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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hilfe für Einsteiger


Autor: ironeagle (Gast)
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Hallo allerseits,
ich hätte ein paar Fragen zur Anschaffung von Bauteilen für einen Atmel 
µController.

Zunächst mal: (damit ihr wisst, woran ihr seid)
- Programmiererfahrung ist ausreichen vorhanden (c,asm,...)
- Wissen über µController im allgemeinen ist theoretisch auch da 
(Vorlesungen, Seminare,...). Praxiserfahrunen eher weniger (Hab mal in 
nem Praktikum nen 68k von Motorolla programmiert)
- Die Elektrotechnik ist eigentlich Neuland für mich. Hab zwar mal mit 
nem Bekannten die ein oder andere Schaltung "entworfen", und weiss auch 
"ungefähr" für was die einzelnen Bauteile gut sind, aber wieso, hier und 
dort jetzt gerade so ein Teil sitzt entzieht sich meiner Kentniss.
- Mit nem Lötkolben kann ich umgehen. Bin jedoch Laie.
- Interesse ist im Überfluss vorhanden...

So, um die µC Programmierung wieder einzusteigen, hab ich mir hier und 
auf anderen Seiten im Internet mal die Tutorials angeschaut und 
zusammengesucht, was ich dabei so brauche.

Anfangen wollte ich mit dem AtMegaX. Das Board dazu wollte ich mir 
selber bauen. Erst mal auf einem Steckkbrett und später alles auf ne 
Platine Löten.
Bei dem Programmiergerät bin ich mir unsicher, ob ich das auch selber 
machen sollte. Würde ich zwar schon gerne, weil man dabei bestimmt auch 
wieder was lernt, hab aber bis jetzt noch keine Anleitung dazu gefunden, 
die auch auf dem AtMegaFoo passt. (1. Frage: hat hier jemand nen Tipp 
für mich)
Für die Bauteile für das Board hab ich mir folgdes rausgesucht: (hier 
bin ich mir natürlich überhaupt nicht sicher, hab mir zwar die Tutorials 
durchgelesen und hier im Wiki nach den Stdbauteilen gesucht, aber bei 
reichelt und co gibt es für alle Teile noch zig spezifikationen und 
Daten mit dnene ich nichts anzufangen weiss)

- ATMega AVR-RISC-Controller, DIL-28 (sollte alles klar sein)
- IC-Sockel, 28-polig, doppelter Federkontakt (Der Sockel dazu)
- Lochrasterplatine, Hartpapier, 150x100mm (passt glaub auch)
- Spannungsregler 1A positiv, TO-220 (laut Tut.)
- 74HCT 244 (Bustreiber laut Tut. keine Ahnung für was ich das brauche)
- Elektrolytkondensator, 5x11mm, RM 2,0mm (ebenfalls laut Tut. einmal 
mit 22 und einmal mit 10 µF. Ausserdem waren noch welche mit 100 nF 
angegeben. Aber welche soll ich da bei Reichelt nehmen?)
- Quarzoszillator, 8,00 MHz (is klar)
- Diode (Bar 43) (Gibts da keine Spezifikationen dazu?)
- Wiederstände (nur was für welche? Gibts da außer dem ohm-Wert nich 
andere Daten auf die man schauen muss?)

So, das wäre mein Einkaufslist bis jetzt. Fehlt da jetzt noch was 
wichtiges, dass man für den Anfang braucht?

Danke an alle, die so weit gelesen haben. Es würde mich sehr freuen, 
wenn sich der ein oder andere melden würde, falls er nen Tipp hat oder 
einfach nur so helfen will.

Gruss
und beste Grüße
ironeagle

Autor: Christian (Gast)
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Was soll es denn für eine Spezifiktion bei der Diode geben.
Das Ding heißt einfach BAT43.

Autor: Christian (Gast)
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Welches Tut meinst du, dass von mikrocontroller?

Autor: ironeagle (Gast)
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Hi

zB Wieviel Strom das Ding max. verkraften kann. Für welche Spannung das 
ausgelegt ist. Keine Ahnung was es da geben kann. Deswegen frag ich ja.

Zum Tut: Ja, ich mein das AVR-Tutorial in diesem Wiki.

Gruss
Ironeagle

Autor: Stefan (Gast)
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> AtMegaX
> ...
> - ATMega AVR-RISC-Controller, DIL-28 (sollte alles klar sein)
> - IC-Sockel, 28-polig, doppelter Federkontakt (Der Sockel dazu)
> - Lochrasterplatine, Hartpapier, 150x100mm (passt glaub auch)
> - Spannungsregler 1A positiv, TO-220 (laut Tut.)
> - 74HCT 244 (Bustreiber laut Tut. keine Ahnung für was ich das brauche)
> - Elektrolytkondensator, 5x11mm, RM 2,0mm (ebenfalls laut Tut. einmal
> mit 22 und einmal mit 10 µF. Ausserdem waren noch welche mit 100 nF
> angegeben. Aber welche soll ich da bei Reichelt nehmen?)
> - Quarzoszillator, 8,00 MHz (is klar)
> - Diode (Bar 43) (Gibts da keine Spezifikationen dazu?)
> - Wiederstände (nur was für welche? Gibts da außer dem ohm-Wert nich
> andere Daten auf die man schauen muss?)

