Individueller Trafo

OP #547403
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Hallo Forum

ich bräuchte einen individuell gewickelten Trafo


Primär 230V, Sekundär 1; 2; 4; 8; 16; 32; 64; und 128Volt bei ca 2-3A

das soll dann eine art Digitaler Regel-Trenntrafo werden.

Gibts so einen Trafo vielleicht schon von der Stange? Oder muss man sich 
die Wickeln lassen? Wer kennt da einen empfehlenswerten Betrieb?

Gruß
Richard
Gast #547428
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Hallo Richard W.,

der wird Dich mit Sicherheit eine nette Summe kosten
und eine recht lange Lieferzeit haben..

Sondertypen werden i. A. nur dann angefertigt, wenn
eine Maschine umgerüstet werden muß.

So habe ich schon auf die 110V Ausführung eines
ansonsten Standard - Trafos 6 Wochen Lieferzeit
gehabt.

Hast Du schon über die Alternative des Einsatzes
eines Verstärkers nachgedacht, dessen Eingang
gesteuert/geregelt wird und Ausgang einen
Standard - Trafo treibt ?

Gruß Otto
Gast #547742
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@Matthias: Kennst du gute Howtos und Materialquellen zum Selbstwickeln?
Ok, der Trafo-Aufbau ansich ist da eher weniger das Problem, der Draht 
dafür auch nicht so wirklich,
aber wo kriegt man Beispielsweise die Bleche und so Zeug gut her?
#547900
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@ Richard W.

> einen individuell gewickelten Trafo
>Primär 230V, Sekundär 1; 2; 4; 8; 16; 32; 64; und 128Volt bei ca 2-3A
>das soll dann eine art Digitaler Regel-Trenntrafo werden.

Baut man sowas nicht sinnvollerweise mit einem Verstärker? 
Sinusgenerator mit variabler Amplitude + Leistungsendstufe, ist 
wahrscheinlich wesenlich genauer und billiger als so ein Trafo.

Alternativ einfach mehrere einzelne Trafos nehmen.

MFG
Falk
#547917
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Falk Brunner wrote:
> @ Richard W.
>
>> einen individuell gewickelten Trafo
>>Primär 230V, Sekundär 1; 2; 4; 8; 16; 32; 64; und 128Volt bei ca 2-3A
>>das soll dann eine art Digitaler Regel-Trenntrafo werden.
>
> Baut man sowas nicht sinnvollerweise mit einem Verstärker?
> Sinusgenerator mit variabler Amplitude + Leistungsendstufe, ist
> wahrscheinlich wesenlich genauer und billiger als so ein Trafo.

Bei 750W ?
Da braucht man mindestens mal +/-400V Betriebsspannung für die Endstufe, 
die dann noch mit etwa 1,5A belastbar ist. Worst case verheizt man dann 
eben >1kW...
#547920
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@ Benedikt K.

>die dann noch mit etwa 1,5A belastbar ist. Worst case verheizt man dann
>eben >1kW...

Von nix is nix. ;-)

Oder man nimmt einfach nen 0815 Stelltrafo, bewegt den per 
Servo/Getriebe und misst die Ausgangsspannung. Dann erreicht man quasi 
das gleiche.

MFG
Falk
Gast #547923
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Ggf. mehrere Trafos nehmen + Relais

Ach auf tarfos achten, die ggf. 2 Primärspg zulassen

Oder auch: Trafo an Trafo  (Verluste!)

Ansonsten bietet sich eine PWM an, die zwei gleichgerichtete
Spannungen an einer Leitung entsprechend ausgibt.


Für die unteren Spannungen gibt es OP-Schaltungen
mit und ohne Transistoren:
  siehe hier auch HiFi-sektor: jeder Verstärker macht das


Anregung/Idee:
Dahinter (HiFi-Vertsärker) ein Trafo = ?


Einen Op-Amp zum treiben eines Schwingtopfges habe ich mal gebaut:
  OPA540  oder so ähnlich
OP #547968
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Hier kommen ja die komischsten Ideen ans Tageslicht O.o

Nen Stelltrafo mit Getriebe, Motor, ect... will ich nicht verwenden, 
weil mir das mechanisch zu aufwändig, Fehler und Verschleißträchtig ist.

Daher der Trafo mit den 8 Wicklungen, damit kann man alle Spannungen von 
0-255V einstellen. Das kann man entweder mit 8 Schaltern und Relais 
machen, oder mit nem µC. Dann noch 2 Einbauinstrumente für Strom und 
Spannung, 2 Sicherungen, udn das wars...

Einen Verstärker mit 600W will ich nicht bauen, weil ich nen Regelbaren 
Trafo brauch, und keinen Hochleistungssignalgenerator. (vgl. Kanone vs. 
Spatz)

Ich hab jetzt mal ne Anfrage an die PCB-Multi geschickt.

8Wicklungen, offene ausführung, 2A
mal sehen, was das kostet
Gast #548401
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Wenn das Teil einen Trenntrafoersatz sein soll, lass es nen Profi machen 
und nach entsprechenden Sicherheitsstandards herstellen. Wichtig wäre, 
dass alle Wicklungen den gleichen Querschnitt haben, damit der 
Innenwiderstand vergleichbar ist.

Thomas
Gast #548756
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...ich schätze du bekommst probleme an den "nahtstellen"

63 ->64Volt.

die ungenauigkeiten der einzelnen spulen, welche bei 63V ja immerhin 6 
sind, stehen hier imgegensatz zu der ungenauigkeit der einen spule mit 
64V.

du hast beim stellen 100% sprünge in deiner gerade ansteigenden 
spannung, die sicher nicht wirklich schön sind...

ich denke so genau kann keiner wickeln und keiner kann den verlust im 
kern bei so stark unterschiedlich stark gewickelten spulen 
kompensieren....kann ich mir zumindest kaum vorstellen...

d.
Gast #549070
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Das Problem der Umschaltung ist keineswegs zu vernachlässigen. Ich nutze 
einen Regeltrenntrafo oftmals auch zum Testen der Spannungsabhänigkeiten 
von Netzteilen. Da ist es mehr als hinderlich, wenn zwischendurch immer 
mal die Spannung abschaltet.

Thomas
Gast #549742
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Ich würde 7 Trafos nahmen für Deine 7 bits. Das müssen ja nicht gleich 7 
große Dinger sein. Der für 1V braucht nur ein paar Watt zuhaben, der 
größte (128V) auch nur die halbe Gesamtleistung. Die Summe Deiner 
Trafoleistungen ist so auch nicht größer als mit einem komplizierten.

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