Öhm ja,
etwas teuer.
AtTiny2313 2€, 3xCMOS: 2€, Hühnerfutter: 2€, LCD: 8€ ->12Euro plus
Platine.
Macht - sagen wir mal 25 Euro incl. Leiterplatte und Gewinnmarge.
Meiner Meinung nach fürs Hobby total ausreichend.
Wobei natürlich mit vollen Hosen gut stinken ist, soll meinen: wenn ichs
wirklich sehr genau brauche, dann kann ich meine Schaltung mit in die
Arbeit nehmen, da stehen Meßgeräte rum, da hätte man mehrer Häuser bauen
können und es sind immer Geräte frei...
> Meiner Meinung nach fürs Hobby total ausreichend.
Der Meinung bin ich auch, allerdings 44 Euro dafür? Natürlich will der
Anbieter damit etwas verdienen, daher ist der Preis aus seiner Sichet
schon angemessen.
Allerdings ist die Harware des Zählers trivial, einzig die Software
enthält das Know-how. Und die sollte man mit Hilfe dieses Forums
problemlos zusammenkriegen. Fazit für mich persönlich: das Geld kann
sinnvoller investiert werden.
@ Steven Wetzel
>z.B. bei 100MHz nicht irgendwelchen Dreck messen, sondern noch ein>Signal. Ich möchte dazu SMA-Buchsen haben.
Bei dir ist wohl der Wohlstand ausgebrochen? Wozu braucht man bei 100
MHz SMA?
BNC tuts bis 1 GHz und ist wesenlich billiger und robuster.
MFG
Falk
@ Steven Wetzel
>Ist hier Geiz geil? Am besten alles umsonst haben wollen?
Hat das jemand behauptet? Es geht mir lediglich um eine angemessene
Lösung eines Problems. Zum Einkaufen fahren reicht ein VW, es muss kein
Porsche sein.
>> BNC tuts bis 1 GHz und ist wesenlich billiger und robuster.>Sie sind nicht teurer und sie sind wesentlich flexibler.
Ich glaub kaum dass die STECKVERBINDER flexibler sind ;-)
BNC-Stecker für RG174: UG 88U-C174 0,59 Euro
SMA-Stecker: SMB ST-C174 2,25 Euro
???
MfG
Falk
Ich hab mir letzte Woche einen Frequenzzähler bis 134MHz gebaut,
bestehend aus:
1. 1 x XC9536 EUR 1,95
2. 1 x ATmega8 EUR 1,70
3. 3 x 74LS245 EUR 0,84
4. 1 x Lochrasterplatine (100x80mm) EUR 0,80
5. 1 x LCD-Display (1x16) EUR 6,00
5. Hühnerfutter (Cs, Rs, 1 XTAL) EUR 2,00
Macht theoretisch EUR 13,29, Netzteil hat man ja eh im Haus. Praktisch
stammt das LCD-Display aus einem alten Telefon, die 74LS245 von einem
alten Mainboard so das sich die Kosten weiter reduzieren. Mein Teil ist
auch nicht besser/schlechter als das bei eBay angebotene, zudem hat der
Aufbau noch Spaß gemacht.
Es wird ja wohl irgendeinen Grund haben, warum bei Laborgeräten durch
die Bank weg BNC verwendet wird.
Einen hätte ich schonmal: Es gibt da jede Menge Zubehör für.
@ Steven Wetzel:
> Danke, damit hast du eben wieder deine Inkompetenz bewiesen.
Ein freundlicher Umgangston hat noch keinem geschadet.
> Dass das Zeug bei Reichelt der billigste Schrott ist, hat sich in der> HF-Szene schon lange rumgesprochen.
Sicher, ich hab auch Chinchkabel für 1000€ pro Meter an meinem
CD-Player...
Aber mal im Ernst: für das, was der Zähler kann und auch für so manches
mehr ist die billigste BNC-Buchse immer noch zu gut. Eine
Impedanzanpassung muss sowieso nicht nur in der Buchse sondern auch im
Gerät passieren und da sollte man auch anfangen. Bei dem bisserl HF hier
macht eine fehlangepasste Buchse noch nicht so viel kaputt wie ein
ungeigneter Eingangsverstärker.
> Für mich ist eben eine SMA-Buchse angemessen.
