Schweissgerät eigenbau

(Firma: Rehrmann Elektronik) #542781
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@Daniel:
> Nimm nen MOT, wickel ihn auf ca. 10V AC um und es kann losgehen. Evtl.
> musst Du die Spannung noch gleichrichten. Kurzzeitig gibt so einer 4kW
> ab!

1. Ein MOT ist dafür grundsätzlich ungeeignet, da er nicht 
kurzschlußfest ist. Er hat zwar ein Streujoch, das aber zu klein für den 
gesamten magnetischen Fluß im Kurzschlußbetrieb ist.

2. 10 V sind zu wenig für Lichtbogenschweißen und zum Punktschweißen ist 
der Strom um Größenordnungen zu gering.

Jörg
Gast #542793
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Ich habe einen Schweißschein und verstehe also ein bissel was vom 
Schweißen. Ein einfaches Schweißgerät kann man schon aus einem normalen 
Wechselspannungstrafo selber bauen. Man benötigt so ca 50V. Es wäre aber 
verdammt vorteilhaft wenn man die Stromstärke einstellen könnte (von 
80-120A) weil men das bei verschiedenen Elektrodenstärken und 
Blechstärken immer anders einstellen muss. Mit so einem Gerät kann man 
dann vielleicht mal einen Gartenzaun schweißen aber noch längst kein 1mm 
Blech. Dazu braucht man Schutzgas.
#542951
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@Jörg:

Einerseits will man, dass der Trafo steif ist, andererseits 
kurzschlussfest. Für eins von beiden muss man sich entscheiden. Mit 
einer geeigneten Drossel sollte man den Strom begrenzen können.

Wenn Dir 400A bei 10V zu wenig sind, dann brauchst Du sowieso einen 
Drehstromtrafo, denn ne 16A Sicherung ist bei 4kW schon über ihrer 
Grenze. Aber das packen die meisten grad noch so.

Daniel
#543001
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Hallo,

Also Karossen werden in  der Regel mit Schutzgas geschweißt.
Die Leerlaufspannung ist mir gerade nicht bekannt,sicher mind. 24V
Der Strom muß einstellbar ca 40-60 A Sek. sein.
Ein Gleichrichter ist nötig.
Drahtvorschub muß einstellbar sein.
Schutzgas Corgon ist ausreichend
http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzgas

googel mal nach schutzgasschweißgeräte.

es ist denk ich besser du siehst in eines der Auktionshäuser im web
da kommste wesentlich günstiger weg und es funktioniert.

gruß

Andreas
Gast #543031
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Hallo Alex,

habe versucht, mir ein WIG-Gerät aus PC-Netzteilen zusammenzuschustern 
(für WIG-Schweißen reicht eine Spannung zw. 10 und 20V). Hat auch so in 
etwa funktioniert (der TL494 bietet sich dafür gut an, zusammen mit 
einem Shunt lässt sich daraus eine Konstantsromquelle mit begrenzter 
Leerlaufspannung bauen). Ich bin dann durch Zufall an einen defekten 
Schweißinverter gekommen, somit hatte sich das Thema Selbtsbau erledigt.
Das Problem bei den PC-Netzteilen ist die Leerlaufspannung von mind. 
60V, die ist für das Zünden des Lichtbogens sehr wichtig, ohne gehts 
nicht. Dafür musst du nochmals extra eine Versorgung bereitstellen. 
Außerdem bekomm ich unter 60Amp auch keinen Lichtbogen zustande, wenn er 
allerdings einmal gezündet hat, dann kann man mit dem Strom wieder 
runter... Für dünne Bleche (1mm) reichen dann die 60Amp auch vollkommen 
aus.
Was du natürlich noch für ein WIG-Gerät mit berührungsloser Zündung 
benötigst, ist eine Hochspannungs-/Hochfrequenzzündung. Die lässt sich 
aus einem Zeilentrafo, einem Kondensator, einer Funkenstrecke und einer 
Spule zusammenbauen (Aufbau ähnelt dem eines Teslatrafos, nur das die 
Sekundärwicklung so maximal 20 Wicklungen hat und aus sehr dickem Draht 
sein muss (da fließt ja der Schweißstrom durch))...

Also, zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn du ein WIG-Gerät bauen 
willst, dann musst du dich erstmal ins Thema einlesen und dann kannst du 
hier nochmal detaillierte Fragen stellen.
Eins muss klar sein, wenn du nicht über einen großen Vorrat an alten 
Bauteilen und Geräten (PC-Netzteile etc.) verfügst und dir alles 
zusammenkaufen musst, dann ist zu überlegen, ob ein Kauf eines (z.B. 
Picotig-Set für unter 300€) nicht besser wäre. Für deine Anwendung würde 
ein 150Amp-Gerät nämlich vollkommen ausreichen.

Gruß Jens
Gast #543123
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Hallo, ich hab ja auch schon einige Bastellarbeiten hinter mir siehe 
auch: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Umbau_Schwei%C3%9Ftrafo_zum_Gleichstromschwei%C3%9Fger%C3%A4t

Ich finde die Leerlaufspannung muss möglichst hoch sein diese ist aber 
auf max. 50V begrenzt manche Geräte haben auch kurzzeitig 80V, dadruch 
ist der Strom beim Zünden sehr hoch und es gibt weniger Probleme. Das 
2te ist das man einen möglichst konstanten Strom hat, Wechselstrom ist 
der größte Müll. Gleichgerichtet und mit einer Drossel geglätten und man 
kann loslegen. Bei 3 Phasen ist das noch einfacher zu bewerkstelligen da 
hier der Stromverlauf viel ruhiger ist.

