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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf E-Technik studieren: Erlangen oder Ilmenau?


Autor: Andreas Schwarz (Gast)
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Hallo,

ich möchte im Herbst ein E-Technik Studium beginnen, als Schwerpunkt
interessiert mich Digital-/Mikroelektronik (uC, DSP usw.) und evtl.
noch Hochfrequenztechnik. In die nähere Auswahl sind bis jetzt die Uni
Erlangen und die TU Ilmenau gekommen. Kann mir jemand irgendetwas zu
diesen Unis berichten, das mir bei der Entscheidung helfen könnte?

Danke
Andreas

Autor: crazy horse (Gast)
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seit wann ist denn Ilmenau eine TU?

Autor: Andreas Schwarz (Gast)
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Seit der Wiedervereinigung ist Ilmenau keine Ingenieurhochschule mehr
sondern eine TU.

Autor: crazy horse (Gast)
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wow

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi Andreas,

ich kenne weder die Eine noch die Andere :-( Um mich noch weiter zu
outen: Sind die im gleichen Bundesland ? Wenn ja, so meine ich, spielt
es keine wirkliche Rolle ... Wenn Nein, so kann es sehr wohl darauf
ankommen.

Gruß

Uboot-Stocki

Autor: Ripper (Gast)
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hi,
ich studiere gerade in ilmenau und kann daher glaube ich dazu bissl was
sagen:

was die fachliche seite des studiums angeht, elektrotechnik ist hier
sozusagen das traditionelle elite-fach an der uni, quasi schon seit es
die uni gibt. (und das is quite a while). wenn du etech studieren
willst sollteste dich also warm anziehen. ich selbst studiere
ingenieurinformatik (ein studiengang der echt lecker ist und den man
den leuten hier ausm forum echt ans herz legen kann) und bekomme quasi
abgespecktes etech, und des ist auch noch recht hart. ich denke daher,
dass du mit dem abschluss hier auf jeden fall 'ne menge anfangen
können wirst.

was die uni selbst angeht.. räusper.. es ist einfach keine west-uni.
ich komme selbst aus den "neuen" bundesländern und man möchte meinen
ich wäre abgehärtet, aber.. die organisation ist scheisse, die
räumlichkeiten sind kacke, die ausrüstung ist mittelalterlich. an den
letzten beiden punkten wird zwar längst was getan, wird also bald
hinfällig sein, aber die organisation ist einfach das letzte.
verpeilung pur. SO mies kenn ich das von keiner andern uni. (gut ich
studier ja auch an keiner andern, aber naja)

Autor: Andreas Schwarz (Gast)
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@Uboot-Stocki: Ilmenau ist in Thüringen, Erlangen in Bayern.

@Ripper:
Danke für deine Antwort. An Ingenieurinformatik habe ich auch schonmal
gedacht. Bist du noch im Grund- oder schon im Hauptstudium?

Ist das mit den Räumlichkeiten wirklich so schlimm? Ich dachte dass
nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern massiv investiert
wurde, und irgendwo hab ich gelesen die Ausrüstung wäre in Ilmenau
sogar überdurchschnittlich gut. Außerdem hat die TU Ilmenau bei den
Rankings auf stern.de bessere Bewertungen als viele West-Unis (aber die
sind natürlich stark subjektiv).

Autor: Ripper (Gast)
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also was die ausbildung angeht so ist der platz in den rankings denke
ich (auch wenn mir freilich der vergleich fehlt) gerechtfertigt.

was die investitionen angeht: oh ja, durchaus, aufm campus wird an
allen ecken und enden gebaut wie blöd. in sofern ist der punkt wohl
bald abgehakt.

das einzige was mich wirklich anpisst an ilm ist die "organisation".
hier geht echt vieles drunter und drüber. kann aber auch daran liegen,
dass inginf noch kein sehr alter studiengang ist und zudem sozusagen
zwischen den fachbereichen schwebt. in den traditionelleren
studiengängen wie etech oder maschinenbau soll es wohl wesentlich
besser sein.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich habe noch zu DDR-Zeiten erst in Mittweida und dann in Ilmenau
studiert.

Ilmenau hat mir nicht gefallen. Vor allem der Dauerregen geht einem
ganz schön aufs Gemüt. Es regnet dort fast 365 Tage im Jahr.

Der Ort war auch ziemlich tote Hose, klappen die da heute immer noch um
21.00Uhr die Bürgersteige hoch ?

