Hallo,
ich hoffe bei dem folgenden Problem sieht jemand sofort meinen Fehler,
ich finde ihn leider nicht.
Ich habe in MPLAB mit dem CC5X Compiler versucht ein Programm zu
schreiben, dass Daten, die vom PC über RS232 gesendet werden, auf dem
PIC entgegen nimmt und verarbeitet:
...
TRISB = 0b.0000.0000;
SPBRG = 25;
TXSTA = 0b.0010.0100;
RCSTA = 0b.1001.0000;
char c;
while(!PIR1.5);
c = RCREG;
if(c == 'a')
PORTB.0 = 1;
Der PIC16F627 hat eine integrierte USART Schnittstelle, wenn ich das
Datenblatt richtig verstanden habe wird Bit5 im Register PIR1 auf "1"
gesetzt, wenn ein Byte empfange wurde.
Leider passiert bei diesem Programm gar nichts, egal was ich über
Hyperterminal sende.
Daten über das TXREG Register zu senden klappt problemlos, Hyperterminal
zeigt alle Zeichen an, die ich den PIC senden lassen.
Ich habe auch schon mal den PIC aus der Fassung genommen und RX und TX
miteinander verbunden; es klappt, Hyperterminal empfängt alles was ich
eintippe...
9600Baud, 1 Stoppbit, kein Handshake, 8Bit, keine Parität
Hi Alex,
eigentlich sieht das soweit alles ganz gut aus. Vermute, du verwendest
ein 4MHz-Quarz?! Das würde zu SPBRG und 9.6k passen... Ich würde mal
versuchen, zu prüfen, ob die Software bis hinter den while(..)-Block
kommt... Vielleicht einfach nach dem while eine LED leuchten lassen.
Dann lässt sich soweit eingrenzen, ob überhaupt Daten ankommen, oder
nicht... Mag ja auch sein, dass was ankommt, nur leider nicht korrekt
(Timing-Problem)...
michael
Bis hinter den while() Block kommt er, PIR1.5 wird auf "1" gesetzt, wenn
ich eine Taste am PC drücke.
Ich habe jetzt hinter diesen while() Block geschrieben:
TXREG = RCREG;
doch es passiert leider nichts...
Versuch mal sowas wie
if(RCREG)
PORTB.0 = 1;
oder sogar
PORTB = RCREG;
Dann weißt Du soweit, ob ein Zeichen größer 0x00 ankommt, und (mit der
2. Variante) sogar, welches Zeichen (Bits zählen ;-)
-ms
Versuch's mal so:
void main(void)
{
TRISB = 0b.0000.0000;
SPBRG = 25;
TXSTA = 0b.0010.0100;
RCSTA = 0b.1001.0000;
char c;
while (1=1)
{
while(!PIR1.5);
c = RCREG;
if(c == 'a')
PORTB.0 = 1;
}
}
Ein µC braucht immer eine Endloos-Loop, sonst durchläuft er das Progrmm
nur einmal.
tastendrücker wrote:
> Versuch's mal so:>> void main(void)> {> TRISB = 0b.0000.0000;> SPBRG = 25;> TXSTA = 0b.0010.0100;> RCSTA = 0b.1001.0000;> char c;>> while (1=1)> {> while(!PIR1.5);> c = RCREG;> if(c == 'a')> PORTB.0 = 1;> }> }>> Ein µC braucht immer eine Endloos-Loop, sonst durchläuft er das Progrmm> nur einmal.
Hallo,
dann kannst Du statt 1=1 auch nur 1 schreiben, das spart zumindest eine
Arithmetikoperation...
Nachdem der uC den main-Block durchlaufen hat, fängt er übrigens wieder
am Anfang an, afaik.
Daher entweder wie oben geschrieben von tastendrücker, oder aber halt
einfach while(1); als letzte Zeile in die void main...
michael
oops, und ich meinte eigentlich
while (1==1)
aber while (1) geht natürlich auch (optimiert doch sowieso der Compiler,
oder)
>Nachdem der uC den main-Block durchlaufen hat, fängt er übrigens wieder>am Anfang an, afaik.
Bin ich (Assembler-Fan ;-) mir nicht ganz sicher. Wenn dem so wäre,
würde in diesem fall der ganze Init-Block
> TRISB = 0b.0000.0000;> SPBRG = 25;> TXSTA = 0b.0010.0100;> RCSTA = 0b.1001.0000;
ja jedes mal neu durchlaufen werden.
tastendrücker wrote:
>>Nachdem der uC den main-Block durchlaufen hat, fängt er übrigens wieder>>am Anfang an, afaik.>> Bin ich (Assembler-Fan ;-) mir nicht ganz sicher. Wenn dem so wäre,> würde in diesem fall der ganze Init-Block>>> TRISB = 0b.0000.0000;>> SPBRG = 25;>> TXSTA = 0b.0010.0100;>> RCSTA = 0b.1001.0000;>> ja jedes mal neu durchlaufen werden.
und ich vermute, dass das genau der Grund ist, warum es nicht
funktioniert...
michael
... und überhaupt sollte man das (Senden und Emfpangen) über Interrups
machen.
Ansonsten mal bei www.michrochipc.com suchen (viele Beispiele)
ACHTUNG ^
>> ... und überhaupt sollte man das (Senden und Emfpangen) über Interrups>Warum das?
Weil das Pollen den µC blockiert bis ein Zeichen angekommen ist. Und
wenn nie eins kommt...
Ausserdem lernt man so gleich was über die Interrupts, die ja eigentlich
das A&O bei µCs sind.
tastendrücker wrote:
>>> ... und überhaupt sollte man das (Senden und Emfpangen) über Interrups>>>Warum das?>> Weil das Pollen den µC blockiert bis ein Zeichen angekommen ist. Und> wenn nie eins kommt...>> Ausserdem lernt man so gleich was über die Interrupts, die ja eigentlich> das A&O bei µCs sind.
Ja, das ist klar... Aber man kann auch in einer Endlosschleife, die div.
Routineaufgaben erfüllt, einmal abfragen. Und solange kein Zeichen
ankommt, ist alles gut. Und solange Zeichen da sind, werden diese
erstmal verarbeitet. Zum Beispiel so:
while(1)
{
while(PIR1.5)
{
//irgendwas mit dem/den Bytes machen
}
//hier viele andere Aufgaben
}
>while(1)>{> while(PIR1.5)> {> //irgendwas mit dem/den Bytes machen> }>> //hier viele andere Aufgaben>>}
Dann muss aber darauf geachtet werden, dass "//hier viele andere
Aufgaben" nicht zu lange dauert, da sonst evtl. Bytes verlorengehen.
(M)eine goldene Regel bei jedem µC-Projekt: Mache möglichst viel mit
Interrupts, aber möglichst wenig in Interrupts.
tastendrücker wrote:
> Dann muss aber darauf geachtet werden, dass "//hier viele andere> Aufgaben" nicht zu lange dauert, da sonst evtl. Bytes verlorengehen.>> (M)eine goldene Regel bei jedem µC-Projekt: Mache möglichst viel mit> Interrupts, aber möglichst wenig in Interrupts.
Ja, das stimmt... Das geht wirklich nur, wenn nicht allzuviel
passiert...