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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TFT Monitor direkt ansteuern


Autor: ToDu (Gast)
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Hi,

ich wollte mich mal fragen ob es möglich ist einen TFT Monitor ohne 
einen PC anzusteuern und so "Bilder" auszugeben? Wenn es möglich ist 
wäre ich über denkanstöße sher erfreut :).



Mfg

ToDu

Autor: xxx (Gast)
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warum schreibst du an dich selbst gerichtete Fragen in dies Forum!?

vielleicht hilft stichwort VESA local bus...

Herstellerspezifisch ...

Autor: ToDu (Gast)
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Wie an mich selbst gerichtete Frage?

Danke für den Tipp

Autor: ToDu (Gast)
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Vesa local bus hilft net weiter.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Wie an mich selbst gerichtete Frage?

Na, so:

> Ich wollte mich mal fragen ...


Du solltest präzisieren, was Du vor hast. Was anstelle des PCs soll denn 
den Monitor ansteuern? Oder meinst Du ein nacktes TFT-Panel? Oder was?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Mit einer Grafikkarte geht das. Entweder du schaffst es eine PC 
Grafikkarte anzusteuern (die Chancen stehen eher schlecht) oder du baust 
was ähnliches mit einem CPLD/FPGA selber.

Autor: ToDu (Gast)
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Also mein Chef möchte mit einer selbstgebauten Platine Bilder auf einen 
standard TFT-Monitor bringen. Nun soll ich rausfinden wie komplex die 
Thematik ist und ob es überhaupt realisierbar ist. Es handelt sich 
hierbei um einfache Bilder also nichts komplexes. Genauere Daten zur 
Platine liegen noch net vor, da ich erst prüfen soll was man bräuchte um 
es zu realisieren.



P.s. Das mich sollte euch sein Oo sry

Autor: Sven (Gast)
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scheu mla bei elektor da gab es mal eine monitor tester mit einem 
logigbaustein damit sind verschiede testbilder und auflösungen möglich.
sonst einefach einen china import mini mpeg4 player mit vga verwenden.

sven

Autor: ToDu (Gast)
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Hmmm was bringt mir der mpeg4 Player. Ich will ja mit der Platine das 
Bild "erstellen" und es soll auf einem TFT Monitor ausgegeben werden. 
Frage ist jetzt kann ich das programmiertechnisch bewerkstelligen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Es geht, aber wenn das nur ein Einzelstück werden soll ist ein kleiner 
Einplatinen-PC o.ä. mit VGA-Ausgang auf jeden Fall wirtschaftlicher.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Die Dinger werden ja fertig als "digitaler Bilderrahmen" angeboten.

Der TFT-Monitor hat entweder einen analogen VGA-Eingang oder digitales 
DVI.

Für ein einziges Bild braucht man z.B. 1024  768 Bildpunkte  Farbtiefe 
in Bit, wieder durch 8 geteilt in Byte. Diesen Bildspeicher kann man im 
einfachsten Fall in einem Festwertspeicher, also Eprom, Flash oder 
EEProm ablegen und irgendwie zyklisch ausgeben.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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... irgendwie zyklisch ja, aber ausreichend schnell.

Und da liegt das Problem, denn so ein XGA-TFT-Display will mit immerhin 
etwa 50 MHz Pixeltakt angesteuert werden. Der Speicher muss also mit 
dieser Datenrate ausgelesen werden können, was eine Zykluszeit unter 20 
nsec voraussetzt. Das bei 24 Bit Speicherbreite (je ein Byte für R, G 
und B). Bei einem analogen Monitor muss das ganze dann noch durch drei 
entsprechend schnelle D/A-Wandler gescheucht werden.


*) wie ich auf 50 MHz komme? 1024  768  60 Hz. Dabei sind 
Austastlücken etc. noch gar nicht berücksichtigt, der reelle Takt dürfte 
noch etwas höher liegen.

Autor: ToDu (Gast)
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Also wenn es möglich ist soll die Platine in größerer Stückzahl 
produziert werden. Und das Bild soll im Flash liegen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Dann wirst Du nicht umhin kommen, einen Controller zu verwenden, der das 
Bild aus dem viel zu langsamen Flash in einen schnellen Graphikspeicher 
kopiert, damit es angezeigt werden kann.