Also wenn du was basteln willst, kauf nen billigen Schweißtrafo aus dem 
Baumarkt und rüste den mit einem Lüfter, Gleichrichter und Drossel evtl. 
noch mit Kondensatoren auf. Damit läßt es sich echt gut Schweißen. Gas 
braucht man nur wenn man keine ummantelten Elektroden hat also bei 
Schweißgeräten mit Drahtvorschub oder beim Wig-Schweisen. Es verhindert 
halt das das noch heise Material mit der Umgebungsluft reagiert außerdem 
hilft es den Lichtbogen stabil zu halten.

Also wenn du Spaß am Basten hast nur, zu auch wenns gekauft meist 
billiger ist. Aber es löeigt meistens am Gerät und nicht am Bediener 
wenns nicht klappt selbst wenn man nem Profi nen 50E Schweißtrafo vom 
Baumarkt gibt wird der sich die Haare ausreisen, wenns nicht richtig 
zündent oder die Elektrode festklebt, weil man bei dünnen Material mit 
geringen Stromstärken arbeitet.
Gast #543124
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Hallo zusammen,

hat hier schonmal jemand eine funktionierende HF-Zündung gebaut, mit der 
man auch schweißen konnte? Ich wäre dann an Bildern und Daten 
interessiert, da ich mich im Moment auch mit der Idee befasse, meinen 
Gelichstrom-Schweißtrafo in Richtung WIG umzubauen.

Alex: Kauf dir ein Schutzgasgerät, das ist für dich am einfachsten und 
günstigsten. Und nicht unbedingt das erstbeste billigste.

Klaus
Gast #543539
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@Klaus

Wie ich geschrieben habe: eine Kombination aus Zeilentrafo, Kondensator, 
Funkenstrecke und Übertrager reicht aus um eine ungefährliche 
Hochspannung im Schweißstromkreis zu überlagern. Ich habe mir meine 
Ideen auf dieser Seite hier geholt:

http://www.geocities.com/CapeCanaveral/Hangar/6160/welder/arcstarter/hf.html

Das funktioniert ganz gut und ich kann sogar in den Lichtbogen 
hineinlangen: Da passiert überhaupt nichts, die Leistung ist viel zu 
gering und die hohe Frequenz (man sagt, es wäre der Skineffekt) trägt 
auch dazu bei.

Also, nur zu!
(Firma: Rehrmann Elektronik) #543575
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@Daniel:

> Einerseits will man, dass der Trafo steif ist, andererseits
> kurzschlussfest. Für eins von beiden muss man sich entscheiden.

Das gibt es nicht viel zu entscheiden. Je nach Anwendung ist das eine 
oder das andere notwendig. Beim Schweißen brauchts halt eine 
Strombegrenzung und da ist ein "steifer" Trafo maximal ungünstig.

> Mit
> einer geeigneten Drossel sollte man den Strom begrenzen können.

Natürlich, aber unter ungünstigen Umständen kann diese Drossel größer, 
schwerer und teurer sein als der Trafo selbst, mal ganz abgesehen davon, 
dass man so eine Drossel auch nicht so ohne weiteres bekommt.

> Wenn Dir 400A bei 10V zu wenig sind, dann brauchst Du sowieso einen
> Drehstromtrafo, denn ne 16A Sicherung ist bei 4kW schon über ihrer
> Grenze. Aber das packen die meisten grad noch so.

400 A bei 10 V sind zu wenig, denn für einen Lichtbogen sind die 10 V zu 
gering und zum Punktschweißen reichen die 400 A auch nicht.
Einen Drehstromtrafo braucht man aber trotzdem nicht. Wenn man entweder 
die Spannung deutlich erhöht (Lichtbogenschweißen) oder den Strom 
(Punktschweißen), kann man auch problemlos mit Leistungen auskommen, die 
eine normale Steckdose liefert.


Jörg
Gast #557728
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Hallo,

ich glaub da gibt es Mißverständnisse.

Ist mit Punktschweißen ein Schweißen mit einer Stromzange,

oder mehr das Punkten mit einem Schutzgasschweißgerät gemeint?

Ich denke der Fragesteller meinte das Schuzgas,oder?

Gruß
Andi
Gast #1397564
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WIG - HF Zündung für ALU mit handelsüblichen Bauteilen und einem Baumark 
Schweißtrafo. Habe einige Wochen experimentiert und ein gut brauchbares 
Gerät aufgebaut. Es funktioniert nicht an Transvertergeräten. Diese 
werden höchstwarscheinlich durch die zurückfließende Hochspannung 
zerstört.
Bilder und Schaltung mit Beschreibung habe ich im Anhang als Rar-Datei.
Geht mit Winrar zu öffnen.
Angehängte Dateien:
Gast #1397700
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Naja, die haben wenigstens einen eingebauten UV-Schutz. Mit sowas können 
wir hier im kalten Deutschland nicht dienen...

Den Schweißnähten würde ich aber nicht trauen, das sieht mehr aus wie 
draufgekleckert.
Gast #1403644
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Antwort für Gerd,
Zurückfließende Hochspannung ist blöde ausgedrückt - gebe ich zu. Soll 
nur Warnung sein das durch die Hochspannung die Mosfets in 
Invertergeräten irgendwie Schaden nehmen könnten. Habe es nicht probiert 
und will auch kein Gerät dafür opfern. Wenn dir was zur 
Schweißstromregelung eingefallen ist.
Bitte posten.

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