Gast
#541343
Hallo Leute, ich versuche verschiedene Beschreibungsweisen von Totzeitsystemen in Einklang zu bringen. 1) mathematische Beschreibung x_out(t) = x_in(t-T) 2) wenn man sich an die Interpretation (eine sehr intuitive noch dazu) von Impulsantwort eines Systems besinnt ... so muss g(T) = 1, sonst = 0 sein. Oder in Worte gefasst ... die Gewichtung eines T Sekunden zuruckliegenden Eingangswertes ist 1, und alles andere ausgeblendet. Man denke an Fliessband, der seine Fracht nur nach T Sekunden anliefert. jetzt kommt die Spielerei ins Spiel (** soll Faltung darstellen, * mal) es gilt naemlich allgemein x_out(t) = x_in(t)**g(t) a) X_out(s) = X_in(s)*G(s) b) wenn man 1) Laplace transformiert kommt man auf X_out(s) = X_in(s)*exp(-sT) wenn man es weiterhin mit b) optisch vergleicht, dann fällt auf, dass G(s) = exp(-sT) sein muss. Oook, exp(-sT) rücktransformieren wird wohl nur über Rückintegral möglich sein, weil es sich nicht in Partialbrueche zerlegen laesst. Ich habe aber Zweifel, dass die so berechnete g(t) mit der von 2) identisch sein wird. Habe ich etwas übersehen? Wenn nicht, wie lassen sich diese verschiedenen Betrachtungsweisen vereinigen? Gruesse, Daniel