EEPROM seit 200 Jahren?

#546783
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@ Funkamateur (Gast)

>Wie testen die Hersteller einen Speicher auf 200 Jahre Datenhaltigkeit?
>Oder gibt es EEPROMS schon seit 1807?
>Weis jemand was?

Es wird "getrickst". Dabei werden hunderte von EEPROMS gleichzeitig 
unter erhöhten Temperaturen getestet. Daraus kann man dann hochrechnen 
wie lange ein EEPROM die Daten unternormalen Temperaturen hält.

MFG
Falk
#546787
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Das ist eben die hohe Kunst der Statistik. Man altert viele von den 
Dingern künstlich (Klimakammer, Ofen) und überlegt dann, wie die sich 
wohl mit der Zeit verhalten. Und dann rechnet man hoch, wie die wohl 
unter normalen Bedingungen altern. Und dabei vertut man sich, 
schließlich nahmen Festplattenhersteller den Einfluss der Temperatur 
lange als zu hoch an.
Gast #547087
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>Und wenn es nicht geht kannst du immernoch für 50ct garantie oder
>schadenersatz einfordern :-))

Nix Schadensersatz. Du bekommst ein neues EEPROM, bzw. den in 200 Jahren 
verfügbaren Vergleichstyp. Das der dann nicht pinkompatibel sein wird 
(wahrscheinlich gibt es dann nicht einmal mehr EEPROMS), ist zwar doof, 
aber egal, da der Rest der Schaltung lange vorher den Geist aufgegeben 
haben wird.

Oliver
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #547475
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In Sytemen, wo es darauf ankommt, wird deshalb das EEPROM in 
regelmäßigen Zeitabständen (alle paar Jahre) neu geschrieben. Somit 
halten die Daten dann wieder so lange, wie in den Spezifikationen 
angegeben. Bei Typen mit 10 oder 20 Jahren Datenerhalt (Flash) kann das 
durchaus Sinn machen, bei garantieren 200 Jahren würde ich mir keine 
Birne machen.

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