Messen ob Gerät eingeschaltet ist

Gast #537832
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Hallo,

ich würde gerne mit einem µC messen, ob eine Pumpe, die mit 230V 
betreiben wird, an oder aus ist. Dürfte ja eigentlich keine schwere 
Sache sein, aber die hohe Wechselspannung macht mir halt ein bisschen 
Sorge, weil ich damit selten zu tun habe.
Am liebesten wäre mir natürlich ein komplettes Bauelement, dass einen 
galvanisch getrennten TTL-Pegel bietet, aber ich denke mal, dass ich da 
wohl leer ausgehen werde.
Ich habe mir überlegt, dass im Prinzip ein niederohmiger Widerstand 
reichen würde, wo eine geringe Spannung abfällt, die unter Umständen 
noch verstärkt wird, und dann einen Optokoppler steuert. So hätte ich 
ein Signal galvanisch getrennt. Doch bei der genauen Umsetzung scheitere 
ich.
Wenn ich den Widerstand so dimensioniere, dass dort 1.2V für den 
Optokoppler abfallen, geht mir der beim hohen Einschaltstrom kaputt. Die 
nächste Idee wäre ne Zenerdiode, die fuer eine konstante Spannung sorgt, 
aber hier bin ich am Ende mit meinem Latein, weil ich keine Ahnung hab, 
wie sich die im Wechselstromkreis verhält.

mfg
Christoph
Gast #537898
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Hmm, wie wär das...

mit einem geeigneten Sensor das messen, was mit der Pumpe bewegt werden 
soll (Durchflussmessung, Drehzahlmessung, etc. -> würde auch mehr Info 
geben als "nur" der Strom, den die Pumpe zieht).
#538261
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also ich mach das so:
ich hab irgentwann mal ne schachtel alter kerne für spulen gefunden:
da wickel ich 2 mal die phase drum rum 2 mal den n-leiter in der anderen 
richtung (m-feld addiert sich)
dann abhängig vom strom welcher durch das "primärgerät" (pumpe) geht, 
einige windungen (kleine lesitung-> viele windungen...) kupferlackdraht 
mit auf den kern.

dann einfach die spannung am lackdraht messen.
wenn die spannung zu gering:
mehr windungen.

ps ne z-diode schützt den angeschlossenen uC vor spannungsspitzen im 
einschaltmoment.

ist nicht professionell aber geht und kostet nahezu nix.

grüße danie
Gast #538322
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Bei 0.5 Watt musst du schon reichlich Aufwand betreiben, dass wird so 
einfach nicht mehr gehen. Ich würde vor allem sekundärseitig reichlich 
Windungen drauf packen.

Ich hab sowas mal mit NF-Übertragern gemacht, dass sind so kleine 
Trafos, gibt/gab es bei Conrad, vielleicht so 15x15 mm groß. Den mit dem 
größten Übersetzungsverhältnis ausgewählt und dann die Spule mit den 
weniger Windungen durch 2 Windungen 1.5er Kupferlackdraht ersetzt, durch 
den dann der Strom der 220V Seite fließt. Das funktionierte als 
Erkennung ab 5 Watt problemlos, was mein Ziel war. Mehr hab ich dann 
nicht getestet.

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