Hallo
Ich mache das auch schon länger mit Natriumpersulfat.
Mein Ätzgerät steht auch im Keller. Das ist kein Problem.
Solche Aktionen mit Salzaäure würde ich nicht machen, das geht sicherer
mit Natriumpersulfat.
Das hat dann auch den Vorteil, dass es lange klar bleibt (bis die
Ätzlösung aufgebraucht ist) und du sehen kannst, wie weit deine Platine
ist.
Mit EisenIII-Clorid habe ich früher gearbeitet.
Da habe ich mir jedoch alles vollgesaut und den Fleckenentferner führte
Conrad noch nicht. Weiterer Nachteil: man dann durch die braue Suppe
rein gar nichts sehen.
Das Ätzgerät ist zwar wohl billiger, aber z.B. bei Conrad hat das kleine
nur eine Pumpe und sonst gar nichts. Heizung und Thermometer sind doch
sehr sinnvoll.
Ich habe mir bei ELV (glaube ich) das kleinere Platinenätzgerät (mit
Küvette) gekauft.
Das hat alles in einem: Küvette, sehr stabil, Heizstab, Pumpe und einen
speziellen Luftschlauch, der wirklich gut die lauft einbläst.
Thermometer ist auch dabei. Der Platinenhalter ist zwar
gewöhnungsbedürftig und der Preis ist relativ hoch, aber ich habe den
Kauf nicht bereut.
Vorher hatte ich ein billiges Gerät (150DM), das war aber weniger gut.
Der Paltinenhalter war noch schlimmer, die Lufteinblasung schlecht und
alles äußerst wackelig. Da hätte ich besser das qualitativ hochwertigere
Gerät gekauft.
Ich rate dir auf jeden Fall zu Natriumpersulfat, da es gegenüber
EisenIII-Chlorid nur Vorteile bringt. Ist auch recht günstig: 400gr bei
Conrad für ca. 5 EUR.
mfg Wolfram Hildebrandt