Dann bau dir halt nen Adapter oder kauf gleich bei Rhode und Schwarz
ein. SMA und 100MHz - Wenn ich mit ner Haubitze auf nen Spatzen ballere
ist der danach auch wech. Trotzdem reicht schon ein Luftgewehr.
@ Steven Wetzel
>Woher weißt du, was für andere angemessen ist?
Ich weiss, dass für 100 MHz ein BNC-Stecker vollkommen ausreichend ist.
> Willst du schon wieder,>wie so oft, anderen deine Meinung diktieren?
Kaum.
> Für mich ist eben eine SMA-Buchse angemessen.
Psychiologisch: Meinetwegen. Des Menschen Wille ist sein Himelreich.
Technisch: Keinesfalls.
>> BNC-Stecker für RG174: UG 88U-C174 0,59 Euro>Danke, damit hast du eben wieder deine Inkompetenz bewiesen. Dass das>Zeug bei Reichelt der billigste Schrott ist, hat sich in der HF-Szene>schon lange rumgesprochen.
Ohh, du kennst dich also in der "HF-Szene" aus. Interessant . . .
> Von Anpassung kann man hier gar nicht reden.>Und dass das Teil nicht für die Leiterplattenmontage geeignet ist,>sollte man schon erkennen. Du lötest das bestimmt mit einem Kabel>einfach an die Platine an.
Sind wir heute mal wieder ein wenig bockig und pendantisch?
Dass es auch Printversionen von BNC gibt sollte wohl klar sein. Und auch
dort ist SMA signifikant teurer und unangemessen.
MfG
Falk
BNC und N sind wesentlich robuster als SMA. Die feinen Lamellen in der
SMA-Buchse brechen leicht ab. Aber ab 10 GHz geht BNC überhaupt nicht
mehr und in N höchstens in der Ausführung mit glaskugelgelagertem
Innenleiter zu entsprechenden Preisen.
> Aber ab 10 GHz geht BNC überhaupt nicht> mehr und in N höchstens in der Ausführung mit glaskugelgelagertem> Innenleiter zu entsprechenden Preisen.
Allerdings. Wir haben in der Uni einen Netzwerkanalysator stehen, der
bis 80GHz kann, durch Modulation sogar bis 160GHz. Ein 30cm langes Kabel
(SMA) liegt bei etwa 1000 Euro Netto, ich konnte es nicht glauben daher
warf ich einen Blick auf die Rechnung. Naja Peanuts gemessen am Preis
des NWA und der Mod.-Einheit.
> Ohh, du kennst dich also in der "HF-Szene" aus. Interessant . . .
Ja. Und ich kenne den Schrott von Reichelt. Was meinst du wohl, warum da
kein Hersteller dabei steht? Auch wir dachten mal, BNC=BNC und warum die
Teile bei Reichelt etwa 20% von denen eines Phönix Contacts kosten. Bis
wir die Dinger aus der Tüte genommen hab. Verbogene Stifte, kaputte
Gewinde, es war alles dabei. Reichelt tauscht auch klaglos um aber sie
haben sich eben auf ihr Klientel eingestellt und wer billig haben will,
bekommt eben auch billig. Das billig hinterher oft mehr kostet, gibt
dann aber kaum jemand zu.
> Sind wir heute mal wieder ein wenig bockig und pendantisch?> Dass es auch Printversionen von BNC gibt sollte wohl klar sein. Und auch> dort ist SMA signifikant teurer und unangemessen.
Sprich doch bitte nur für dich. Für dich mag das unangemessen sein. Das
ist nicht für jeden so. Wenn du schlechte Qualität bevorzugst, ist das
deine Angelegenheit.
.... wrote:
> mann sollte ihn mal nach der WEEE-Nummer fragen.....
.... wrote:
>Bevor man ihn danach fragt, sollte man sich erst einmal mit dem Gesetz>auseinandersetzen.
Richtig! Und da es wohl weder im Auto, noch für die nationale
Sicherheit, noch FEST eingebait ist, würde ich gerne die WEEE-Nummer
wissen.
Ich denke, Du weist nicht was das alles ist!
Zum Verständniss:
Bausatz: laut EAR sollen Bausätze befreit seien. Ich habe dies noch
nicht verbindlich gelesen. Leider ist der Begriff Bausatz auch nicht
geregelt. (Nur ne Sicherung drauf ist wohl kein Bausatz).
