,5V Quelle
gemeint? Soll die Schaltung wirklich für 20V max. ausgelegt werden, oder
ist tatsächlich eine viel geringere Spannung erwünscht.
@stefan
"Du willst -15V auf <= 20V wandeln?
Handelt es sich um ein Umsetzung von logische Pegeln mit geringem
Stromfluss oder um eine Spannungsversorgung mit signifikantem
Stromfluss?"
- jep Schaltung hat geringen Strombedraf im mA-Bereich (max. 200mA)
"Wenn es eine Pegelwandlung ist, bei welcher oberen Frequenz muss die
Schaltung noch arbeiten? Wie ist der LOW Pegel definiert und wie der
HIGH Pegel? Besteht ggf. Bedarf an einer galvanischen Trennung?"
- obere Grenzferquenz = 1MHz
- Low-Pegel 1 = -10V
- Low-Pegel 2 = 0V
- High-Pegel 1 = High-Pegel 2 = +5V
- galvanische Trennung, hmm kommt drauf an wie man dass definiert, wenn
ich zwei vers. Massen hab würde ich mal sagen ja, aber muss man dass
zwangsläufig machen?
"Deine zusätzliche Spannungsquelle VS6,5... ist damit eine 6,5V Quelle
gemeint? Soll die Schaltung wirklich für 20V max. ausgelegt werden, oder
ist tatsächlich eine viel geringere Spannung erwünscht."
- ne VS6 = Versorgungsspannung 6 und 5 = +5V, leigt an dem tollen
Proggie Tina, das labelt die Quellen so
-ja Spannung sollte auch bei 20V = Vcc nach gehen
...e ich den Basisstrom doch nicht und Q4, Q5 gehen in die
Sättigung....
NEIN !!!!!!!
Eine Kollektorschaltung geht nicht in die Sättigung !!!
Deshalb lasse die Widerstande weg!! Die Basisstrombegrenzung erfolgt von
selbst über die Last (in deinem Fall das was am Ausgang ist)
Das nennt man Stromgegenkopplung. Der Basisstrom ist immer nur exakt so
groß, wie für den Kollektorstrom (Emitterstrom) nötig !!!!!!!
So macht man das.
Allerdings geht Out dann von -0,7 bis +5,0 Volt.
Wenn man zwei antiparallele Dioden an Out schaltet, geht die Spannung
wieder von 0,0 bis 4,3 Volt.
Wie man es eben lieber möchte.
Wenn man R nicht so klein machen möchte damit es schnell bleibt und
keine Transitoren einbauen will, kann man R auch nicht mit einer Z-Diode
unterstützen.