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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik NAS Eigenbau


Autor: Johnny Dispo (johnny)
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Moin Moin,

auch wenn jeder davon abrät, allein aus preislichen Gründen: Jetzt mal 
zur Theorie.

Wie könnte man das wohl am geschicktesten anstellen?
Welche Hardware wäre nötig?
Gibt es schon so ein projekt welches Google nicht für mich finden mag?

Autor: jack (Gast)
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Autor: Matthias (Gast)
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Schau mal bei Freescale auf die Seite zum EP9315. Da gibts ne Appnote,w 
ie man  damit ein NAS bauen kann.

Autor: Christoph (Gast)
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Network Attached Storage?

Könnte schon machbar sein:

-IDE Platten haben schon einige Leute mit AVRs angesteuert
-Mit einem ENC28J60 o.ä. bekommt man die Netzwerkanbindung hin

Dann brauchts eben noch ein Protokoll zum Datenaustausch...ich weiß 
allerdings jetzt nicht wie komplex NFS oder SMB z.B. sind und ob an die 
noch gut in einem uC implementiert bekommt.

Die Übertragungsgeschwindigkeit dürfte aber (zumindest wenn man einen 
8-bitter verwendet) stark zu wünschen übrig lassen

Autor: A.K. (Gast)
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Der einfachste und bei einigermassen sinnvollem Datendurchsatz auch 
günstigste Weg dürfte in einem PC-Mini-Mainboard (z.B. die VIA Dinger, 
MiniITX oder so). Zwar kann man auch irgendwelche ARM-Linuxe bemühen, 
aber die sind eher teurer und langsamer.

Autor: KoF (Gast)
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Ich plane gerade auch ein raid 5 (software) nas mit 4(raid)+1(system) 
platte auf einem itx board (von reichelt mit via CPU).

ist verhältnismäßig günstig in hardware (und auch energieverbrauch) und 
software natürlich auch (linux ;-)

hab das mal durchgrechnet und komme auf ~550€uronen bei knapp 1TB ;-)
wird zwar nicht so schnell sein, aber nen paar MB durchsatz wird es 
schon haben -> mir wird es reichen

Autor: Johnny Dispo (johnny)
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Ja richtig billiger ist es. Aber es geht hier um Eigenbau, dass muss 
nicht billig und besser sein sonder soll "mein nas" sein.
An einen Arm Kern hatte ich auch schon gedacht, mit uC linux könnte man 
ja relativ einfach dann die Freigaben machen.
Also brauche ich wohl einen Arm(9) ein Interface für PATA bzw PCI und 
Eth.
Als ein SOC gibts das wohl nicht....

Autor: Johnny Dispo (johnny)
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auf via boards schleppt man immernoch jede menge sachen mit sich rum die 
man nicht brauch. Und durchsatz ... mhh naja via bietet ja auch GBEth 
... mir reichen allerdings 100 mbit

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

bei 100MBit ist das LAN die Bremse beim Lesen (Linux Softraid).
Rechner war ein Duron 800 oder so, Lesen intern ging mit 12-18MB/s, 4x 
Samsung 129GB 5400U.
Platten an 2 Highpoint PCI-IDE, jeweils als Master allein.

Schreiben ca. 4-6MB/s, da war das Softraid die Bremse.
Duron 1800 änderte nichts an den Verhzältnissen.
Win2000 Server als Test wegen DigiTV-DVB-T-Karte in diesem Rechner als 
Softraid 5 totaler Reinfall, Lesen und Schreiben irgendwo um 2-3MB/s...

Jetzt ist ein SX4000 mit immernoch den gleichen Platten unter W2000 
drin, GB-PCI-LAN-Karte, maximal sind Lesen über Netzwerk mit ca. 
250MBit/s drin,
da ist die PCI-Anbindung der GB-LAN-Karte sowieso dei Bremse.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Johnny Dispo wrote:
> Moin Moin,
>
> auch wenn jeder davon abrät, allein aus preislichen Gründen: Jetzt mal
> zur Theorie.
>
> Wie könnte man das wohl am geschicktesten anstellen?
> Welche Hardware wäre nötig?
> Gibt es schon so ein projekt welches Google nicht für mich finden mag?

Moin

Ich habe sowas mal mit einer Cobalt RAQ2 gemacht...
Vorteil: zieht nur 30W Energie mit 2 Festplatten
Nachteil: Ist recht langsam. (MIPS R3000 @ 250MHz)
Aber sonst sehr stabil und das Gehäuse ist auch sehr schick.

Autor: Johnny Dispo (johnny)
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Cobalt RAQ2 kostet gebraucht ~100€ das doch schon mal ein anfang :)
Wie sieht es dem im inneren des Servers aus? ... wieviele Platten lassen 
sich dran hängen?

... als gegenstück ein Eval board für den EP von Cyrrus kosted schon 
250€
dabei hat der server schon alles was man brauch. (.. naja bis auf die 
gut 30W)

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Johnny Dispo wrote:
> Cobalt RAQ2 kostet gebraucht ~100€ das doch schon mal ein anfang :)
> Wie sieht es dem im inneren des Servers aus? ... wieviele Platten lassen
> sich dran hängen?

