Hallo,
Könnte mir jemand bitte erklären, wie ich das 'Ersatzspannungsquelle
anwenden' zu verstehen habe, und geschickt umsetze?
Nach den Informationen die ich habe, wäre es mir möglich, U1,R1,R2
zusammenzufassen, und den Rest als Last(widerstand) anzusehen, aber
aufgrund der zweiten Spannungsquelle scheint das unmöglich (Der zweite
Knoten ist ja nicht auf Masse).
Andererseits, sobald ich den Teil links von R3 zusammengefasst hätte,
wären beide Potentiale zur Berechnung von I_R3 bekannt.
Danke schonmal!
Wenn U2 Null wäre, ist die Berechnung einfach, R2 liegt dann parallel zu
R3. Mit U2 wird die Spannung über R3 kleiner, der Strom geringer und die
Spannung am Knotenpunkt der drei Widerstände steigt.
Aber wo man jetzt sinnvoll eine zusätzliche Quelle einbauen soll, sehe
ich auch noch nicht.
Wenn es ein lin. System ist:
Leerlaufspannung
Kurzschlussstrom
=> U0 und Ri
Was du an so einer Quelle ranhängst:
egal,
Zur Bestimmung reichen obige angaben.
Ich hoffe, ich habe deine Frage richtig verstanden
Siehe google, zB
http://www.phyta.net/ersatzspannungsquelle.htm
zu R4:
der ist wichtig - zum Wärmen im Winter, sonst hat der keinen
Beitrag. Schwere Aufgabe: wie groß ist der Strom durch R4
ieweils von den verschiedenen Spannungsquellen ?
Superposition, oder wie berechnet man das?
:-)
(ist heute der 1.4. ? )
Meiner Meinung nach sollst Du aus der Spannungsquelle U1 mit
Serienwiderstand eine Stromquelle I1 mit Parallelwiderstand machen. Dann
kannst Du R1 und R2 zusammenfassen. Die resultierende Stromquelle mit
Parallelwiderstand wandelst Du wieder in eine Spannungsquelle mit
Serienwiderstand. Dann kannst Du diesen Widerstand mit R3
zusammenfassen. Die wandelst Du wieder in eine Stromquelle und dann
kannst Du diesen Widerstand wieder mit R4 zusammenfassen. Am Schluß hast
Du nur eine Spannungs- bzw. Stromquelle und einen Widerstand. Ich hoffe
das war etwas verständlich, ist blöd ohne Zeichnung.
Stichwort ist auf jeden Fall Quellenumwandlung.
Hallo Bert,
was ich grundsätzlich versuch ist es den Schaltplan zu vereinfachen.
Schau mal im Anhang, vielleicht ist es so verständlicher.
R4 wurde weggelasse
R1 und R2 bilden also im Prinzip einen Spannungsteiler. D.h. wenn ich
den zum Innenwiderstand meiner Ersatzspannungsquelle umwandele, hab ich
das doch schon gelöst!?
Oh Mann, heut ist nicht mein Tag, ich hab die Angabe nicht richtig
gelesen. Ich hab gedacht ihr sollt die ganze Schaltung auf eine
Spannungsquelle und einen Widerstand reduzieren und davon den
Innewiderstand und die Leerlaufspannung berechnen. Sorry. Prinzipiell
funktioniert das aber schon auch so, eben mit Quellenumwandlung.
Ich lass das aber heute sein, Lesen und Denken ist heut nicht so mein
Ding...
Okay, also ich lag fast richtig. Warum es bislang nicht aufging, habe
ich noch nicht analysiert, aber die richtige Methode, um auf die
Spannung der Ersatzspannungsquelle (U1, R1,R2 -> Uers, Rers) zu kommen,
findet sich im Werkzeugkasten der Zweipoltheoretiker:
Uers = U1 * (R2 / (R1 +R2))
Darauf kommt man, wenn man von den Klemmen des Zweipols aus, den (U1,
R1,R2 -> Uers, Rers) darstellen, die Spannungsteilerregel anwendet:
U / Uers = R1 / R1||Rs
Für den Ersatzwiderstand ist wie bisher Rers = R1||R2 richtig, aber es
leuchtete mir erst ein, als ich 'von den Klemmen aus geguckt' habe.
Dan hat die vernünftigste Idee, erst in Stromquelle und dann wieder
zurück umwandeln, dann geht das schrittweise:
1.) Spannungsquelle U1 mit Innenwiderstand R1 entspricht einer
Stromquelle von 34V/8,2kOhm= 4,1463... mA mit demselben Innenwiderstand
R1
2.) R2 liegt jetzt parallel zu R1, 1/(1/8k2 + 1/15k)=5,30..kOhm
3.) Das entspricht wieder einer Spannungsquelle von 4,1463..mA * 5,30..
kOhm= 21,98.. V mit Innenwiderstand 5,30.. kOhm
4. Dieser Innenwiderstand liegt jetzt in Serie zu R3, U2 reduziert die
Spannung über dieser Serienschaltung auf (21,98..-6)V = 15,98..V
Damit ist I3= 15,98V/(22+5,30..)kOhm =0,58mA wie Bert schon schrieb.