@Frager: ein FPGA von Xilinx (Lattice, Altera) ist nichts anderes als
ein SRAM. Und weil eine LUT ein Teil eines FPGAs ist, ist die LUT auch
nichts anderes als ein SRAM.
Normalerweise wird jetzt in einer LUT eine beliebige kombinatorische
Funktion mit 4 Eingängen und 1 Ausgang abgebildet. Standard in einer
FPGA-LUT ist also: 4 Adress-Leitungen und ein Daten-Ausgang.
Ja, und jetzt fehlt nicht mehr viel zum RAM: nur noch ein Daten-Eingang.
Und da schaltet das FPGA die LUT in einen anderen Modus: schon haben wir
keine LUT sondern ein richtiges klitzekleines RAM mit Eingang, Ausgang
und 4-Bit-Adresse.
Das wars dann schon.
OK, wenn man punktgenau wissen will, was da intern wirklich abgeht, muss
man schon mal die entsprechenden Patente studieren (aber da könnte man
gleich beim MuxF5, MuxF6 und der Carry-Chain weitermachen).
So eine LUT lässt sich übrigens auch prima als Schieberegister mit bis
zu 16 Bit Länge verwenden (das ist dann wieder ein anderer Modus für die
LUT).