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Forum: Offtopic Neue Verschlüsselungsmethode


Autor: Johannes R. (jor)
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Hallo,
hab heute nen Artikel in der WELT gelesen. Die Autorin dieses Artikels 
hat denk ich mal nicht so richtig verstanden um was es geht, deshalb 
wollte ich mal fragen ob hier jemand weiss, auf welchem Prinzip die 
Funktionsweise beruht.

Hier der Artikel:
http://www.welt.de/wissenschaft/article749135/Mit_...

Grüßle Jo

Autor: uzu (Gast)
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Autor: König Europas (Gast)
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Von Prof. Zeilinger
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeilinger
gibt es ein schönes Buch darüber. Heisst Einsteins Schleier.

Autor: Denis (Gast)
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Das Buch ist wirklich Empfehlenswert.

Autor: Johannes R. (jor)
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und was genau ist dann jetzt neu?

Autor: Zapp (Gast)
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Das neue an der Quantenkryptografie ist, das es ein vielversprechender 
Name ist, der sollte ein paar Duzend Millionen locker machen. Der 
Vorteil daran ist, dass  Joe Hacker nicht auch mit einsteigen kann, der 
hat die Infrastruktur gar nicht. Unterhalb eines Forschungslabors geht 
gar nichts. Die andere Seite ist, dass gar keine Nachfrage danach da 
ist, da die ueblichen Verschluesselungen per Kabel als sicher gelten. 
Das heisst die paar duzend Millionen sind in den Sand des Spielbeckens 
der Forscher gesetzt sind. Aber als Forscher ist doch schon wieder was 
Neues machen und kaufen zu koennen.

Z.

Autor: Dominic R. (dominic)
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Sobald ein Quantencomputer zur Verfügung steht sind alle herkömmlichen, 
auf NP (oder vermutlich NP) Problemen basierten, 
Verschlüsselungsverfahren hinfällig - dann hilft nur noch die 
Quantenkryptographie, die physikalisch garantiert, dass die 
Kommunikation entweder nicht belauscht wurde, oder dass der Angriff 
erkannt wurde.

Auch wenn man davon ausgeht, dass es bis zum ersten für Angriffe auf 
Kryptographische Verfahren nutzbaren Quantencomputer noch eine Weile 
dauert, ist ein System, das garantiert abhörsicher ist, eine nette 
Sache.

Gruss,

Dominic

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Stellt sich bloß die Frage, wie kann ich in einer E-Mail Photonen 
verschicken ?

Gibts dazu ein Outlook Plugin ?

Oder kann ich die Photonen zippen ?

Fallen beim DSL-Provider extra Gebühren für Photonen an ?


Peter

Autor: Falk (Gast)
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@Peter Dannegger

>Stellt sich bloß die Frage, wie kann ich in einer E-Mail Photonen
>verschicken ?

Warum glaubst du arbeitet man so fieberhaft an Fibre-to-the-home?
Glasfaser bis zum PC!
;-)

MfG
Falk

Autor: Zip (Gast)
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Vergesst die Sache. Quantenkryptografie besteht aus einzelnen Photonen. 
Da diese nicht mehr milliWatt beinhalten, sondern weit unterhalb 
picoWatt sind, benoetigt man empfindliche Verstaerker mit minimaler 
Bandbreite, allenfalls heliumgekuehlt. Da ist nichts mehr mit Megabit. 
Zudem muss eine Verbindung direkt sein. Ohne Switch, Hub und 
dergleichen. Ueblicherweise 2 Labs, der Sender wird abgeschwaecht bis 
auf der anderen Seite pro Puls nur noch ein Photon ankommt. usw.
Was soll das Geschrei nach absolut sicherer Verbindung ? Solange Fragen 
wie : "Reich mal Deine PIN & TAN rueber" funktionieren, braucht man 
nicht mal eine 2 bit Verschluesselung.

Z

Autor: Thomas Wursch (xote)
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König Europas wrote:
> Von Prof. Zeilinger
> http://de.wikipedia.org/wiki/Zeilinger
> gibt es ein schönes Buch darüber. Heisst Einsteins Schleier.

Den mag ich gar nicht. "Mr. Beam" Zeilinger ist einfach nur mediengeil.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Man muß das einfach nur realistisch sehen:

„Unser Verfahren ist ungefähr doppelt so sicher wie die bisherige 
Standardmethode“, sagt Martin Ostermeyer, dessen Team der Durchbruch 
gelungen ist.


D.h. im Klartext, es werden nur gerade mal doppelt soviele CPUs 
benötigt, um ihn in gleicher Zeit zu knacken.

Von einem Meilenstein kann also nicht im entferntesten die Rede sein, 
der fängt vielleicht bei 1000-facher Sicherheit an.


Peter

Autor: Alwin (Gast)
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@Thomas Wursch

Mag ja so sein, aber wenn sich jemand für dieses Gebiet interessiert ist 
das Buch Einsteins Schleier wirklich nur zu empfehlen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Peter: Was mit "doppelt so sicher" gemeint ist, darüber kann man bei 
einem so aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat nur spekulieren, die zur 
Entschlüsselung benötigte CPU-Anzahl im Vergleich zu klassischen 
Verfahren ist es aber sicherlich nicht, weil das bei 
Quantenkryptographie einfach kein Maßstab ist.

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