Der Aufwand ist nicht ohne. Am kostengünstigsten fährst Du mit einem 
Embedded-PC-Board mit CF-Sockel und integrierter VGA-Graphik, sowas ist 
schon für unter 200 EUR zu bekommen.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Oder ein FPGA mit genügend breitem Flash-Speicher, also z.B. 128 Bit 
breit, ähnlich wie die DRAM-Moduln dann kann das mit der Ausgaberate 
hinkommen.

Autor: Christian (Guest) (Gast)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Visual_Interface

Wenn es kein analoger ERingang sein soll,
hier einige Info-s zu DVI

Nach den Angaben liefern
die links eigentl. alles, um den Aufwand abzuschätzen

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...ich würde für einzelne, feststehende Bilder auch den Weg mit 
parallelen Flashbausteinen, einem CPLD/FPGA (z.B. MACHXO-1200 von 
Lattice) und einem Parallel/DVI-Wandler (z.B. TFP410 von TI) gehen.

Ich arbeite gerade an einem sehr entfernt ähnlichen Projekt (allerdings 
kommen da die Daten nicht aus'm Flash, sondern über eine 2,5GBit/s 
Übertragungsstrecke). Funktioniert prima (Pixeltakt = 62,5MHz, Auflösung 
= 1024 x 768 x 24Bit, Wiederholrate =  60Hz).


Ich kenne das oben erwähnte Elektor-Projekt nicht, aber ich denke, das 
ist was anderes. Testmuster wie Schachbrett, Linien oder Farbbalken sind 
mit Zählerketten recht leicht in einem PLD zu machen (habe ich bei 
meinem Projekt auch als Prüfgenerator so nebenbei mit drin), aber Bilder 
a la Bitmap generieren sich in Echtzeit nicht so einfach...

Autor: ToDu (Gast)
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Vielen Dank erstmal für die Antworten und die Links. Werd mich da jetzt 
mal durcharbeiten.

Mfg
ToDu

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das hier könnte auch eine Ausgangsvariante sein:
VGA CONTROLLERS FOR EMBEDDED APPLICATIONS
The ezVGA Graphics Controller and ezVGA Serial
Module are two new display controllers from Multilabs.
The ezVGA Graphics Controller is an embedded graphics
controller that can be interfaced to any design via
an 8-bit data bus and four addressable control lines.
Through the ezVGA Graphics Controller, your embedded
controller or processor will easily generate color VGA 
graphics. It provides all the circuitry necessary for a 
host interface, video memory control, and generating 
color VGA graphics with high screen resolution.
The ezVGA Serial Module takes it one step further.
With the ezVGA Graphics Controller and an on-board
microcontroller, it scales high-resolution color VGA
graphics down to two serial communication lines and
a handful of graphics and text commands. This makes
the ezVGA Serial Module a ready-to-use serial-controlled
VGA video card that will deliver VGA functionality
to your design. The nine easy-to-learn commands
give any embedded controller or processor the
ability to draw high-resolution color, VGA text, and
graphics.
The ezVGA starts at $24.95 and the ezVGA Serial
Module is $64.95.

www.multilabs.net

- na gut, nicht sonderlich anspruchsvoll, da die "VGA"-Auflösung hier 
gerade mal 320x240 beträgt.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Wenn ich die Daten mal so überschlage, scheint Rufus doch recht zu 
haben, umkopieren in einen schnellen SRAM oder vielleicht auf ein 
breites DRAM-Modul ist preiswerter als viele Flashs parallel.
Eine VGA-Norm, die die meisten TFTs verstehen, wäre 1024*768 60 Hz, 
Pixeltakt 65 MHz, 16 Bit Farbtiefe also 5 Bit pro Farbe, ein Bit wäre 
für Spezialitäten wie Schrifteinblendung oder so noch übrig.
Die Flashs haben Zugriffszeiten um 100 nsec - bitte korrigieren, falls 
es besseres gibt - das wäre also max. 10 MHz. Also müssen etwa 8 Pixel 
gleichzeitig gelesen werden um auf 65 MHz zu kommen. Mit 16 Bit Breite 
wären das die von mir genannten 128 Bit parallel.

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