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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kosten Microcontrollerprogrammierung


Autor: RolandIV (Gast)
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Ich hab leider keine große Erfahrung im Gebiet der Microcontroller um 
genau zu sein: gar keine ;)

Zwecks eines Wettbewerbs, wo es um fiktive Unternehmengründung geht, 
muss eine Kostenkalkulation der Investitionskosten gemacht werden. In 
unserem fiktiven Unternehmen wird für jedes Gerät, das wir produzieren, 
ein Microcontroller verbaut. Um genau zu sein vom Typ "Pic16F84"(sagt 
mir nciht viel).

Wenn Software darauf gespielt werden muss, wie teuer sind die Geräte, 
die man zur Programmierung der Controller braucht? (Pro Tag müssten etwa 
60 Controller programmiert werden).

Viele Danke schoneinmal im Vorraus..
ist leider ziemlich eilig :-/

Autor: jonny (Gast)
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Der PIC an sich für Endkunden: ca. 3,05€ - 4,3 €
also für Großkunden weniger

zu programmierung:Man kann fertige Produkte kaufen, die das können, oder 
sich sleber welche bauen. jetzt kommt es drauf an was ihr für das 
fiktive unternhmen benutzten wollte wegen support o.ä. der preis für so 
ein gerät liegt bei ca. 35€ [großes "C" Artikel-Nr.: 191020]


selbsbai zb hier:
http://www.bonfert-h.de/pic.htm

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ RolandIV

>Wenn Software darauf gespielt werden muss, wie teuer sind die Geräte,
>die man zur Programmierung der Controller braucht? (Pro Tag müssten etwa
>60 Controller programmiert werden).

Das kann jeder Praktikant mit nem 100 Euro Programmer in einer Stunde 
durchziehen, vielleicht sogar schneller.

MFG
Falk

Autor: RolandIV (Gast)
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super vielen dank.
benötigt der praktikant auch einen computer dafür, von dem die software 
immer übergespielt wird?

Autor: holger (Gast)
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Bei 60 PIC pro Tag kaufst du ganz schnell
einen sogenannten GANG-Programmer.
Der programmiert mehrere PICs auf einmal (z.B. vier Stück).
Kosten deutlich höher als 35 Euronen.
Nimms mal zwei und häng noch ne Null dran.
Falls das überhaupt reicht. Aber es wird reichlich
Arbeitszeit gespart.

Autor: Mateus (Gast)
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Davon ist auszugehen.
Allerdings braucht man dazu keinen high-end Rechner.

Autor: marc (Gast)
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Ich habe mehrfach die Controller beim Lieferanten programmieren lassen. 
Gegen die 20-25Cent/Stück kann man nur schwer gegenanflashen.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Genau denn um 60 Stück am Tag zu schaffen muss man nämlich 4 
gleichzeitig programmieren können. Bist du Dipl. Ing oder kommst du aus 
Bayern ?

Autor: RolandIV (Gast)
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Wenn in zwei Jahren dann 1200 Stück pro Tag produziert werden müssten, 
wäre der GANG-Programer das auf jeden Fall eine gute Investition.

Wäre genau dieses Gerät 
möglich?(http://www.adronicshop.com/product_info.php?info=p...)
oder ist das inkomptabiel mit dem chip? Wenn ja, welches Gerät wäre denn 
kompatibel?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ RolandIV

>Wenn in zwei Jahren dann 1200 Stück pro Tag produziert werden müssten,
>wäre der GANG-Programer das auf jeden Fall eine gute Investition.

Erstens hypothetisch und zweitens Käse. Wenn in zwei Jahren WIRKLICH 
1200 Stück/Tag produziert werden sollen, dann kaufe ich auch erst in 
zwei Jahren den Programmer.

MfG
Falk

Autor: RolandIV (Gast)
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okay... aber ab einer bestimmten anzahl von microcontroller lohnt es 
sich die selber zu programmieren, weil es einfach billiger wird wenn die 
enmasse produziert werden. bei kosten von 25 Cent lohnt sich das 
Anschaffen zweier Programmer für insgesamt 200 Euro ab einer produktion 
von 800 Geräten... das ist in einem Monat locker drin.
Okay ich werde mich (fiktiv) für die kleinen Programmer entscheiden und 
längere Arbeitszeit in kaufen nehmen (vorerst)

vielen, vielen dank für die schnelle antwort @all

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ RolandIV

>okay... aber ab einer bestimmten anzahl von microcontroller lohnt es
>sich die selber zu programmieren, weil es einfach billiger wird wenn die
>enmasse produziert werden. bei kosten von 25 Cent lohnt sich das
>Anschaffen zweier Programmer für insgesamt 200 Euro ab einer produktion
>von 800 Geräten... das ist in einem Monat locker drin.

