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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hochspannung


Autor: Kevin (Gast)
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Hallo
Ich suche einige bauteile für ein Hochspannungsnetzteil
villeicht kann mir ja einer von euch helfen
Ich Suche:3x 330MOhm/15kV, 3x 1nF/15kV
Villeicht weis ja einer wo ich sowas finde
Gruß Kevin

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Reihenschaltung und dein Problem ist gelöst!
Ich experimentier auch gern mit Hochspannung und billiger gehts nicht!

Autor: Kevin (Gast)
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Hallo
Ich brauche die für die platine im anhang da kann ich relativ schlecht 
Wiederstände in reiheschalten.
Weis keiner wo man solche Wiederstände und Kondensatoren kaufen kann?
Bin über jeden Tip dankbar.
Gruß Kevin

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Bei Digikey gibt es solche Widerstände. Aber der Preis ist nicht mehr 
schön. Ich wollte mir mal einen Hochspannungsmesskopf für mein 
Multimeter bauen (mit 10GOhm, >150kV) aber ich habe die Idee schnell 
wieder verworfen bei den Preisen.

Autor: Andreas Haimberger (Gast)
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Bist du sicher, dass du so hohe Nennspannungen brauchst? Man kann zwar 
bei diesem Bild nicht sehen, wie gross die Platine bzw. die Bauteile 
sind, aber bei 15 kV Betriebsspannung müssen die Abstände auf der 
Printplatte bereits mehrere cm gross sein, um Überschläge zu vermeiden. 
In Luft braucht man gerade mal 10 kV, um eine Funkenentladung von 10 mm 
Länge zu zünden. Entlang von Oberflächen (z.B. Printplatte) gibt es 
schon bei geringeren Spannungen Überschläge.

Wenn der Abstand zwischen den Pads weniger als 20 mm ist, wirst du die 
Kondensatoren nie und nimmer mit 15 kV betreiben können, es sei denn, 
der Print wird komplett in Giessharz eingegossen oder unter Isolieröl 
betrieben.
Welche Funktion soll denn diese Printplatte haben?

Andy

Autor: Kevin (Gast)
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Hallo
Kuck mal hir http://www.hcrs.at/40KV.HTM diesel Gerät soll es mal 
werden.
Gruß Kevin

Autor: Andreas Haimberger (Gast)
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> Kuck mal hir http://www.hcrs.at/40KV.HTM

Ah ja, da steht ja auch, dass die Glättungsplatine mit Epoxyharz 
vergossen werden soll. In Luft wäre das mit den Isolationsabständen 
nicht betriebssicher gewesen.

Im Forum zu dieser Webseite ist übrigens auch ein Hinweis zu den 
benötigten Bauteilen zu finden:
http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=400

Demnach gibt es die Kondensatoren und Widerstände bei RS-Components.

Die Dinger haben aber stolze Preise, der 330M-Widerstand kostet z.B. 
10,27 Euro per Stück zuzüglich Mehrwertsteuer.

MfG, Andy

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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schon mal Jochen Kronjägers Seite angeschaut:
http://www.kronjaeger.com/hv/
der benutzt für HV-Widerstände Wasser mit sehr geringem definiertem 
Salzgehalt

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Hallo Christoph,

> http://www.kronjaeger.com/hv/
> der benutzt für HV-Widerstände Wasser mit sehr geringem definiertem
> Salzgehalt

Das ist keine glückliche Lösung. Da man i.d.R. keine Platinelektroden 
verwenden wird, wird sich das Wasser nicht, wie beschrieben in 
Wasserstoff und Sauerstoff zersetzen, sondern die Anode durch anodische 
Oxidation zersetzen. Folge ist eine dramatische Zunahme der 
Ionenkonzentration. Dadurch wird sich der Widerstand nach kurzer 
Betriebsdauer entsprechend stark verringern.
Die günstigste Lösung ist immer noch die Serienschaltung vieler 
Einzelwiderstände. Hochohmige Standardwiderstände halten 200 V aus, 
kurzzeitig auch min. das Doppelte. Mit z.B. 100 Stück in Serie kann man 
da schon viel abdecken.

Jörg

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Das kann sein, ich habe keine praktische Erfahrungen mit solchen 
Hochspannungen, nur das Buch von Kronjäger. Besonders interessant, aber 
auch gefährlich sind seine Röntgen-Experimente:
http://www.kronjaeger.com/hv-old/index.html

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