Wie schalte ich eine Leitung hochohmig ( beide Richtungen)

OP #499644
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Hi liebe Formumsgemeide,


folgendes Problem beschäftigt mich schon länger:

In einer größeren Schaltung will ich verschiedene Kondenstoren an einer 
Referenzspannung aufladen/entladen  - also letztlich auf die Spannung 
der Referenzspannung bringen -  nach dem Aufladevorgang soll (gemeinsame 
Masse) die Versorgungsleitung diese Kondensator hochohmig werden ( um 
den nächsten Kondensator auf eine evt. andere Spannung laden zu können)

Habt Ihr eine gute Möglichkeit wie ich das "hochohmig" machen kann  - 
meine sind letztlich alle nicht so toll....

vielen Dank

Gruß

Sigmund
Gast #499659
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Hi!

Da fallen mir ja gleich tausend Sachen ein: Schere, Messer ... oder 
Schalter, Transistor, FET...

Meinst du, dass die Infos, die du uns gegeben hast reichen?

Gruß
Guido

PS: Von milchigen Kugeln will ich gar nicht sprechen.
Gast #499668
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> Eigentlich geht es doch um eine Sample-Hold-Schaltung, oder?

Im Brainstorming ist alles erlaubt. Sogar der benzinmotorbetriebene 
Schalter oder das PC-gesteuerte automatische Hin- und Wegfahren der 
Kondensatoren ist interessant.
Gast #499674
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>Im Brainstorming ist alles erlaubt. Sogar der benzinmotorbetriebene
>Schalter oder das PC-gesteuerte automatische Hin- und Wegfahren der
>Kondensatoren ist interessant.

Und da haben wir wieder eine Nuhr-Apfelmus-Beitrag...
#499692
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Steven Wetzel wrote:
> Im Brainstorming ist alles erlaubt. Sogar der benzinmotorbetriebene
> Schalter [...]
ROTFL!

@ Sigmund Meisner:
Die Frage ist, wie hoch ist der Ladestrom?
Wenn es weniger als ein halbes Milliampere ist, dann am einfachsten und 
billigsten mit CMOS-Schaltern zu lösen: CD4066. Ansonsten erscheinen mir 
MOSFets am geeignetsten. Reedrelais sind ebenfalls in Betracht zu 
ziehen, bis zu 24V/0.5A Schaltleistung und eine 100% Trennung von 
Steuerschaltung und Signalleitung sind der Vorteil.

Gruss
Jadeclaw.
Gast #499723
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Hallo,

schade das  so ein Thema so "verdummgeschwätz" wird, denn z.B.:

denn SampeHold,  geht ja nur in die Ladereichtung  -  also der 
Kundensator wird ja vom AD-Wandeler jedesmal gelöscht, bevor der 
Ladekondensator geladen wird

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/b/b0/SH-Schaltung.png


hatte das gleiche Problem  - habe es dann mit OVPs gelöst  -  war ein 
wenig aufwendig -  bei mir war die Ladezeit vollkommen egal  - nur ich 
suchte eben nach einer einfachen Schaltung (zwei Transistoren) - hatte 
diese aber nicht gefunden...


Fets machen auch wenig Sinn wegen der minimalen Spannung zwischen Gate 
und S - das löst das Tri-Stateproblem nicht ...     meine Kondensatoren 
wurden auf max 200mV aufgeladen ...

Ich denke er sucht:    Schaltung mit so zusagen einem Enable für das 
Übernehmen der Spannung...


Gruß  B.
Gast #499738
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>schade das  so ein Thema so "verdummgeschwätz" wird,

Und dein Beitrag ist dabei sehr hilfreich...

Ein Transistor (auch ein FET) ist hochohmig, wenn er entsprechend 
bestromt wird bzw. offen ist. Ein Schalter/Relaiskontakt ist auch 
hochohmig, wenn er nicht geschlossen ist.
Eine Sample/Hold-Schaltung hat etwas mit Kondensatoren und schaltenden 
Element zu tun. Diese schaltenden Elemente lassen Elektronen passieren 
oder eben nicht.
Dass die ADC-Logik den Kondensator noch entläd, steht nicht zur Debatte 
(wenn sie dem überhaupt so tut).

>Ich denke er sucht:    Schaltung mit so zusagen einem Enable für das
>Übernehmen der Spannung...

Schön, dass du die Aufgabenstellung noch mal wiederholt hast.
Gast #499750
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>stell Dir einmal vor    :  der Kondensator hat von der letzten Messung
>noch eine höhere Spannung   - na klingelts ?

Dann fliesst etwas strom in die Quelle zurück, und?

Was vielleicht schlimmer sein könnte: Ein entladener Kondensator zieht 
ziemlich viel Strom im ersten Moment...(Nein, ich habe gerade keine 
Lust, mit eine Sample-Hold-Schaltung genauer anzugucken!)
Gast #499752
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"Dann fliesst etwas strom in die Quelle zurück, und?"


nein leider eben gerade nicht - weil der Schalter ein Transistor ist und 
ein Potentialunterschied zw.  S-D braucht, der auch in der richtigen 
Richtung sein muss !    - genau hier ist der Knackpunkt !!! genau
Gast #499758
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Auch hier: Keine Entladung des Kondensators:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/bilder/anasw110.gif
aus:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/anasw1.htm

>weil der Schalter ein Transistor ist

Komisch, dass Analogschalter (z.B. 4066 oder als Multiplexer 4051...) 
bidirektional funktionieren.

Wenn man eine Gegentakt-Ednstufe benutzt, kann man einen Kondensator 
auch entladen...
Gast #501134
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>Zieh' dir mal das Datenblatt vom DG509A 'rein, ist ein 2x4-fach
>Analogschalter. Da dürfte dein Problem mit zu lösen sein!

Es wurde sich ja immer noch nicht zu den äusseren Bedingungen geäussert 
(Strom, Spannung, Ladegeschwindigkeit...).
Gast #501550
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Hi  -  sorry für die späte Antwort...


die oben genannte Schaltung war nur ein Bsp:

Konkret trat das Problem auf bei einem sequentiellen Mehrkanal-Lader den 
ich gebaut habe  -  da machen es Relais - gefällt mir aber nicht so  - 
da ist das Problem:  möchglichst kein Spannungsabfall (muss man dann ja 
alles über uC wieder rausrechnen)  und ca 5 A -Ladestrom ...

und eben bei der oben beschriebenen Schaltung  -  Spannung ist 0-2 V 
Ladestrom muss mindestens so groß sein, dass ein 1uF Kondensator in ca 
0,1ms aufgeladen ist ( nährerungsweise vollständig)=> sollten 50mA 
reichen...

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