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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Oszilloskop - Anfängerfrage


Autor: Bruno (Gast)
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Hallo

Ich will Messungen an meinem µC vornehmen. Er läuft mit ca. 100MHz.
D.h. die Pins sind auch so frequentiert.

Welche Bandbreite muss nun mein Oszilloskop haben?
Ich habe nämlich nur ein 60Mhz Tektronix.

Autor: Max (Gast)
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100MHz uC????

Autor: Bruno (Gast)
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ist ein 32Bit MCU
externer 4MHz Quarz -> PLL auf Faktor 25

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Das ist die -3dB Bandbreite, also die Spannung wird bei 60 MHz um den 
Faktor 0,7-fachen falsch angezeigt. Bei 100 MHz kommt es auf den 
weiteren Filterverlauf an, es sollte sicher noch etwas zu sehen sein. 
"Messungen" sind bei 100 MHz nur noch durch Vergleich mit bekannten 
Spannungen derselben Frequenz möglich.
Die Kurvenform wid auch von den Vielfachen bestimmt, dafür muß die 
Greqnzfrequenz noch wesentlich höher liegen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Um ein Sinussignal mit 100 MHz mit unverfälschter Amplitude anzeigen zu 
können, muss das Oszilloskop eine Bandbreite von (mindestens) 100 MHz 
haben. Um ein Rechtsignal mit 100 MHz noch als Rechteck erkennen zu 
können, muss das Oszilloskop ein mehrfaches dieser Bandbreite haben 
(Oberschwingungen).

Abgesehen von der Bandbreite muss auch die Horizontalablenkung 
ausreichend sein; bei 50ns/div wird man ein 100 MHz-Signal nicht 
wirklich detailliert untersuchen können.

Mit Deinem 60 MHz-Oszilloskop kannst Du jedenfalls keine qualitativen 
Messungen im Frequenzbereich um 100 MHz anstellen. Zwar wird der 100 
MHz-Sinus noch zu erkennen sein, aber die Amplitude dürfte bereits 
erheblich verfälscht sein, auch dürfte die Horizontalablenkung Deines 
Oszilloskopes auch nicht ausreichend schnell sein, um Details 
aufzulösen.

Was aber ist das für ein µC, der mit so einer Taktfrequenz betrieben 
wird?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Faktor 0,7 sollte das heißen. Ich habe auch einen 60 MHz TDS210, und 
erst neulich damit einen 100 MHz Quarzoszillator "geprüft", messen würde 
ich dazu nicht sagen.

Autor: Kola (Gast)
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Der Quarz hat also 4 MHz, intern multipliziert der uC die Frequenz mit 
einer PLL mit 25?

Dann reicht dein 100 MHz Oszi völlig aus, da du ja nur an die externen 4 
MHz rankommst.

Autor: Bruno (Gast)
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Entweder wird am Tricore oder an einem Fujitsu gemessen. Beide arbeiten 
mit etwa dieser Taktrate.
Mein Tek ist übrigens ein TDS1002.

Autor: OliverSo (Gast)
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Was willst du denn messen? Pin ein/aus, oder hochaufgelöste 
Signalverläufe am clk-Eingang? Für ersteres reicht dein Oszi locker aus, 
denn bei 100MHz Takt kann der Mikro wohl kaum schneller als mit 50MHz 
mit den Ausgangspins wackeln, und eine sinnvolle Anwendung ist das dann 
auch noch nicht. Für letzteres brauchst du wahrscheinlich ein Gerät im 
GHz-Bereich, aber wer solche Messungen durchführt, stellt die Frage 
nicht.

Oliver

Autor: Bruno (Gast)
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Wie? ich komme nur an die 4MHz...

Autor: Bruno (Gast)
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ja..ich will nur mal die I/O Pins anzapfen. Dient zur Zeitmessung 
zwischen meinen Funktionen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Bruno wrote:
> ja..ich will nur mal die I/O Pins anzapfen. Dient zur Zeitmessung
> zwischen meinen Funktionen.

Wo liegt dann das Problem?
Zwischen 2 Funktionsaufrufen werden ja wohl mehr
als 2 CPU-Takte liegen. Damit sinkt aber die maximale
Frequenz, die du an dem Pin abgreifst auf weit unter
50 Mhz.

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