Wer damals nicht bis spätestens 16.45Uhr (Einlaßschluß) den nötigen
Biervorrat aus dem Konsum besorgt hatte, saß dann um 21.00Uhr
(Kneipenschluß) auf dem Trockenen.

Die Bausubstanz war ja damals schon sehr marode. Wundert mich echt, daß
sich bis heute nichts geändert haben soll.


Peter

Autor: Ripper (Gast)
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ähm...
hab die letzten jahre weder'n konsum noch säbelzahntiger gesehn.
wir hamms 2003.
nich vergessen.

lediglich das wetter ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig. ist
halt mittelgebirge, da is das bissl anders. wetter is recht wechselhaft
und die winter mitunter recht alpin (hab hier schon scheesturm-ähnliche
zustände mit hüfthoch schnee und eingestelltem strassenverkehr erlebt).
is aber doch eher selten. und momentan mal rausgugg is strahlender
sonnenschein (und brütende hitze).

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

ihr kennt FH Furtwangen nicht!
Die einzige Hochschule Deutschlands mit 2 Wintersemestern pro Jahr. Wer
diesen Winter sein Auto 2 Wochen auf dem Parkplatz hat stehen lassen
durfte es in einer mehrstündigen Aktion suchen und dann in einer
weiteren ausgraben.

Aber das Studium ist ganz ordentlich.

Matthias

Autor: Stefan G. (Gast)
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@ Ripper: Bezüglich der miesen Organisation bist du mit Illmenau glaube
ich nicht der einzige der angenervt ist. Ich studiere in Hamburg an der
TU Hamburg-Harburg und da ist die Organisation und Planung auch
ziemlicher Dreck. Liegt bei mir aber vielleicht auch daran, daß mein
Studiengang noch nicht so lange existiert (Mechatronik), aber manchmal
wundert man sich schon was sich die Leute da oben ausdenken. Für
Studienarbeiten (für die E-Techniker gibt´s da zum Glück nur eine) und
Praktika wird keine extra Zeit vorgesehen, in 10 Semestern das zu
studieren ist ein Witz und außerdem frustrierend.
Das Wetter in HH ist zwar sicherlich auch gewöhnungsbedürftig, aber
dafür gibt´s hier genug womit man sich vom TU-Stress ablenken kann
:-)))
Hamburg ist ansonsten ziemlich edel, von einer Stadt die quasi nur von
der TU lebt würde ich wohl eher abraten - da bekäme ich Depressionen.
Gruß,
Stefan

Autor: Ripper (Gast)
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da geb ich stefan recht. also kulturell ist ilmenau tote hose. und die
stadt (wenn man das so nennen kann) is ganz schön fürn arsch. ich wohn
auch bissl abseits in so'nem bergdorf und hier isses ganz idyllisch
(oberhof is 2 berge weiter). ich bevorzuge eher die ruhe.

Autor: lightperformer (Gast)
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also ich bin jena (thüringen) an der fh. der fachbereich elektrotechnik
ist niegel nagelneu. die haben komplett neue austattung. ok ein
labornetzgerät ist noch von anno dazumal, aber es funktioniert genauso
wie das aus der heutigen zeit. die räumlichkeiten sind spitze. komplett
neue hörsäale und neue übungsräume und neue labore. die
studienrichtungen wären technische informatik, automatisierungstechnik
und kommunikations- und medientechnik.
ich kann nur sagen in jena find ichs schon ok.
jena ist eine studentenstadt. gibt viele parties und das jeden tag. ok
aber du wolltest ja an einer uni studieren.

******************
www.et.fh-jena.de
******************

Autor: tatarus (Gast)
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Ich studiere jetzt im 8. Semester E-Technik an der TU-Darmstadt. Ich
muss wirklich sagen, dass du dir da einen recht komplizierten
Studiengang ausgesucht hast. Hätte ich vorher gewusst, was auf mich
zukommt, dann hätte ich wahrscheinlich was anderes oder an der FH
studiert. Das Grundstudium ist echt die Hölle. Bei uns bleiben da ca.
70% hängen. Wenn man das aber dann mal geschafft hat, dann werden
zumindest die Noten merklich besser. Außerdem kann man sich die
Vertiefung aussuchen. Ich habe Datentechnik genommen. Diese Richtung
beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Microchips
(Innerer analoger und digitaler Aufbau, Simulation, Verifikation,
Optimierung...) und deren Programmierung.
Wenn dir Mathe und Physik "Spass" machen und du die Sachen auch
schnell verstehst, dann ist es glaube ich egal, wo du studierst.
Ich würde halt nicht grad ins letzte Kaff gehen.

