Schorschl,
die Videos sehen hammer aus!
Welchen Regler verwendest du denn? Es gäbe noch die Möglichkeit den
Spannungsabfall über dem Mosfet zu meßen. Der Mosfet hat ja einen
angegebenen Innenwiderstand, an dem Mosfet fällt so oder so eine
Spannung ab. Die abfallende Spannung kannst im leitenden ZUstand mit
einem Opamp verstärken und auf den µC geben. Damit er nur den leitenden
ZUstand übernimmt, musst du das Signal noch "und"-verknüpfen, z.B. mit
einem (kleinleistungs-)mosfet.
Hätte den Vorteil, dass du den Strom für jeden Strang einzeln meßen
kannst und auf eine sehr feine zeitliche Auflösung kommst. Außerdem wird
keine Antriebsleistungs vergeudet.
Nachteil ist natürlich die Ungenauigkeit durch Bauteiltoleranzen, Wärme,
etc. Aber für eine relative Analyse (Motor B zeiht 35% mehr als Motor A)
reicht es mit Sicherheit.
Möglichkeit 2 wäre eine Leiterbahn als shunt. Dabei gibt es das Problem
mit der Wärme, der Widerstand nimmt zu, so dass er das Meßergebnis stark
verfälscht. Weiter die Ausformung der Leiterbahn. diese ist nicht
überall 35µm dick. Und dann muss diese auch noch relativ lang sein, um
bei dem Strom nicht einfach zu verglühen. Wendel sind schlecht wegen
Induktivität, das kannst du überhaupt nicht gebrauchen.
Alternativ Konstantandraht. Der behält seinen Widerstand auch bei
höheren Temperaturen, hält mehrere 100°C aus und ist ausreichend
niederohmig bei kurzen längen. Eventuell mehrere paralell und dafür
etwas länger, damit die "Anlötefehler" nicht so sehr ins gewicht fallen.
Das wäre mit sicherheit eine sehr kostengünstige Möglichkeit.
Aber das ist alles nur Theorie bzw. die Meinung anderer Leute. Leider
konnte ich das bis jetzt noch nicht testen :(
Kannst du vielleicht einen link für deinen Regler posten? 300A ist kein
pappenstiel, ich wüsste gerne wie der aufgebaut ist.