Kabel für CAN Bus

Gast #524913
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Geschwindigkeit <= 500kBit/s
Länge: wird immer erweitert, derzeit mein Zimmer ~15m, immer Sommer in 
die Garage ~ 70m... wird immer erweitert.

Einsatzbereich meistens im Haus. In speziellen Fällen (wie in die 
Garage) auch draußen in einem Kabelkanal im Boden.

Störungsquellen, wie soll ich das beantworten? Öfters mal ein Printtrafo 
in der Nähe eine Knotens..
Gast #524971
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>Welche Kabel würdet ihr für ein CAN Bus Netzwerk empfehlen?

Alles, was du irgendwie auftreiben kannst.

Unter Umständen ganz einfach alte totgelegte Stromleitungen.

CAN ist sehr robust.

Nun, wenn die Adernisolierung PE, PTPE oder PVC ist, ist das nicht 
kritisch. Das hält ewig, überlebt uns alle. Kritisch wäre 
Kautschukisolierung, wie sie oft vor 1960 verwendet wurde. Die bröselt 
doch nach Jahren auseinander.

Gruß

Dietmar
Gast #525047
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@Dietmar
Was gibts du denn da für Tipps? CAN ist zwar sehr robust aber 
Stromleitungen sollten wohl auf jeden Fall nicht verwendet werden. 
Irgendwann kommt dann mal jemand auf die Idee da 230V drauf zu legen und 
das kann dann Lebensgefährlich werden. Halt dich also mit solchen Tipps 
zurück.
Um so besser das Kabel um so sicher die Kommunikation. Wie schon von 
Dirk vorgeschlagen ist CAT5 gut man benötigt aber nicht alle Adern. Ich 
würde was Abgeschirmtes und 2 adrig verdrilltes nehmen.
Gast #525234
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Hallo,

für CAN reicht eine 2Adrige verdrillte Leitung aus wie sie bessere 
Telefonleitungen haben. Abschirmung muss nicht wirklich sein.
Netzwerkkabel gehen natürlich auch, finde ich aber persönlich zu teuer.
Gast #525559
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@RaFlei

>für CAN reicht eine 2Adrige verdrillte Leitung aus wie sie bessere

wieder mal ein sehr oft gemachter Denkfehler.
Die zwei Adern reichen zwar für die differentielle Signalübertragung 
aber der Bezugsleiters muss IMMER mitgeführt werden um den 
Gleichtaktspannungsbereich nicht zu verlassen.
Im Fahrzeug ist das nicht notwerdig, da die Bezugsmasse auf der 
Karosserie liegt und an allen beteiligten Steuergeräte liegt.
Bei räumlich weit verteilten Anwendungen ist dieser Punkt aber sehr 
wichtig.
Gast #525605
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@Obelix:

>@Dietmar
>Was gibts du denn da für Tipps? CAN ist zwar sehr robust
>aber Stromleitungen sollten wohl auf jeden Fall nicht
>verwendet werden. Irgendwann kommt dann mal jemand auf die
>Idee da 230V drauf zu legen und das kann dann Lebensgefährlich
>werden. Halt dich also mit solchen Tipps zurück.

Natürlich möchte ich niemanden umbringen.
Ich habe nur ein Projekt im Hinterkopf, bei dem es so gemacht wurde. Es 
war ein städtisches Versorgungsnetz, bei dem alte Leitungen 
wiederverwendet wurden, da sonst kilometerweit der Tiefbau anrücken 
müßte, um neue Leitungen zu verlegen.

Und diese Sache sollte eingespart werden.

Nichts für ungut!

Gruß

Dietmar
Gast #1381529
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Hallo Leute!


Das mit den verschiedenen Kabeln ist sehr interessant.

Aber wie sieht es in diesem Bereich eigentlich mit dem Wellenwiderstand 
aus?
Ist dieser Wellenwiderstand bei dem eingesetzen Kabel nicht auch 
wichtig?
Schließlich verwendet man Abschlusswiderstände und möchte am Ende keine 
Reflexionen.
Ich bin gerade etwas verwirrt, weil ja der Wellenwiderstand z.B. im 
BNC-Kabel-Bereich (50 Ohm, 70 Ohm) eine wichtige Rolle spielt. Und warum 
beim CAN nicht?


Schöne Grüße

Martin
Gast #1381600
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Der Wellenwiderstand des Kabels ist nicht sooooo entscheidend. 
Hauptsache es gibt überhaupt einen Abschlusswiderstand. Solange 
Abschlusswiderstand und Wellenwiderstand ungefähr in der selben 
Größenordnung liegen sind die Reflexionen zwar dann nicht vollständig 
weg, aber doch soweit gedämpft das es nicht groß stören sollte.
Gast #1382054
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Der CAN-Standard sagt 120 Ohm, daran würde ich mich auch halten. Grad 
bei 70 Metern / 500 kbit sieht das Signal sonst ziemlich unschön aus.

Was die Robustheit von CAN angeht, kann ich das allerdings bestätigen. 
Im Diplomsemester habe ich das untersuchen dürfen (Rauschgenerator an 
CAN, später auch ins EMV-Labor) Dabei lernt man so einiges über 
Fehlerkorrektur ;-)

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