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Forum: Platinen Probleme mit Bestückungsrahmen Weller ESF 120


Autor: Helmut (Gast)
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Hallo Forum,

ich habe mir den Bestückungsrahmen ESF 120 von Weller "gegönnt", weil 
ich es leid war immer auf wackeligen Platine zu löten. Jetzt ist das 
gute Stück bei mir angekommen und ich habe schon das erste große 
Problem: Das Teil ist extrem schwergängig. Mal kann man ein kurzes Stück 
den Abstand verändern und dann klemmt das Teil urplötzlich fest. Man 
schiebt ja zwei Metallstangen jeweils parallel durch sich 
gegenüberliegende Öffnungen eines "Dreiecks". Nun soll man wohl durch 
verschieben der Dreiecke den Abstand des Platinenhalters verändern 
können. Leider ist das kaum möglich, ein Dreieck alleine lässt sich 
schon schwer entlang der Metallstange verschieben, aber wenn die 
Metallstangen durch beide Löcher des Dreiecks geschoben wurden, bewegt 
sich da kaum etwas. Die Rändelschrauben sind natürlich locker, ich habe 
sie schon Testweise gänzlich entfernt, aber das Problem besteht 
weiterhin. Die "Dreiecke" haben in der Mitte noch ein Loch, wenn ich 
anstatt den beiden unteren Stangen nur eine der unteren und dann noch 
die in der Mitte benutze, geht es halbwegs und klemmt nicht so oft, aber 
leichtgängig ist für mich was anderes und mit einer Stange allein geht 
es zwar leichtgängig, dafür wackelt dann aber der ganze 
Bestückungsrahmen einen halben Zentimeter von links nach rechts. Bitte 
nicht falsch verstehen, man könnte damit notfalls arbeiten, aber ehrlich 
gesagt hätte ich mir unter den Umständen dann auch von Ebay ein Teil aus 
China für € 5,50 bestellen können, da hätte ich so etwas dann erwartet 
und nicht gemeckert.

Und sagt mir bitte nicht, dass ich da erst ne Kanne Öl drüberkippen 
muss. Ich habe mir den Bestückungsrahmen gekauft, weil ich dachte, dass 
es bei einem teuren Markenprodukt (hat immerhin 50 Euro gekostet) ohne 
solche Schweinereien geht und beim Kauf stand auch nicht dabei, dass der 
nur geölt funktioniert. Öl ist eine Riesensauerei und das Zeug möchte 
ich nicht in der nähe meiner SMD-Platinen und meiner elektronischen 
Geräte (Oszi, Funktionsgenerator, Lötstation, etc.) haben.

Also, ist das normal das der so schwergängig ist? Muss man den Rahmen 
erst eine Woche "einarbeiten"? Zurückschicken? Gibts ne Alternative?

: Verschoben durch Admin
Autor: Helmut (2) (Gast)
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> Zurückschicken?

Ja.

Du hättest vorher hier im Forum fragen sollen. Glaub mir, ich habe mal 
als Bestückungssklave gearbeitet und habe extrem viel Bauteile verlötet. 
Ein solcher Rahmen war nie erforderlich.

Autor: dennis (Gast)
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ich habe mir auch mal so ein teil gegönnt, aus selbigen grund, auch wenn 
ich kein freund von so einem tüdelkram bin, hielt ich es nach 15jahren 
löterei auf dem tisch, mit kleineren hilfmittel doch mal für nötig es 
mit so einem rahmen auszuprobieren.

der halt ist besser, der kram steht natürlich rum, kost platz, und ist 
rechtunflexibel..

dafür hat man sehr guten halt - und sitzt auferechter vor der ganzen 
sache, in kombi mit einem kleinen lüfter, ist man recht gut bedient...

die hakelei allerdings - hat mich auch recht gewundert - allerdings habe 
ich bis heute nichts dagegen unternommen...und er hakt immer noch - muss 
man halt erstmal einstellen, und dann gehts los...ist jetzt 2 jahre alt 
und mittelmässig in gebrauch...spontane kleinigkeiten mache ich dann 
doch eben schnell ohne rahmen...

d.

Autor: Sven S. (Gast)
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Ja Ja was gäbe mancher für eine Dritte Hand her.
Aber das mit der GENtechnik ist dann wohl noch nicht so weit :-)

Autor: Unfuture (Gast)
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Hi,

es gibt da einen Trick wie man den Rahmen ohne Verkanten benutzen kann: 
Man darf den Rahmen nicht quer vor sich stellen und dann das bewegliche 
Seitenteil  mit einer Hand bewegen - so wie das jeder normale Mensch 
machen würde, der sich nicht mit einer Kneifzange die Hose zumacht - 
sondern man stellt ihn längs auf, so dass die beiden Enden der 
Metallstangen mit dem zu bewegenden Seitenteil quasi zum eigenen Bauch 
hinzeigen. Dann umfasst man mit der linken Hand die Linke Metallstange, 
mit der Rechten Hand die rechte Metallstange, hebt den Rahmen leicht an 
und drückt mit den Zeigefingern die Dreiecke langsam die Metallstangen 
hinauf in Richtung des fixierten Seitenteil am anderen Ende der 
Metallstangen. Wenn man mit dem Zeigefinger das Dreieck in der direkten 
Nähe der Metallstangen drückt, verkantet sich normalerweise auch nichts 
mehr. Das Ganze geht auch anders herum, dann muss man mit den 
Zeigefingern einfach das bewegliche Seitenteil zu sich heranziehen. ;)

Leider steht davon nichts in der Anleitung...sollte Weller mal 
nachbessern!

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