Gast
#532088
Mir ist am Wochendene scheußliches passiert: Ich habe im Zuge einer geplanten Rechner-Aufrüst-Aktion in meinem Rechner (alt: SIS K7S5A Board --> was neueres) versehentlich eines der beiden geplanten 512MB Speicherriegel (DDR) "verdreht" in das SIS Board eingebaut. [nicht daß mir das häufiger passiert oder ich mir der möglichen Konsequenzen von derartigem Unfug nicht bewußt wäre. Es ist halt einfach passiert] Naja, der Lautsprecher piepte, das ganze roch ordentlich nach Strom, und wurde auch direkt identifiziert. Ergebniss der Aktion: der Speicherriegel hatte 1 Bein ziemlich verkokelt (der Kontakt liegt ist ca. das 5 von einer Außenkante,, hab jetzt nicht mehr abgezählt welcher es war) Das Gute: Das Board selbst kam nach Entfernung des verdrehten Moduls wieder hoch Das noch bessere: Da ich nichts mehr verlieren konnte (ich wollte ja eh das Motherboard tauschen) hab ich den angekokelten RAM-Streifen einfach mal "richtig rum" reingesetzt. Ich hab meinen Augen nicht getraut, daß das Board dennoch hochkam und mir 1 GB Speicherkapazität meldete. Was mich wundert: Sind denn solche Speicherriegel nicht tot zu bekommen ? Nicht daß mir daran gelegen wäre, aber wieso hat das Zeugs so einen brutalen Kurzschluß überlebt? Saßen vielleicht alle Computer-Schutzengel hinterm Schrank und haben mir beim basteln zugeschaut?