2 IDE Platten und wenn Du den SCSI-Port nachbestückst... 7 SCSI Geräte 
dazu.
Bild: http://www.linux-mips.org/wiki/images/d/d4/Raq2.jpg

Grüße
Björn

Autor: Johnny Dispo (johnny)
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stimmt das den mit der 137GB sperre der Platten?

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Johnny Dispo wrote:
> stimmt das den mit der 137GB sperre der Platten?

Wo steht das ?
Die Boot-Platte bei mir hat 120GB die andere 250GB
Mehr brauche ich aber eigentlich auch nicht, ich bin kein Filme-Fan

Grüße
Björn

Autor: Johnny Dispo (johnny)
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Bei linux-mips ... wirklich eine interessante Lösung. Ich werde das mal 
im Auge behalten, aber mal zurück zum ursprung... hat noch niemand einen 
NAS selber gebaubt?

Autor: A.K. (Gast)
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Manchmal macht man ja Dinge nur aus Jux, manchmal etwas Historisches. 
Aber warum man sowas vergleichwsweise aktuelles wie ein NAS unbedingt 
gleichzeitig teurer und langsamer machen will, nur um ein x86-Linux 
durch ein ARM- oder MIPS-Linux zu ersetzen, das leuchtet mir nicht ein.

Autor: A.K. (Gast)
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PS: ...und wirklich selbst gebaut ist weder die eine noch die andere 
Variante, weil alles was dafür leidlich in Frage kommt nicht in Form von 
Bauteilen hobbymässig verbaubar ist.

Autor: Johnny Dispo (johnny)
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Ja recht hast du wohl.

Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
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Ich habs mir jetzt so eingeroichtet. Ich hab einen WLAN Router (Asus 
WL500gP mit Oleg Firmawre (Linux Kernel)). Der hat 2 USB Ports. Dort 
hängt eine USB Festplatte. Per FTPkann ich nun im tern im LAN oder von 
außen auf die Festplatte zugreifen.

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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A.K. wrote:
> Manchmal macht man ja Dinge nur aus Jux, manchmal etwas Historisches.

Jo, genauso... bevor die Cobalt hier vergammelt benutz sich sie halt 
lieber.
Ausserdem den Lerneffekt nie dabei aus den Augen lassen, ich habe auch 
viel über NFS und Linux gelernt als ich das Debian auf die Kiste 
gespielt habe.
(Ist ja nicht so simpel wie eine DistriCD irgendwo reinzuschieben)

Grüße
Björn

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>Ich habs mir jetzt so eingeroichtet. Ich hab einen WLAN Router (Asus
>WL500gP mit Oleg Firmawre (Linux Kernel)). Der hat 2 USB Ports. Dort
>hängt eine USB Festplatte. Per FTPkann ich nun im tern im LAN oder von
>außen auf die Festplatte zugreifen.

Und welche Übertragungsraten hast du intern?
Ich habe an meinen AVM-Router eine USB-Platte gehängt: Das Ding lieferte 
maximal 400kbit/s, und sobald man die Platte abgezogen und neu 
eingesteckt hat (Strom sparen...), hat der Router eine "neue" Partition 
eingerichtet (zumindest wird mir das immer bei Filezilla angezeigt; es 
handelt sich aber immer um die gleiche; die komplette Festplattengrösse 
kann ich auch irgendwie nicht nutzen).

Ich werde vermutlich demnächst in ein "richtiges" NAS investieren - so 
ein EPIA-Board klingt sehr interessant...

Autor: u_d (Gast)
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Sorry,

aber differenziert mal USB vs. Ethernet in Bezug auf die PC-Anbindung. 
Wenn man 1 TB am Stück braucht, schön und gut. Aber mit Motherboards im 
Bereich der Pentium II - Klasse läst sich das schon geeignet aufbauen, 
wenn man nicht baugrößenoptimiert arbeiten muß.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ich hab mal angefangen sowas zu machen:
http://klinkerstein.m-faq.de/index.php?dir=/Projekt_AVRNAS

Dabei benutze ich ein eigens konstruiertes Filesystem, dass ich auch 
hier in der Codesammlung mal vorgestellt habe:
http://klinkerstein.m-faq.de/index.php?dir=/Micro%...

Fehlt nur noch der FTP-Daemon.. Dazu bin ich (noch) nicht gekommen ;)

Btw, das Filesystem ist für SD-Karten gemacht. Sprich: Der Fileserver 
würde bis 2GB (größere SD Karten dürfte es eigentlich nicht geben) 
gehen. Ne Festplatte könnte man aber sicherlich auch implementieren.

Wie schon angesprochen ist der Datendurchsatz unter aller Sau. Mehr als 
ein paar kb/s gehen da nicht rein bzw raus.

Autor: Johnny Dispo (johnny)
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Nicht schlecht, wird die PCI Karte/Bus über den AVR gesteuert?

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