Aber fertig gelötet ist es ein Gerät und WEEE ist Pflicht!
.... wrote:
>> mann sollte ihn mal nach der WEEE-Nummer fragen.....>.... wrote:>>Bevor man ihn danach fragt, sollte man sich erst einmal mit dem Gesetz>>auseinandersetzen.>Richtig! Und da es wohl weder im Auto, noch für die nationale>Sicherheit, noch FEST eingebait ist, würde ich gerne die WEEE-Nummer>wissen.>Ich denke, Du weist nicht was das alles ist!
Toll, und was bringt DIR die WEEE?? Gehts Dir dann besser? Kennst Dich
ja anscheinend ganz gut aus. Erklär doch mal inwiefern Du mit dem
Angebot (und ohne WEEE) ein Problem hast....
Toll, und was bringt DIR die WEEE?? Gehts Dir dann besser? Kennst Dich
ja anscheinend ganz gut aus. Erklär doch mal inwiefern Du mit dem
Angebot (und ohne WEEE) ein Problem hast....
Preis...da keine WEEE.
Mitbewerber!
Denunziant wrote:
> Toll, und was bringt DIR die WEEE?? Gehts Dir dann besser? Kennst Dich> ja anscheinend ganz gut aus. Erklär doch mal inwiefern Du mit dem> Angebot (und ohne WEEE) ein Problem hast....
"...." Dürfte keine ernsthaften Probleme haben (abgesehen davon, dass
er, sofern er beim EAR registriert ist, kräftig blechen darf und
"ampertronik" nicht), wenn es keine WEEE-Nummer gibt. "ampertronik" hat
jedoch ggf. ein ziemlich großes Problem, wenn ihm/ihnen jemand einen
Strick draus drehen will.
Ein Bausatz ist ein Haufen Einzelteile plus Platine. Das ist noch lange
kein Gerät.
Wenn man so einen Bausatz verkauft, sind das sozusagen Einzelteile.
Wenn jemand als Dienstleistung Lötarbeiten abietet, ist das auch was
anderes.
Ist nur die Frage - was, wenn Bausatzberkäufer und Dienstleister
identisch sind?
Vielleicht nur mal zwei Auszüge aus dem Angebot.
"Dieses Gerät wurde von uns, einem Ingenieurbüro für industrielle
Messtechnik, entwickelt."
"Sie erhalten eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer."
Also man kann wohl davon ausgehen, dass sich das Unternehmen
entsprechend abgesichert hat. Und wenn nicht, dann ist es wohl sein
Problem.
@ Jupp
Ja das haben sich schlaue Leute auch schon ausgedacht. Bausatz und ne
Dienstleistung. Wiegesagt, es ist rechtlich noch nicht entschieden.
Allerdings wird ich sagen: Sieht nicht gut aus. Dann würde jedes
Unternehemn ne Dienstleistungs-Gmbh für das bauen gründen und Fertig!
Witzigerweise ist in dem Gesetz viel geregelt - allerdings Bauätze
nicht. Auch sind durch Lobbyarbeit einige Ausnahmen drinn.
Einfach 200€ für 100Kg Schrott pro Jahr zahlen haben Sie leider nicht
drinn. Der Spaß kostet 4-stellig - und Ärger.
Klar haben sie das nicht drin. Dieses Gesetz soll ja auch einzig und
allein der Industrie dienlich sein - es soll kleine Wichte wie uns, die
hie und da mal was verkaufen, das Geschäft vermiesen.
Da hat sie wieder was gekonnt, die Bundesregierung.
Aber ständig beteuern, dass sie das Problem, das wir in diesem Land
haben, anpacken wollen.
Heuchler und Unfähige.
>Dann würde jedes>Unternehemn ne Dienstleistungs-Gmbh für das bauen gründen und Fertig!
Eben nicht! Die grossen Unternehmen juckt es nicht, 3000 Euronen im Jahr
zu zahlen. Zumal es dazu dient, die kleinen hinwegzufegen, ist das Geld
für sie gut angelegt.
>ne Dienstleistungs-Gmbh für das bauen gründen
das wäre doch wesentlich teurer als 3000 Euros.
