Audio-Verstärker via PWM regelbar, ja oder nein ?

Gast #528690
Hallo,
ich hab' mal eine Verständnisfrage:
Kann ich die Leistung eines Audioverstärkers direkt via PWM an dessen 
VCC Eingang regeln ?
Also statt Potis an die Verstärkereingänge zu legen, den gesamten 
Verstärker IC über VCC einstellen ?
Ist klar das dann eine minimale Verstärkung nach minimaler VCC erfolgen 
wird ;)
Sinn ist es sich z.B. digitale Potis zu ersparen, weil ziemlich Teuer 
...
Optional gibt es auch Verstärker-ICs mit Regeleingängen, ließen die sich 
auch via PWM regeln ?
Beispiel z.B. TDA7053 mit VCC-Regelung und TDA7053A mit 
Eingangsregelung.
Wenn ja, worauf müßte ich bei PWM für VCC und PWM für Eingangsregelung 
achten ?
Einen Puffer-Kondensator einplanen, oder besser Tiefpaß ?
Danke für jeden Input ;)
Persönliche Seite
Das dürfte sich ... interessant anhören. Ob man das ganze aber noch als 
Audioverstärker bezeichnen möchte, wage ich zu bezweifeln.

Digitale Potis lassen sich durch einen D/A-Wandler und einen mit einem 
OpAmp aufgebauten Multiplizierer ersetzen - der D/A-Wandler kann hier 
wiederum durch eine entsprechend geglättete PWM ersetzt werden. So etwas 
vor den Endstufeneingang gesetzt dürfte mehr bringen als die Veränderung 
der Versorgungsspannung des Verstärkers, die auch noch einiges an 
Leistungselektronik erfordern würde.
Gast
>Also statt Potis an die Verstärkereingänge zu legen, den gesamten
>Verstärker IC über VCC einstellen ?
>Ist klar das dann eine minimale Verstärkung nach minimaler VCC erfolgen
>wird ;)
>Sinn ist es sich z.B. digitale Potis zu ersparen, weil ziemlich Teuer

Das ist der größte Blödsinn den ich je gelesen habe.
Die Lautstärke eines Verstärkers wird durch sein Eingangssignal
bestimmt. Die Versorgungsspannung bestimmt die maximale Leistung
die der Verstärker abgeben kann. Was für eine schwachsinnige Idee
VCC per PWM zu regeln. Häng doch gleich einen Baumarkt-Dimmer an den
Lautsprecherausgang und beschwer dich dann wenn es nicht klappt.

>Einen Puffer-Kondensator einplanen, oder besser Tiefpaß ?

Anfänger. Du hast sowas von keine Ahnung. Geh spielen !
Gast
@ gast

Ja, sorry ich bin da kurz ausgerastet :(

>Sinn ist es sich z.B. digitale Potis zu ersparen, weil ziemlich Teuer

Was ist an digitalen Potis teuer ? Was ist teuer für dich ?
Bau es selbst. Ein paar Analogschalter mit R2-R Kettenleiter
tuts besser als PWM und ohne Störimpulse.
Gast
Wird/wurde sogar bei einem Videomischer von ELV (VÜB7000, lange her) so 
gemacht. Ein 4051 mit R2R Widerstandnetzwerk reglet die Amplitude des 
Videosignals. Aber nicht in die Betriebsspannung, bitte. In den 
Signalweg gehört so ein Stellglied.

Ein TDA1074 kostet 2.15 bei Reichelt. Weiter habe ich nicht gesucht...
Gut, ist kein klassisches I2C-EPot. Aber so ein TDA1074 hat eigentlich 
fast jeder in der Basteliste (A274, wer erinnert sich?). Rauscht 
allerdings etwas :-))

Bei Farnell kosten die E-Potis 4.50. Auch nicht wirklich teuer, oder?
Gast
Hallo,

TDA8425 habe ich gerade in meinem AVR-Empfänger verbaut, war zumindest 
bei Segor noch aufzutreiben.
Lautstärke, Balance, Höhen, Tiefen, 2x Stereo-Eingang mit Umschaltung.

I2C-Steuerung, recht unkritisch was Layout angeht, Ub 12V.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast
So dumm, wie von manchen hier dargestellt, ist die Idee gar nicht.

Das Prinzip einer aussteuerungsabhängigen Nachführung der 
Betriebsspannung wird bereits in Audio-Endstufen höherer 
Leistungsklassen verwendet, Stichwort Class H. Allerdings nicht um die 
Verstärkung eizustellen, sondern um die Verlustleistung über den 
Endtransistoren zu minimieren.

Also kein Grund hier gleich ausfallend zu werden.
Gast
Hallo,

kosten meist um 4...7 Euro, es ist teilweise schwierig geworden, was zu 
bekommen. Sonst ältere Autoradios mit Tastenbedienung sammeln, da wird 
man fast immer fündig, Datenblätter liegen normalerweise im Netz.
Außenbeschaltung meist Kleinteile für 1 Euro.

Ich habe auch nichts gegen PWM oder Digital-Potis, aber ehe ich mir 
Arbeit machen und da eine analog-Schaltung drumrum designe.....

Gruß aus Berlin
Michael

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