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Forum: Platinen Ätzmedium mit Dampf erhitzen


Autor: Werner Dornstädter (dorni)
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Ätzmedium mit Dampf erhitzen?

Mit Dampf lässt sich relativ einfach Flüssigkeit erhitzen. Wenn ich den 
Dampf aus meiner Kaffeemaschine in Wasser einleite, kann ich recht 
schnell mein Teewasser erhitzen.
Nachdem ich die Thematik der Heizkörper (zur Erhitzung der Ätzmittel) im 
Forum über einen längeren Zeitraum beobachtet habe, will einen weiteren 
Lösungsvorschlag zur Weiterentwicklung in Frage stellen.

Ich könnte mir vorstellen, auf ähnliche weiße die Ätzflüssigkeit zu 
erhitzen.

1.  Eine Frage an die Chemiker, gibt es hier bedenken?
2.  jetzt wäre ein Lösungsvorschlag interessant!

Gruß Werner

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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das problem ist wohl das es ziemlich spritzt was bei ätzflüssigkeit 
nicht so toll währe...

Autor: Kloberscht (Gast)
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Man könnte alternativ auch einfach ein Ätzmittel nehmen, welches auch 
ohne Erhitzung selbst bei 10°C noch angemessen funktioniert.

Autor: Gast (Gast)
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Man könnte alternativ auch einfach das Ätzmittel in der Kaffeemaschine 
erhitzen, mache ich genauso. Jetzt sag nicht die geht davon kaputt, dann 
musst du eine andere Maschine nehmen - meine macht das seit Jahren mit.

Autor: No.1 (Gast)
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Einmal ätzen,einmal Kaffee?
Wie schmeckt der Kaffee dann???

Autor: Werner Dornstädter (dorni)
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Hallo Jungs,
damit die Beiträge etwas mehr Inhalt bekommen, möchte ich nochmals etwas 
präzisieren:
1.  Es sollen sämtliche Chemikalien, die zur Leiterplattenherstellung 
verwendet werden - den Erfordernissen entsprechend - erhitzt werden.
Es kommt somit nicht nur Eisen-III-Chlorid in Frage! Siehe zahlreiche 
Beiträge zur Leiterplattenherstellung einschließlich chem. 
Durchkontaktierung.
2.  Es soll ein Dampferzeuger entwickelt werden, der ähnlich einem 
Kaffeevollautomaten funktioniert bzw. vereinfacht wie ein 
Dampfbügeleisen.
3. Der Dampf soll in das Medium zwecks Erhitzung eingeleitet werden, 
soweit die chem. Voraussetzungen dies erlauben.

Ziel der Entwicklung:
a) Mit dieser Lösung könnte man die Gefährdung durch Strom, aufgrund der 
verwendeten Heizkörper, ausschließen.
b) Die Küvetten müssten nicht bis zum Rand gefüllt werden (aufgrund 
erforderlicher Eintauchtiefe der Heizkörper). Dies trifft nur für die 
Anwendung entsprechender Sprühätzverfahren zu.

Gruß Werner

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,
ich bin der Meinung, das es mit Dampf nur Sinn macht,wen man den Dampf
durch einen Doppelwandigen Behälter strömen lässt (verg. Großküchen-
technik).Nur dürfte so ein Behälter schwierig zu besorgen oder zu 
fertigen sein (mit Hausmitteln).

Gruß Stefan

Autor: Michael Wolf (mictronics) Benutzerseite
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Was Werner schreibt funktioniert. Es gibt nicht mal blasen im Wasser 
wenn man Dampf einleitet, da dieser sofort kondensiert. Erst wenn die 
Wassertemperatur steigt und sich der 100° Marke näher kommen Blasen weil 
eben der Dampf nicht schnell genug abgekühlt wird.

Autor: Thomas (Gast)
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Dann wird doch das Ätzmedium mit dem kondensierten Wasser "verdünnt"?

Autor: Sebastian K. (basti)
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Hi!
Das größte Problem bei der ganzen Sache wird die von Thomas 
angesprochene Verdünnung sein. Der Dampf kondensiert zum Teil im 
Ätzmittel wieder zu normalem Wasser.
Man könnte den Dampf durch ein Rohr schicken, das zu einer Spirale 
geschlungen ist. Als Material würde ich da Glas empfehlen...das ist 
weitestgehend inert gegen die üblichen Ätzmittel (außer man kommt auf 
die Idee Fluorwasserstoffsäure zu verwenden).
Ein Glasbläser kann so eine Spirale normalerweise anfertigen, aber da 
muss man bestimmt 150-250€ investieren!

MfG
Basti

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo,

ich denke das die Menge die da kondensiert gering ist.
Sie steht auch der Verdunstung gegenüber.

Glasrohr? Glas ist doch kein guter Wärmeleiter.


probieren geht über studieren ;-)

gruß

Autor: LazyBee (Gast)
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Hallo,

ich möchte mal etwas Licht ins Dunkel bringen.

Angenommen:
Füllvolumen der Küvette = 1 l
Tempertaurerhöhung = 25 K (von 20 auf 45 °C)
Dampftemperatur = 110 °C (1,5 bar)

Ergibt:
Wärmebedarf: 25 Kcal = 105 kJ, d.h. ca. 0,05 l Kondensat fallen zur 
reinen Erwärmung an.
Dazu kommt dann noch die Wärmemenge zu halten der Temperatur usw.
D.h. Kondensat kann sehr wohl zur Verdünnung führen.

Ich habe meine Ätzmaschine im Keller stehen. Normal ca. 16 °C. Da kommt 
es zu keiner nennenswerten Verdunstung durch das lagern. Ich Ätze mit 
Eisen-III-Chlorid allerdings auch kalt (Radix Ätzmaschine).

Eine Glasspirale wäre eine gute Lösung. Der Wärmeübergang interessiert 
eigentlich nicht so sehr, solange ausreichend Dampf zur Verfügung steht. 
Es muß allerdings eine Umwälzung (Rühren) des Ätzmittels erfolgen um die 
Wärme schnell ins Medium bringen zu können. Sonst fällt noch mehr 
Kondensat an...

LazyBee

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Wieso nicht Heißluft einblasen? Damit würde man Heizung und Umwälzung 
mit einem Schlag erledigen. Problem ist da nur, dass es bei großen 
Luftmengen wohl ziemlich spritzen würde.

Autor: Werner Dornstädter (dorni)
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Hallo Interessenten,

ein praktischer Versuch führte zu folgendem Ergebnis:

100 ml Wasser mit einer Temperatur von 16°C wurden mit dem Dampf einer 
Espressomaschine erhitzt.
Das Wasser wurde dabei auf 80°C erhitzt. Nun hatte ich 120 ml 80°C 
heißes Wasser.

Die Frage ist nun, kann man mit dieser Volumenzunahme bzw. Verdünnung 
arbeiten?

Gruß Werner

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