AtMegaX kenne ich nicht. Meinst du einen Atmega8 (der hätte 28 Pins)?

Wenn du dir ein Universalbastelboard aufbauen willst, nimm entweder die 
besten Präzissions-IC-Sockel, die du bekommen kannst oder noch besser 
Nullkraftsockel. Das erleichtert die Umsteckerei wesentlich.

Der Bustreiber wird genommen, im den ISP-Programmer zum 
In-System-Programmieren aufzubauen. Es bildet die Logikschnittstelle 
zwischen dem Parallelport vom PC und den ISP-Pins vom µC

100 nF Kerkos. Das sind Keramikkondensatoren. Kauf reichlich!

Die Spezifikationen der Diode stehen in deren Datenblatt. Reichelt hat 
soweit ich sehe aber kein Datenblatt für die BAR 43. Findest du aber 
leicht im Netz. Bist du sicher mit der BAR 43 bzw. wo steht das? 
Reichelt hat die nur als SMD! Soll die statt der 1N4001 in dieser 
Schaltung 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutori... 
verwendet werden?

Was müssen die Widerstände an Leistung aushalten können, wie genau 
müssen sie sein und wie gross dürfen sie sein? Für µC Basteleien ohne 
viel Power nehme ich 1/4 W Metallfilmwiderstände und kaufe die im 100er 
Pack beim Conrad.

Autor: Christian (Gast)
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Mit ATmegax wollte er bestimmt ausdrücken, dass er noch nicht weiß 
welchen er nimmt.
MfG Christopher

Autor: Stefan Winter (mobi)
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Hi.. Ich kann Dir als Hardware einstieg das AVR Board von Pollin 
empfehlen, da ist alles dabei, außer ein Controller (glaub ich). es ist 
für projekte, welche auf dem Steckboard realisiert werden völig 
ausreichend.

Ich habe mir an den 40 Poligen HD Stecker ein Flachkabel gemacht, und 
dieses geht zu zwei Steckboards mit Powerleiste.

Damit ist ein geordneter entwiklungsaufbau auch mit Komponenten möglich, 
welche noch nicht auf dem AVR Board vorhanden sind (LCD usw.)

Schau es Dir bei Pollin einfach mal an.

Winter

Autor: Christopher (Gast)
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Hab auch das Pollin Board, die 40pol-Leiste ist wirlich gut.
Nicht so toll ist, dass die Dokumentation doch recht kurz ist, aber ist 
aucht nicht schwer wenn man es mal einmal kann. Roboternetz-wiki ist auh 
nicht schlecht (hier ne grudschaltung):
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/AVR-Ein...

Autor: ironeagle (Gast)
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Hallo Stefan,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Solche Antowrten helfen mir sehr 
weiter.

AtMegaX: Das X sollte ein Platzhalter sein :)

Der Bustreiber war mit auf der Bestellliste des Tutorials. Hab bis jetzt 
nur keine Stelle im Tutorial entdeckt, wo beschrieben wird, wie das ISP 
zusammengebaut wird. Muss ich mal nochmal nachschauen. Ist der 
Bistreiber vom verwendeten µC unabhängig oder gibts für jeden µC nen 
anderen treiber?

Zu den Wiederständen:
In der Bestelllist waren nur "1,5k Ohm Vorwiderstaende fuer LEDs" 
angegeben. Aber ich wollte mir noch ein paar von "Widerstände: 330 Ω, 1 
kΩ, 3.3 kΩ, 10 kΩ, 100 kΩ, 1 MΩ (lies: "Ohm"/"Kilo-Ohm"/"Mega-Ohm"), am 
besten in Metallschicht-Ausführung" anschaffen, so wie es in der Rubrik 
"Grundausstattung" (auch hier irgendwo im wiki) angegeben war. Ich denke 
ich halte mich da an deine Empfehlung und kauf 1/4 W 
Metallfilmwiderstände.

Vielen Dank nochmal für deine super Antwort.
Als Einsteiger helfen einem solche Antowrten sehr viel mehr (uva 
schneller) als die besten Bücher.

Gruss
ironeagle

Autor: Christopher (Gast)
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Hier ein ISP-Dongle,
geht für alle die ISP-fähig sind:
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/AVR-ISP...

Autor: ironeagle (Gast)
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Hi,
auch euch anderen herzlichen dank für die Antworten,

Mit dem Avr Board, meint ihr das ATMEL Evaluations-Board ? Was anderes 
finde ich bei Pollin nicht.
Eigentlich wollte ich mir genau so ein Board erst einmal selber 
zusammenbauen, um die Funktion der einzelnen Bauteile besser verstehen 
zu können.
Der Link zu Roboternetz ist toll. Genau so wollte ich es eigentlich auch 
machen. Zuerst mal auf so nem Steckbrett alles selber zusammenfriemeln 
und dann erst mal ein triviales Programm laufen lassen.

