Schottky-Gleichrichter : Trafo schnarrt

Gast #523268
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Hallo Zusammen,

für meinen 12V Halogen Dimmer habe ich mir mit dem ATmega8 eine PWM mit 
MOSFETs gebaut. Diese steuern die Last gegen Masse.
Die PWM wird mit Zero-Detection auf jeden Scheitelpunkt synchronisiert. 
Der Laststrom wird vorher durch einen Brückengleichrichter für den 
MOSFET gleichgerichtet (Abschnitt-Dimmer).

Bei einem "normalen" Brückengleichrichter funktioniert das auch gut (bis 
auf die Erwärmung des Gleichrichters bei 2x20W hehe!).Daher wollte ich 
z.B. 4xSB550 als Brückengleichrichter verwenden. Leider schnarrt der 
Trafo nun ganz fürchterlich und ich weiß leider nicht, was ich da noch 
machen kann. Flasche Schottkys ? Habe ich irgendwas übersehen ??

Vielen Dank für eure Hilfe !

Gruß
Helijet
Gast #523556
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@Jürgen

Nee,
einfach eine Graetz-Brücke als GLR mit den Schottky-Dioden.

Ja, kann man auch als brummen o.ä bezeichnen.

Die Versorgungsspannung für die Steuerelektronik wird mit separaten GLR, 
Glättung und Stabilisierung realisiert. Ich dachte an einen GLR je 
Verbraucher. Ist hierbei noch eine Glättung mit Stütz-Elkos notwendig, 
bevor ich sie auf den Mosfet gebe ? Also rd. 1000µF pro 1A...? Mann, 
dann würde ich bei 20W/12V so rd. 1.700µF benötigen.

Danke

Gruß
Gast #524007
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Hi,

vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Die Schaltung des Leistungsteils habe ich mal beigefügt.

Gleichrichten muß ich schon, da der MOSFET ja nur mit DC klarkommt.

Habe 2 Varianten ausprobiert:
- 1. Mit Nulldurchgangserkennung per Spannungsteilung
     mit Widerständen und INT0-Interrupt am Mega8. (s. App-Notes Atmel)
     Darauf dann den Phasenabschnitt. Hierbei sendet der Mega8 bei
     jedem Nulldurchgang per RS232 die gemssene Zeit, die ich per Timer
     bei 4Mhz Takt und alle 256 Overflow messe. Dieser ist 
richtigerweise
     dann 158 (4Mhz/256/159 rd. 100Hz).
     Mit Last ein wirres Durcheinander....
-2. Ohne Nulldurchgangserkennung mit einfacher Software PWM. rd. 15Khz

Bei beiden fängt der Trafo an zu brummen... ;-[

Gruß

Angehängte Dateien:
(Firma: Rehrmann Elektronik) #524034
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@Helijet:

> vielen Dank für eure Rückmeldungen.
> Die Schaltung des Leistungsteils habe ich mal beigefügt.

Das hättest Du gleich machen sollen, dann hätten wir unsere 
hellseherichen Fähigkeiten nicht so nutzlos verbrauchen müssen. Da ist 
auf jeden Fall bereits ein fataler Fehler drin. Der Trafo hat eine 
erhebliche Streuinduktivität und da darfst Du die Last nicht einfach mit 
einem MOSFET abschalten, ohne Dich um die dabei entstehenden 
Spannungsspitzen zu kümmern. Die können ein vielfältiges undefiniertes 
Fehlerbild, bzw. erhebliche EMV-Probleme verursachen. Entweder den 
MOSFET mit einem hochohmigen Gatewiderstand ganz langsam schalten lassen 
oder die Spitzen mit einem Folienkondensator von min. 1µF direkt hinter 
dem Gleichrichter abfangen oder noch besser: Beides in Kombination.

Jörg
Gast #524096
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@ Helijet

Das gleiche habe ich vor ein paar Wochen auch ausprobiert.
Einfache PWM. Die Dimmung klappte nicht so richtig sauber.
Mein Trafo hat zwar nicht gebrummt, aber auf dem Osci
waren gar schreckliche Dinge zu sehen. Spannungsspitzen
mit mehr als 100V über dem FET. Die konnte ich sogar am Gate
noch messen. Also 4700uF Elko hinter den Gleichrichter. Lag grad so rum.
Schon viel besser. Dimmung aalglatt von 0-100%.
Aber immer noch Überschwinger am FET. Grund die Kabel
zur Lampe. Also Freilaufdiode wie bei einem Relais
hinzugefügt. Schon besser. Zusätzlich 100nF parallel
zur Freilaufdiode. Überschwinger nur noch ca. 2V.

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