Autor: Andreas H. (Gast)
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Hi,

Ich studiere derzeit im 6.Semester E-Technik (Richtung
Automatisierungstechnik/Medizintechnik) an der FH Mittweida. Ich fand
eigentlich schon mein Grundstudium relativ hart....

Aber die Organisation ist bei uns auch etwas drunter und drüber. Liegt
wohl auch daran, das die Unis/FHs kein Geld weiter bekommen und die
Mittarbeiter doppelt so viel zu tun haben...naja.

Aber ich empfehle auch Ilmenau, da es ja dort das Traditionsfach ist.
Ausserdem sind dann dort wohl auch nicht so viele Studenten mehr im
Hauptstudium...

Naja, aber schau dir doch beide Unis mal einen Tag an, dann weist du
vielleicht mehr.

Gruss Andreas

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo,

habe bis letztes Jahr E-Technik in Aachen (FH) studiert. Dort ist die
Organisation auch nicht so optimal. Ich denke mal das liegt vielleicht
auch etwas am Beamtentum. Die Ausstattungen bei uns war von Labor zu
Labor unterschiedlich. Das hängt immer davon ab, wieviel die
Proffessoren noch neben der Schule an Land ziehen. Von den
Staatsgeldern hat man als E-Tech. Prof. nicht viel, da die
Gerätschaften ja recht teuer sind und er nicht mehr Geld bekommt wie
ein BWL Prof, der nur ein paar Bleistifte braucht.
Ich würde mir den Studienort nach den angebotenen Fächern aussuchen.
Die unterscheiden sich denke ich sehr stark. Ich habe z.B. eigentlich
E-Tech. studiert um Schaltungen zu basteln und viel über elekjtronik zu
lernen. Leider hat man in Aachen erst im 6. Semester (an der FH das
Semester vorm Diplom!!) das erste Pflichtfach zur Schaltungstechnik:-(.
Davor berechtnet man dann meistens sog. 'Ladungskartoffeln' und
anderen theoretischen kram. (Ist in Aachen wohl so, weil die an der FH
der RWTH hinterher eifern wollen.)
Vielleicht gibt es also an der einen Uni Fächer, die dich mehr
interessieren. Die Fächer hängen ja immer von den Neigungen der
Professoren ab (besonders die Wahlfächer).

Viele Grüße,

Ralf

Autor: Rainer D (Gast)
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Hallo,

wieso unbedingt E-Technik? Ich studiere Mechatronik und finds
klasse...

MfG
Rainer

Autor: Gerd T. (Gast)
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Hi,

ich war an der FH in Nürnberg und hab dort E-Technik im Fachgebiet
Mikroelektronik studiert. Schwerpunkte sind dabei
Hardwarebescheibungssprachen wie VHDL und HandelC mit denen man ASICs
und FPGAs programmieren kann, Mikrocomputertechnik ( Schwerpunkt
Motorolla uCs), und die "normalen" Faecher wie digitale und analoge
Schaltungstechnik, Hochfrequenztechnik. Bei den Mikroelektronikern wird
auch die Integration von Schaltungen intensiv behandelt, also
Transistoren auf Substratmaterila berechnen und so. Aber bis es mal so
interessant wird muss man sich erst mal durch Grundstudium schlagen wo
üblicherweise 50% durchfallen.
Aber ich kann die FH echt empfehlen, Laborausrüstung ist gut und man
hat die Möglichkeit im Rahmen von Praktikas eigene Projekte
vorzuschlagen und zu bearbeiten.

MfG
GT

Autor: Marc (Gast)
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Erlangen, eindeutig Erlangen!!!!!
Ich kenne zwar die Uni nicht, aber die Stadt.
Da gibt es nette Kneipen, um 21:00 werden nicht die Bürgersteige
raufgeklappt und zum Einkaufen ist alles schnell erreichbar.
Auch die Auswahl an Geschäften ist gut.
Ausserdem ist Pfingsten der Berg (http://www.der-berg-ruft.de) und die
Fränkische Schweiz ist in 30 Minuten erreicht.
Erlangen ist Studenten- und Fahrradstadt, man findet also ne ganze
Menge junge Leute und man kann in Erlangen überall bequem und vor allem
schnell mit dem Fahrrad hinfahren. Um Erlangen herum gibt es einige
nette Baggerseen bzw. Badeweiher und das Wetter ist auch gut.
Ich selbst bin nach der Technikerschule nach München gegangen und bin
der Meinung München kann einfach nicht mit Erlangen mithalten. Erlangen
ist auf jeden Fall die schönere Stadt.
Soviel mal von jemandem der dir nur zum Drumherum etwas sagen kann.