Wisst ihr zufällig, wo ich solche Kabel herbekommen wie sie in dem 
Tutorial
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/AVR-ISP... auf 
den Bildern verwendet werden. (Die, die schon so nen passenden Anschluss 
für das Steckbrett haben) Oder wo es diese Anschlüsse gibt und/oder wie 
die heissen.

Gruss
ironeagle

Autor: Christopher (Gast)
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Gibt`s alles bei Reichelt und co.
Steht doch drin was man braucht:
1 Stück Platine (über www.robotikhardware.de für ca. 6.06 Euro 
erhältlich)
 1 Stück Widerstand 100 k
 1 Stück Kondensator 100 nF
 1 Stück Diode z.B. 1N4148 oder ähnlich
 1 Stück IC 74HC244
 1 Stück 9 pol SUB D-Buchse
 1 Stück 25 pol SUB D-Stecker

 1 Stück 9 pol SUB D Stecker zum aufpressen auf Flachkabel
 1 Stück 10pol Wannenstecker zum aufpressen auf Flachkabel
 1m Flachkabel 9 polig
 1 Stück Universal Sub D-Gehäuse

Hab das auch aufgebaut, pass mit den Kondensatoren und so (Quarz) auf, 
die sollen lieber keine Hochfrequenz erzeugen, das beste ist es nicht 
mit dem Steckbrett, kann sein das es immer mal wieder zu störungen 
während der programmierung kommt. Find ich aber auch besser mit nem 
Steckbrett anzufangen (selber Anfänger) da kann man immer wieder was 
dazunehmen oder weglassen.

Autor: ironeagle (Gast)
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Danke nochmal für eure tollen Beiträge,
die haben mir wirklich sehr geholfen. Ich habe meine einkaufslist jetzt 
entsprechend geändert und erweritert :).

Zu den Kondensatoren hab ich noch eine Frage:
Was bedeutet die Spannungsangabe? Ist das die max. Spannung die man an 
den Kondensator anlegen darf? Oder hat der Wert irgendeine völlig andere 
Bedeutung?

Gruss
ironeagle

Autor: ironeagle (Gast)
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Nachtrag:

Und was für Spannung soll ich wählen? Ist das egal? Die Betriebsspannung 
des µC beträgt ja eh nur 5V.

Autor: Christopher (Gast)
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Naja hängt vom Spannungsregler ab,
der verträgt ja nur eine gewisse differenz.
Ja, das sind die max. Spannungswerte
Aber ein paar Volt mehr verträgt er.

Autor: Christopher (Gast)
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Lese dir doch mal das von roboternetz durch:
Zitat:

Spannung stabilisieren
Auch wenn unsere Basis-Schaltung für Experimente inzwischen schon ganz 
nett ist, so ist es doch etwas ungünstig, dass wir stets 5V zur 
Verfügung haben müssen. Nicht immer steht ein geeignetes Netzteil zur 
Verfügung, zudem soll ein Controller auch oft mit Batterien versorgt 
werden. Aus diesem Grund verfügen fast alle Entwicklungsboards wie 
(RN-Control, STK500 etc.) über einen Spannungsregler.

Dieser wandelt eine höhere Eingangsspannung (ca. 7 bis 20 V) immer genau 
in 5V um. Sowas erhöht die Betriebssicherheit einer Schaltung nochmals 
immens. Als Spannungsregler (IC2) wird oft der 7805 genutzt, 
empfehlenswert ist der Typ 78S05, welcher 2A verträgt sowie über einen 
Kurzschluss- und Überlastungsschutz verfügt.

Autor: Christopher (Gast)
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Du hast doch geschrieben das du programmieren kannst, ich nämlich nicht 
so.
Hast du gute Links für Assembler ?

Autor: ironeagle (Gast)
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Für welche Maschine möchtest du den Assembler schreiben? x86? oder Einer 
dieser µController ?
Der Syntax von Assembler ist eigentlich nicht schwer. Nur der 
Befehlssatz ist für jede Platform ganz unterschiedlich. Wenn du also 
Anleitungen o.ä. suchst, solltest du ungefähr wissen, für welche 
Platform du schreiben willst.
Allgemein für Assembler ist wohl der Link auf Wikipedia nicht schlecht:
http://www.robsite.de/tutorials.php?tut=assembly

Autor: Christopher (Gast)
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Guck ich mir mal an, will die Programmierung eines ATMega 16/32 lernen.

Autor: Martin (Gast) (Gast)
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Apropos ATMega - X ...

auf der Embedded World Messe habe ich bei Atmel erfahren, dass in 
einigen Monaten der AT-XMega Controller rauskommen soll ... es ist eine 
Erweierung des ATMega und soll ein Ersatz für 16bit-Controller sein, 
sind aber dennoch nur 8bitter mit erweiterten Funktionen ....

Martin

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