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Gast #525390
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Folgende beide Buchstabensequenzen sollen keinen Flamewar anstoßen,
sondern entsprechen tatsächlich meiner Überzeugung (manche unserer
Zeitgenossen sind allerdings allergisch extrem darauf und reagieren
mit Muskelzuckungen, Schweißausbrüchen, ja sogar Herzrhythmusstörungen
und Atemstillstand :-) ):

                          Vim      Emacs

(in dieser Reihenfolge, wobei ich Emacs nicht wirklich kann, ich kenne
nur in etwa die Features)

  http://www.vim.org
  http://www.gnu.org/software/emacs


Hier einen ähnlichen Thread mit ziemlich unterschiedlichen Meinungen:

  http://www.hicksdesign.co.uk/journal/survey-what-text-editor-do-you-use


Letzendlich hängt die Auswahl natürlich davon ab,

- wie häufig du Texte editierst: Je mehr Zeit du mit dem Editor
  verbringst, umso mehr lohnt sich die Einarbeitung in einen
  feature-reicheren Editor.

- was du editierst: Es gibt viele auf Programmtext optimierte
  Editoren, manche haben zusätzliche Formatierungsfunktionen für
  Prosatexte (E-Mails, Readmes, Quellcodekommentare u. ä.).

- welche Programmiersprachen du verwendest: Die Unterstützung von
  C/C++ oder Java durch automatisches Einfärben und -rücken ist bei
  vielen Editoren mittlerweile Standard. Nutzst du öfters exotischere
  Sprachen, schränkt dies die Zahl der Alternativen ein. Vim
  unterstützt bspw. Syntaxhighlighting für knapp 500 Sprachen (aber
  auch da habe ich schon welche vermisst).

- ob du eher Tastenklopfer oder Mausschubser bist

- ob mit unterschiedlichen Plattformen arbeitest: Die klassischen
  Opensource-Editoren (wie die o. g.) laufen meist auf allem, was
  rechnet und genügend Speicher hat (Linux, Unix, MacOS, Windows uvm.).

- hast du immer einen grafisches Desktop (X, Mac, Windows) zur
  Verfügung: Bei langsamer Anbindung an den Rechner (bspw. über
  Internet oder RS-232), bei Embedded-PCs oder zu Troubleshooting-
  Zwecken ist oft ein reiner ASCII-Modus des Editors willkommen.

- ob der Editor erweiterungsfähig sein soll: Fortschrittliche Editoren
  sind meist in einer Skriptsprache programmierbar. Fehlende
  Funktionen lassen sich deswegen leicht nachrüsten. Diese muss man i.
  Allg. nicht selbst programmieren, da es im Internet bereits
  umfangreiche Bibliotheken gibt.

- welche zusätzlichen komplexen Features der Editor haben soll: z. B.
  IDE-Funktionalität, Folding, interaktiver Vergleich/Abgleich zweier
  Dateien, E-Mail-Client, Spiele usw. usw.

Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast, kannst du hier im
Forum (oder woanders) gezieltere Fragen der Art "Welcher Texteditor
hat die Features A, B, C und D und nach Möglichkeit auch E und F?"
stellen.
Gast #533761
Lesenswert?

@jens - ja gute Software für kleines Geld - die vermeintlich freien 
Tools schwtzen sich die Ideen ja auch nicht aus dem Nichts aus sondern 
"erben" oft Ideen und setzten die dann oft dann besser um

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