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi Andreas,

da die potentiellen Unis in zwei Bundesländern liegen, ist es
interessant die Unterschiede bzgl. des jeweiligen Hochschulgesetzes zu
kennen.

Beispielsweise ist das Grundstudium an FHs in Hessen deshalb so
"hart" weil es in Hessen keinen NC gibt. D.h. jeder mit Abi kann da
studieren, das führt zu SEHR vielen Studenten im Grundstudium. Da für
das Hauptstudium nur eine bestimmte Anzahl von Plätzen da sind,
bedeutet das sieben, sieben, sieben ... In Baden Württemberg gibt es
einen NC, dort beginnen nur 40-50 pro Semester und die Meisten kommen
auch durch ...

Zweites Bespiel: Mündliche Prüfung: Wenn man in BW 3x durchgefallen ist
bedeutet das das Ende ... In Rheinland Pfalz hat man nach 3x
Durchfallen noch eine mdl. Prüfung ....

Fazit: Informiere Dich über die Unterschiede bzgl. der Hochschulgesetze
...

Gruß

UBoot-Stocki

Autor: Ripper (Gast)
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da spricht stocki was wichtiges an. habsch total vergessen.

ilmenau ist ganz schön überlaufen, sowohl die uni als auch der ort (das
fuck kleene kuhdorf war nie für so grossen menschenmassen gedacht). und
wir hamm z.B. 100 leute im studiengang in meinem matrikel.
dementsprechend überlaufen und vollgeplant sind auch praktika und
prüfungstermine.

erkundige dich mal in erlangen. wenn das da besser is dann spricht
mittlerweile net mehr viel für ilm.

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi Andreas,

hat Bayern immernoch einen NC ? Wenn ja (unter der Voraussetzung dass
Du dann da rein kommst ;-) ) solltest Du dieses Studium bevorzugen. Ich
glaube, da wird weniger gesiebt ... Schliesslich bringt es der
Hochschule nichts, wenn von den 50 die angefangen haben, am Ende keiner
mehr da ist ...

Gruß

Uboot-Stocki

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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In Erlangen gibt es keinen NC für E-Technik, nicht mal für Informatik.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

FH Furtwangen (BaWü):
Hier gibts zwar auch einen NC aber von "kommt beinahe jeder durch"
ist man auch hier, zumindest in E-Tech, weit entfernt. Durchfallquoten
von mind. 1/3 im Grundstudium sind die Regel.

Matthias

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi,

das ist genau der Punkt: In Frankfurt haben im Studiengang Informatik
im letzten Semester 270 Studenten begonnen.... Ich nehme mal an, das 30
aus diesem Semester abschliessen, was ca. 10% macht ...

In Furtwangen sind es ja wohl 1/3 ...

Gruß

UBoot-Stocki

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

270? An einer FH? In einem Semester? Wäre hier garnicht möglich. Kein
Vorlesungsraum fasst mehr als 150 Studenten. Und die sind auch selten
voll belegt. Außer in Modestudiengängen wie Medieninformatik und
ähnliches.

Matthias

Autor: tatarus (Gast)
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Zwischen Uni und FH gibt es sowieso sehr große Unterschiede. Viele
meiner Freunde haben, nachdem sie die Uni abgebrochen haben, an die FH
gewechselt. Die sagen einstimmig, dass der Stoff da einfacher ist, man
mehr für die Praxis lernt, vielen theoretischen Kram, der eigentlich
nur die Durchfallquote erhöht, weglässt und zusätzlich auch noch mehr
Bezug zu den Profs hat.
Vonn einem NC für E-Technik habe ich noch nichts gehört. Das wäre auch
nicht nötig, da sowieso im Vergleich zu anderen Studiengängen nicht
viele damit anfangen und mehr als die Hälfte nach 4 Semestern nicht
mehr da ist.
Im Hauptstudium sind bei uns fast keine Studenten mehr übrig, da man
viele Vertiefungsrichtungen wählen kann. Das wird dann mit
Austauschstudenten aus China, Indien oder Afrika aufgefüllt. Manchmal
kommt man sich da schon recht komisch vor, wenn man als einziger
Deutscher in einer Vorlesung zwischen lauter Indern sitzt. Man lernt da
echt viel über andere Kulturen. Das ist einem vor dem Studium gar nicht
so bewußt.

