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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung zwischen Mass und Erde


Autor: Alex (Gast)
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Ich habe ein Gerät gebaut, und habe nun das Problemm, dass ich eine 
Spannung zwischen der Gerätemasse und Erde habe, selbst wenn das Gerät 
ausgeschaltet ist.
Weis jemand was da sein könnte?

Autor: zonendoedel (Gast)
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Moin moin,

das ist ein klassischer Fall von Spannungsabfall.

Und wech...

Autor: Gast (Gast)
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wie groß ist die Spannung, hast Du den ein billiges Messgerät das 
sowieso immer ein paar Millivolt anzeigt?

Autor: Alex (Gast)
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Es sing im Ausgeschalteten zustang 35V, und wenn ich das Gerät 
einschalte sogar 120V@50Hz.
Wenn ich ein Widerstand 100k zwischen Masse und Erde hänge, bricht die 
Spannung auf wenige milliVolt zusammen...

Autor: tex (Gast)
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<< Weis jemand was da sein könnte? >>
Mal frech geraten eine Spannung zwischen Erde und Masse?

Es ist eine Besonderheit aller voeneinander getrennten Ladungsträger, 
eine Spannung zwischeneinander zu erzeugen. Man kann das sehr gut bei 
Gewitterwolken beobachten.
Um das gleiche Potential zwischen Masse und Erde zu bekommen ist es 
erforderlich, den Ladungsträgern einen Weg zum Ausgleich anzubieten. 
(Potentialausgleich genannt) Für Spannungen z.B. durch Induktion 
entstehen, verwendet man dafür z.B einen Kondensator. Die wechselnden 
Anteile werden abgeleitet, die Gleichstromanteile bleiben.

Autor: Gast (Gast)
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>Ich habe ein Gerät gebaut, und habe nun das Problemm, dass ich eine
>Spannung zwischen der Gerätemasse und Erde habe, selbst wenn das Gerät
>ausgeschaltet ist.
>Weis jemand was da sein könnte?

Ja, ich könnte dir auch eine Schaltung zeichnen, die so eine Spannung 
erzeugt. Da aber die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering ist, dass sie 
mit deiner Schaltung übereinstimmt, schlage ich vor, dass stattdessen du 
einmal deine Schaltung postest.

Eine notwendige Bedingung für dein Problem ist, dass Erde und Masse 
nicht niederohmig verbunden sind. Eine hinreichende Bedingung ist, dass 
zusätzlich eine Potentialquelle zwischen den beiden Punkten liegt. Das 
ist haargenau alles, was man aus deinen nichtssagenden Angaben ableiten 
kann.

Autor: Bernhard (Gast)
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Da hat doch mal wieder einer die VDE0701-Messung vergessen bevor er das 
Ding ans Netz gepackt hat. Gott sei dank is nix passiert!!! grins

Autor: Stefan Winter (mobi)
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das ist ein klassischer Erdschluß. Ween Du Spannung von mehr als 1 Volt 
von UB+ zu Erde oder 0Volt zu Erde Messen Kannst, ist mit der Schaltung 
was nicht  in Ordnung. bei Dir, denke ich das es von UB+ einen 
Hochohmigen Schluß nach erde gibt...

Bei Busdatenleitungen und Anlagen die soetwas nutzen ist dies ein weit 
verbreitetes Problem, weil viele den Schirm unterschättzen.

MfG
Mobi

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

schon ein übliches schutzisoliertes Netzteil schafft Dank 
Streukapazitäten des Trafos beliebige Spannungen zwischen 0V und 
Netzspannung zwischen den Niederspannungsausgängen und 
Schutzleiter/Erde/Heizung usw.

Entscheidend ist, wieviel Strom dabei fließen darf, da gibt es 
Vorschriften.

Wie schon selbst festgestellt hast, reicht schon eine Last von 100k aus, 
um nur noch wenige Millivolt übrig zu behalten.

Damit kannst Du Dir den Innenwiderstand der Quelle ja ausrechnen.

Wenn es die Funktion Deiner Schaltung stört, kannst Du nur einen 
Potentialausgleich erzwingen, indem Du Masse an Erde legst.

Das schafft dann unter Umständen andere Störspannungs-Probleme durch 
Erdschleifen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Es sing im Ausgeschalteten zustang 35V, und wenn ich das Gerät
> einschalte sogar 120V@50Hz.
> Wenn ich ein Widerstand 100k zwischen Masse und Erde hänge,
> bricht die Spannung auf wenige milliVolt zusammen...

Das ist, so aus der Ferne mal geschätzt, vollkommen in Ordnung. Das ist 
eine kleine Spannung, die über den Y-Kondensator im Netzteil kommt. Das 
haben heutzutage fast alle Netzbetriebenen Geräte.

Die Sache ist deshalb völlig harmlos, weil diese Spannung nicht 
belastbar ist. Sobald nur ein minimaler Strom fließt, bricht die 
Spannung zusammen. Nur wenn Du mit einem sehr hochohmigen Multimeter 
misst, dann zeigt er etwas an.



Autor: Sonic (Gast)
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da hat der Unbekannte Recht. Allem Anschein nach ist der PEN (der Punkt 
wo PE und N zusammengelegt sind) einige -zig Meter von deiner steckdose 
entfernt. Falls nicht würde ich die Leitungen und Steckdosen mal prüfen!
Habe mir durch einen abgebrochenen PE mal ein Druckerboard geschossen.

Autor: Obelix (Gast)
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Mach doch mal einen ganz kleinen Test. Nimm dein Multimeter, schalt es 
auf Wechselspannung, halt die eine Messspitze an Erde und faß mit den 
Fingern an die 2. Messspitze. Je nach Umgebung und Messgerät können 
dabei schon ein paar Volt bei rumkommen.
Um den Versuch noch weiter zu führen nimm mal die andere Hand und faß an 
irgend eine Netzleitung (ACHTUNG, nicht an die Adern wo Saft drauf ist, 
sondern nur um den den Mantel der Leitung).

Autor: Obelix (Gast)
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Was bei einigen Posten wieder für ein Müll geschrieben wird ... tztztz

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