Die wollen uns lästige Kleinunternehmer weg haben. Schon mal geschaut,
wer das alles regelt? Das ist ein Konsortium, wo sie alle drinsitzen:
Bosch, Siemens, Philips, Sony etc.
Deutschland scheint sich nicht mehr zu erinnern, warum es einst in der
ganzen Welt angesehen war. Es waren helle Köpfe, die dieses Ansehen
geschaffen haben. Zumeist als Ein-Mann-Buden.
Genau die bremst man jetzt aus. Traurig. Aber das hat System, sag ich
Euch.
Steven Wetzel wrote:
> Bis wir die Dinger aus der Tüte genommen hab.> Verbogene Stifte, kaputte Gewinde, es war alles dabei.
Habe ich bei Reichelt noch nicht erlebt.
Und die Stöpsel machen hier auch auf 430 MHz keine Probleme, weder im
SWR noch in der Empfangsleistung.
Gruß
Jadeclaw.
@Schorsch:
>1. 1 x XC9536 EUR 1,95>2. 1 x ATmega8 EUR 1,70>3. 3 x 74LS245 EUR 0,84>4. 1 x Lochrasterplatine (100x80mm) EUR 0,80>5. 1 x LCD-Display (1x16) EUR 6,00>5. Hühnerfutter (Cs, Rs, 1 XTAL) EUR 2,00
Was machen denn 3 x 74LS245 auf einem Frequennzähler?
@Jupp
Für mich war wichtig, den Zähler mit Teilen zu bauen, die ich da hatte
bzw. irgendwann mal gekauft hatte. Leider hatte ich keine
Zählerbausteine, daher habe ich mit dem CPLD einen 28-Bit Zähler
realisiert. Damit war er leider auch schon so gut wie voll. Daher habe
ich jeweils 8 Signale auf ein 74245 gegeben, die der Reihe nach von dem
ATmega8 einelesen werden, die verbleibenden 4 Signale gehen direkt an
den µC. Ich wollte halt ohne Frequenzteilung arbeiten, daher die hohe
Zählerauflösung?
Definitiv keine optimale Lösung, sie entstand allerdings aus der Not
heraus und war in zwei Stunden zusammengebaut und sie macht das, was ich
will.
Auszu aus dem ebay -Angebot:
> Es wird eine Kombination aus Torzeit (Impulszählung) - und >Reziprokmessung
angewandt. Dadurch wird eine gleichbleibende Auflösung >über den gesamten
Messbereich erreicht. Der Messwert wird ca. einmal pro >Sekunde aktualisiert.
1x pro Sekunde bei Reziprokemessung? Geht das nicht schneller?
Wie würde der Zähler 100MHz/120mVss messen?
Das ginge sicher schneller. Aber ich nehme an, bei einem 2313 muss man
auf die Grösse des Codes achten. Wird wohl frequenzunabhängig immer nach
dem gleichen Verfahren messen.
120 mV muss man halt verstärken -> TTL-Pegel.
Also Leute, ich muß schon kräftig lachen!
Klar, alles geht schneller besser toller. Aber schaut mal auf den Preis!
Und dann die Diskusion um HF bei so einem Teil. Jo klar, "isch scho
recht" wie wir hier sagen.
Rechnet mal aus wie lange jemand im Ing-Büro sitzt und das Teil
entwickelt hat. Sicher nicht in 1h. Die müssen erst mal einige Bausätze
verkaufen bis die Entwicklungskosten drin sind.
Die machen das ja auch nicht zum Spaß.
Und das die keine Treiber aus einem alten Motherboard reissen wenn sie
sowas entwickeln ist ja auch klar. Sonst bräuchten die ja hinterher zig
alte Motherboards... ;-)
Und klar, wers für 12,50 will, der kann es sich doch selber bauen und
lernt noch was dabei.
Von daher finde ich die Treiberlösung wieder gut. Ich versuche auch
immer wieder das zu nehmen was noch da ist. Und mein letzter Versuch hat
mich viele Stunden gekostet bis ich endlich 2,70 investiert habe und
innerhalb 2h hat die Sache funktioniert...
>Und das die keine Treiber aus einem alten Motherboard reissen wenn sie>sowas entwickeln ist ja auch klar. Sonst bräuchten die ja hinterher zig>alte Motherboards... ;-)
Stimmt, das wäre viel zu teuer.