Autor: lightperformer (Gast)
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hey bei uns stand heute in der zeitung, dass in ilmenau ein
schnupperstudium stattfindet. anmeldeschluss ist allerdings schon am
montag den 21.07.03. infos undter 0367769-4372 oder www.thueko.de

ciao

Autor: Alexander (Gast)
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Und, haste Dich für Erlangen entschieden?
Empfehlung: Dienstag Abend Studentennacht.

E-Technik ist hier auf jeden Fall besser als Mechatronik (ich)
organisiert. Vordiplom nach 4 Semestern haben ca. 20-25%, bei uns
war's etwas kritischer, nur 11%.

Autor: Tobias Danz (Gast)
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also ich studiere etechnik und informationstechnik an der fh
schmalkalden, das leigt ca 50 km entfernt von ilmenau. ich mache
mikroelektronik im hauotfach und angefangen mit mir haben
ursprünglichen 60 und in meinem schwerpunkt sind wir noch fünf.
die ausstatung ist auch top und die ausbildung ebenfalls, ich find es
heir jedenfalls super

Autor: Michael Eberhardt (Gast)
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Hallo,

ich weiß nicht, ob die Informationen noch relevant sind, da das
Semester schon begonnen hat, aber ich hbe einige Informationen zum
Studium der Elektrotechnik in Erlangen.

Die genaue Bezeichnung des Studiengangs ist Elektrotechnik, Elektronik
und Informationstechnik. Ich studiere seit 2001 und werde meine
Diplomarbeit im März abschließen. Ich halte das Schwierigkeitsniveau
der Uni Erlangen im Vergleich zu anderen TU (auch München) als eher
anspruchsvoll. Gerade das Grundstudium bereitet vielen Probleme. Da ist
Durchbeißen angesagt. Für das Hauptstudium hast du einige
Studienrichtungen zur Auuswahl. Unter anderem gibt es Mikroelektronik,
was deinen Interessen am ehesten entsprechen dürfte. Allerdings liegt
der Schwerpunkt nicht im Bereich der Digitaltechnik sondern orientiert
sich eher an Chipherstellung, Halbleitertheorie usw. Ich selbst habe
diesen Bereich gewählt. Zwar lassen die Wahlfächer in späteren
Semestern auch Vorlesungen über COntroller u.ä. zu, allerdings gilt es
vorher die Pflicht- und Wahlpflichtfächer hinter sich zu bringen.
Beispiele für Vorlesungen sind Passive Bauelemente (Hauptsächlich
Feldtheorien usw.), Analoge elektronische Systeme
(Transistorschaltungen, OPVs), Elektromagnetische Felder (absolutes
Hassfach :-) ) usw. Mehr Informationen findest du hier:

http//www.eei.uni-erlangen.de

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir einige Fächer schwer gefallen
sind. Gegen Ende des Studiums (Wahlpflicht- und Wahlfächer) waren meine
Leistungen allerdings gut-sehr gut, obwohl ich sicher nicht zu den
Strebern zähle. Das Studium gibt einen recht breiten Überblick zur
Mikroelektronik, eine starke Spezialisierung auf reine Digitaltechnik
ist aber nicht möglich.

Autor: tf1973 (Gast)
Datum:

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@Tobias Danz: Wow, 60 Leute in der E-Technik an der FHS....

Also ich hab in Schmalkalden mit E-Technik damals (1998..) mit 9
(!!!)Leuten zusammen begonnen, da war echt Kreisenstimmung und man
dachte über die Zukunft des Fachbereiches nach...

Aber familär was es auf jedenfall :-)


Thomas

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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@Michael:
> ich weiß nicht, ob die Informationen noch relevant sind

Nicht wirklich, schau dir mal das Datum der urspruenglichen Anfrage an
:)

Ich habe mich fuer Erlangen entschieden und bin mittlerweile im 5.
Semester (Fachrichtung Informationstechnik). Mir gefaellt es gut und
ich bin auf jeden Fall froh nicht "mitten im Wald" (Ilmenau) gelandet
zu sein.

Autor: Michael Eberhardt (Gast)
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Oh...Da steht 2003...Sorry, dachte es geht um 05.

