Hi,
der Ripple ist nicht wegzubekommen. Das liegt nicht nur an der PWM,
jedoch sollte bei Rechteckimpulsen beachtet werden, dass das
Frequenzspektrum unendlich ist, also ziemlich alles vertreten ist.
Nimmt man nun einen TP von grad eins, also einfacher RC, dann dämpft
dieser ab der Grenzfrequenz fg mit 20dB je Dekate. Währe fg also jetzt
10kHz, dann hätten wir bei 100kHz 20dB Dämpfung. In unserm Fall heißt
dass, das also immernoch Anteile der PWM enthalten sind, aber eben
gedämpft.
Nimmt man nun einen TP zweiten Grades als 2 RCs hintereinander sind es
schon 20dB Dämpfung. Somit wird der "Cut" nach fg immer stärker.
Wenn's aber zudem um mV oder nV geht, sollte auch beachtet werden, dass
zB Rauschen (thermisch im R oder im OPV) zu einem "zappeln führt", da
macht dann dein überdimensionierter TP auch nix gut, wenn du in der
verwendeten Hardware sparst.
Des weiteren musst du die andere Aspekte auch auf die Waagschale legen.
Ich benutze die PWM um Lichter zu dimmen und will da auch mal schnell ne
Änderung. Dazu ist die StepResponse zu beachten. Also ein Wertesprung
von zB 0V auf 5V. Wenn du dir ein TP 3te Grades gebastelt hast, kannst
du zB mit ner LaplaceTransformation ein Stepresponse machen (gibt
bestimmt Freeware die sowas macht, oder zB Matlab, oder per Hand
ausrechnen) und du siehst genau, wie die Schaltung sich verhält, sprich,
wie lang es dauert, bis der gewünschte Wert sich eingestellt hat.
(Ich glaub ich laber zu viel :-) )
Wenn du solch genaue Spannungen brauchst, solltes du dich aber mal über
richtige DACs schlau machen. Die gibts Stellenweise mit dem SPI oder wie
das heißt... ähhh 2WireInterface und da haste dann den Stress net, oder
baust was, soo... Richtung DualSlope Wandler... einfach mal googlen.
Gruß