Hallo,
ich habe sowas auch mal benötigt und es mit der Capture/Compare-Unit
gelöst. Das sah in etwa so aus:
- Timer im Capture Mode starten
- mit externen Interrupt wartet man auf pos. oder neg. Flanke und
speichert den Inhalt vom Capture-Register in eine Variable (= aktueller
Timerstand)
- beim nächsten Interrupt wieder dann aktuellen Timerstand einfangen
und in eine zweite Variable speichern
- dann diese beiden Werte subtrahieren und man erhält die Dauer an
Maschinentakten für eine Periodendauer
- nun mittels Oszillatorfreq. und ggf. Prescaler die Dauer eines
Maschinentaktes berechnen und das o.g. Ergebnis aus der Subtraktion
hiermit multiplizieren und in Variablen speichern
- jetzt kann man in einer dritten Variablen das Ergebnis in sek.
abrufen
- aber sehr ungenau - wenn das PWM schnell ändert!
- daher ist es angebracht eine Mittelwertbildung einzuführen z.B. über
Ringspeicher, dann hat man immer den aktuellsten Wert, oder ganz
stupide z.B. 10 Werte speichern dann arithm. Mittel bilden und Wert
ausgeben, auf LCD oder wo auch immer, Nachteil: es müssen immer erst
eine bestimmte Anzahl Werte gesammelt werden. Daher Vorteil beim
Ringspeicher: Wenn ein neuer Wert ankommt, fällt der erste raus und das
Mittel wird sofort gebildet, usw.
Viel Spaß beim probieren...Enrico
P.S.: Das ist natürlich nur ein Lösungsweg und vielleicht auch nicht
der eleganteste, but it works...