Gast
#505924
Hallo, habe hier einen DAC mit 2 Ausgängen, wobei der 2. invertiert zum 1. ist. Arbeiten soll das ganze von ca. 0...300MHz. Den DAC bekomme ich auch soweit mit Daten versorgt, allerdings kann ich den/die Ausgänge nicht (z.B. mit 75Ohm) belasten. Deshalb würde ich gerne einen Übertrager mit Mittelpunktanzapfung einsetzen, habe das aber noch nie gemacht (wird aber für die Anwendung auch empfohlen). Darf ich zur Berechnung der Wicklungsanzahl einfach den Ansatz (z.B.): RL = 75Ohm XL = 3...5 RL = 300Ohm fmax = 300MHz L = XL/(2*Pi*fmax) => N = sqrt(L/AL-Wert) machen? Zusätzlich zu den paar Wicklungen dann noch die Drähte gegeneinander verdrehen/-drillen (wie oft, Berehcnung?)? Dann geht es auch gleich weiter mit den Problemen: woher bekomme ich als (Privatmensch) einen passenden Doppellochkern (oder mehrere)? Bei Reichelt habe ich nur welche bis 30MHz gefunden, bei Conrad schon mal bis 250MHz (würde auch erst mal genügen). Auf einem Eval-Board von Analog habe ich sowas auch schon mal fertig als SMD-Bauteil gesehen (habe nur keine Ahnung was die für technische Daten hatten). Idealerweise kann man sowas natürlich auch als Privatmensch in geringsten Stückzahlen irgendwo in D zu einem annehmbaren Preis bestellen. Gruß, Dirk