Naja, du bist ja noch am Üben was die Kostenrechnung angeht. ;-)
Schonmal drüber nachgedacht dass die Kosten nicht nur in der Anschaffung 
der Hardware liegen?
Sondern auch Stundenlohn für den Tastendrücker (auch wenn der nicht 
sonderlich qualifiziert sein mus).
Und das mit "selbermachen in grossen Stückzahlen ist billiger" stimmt 
auch nicht. Es ist nur dann billiger, wenn ich das KnowHow sowie 
Technologie auf dem neusten Stand habe. Sonst ist nämlich dein Lieferant 
(welcher sie hat) billiger.

>Okay ich werde mich (fiktiv) für die kleinen Programmer entscheiden und
>längere Arbeitszeit in kaufen nehmen (vorerst)

Rechne einfach mal. Dann kommt dieses Ergebnis auch raus.

MFG
Falk


Autor: marc (Gast)
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Ich habe es mal ausprobiert. Bei 20 Cent pro Stück und AT89C2051 
progrmmiert mit Galep-III ist es schwer auf 20,- Euro Stundenlohn 
(100Stück) zu kommen. Dazu kommt noch, daß es eine absolut entnervende 
und auch noch fehlerträchtige Tätigkeit ist. Man kann sich das gar nicht 
vorstellen, wenn man es nicht ausprobiert hat.
Ein 4- oder 8-Gang Programmer hilft da auch nicht wirklich weiter.

Autor: Weinga-Unity (Gast)
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http://www.electricstuff.co.uk/penprobe.html

So sollten 60 PICs in kürzester Zeit möglich sein (schätze mal 15 
Minuten). Wäre eine derartige Variante auch mit AVR möglich? (d.h. dass 
z.B. AVRDUDE einen Schalter am Pen abfragt und dann programmiert? wäre 
ja klasse!)

mfg W.K.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Wir haben hier auch schon 1000e PICs selbst programmiert (in den letzten 
2 Jahren).
Wir benutzen einen 100 Euro-USB-Programmer ASIX PRESTO. Ist schon 
schnell und gut. Besser als diese merkwürdigen Prommer an der seriellen 
oder parallelen Schnittstelle!

Die PIC16F84 gibt es ja zum Glück nicht mehr ! Die ...A lassen sich auch 
schneller programmieren. Da kann man dann von Hand den Programmer 
anstecken, die Taste drücken und abwarten. Geht schnell.

Ältere PICs dauern da schon mal länger... (PIC16F876).

Man hat den Vorteil, daß man sehr schnelle Turnaround-Zeiten hat, wenn 
es Software-Änderungen gibt, aber wahrscheinlich ist die Handarbeit 
etwas fehleranfällig als die Programmierung vom Dienstleister 
(Hersteller). Bei uns wurde schon mal vergessen, den Knopf zu drücken 
etc....

Bei 1200 PICs pro Tag würde ich Microchip direkt programmieren lassen. 
Die können das Zeug dann auch gleich per Direktfuhre per LKW liefern. 
;-)

Autor: mr.chip (Gast)
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Nimm einfach irgend eine Zahl an. Fiktiv ist und bleibt fiktiv :-)

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Genial!

Das bekommt beim Wettbewerb dann sicher einen Extrapreis für 
Kreativität!

Autor: holger (Gast)
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>Ein 4- oder 8-Gang Programmer hilft da auch nicht wirklich weiter.

Oh doch das tut er. 100 Stück PIC16F819 in 10 Minuten ist doch ganz ok.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich denke mal, bei 1200 Stück/Tag lohnt sich kein eigener Programmer.

Mikrochip wird diese Mengen gerne ohne Aufpreis fertig programmiert 
liefern.


Peter

Autor: ich (Gast)
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bei 1200 Stk./Tag macht grade mal rund 300000 Stk. / Jahr .. die liefert 
Microchip mit Handkuss programmiert und mit eigener Bezeichnung / Logo 
;)

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