Autor: Flo (Gast)
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Hallo,

Du schreibst "als Schwerpunkt
interessiert mich Digital-/Mikroelektronik (uC, DSP usw.)".
Falls Dich das interessiert studier nicht! Weder an FH noch an der Uni.
Das was Du willst ist was praktisches - und sowas gibts im Studium
nicht.
Außer Du willst studieren, weil Du studieren willst - dann mach es. Ich
weiß zwar nicht warum es auch solche Leute gibt?? Titelgeil oder so
wahrscheinlich!

mfg
Flo

Autor: Neutron (Gast)
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@Flo: Das sehe ich nicht so. Entscheidend ist die Intelligenz, die in
einem System steckt, d.h. ein (Regel-) Algorithmus oder eine komplexe
Steuerung (Statemachines etc.). Das sind Dinge, die man im Studium
lernt! µC und DSP sind nur Mittel zum Zweck. Solche Komponenten zum
Laufen zu bringen, d.h. richtige Beschaltung und Platinenlayout, sind
kein wirklich wertvolles Knowhow.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Das alte Geruecht dass es im Studium keine Praxis gaebe haben mir vorher
auch alle moeglichen Leute einzureden versucht, aber ich habe
mittlerweile festgestellt dass es voelliger Unsinn ist. In den Praktika
wird auch richtig "gebastelt", von Audiouebertragung mit LWL ueber
AVR-Programmierung bis zu Audiosignalverarbeitung. Dass man nicht
irgend eine Schaltung zusammenbaut ohne vorher die theoretischen
Grundlagen zu behandeln ist dabei aber selbstverstaendlich.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Hm, also zur Organisation.
Ich hätte da auch ein Beispiel.
Also kurz vor Ende eines Sommersemesters melde ich mich zur Klausur
'Bauelemente und Schaltungstechnik' an. Dann (weil ich etwas weiter
weg wohne) bereite ich mich daheim vor, denke an nichts böses, und
erscheine zum Angesetzten Termin im Angegebenen Raum. Als sich 30 min.
nach angesetztem Prüfungsbeginn, nichts getan hat, werde ich unruhig
und begebe mich zum Prüfungsamt. Dort werde ich angepampt, die Klausur
wäre um eine Woche vorverlegt worden, alle hätten das gewußt, und ich
könne jetzt ein weiteres Semester auf meine Prüfung warten. Der Prof.
zeigte aber Verständniss für meine Situation und lies mich, nachdem er
aus dem Urlaub wieder zurück war, die Note schreiben die ich verdiente:
5 (AAArrrrhgghghgh) .. Ok das liegt jetzt hinter mir. Die
Bauelemente-Hürde wurde auch genommen  [Ironie]Es war mein
Lieblingsfach [/Ironie].
So long.

Autor: Dirk Pomsler (dp_unregistered)
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An der TU-München kann man ebenfalls Elektro und Informationstechnik
studieren.
Dort werden erstmal alle angenommen und dann wird aussortiert.
"Schauen Sie nach links und dann nach rechts-Einen von beiden werden
Sie im nächsten Semester nicht mehr sehen"

Autor: Matthias (Gast)
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"Schauen Sie nach links und dann nach rechts-Einen von beiden werden
Sie im nächsten Semester nicht mehr sehen"

Ja, einer der ältesten (und dämlichsten) Sprüche, gibt's anscheinend
an jeder Uni.

Was die Organisation anbelangt: Die ist wohl an allen Unis gleich
schlecht, wichtig ist es halt, die Prüfungsordnung zu lesen und
verstehen ! Wobei es erschreckend ist, wieviele Studis zu dumm zum
Verstehen derselbigen sind.... Wer die nicht kapiert, egal wie
umständlich geschrieben, der sollte gleich nach Hause gehen ! Erinnerte
mich an das Abitur, wo die Hälfte der Mitschüler bis zum Schluß keine
Ahnung hatte, wie sich denn jetzt aus den Punkten der Abi-Schnitt
berechnet.... Mann, mann, mannn !!!

Autor: Tobias Schneider (tobias)
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Matthias:
Bei uns ist es sogar so, dass die Leherer Probleme haben dieses
Abigewurschtel zu verstehen ...

Gruss Tobias

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Tja da habe ich mit meiner Wahl wohl Glück gehabt:
http://meinprof.de/uni/prof/1289

Autor: D. I. (Gast)
Datum:

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Und wie hats dir in Erlangen gefallen?

Wo bist du danach untergekommen?

Autor: D. I. (Gast)
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Nevermind... sitzt ja im Gebäude gegenüber. Die Welt ist ein Dorf

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