Gast
#515163
Hallo zusammen, ich habe heute auf einer selbstangefertigten Platine mit einem Oszilloskop zwischen Versorgungsspannung (5V) und Masse gemessen, während das AVRISP mkii über die Programmierschnittstelle angesteckt war. Gleichzeit war der PC über eine USB-Schnittstelle mit der Platine verbunden. Während des Messens ploppte eine Warnmeldung auf (den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber sinngemäß lautetete sie, dass über den USB-Port zu viel Strom gezogen wird). Ich beendete sofort die Messung. Danach war es nicht mehr möglich, den µController zu programmieren. Die Fehlermeldung im AVR-Studio ist immer, dass keine Versorgungsspannung auf der Platine anliegt, was definitiv nicht stimmt. Der Vcc-Pin des Steckers hat seine 5V, die Schaltung auf der Platine wurde ja auch nicht verändert. Außerdem leuchtet die Status-LED des AVRISP nach dem Anschließen an den PC nicht mehr. Ich habe jetzt die Befürchtung, dass das Programmiergerät zerschossen worden ist. Meine Frage jetzt: kann das so schnell passieren? Die einzige Erklärung die ich für den zu großen Strom, der ja anscheinend geflossen ist, habe, ist, dass das Oszilloskop einen Kurzschluss verursacht hat. Müsste die Eingangsimpedanz des Oszis aber nicht groß genug sein, um so etwas zu verhindern? Bin ziemlich ratlos. Grüße Roland