Betriebsklima Adam Opel GmBH

Gast #519743
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Hallo,

hat einer von euch schon bei der Adam Opel GmbH in Rüsselsheim 
gearbeitet? Möchte mich da bald bewerben und brauche Informationen über 
das Betriebsklima, Arbeitszeit pro Woche, Zustand der Labore (z.B. 
modernstes Equipmemt) etc.

Des weiteren würde mich interessieren, ob die in letzter Zeit 
Mitarbeiter rausgeschmissen haben, so wie das mein jetziges Unternehmen 
(aus unerfindlichen Gründen) das bald tun wird.
Gast #520499
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hallo bernd,

ich bin bei opel allerdings als anü-ler. aus welcher gegend kommst du ? 
wenn du das werk schonmal gesehen hast, hast du gemerkt, dass es ein 
riesen ding ist, sodass man nicht alles pauschalisieren kann. auf welche 
stelle willst du dich bewerben und als was ?
meine efahrung ist, dass das klima ganz o.k. ist, das tempo ist sehr 
gering (wems gefällt), das equipment eigentlich alt, aber es wird auch 
investiert. die arbeitszeit ist 35h/w mit überstundenansammlung, die 
strikt genommen werden müssen und nicht ausbezahlt werden können. von 
rausschmissen auf der ing.-ebene ist mir nichts bekannt (aktuell).

gruesse aus rüsselsheim...
Gast #520648
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Ich dachte so an einen Job als Ing. im Laborbereich (Messtechnik, 
Statistik etc).

Mir ist jetzt bekannt, das die früher als es denen nicht gut ging 
tausende von Leute rausgeschmissen haben und davon überwiegend gering 
qualifizierte. Das ist nicht OK, es kann ja nicht jeder studieren. Das 
machen aber leider alle Unternehmen so. Man könnte das auch durch den 
"normalen" Abwanderungsprozess (in Rente gehen oder freiwillige 
Kündigung des Arbeitnehmers) lösen. Heutzutage muss ja immer alles total 
schnell gehen. Hauptsache die Quartalsdaten stimmen.

Was meinst mit "Das Tempo ist eher gering"? Weniger Stress? OK, ein 
bischen weniger Stress wie bei meiner jetzigen Arbeit kann auch nicht 
schaden.
Gast #521832
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@Mullemaus
 nicht Opel-Rüsselheim hat den Gewinn gemacht sondern Opel-Europa. Ist 
ein großer Unterschied. Rüsselsheim allein wird niemals Gewinne abwerfen 
(meine Meinung).

@Bernd
Wenn 10.000 Leute in 2 Jahren abgebaut werden sollte das zu denken 
geben.

Gruß aus Bochum
Gast #527536
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Hm,

das mit den 10.000 stimmt. Habe mal nachgeforscht und das ist schon mal 
gar nicht gut. Man kann ja nicht immer einstellen und feuern, so wie es 
die Konjukturlage gerade gebietet. Mal nachgedacht: Wenn man (aus 
Solidarität zu den entlassenen) nicht mehr in Unternehmen arbeiten 
würde, die so etwas tun, wo könnte man dann heute noch arbeiten? Nennt 
mir konkrete Beispiele!

Das mit den Kackautos stimmt auch. Hatte mal einen Opel Kadett-Kombi. 
Bei allen Autos dieser Baureihe (einschließlich meines) rosten die 
hinteren Radkappen.

Allerdings ist mein aktuelles Auto Mercedes (BJ 1998) auch nicht besser. 
Rostet an der Tür und an der Heckklappe. Habe daher schon einen bösen 
Brief mit Fotos an die Daimler-Leute geschickt, aber bis jetzt noch 
keine Antwort erhalten.
Gast #527572
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>Man kann ja nicht immer einstellen und feuern, so wie es
>die Konjukturlage gerade gebietet.
Da ist schon ein Fehler in der Denkweise:
feuern und einstellen hat bei einigen (großen) Betrieben
nix mit der Konjukturlage zu tun.
Es wird trotz SEHR hoher Gewinne entlassen.
Weil es in China, Polen, u.s.w. billiger geht.


(Opel finde ich S******)

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