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Forum: PC-Programmierung Platform unabhängig


Autor: Dieter (Gast)
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Hallo allerseits,

zu welchen Entwicklungssprachen würdet Ihr raten, um Platform unabhängig 
zu sein und welche dieser Sprachen wird aus jetziger Sicht nicht in 5 
Jahren in der Mottenkiste liegen?

Java ?
Visual C# ?  (mein Favorit)

Visual C++ ( ist die Platform unabhängig?)?

Danke und Gruß
Dieter

Autor: Der Fönig (zotos)
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Also nur meine Meinung.

Java ist "Platform unabhänig" da es Bytecode erzeugt und die passende 
Laufzeit für die Systeme bereitgestellt wird. Heist ich schreibe ein 
Programm das auf verschiedenen Platformen und OSen läuft.

C# und C++ müssen immer passend Compiliert werden.

Das Visual kannste in die MS-Schublade legen.

wobei das .NET Framework ja auch für Linux erhältlich sein soll.

Autor: arc (Gast)
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C# wird ähnlich wie Java auch in einen plattformunabhängigen 
Zwischencode übersetzt (MSIL).
Mit mono sind mittlerweile weite Teile des Net Frameworks 1.1 benutzbar.
Die Sprachfeatures von C# 2.0 werden in vollem Umfang unterstützt 
(http://www.go-mono.com/archive/1.2/)

Autor: Gast (Gast)
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>zu welchen Entwicklungssprachen würdet Ihr raten, um Platform unabhängig
>zu sein

Wenn dir deutsch zu hoch ist, versuche mal englisch. Wird auch in 
einigen Entwicklungsländern gesprochen.

Autor: Gast2 (Gast)
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Auf Mono würde ich mich nicht verlassen, also fällt C# hier raus.

C++ ist theoretisch plattformunabhängig, wenn du es aber mit dem Visual 
Studio programmierst wirst du ziemlich sicher keinen 
plattformunabhängigen Code produzieren. Wenn du aber dich anstrengst 
Standard-C++ zu schreiben und bei Grafik ein plattformunabhängiges 
Toolkit verwendest geht das schon.

Ansonsten bleibt dann noch Java übrig, da dürftest du noch am wenigsten 
Probleme bekommen.

Autor: john (Gast)
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Ich würde C++ mit Qt (von Trolltech) empfehlen. Absolut modern, einfach, 
logisch und deine Programme laufen ohne Änderung der Sourcen auf 
Linux/Unix, Windows, MacOs und eventuell auf Embedded-Systemen... Und 
die gesammte Entwicklungsumgebung steht für eine nicht-kommerzielle 
Nutzung unter der GPL.

Autor: Johnny (Gast)
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Meine Meinung ist auch, das wohl C/C++ die beste Wahl ist um möglichst 
Plattformunabhängig zu sein. Es ist zwar auch nicht ganz einfach, sowas 
zu realisieren. Auf jedenfall dürfen keine exotischen Libraries 
verwendet werden und eventuell müssen die Makefiles so angeasst werden, 
dass es für die jeweilige Plattform die richtigen Libraries dazu linkt.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Auf Mono würde ich mich nicht verlassen, also fällt C# hier raus.

Mono (und damit generell .NET als platformunabhängiges Framework) ist 
halt immer ein Unsicherheitsfaktor. Steve Ballmer von Microsoft hat ja 
schon einmal damit gedroht, daß sie dem jederzeit durch entsprechende 
Patentklagen einen Riegel vorschieben können, wenn es zu viel Konkurrenz 
geben sollte. Ich habe den Eindruck, als ob das ganze .NET-Zeug 
hauptsächlich ein Alibi für Microsoft im Zusammenhang mit dem 
Antitrust-Prozess sein sollte. Man wollte was vorweisen, was zumindest 
theoretisch plattformunabhängig ist, hat aber abgesichert, daß es das 
nur solange ist, wie Microsoft es toleriert.

Autor: KoF (Gast)
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Was mich immer noch wundert ist, das obwohl Java und .Net es schon seit 
Jahren gibt (Java ja schon seit anfang der Neunziger) es bis heute noch 
kein x86 Chip-Schmiede es geschaft hat, diese sehr weit verbreiteten 
VM`s in Hardware zu gießen! Gut, soetwas wie .Net wird noch zig Jahre 
weiter entwickelt, aber bei z.B. Java kommen ja eigentlich nurnoch neue 
Bibliotheken hinzu...
Stelle man sich mal eine X86-Intel oder x86-AMD CPU mit einer 
JAVA-Hardware-Runtime vor. Das währe der Durchmbruch... Eclipse würde in 
1-2 Sekunden auf einem Milch und Butter Rechner losrennen ;-)
Man könnte Portabel und vor allem schnell sein, das was an vielen 
stellen bemängelt wird.

Autor: arc (Gast)
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> Mono (und damit generell .NET als platformunabhängiges Framework) ist
> halt immer ein Unsicherheitsfaktor. Steve Ballmer von Microsoft hat ja
> schon einmal damit gedroht, daß sie dem jederzeit durch entsprechende
> Patentklagen einen Riegel vorschieben können, wenn es zu viel Konkurrenz
> geben sollte.

Novell (für die auch die mono Entwickler arbeiten) haben vor nicht allzu 
langer Zeit (November 2006) ein gegenseitiges Patentabkommen mit 
Microsoft abgeschlossen, das gerade auch mono/.NET beinhaltet.

Autor: König Europas (Gast)
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Die Java VM eignet sich nicht besonders für eine 
Hardwareimplementierung. Trotzdem gibt es bereits welche. Aber 
ordentlich programmierte Java-Anwendungen sind heute rattenschnell, 
außerdem gibt es ja auch die Möglichkeit der native-Kompilierung

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Man könnte Portabel und vor allem schnell sein, das was an vielen
> stellen bemängelt wird.

Was würde durch einen speziellen Java-Prozessor denn portabler werden?

> Novell (für die auch die mono Entwickler arbeiten) haben vor nicht
> allzu langer Zeit (November 2006) ein gegenseitiges Patentabkommen mit
> Microsoft abgeschlossen, das gerade auch mono/.NET beinhaltet.

Das gilt allerdings ausschließlich für die Software von Novell. Wenn ich 
also nicht gerade SuSE verwende, sondern eine andere Distribution, 
bringt mir das überhaupt nichts.
Ich hab auch nochmal nachgelesen, und laut Frage 8 der FAQ zu dem Thema
( http://www.novell.com/linux/microsoft/faq_opensource.html ) soll Mono 
angeblich keine Microsoft-Patente verwenden. Ob das tatsächlich stimmt, 
ist ohne eigenen Patentanwalt allerdings schwer nachzuprüfen.


Autor: König Europas (Gast)
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Mono ansich basiert ja auf der Microsoft Spezifikation, die für alle 
zugänglich ist. Damit ist auf der Seite alles klar.

Problematisch ist es bei "Windows.Forms", also einer Bibliothek von MS, 
und die kann Microsoft kippen (hat S. Ballmer auch schon mal angedroht). 
Ohne Windows.Forms nutzt das Mono aber herzlich wenig.

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