Referenzspannung mit -18mV/K gesucht

#548581
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Hallo Spezialisten,

ich suche eine Referenzspannung mit einem Temperaturkoeffizienten von 
ca. -18mV/K! Ich habe eine Betriebsspannung von ca. 10-15V (UB im 
Schaltplan) aus der ich eine stabile Referenzspannung generieren möchte 
mit einem TK von -18mV/K. Der Absolutwert am Punkt A ist nicht ganz so 
wichtig! Mit der angehängten Schaltung klappt das mit der stabilen 
Referenz sehr gut, nur ich brauche halt die Temperaturabhängigkeit von 
-18mV/K!

Hat jemand 'ne Idee wie ich das auf einfache Art lösen könnte?
Ich hab schon mit dem LM234 probiert, hat auch gut funktioniert, nur das 
ich da auf +18mV/K komme. Ich brauche aber unbedingt einen negativen TK!

Danke für eure Hilfe im Voraus!
Angehängte Dateien:
#548688
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Der LM335 hat 10mV/K, die Richtung habe ich nicht nachkontrolliert, 
vermutlich auch die falsche.
Eine Reihen- oder Parallelschaltung eines NTC mit einem normalen R kann 
um einen Temperaturpunkt herum eine halbwegs lineare Abhängigkeit 
liefern.

Epcos hat ein paar Applikationen dazu
Übersicht:
http://www.epcos.de/web/generator/Web/Sections/ProductCatalog/NonlinearResistors/NTCThermistors/Page,templateId=render,locale=nn.html#40016
Allgemeines:
http://www.epcos.de/web/generator/Web/Sections/ProductCatalog/NonlinearResistors/NTCThermistors/PDF/PDF__General__technical__information,property=Data__nn.pdf;/PDF_General_technical_information.pdf
speziell zur Parallel/Reihenschatung:
http://www.epcos.de/web/generator/Web/Sections/ProductCatalog/NonlinearResistors/NTCThermistors/PDF/PDF__Applicationnotes,property=Data__nn.pdf;/PDF_Applicationnotes.pdf
Gast #549021
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eine weitere Lösung:
einen npn-Transistor,z.B BC 377 nehmen.
82kOhm zwischen Kollektor und Basis schalten
10 kOhm zwischen Emitter und Basis schalten.
Bezüglich der Spannung UCE verhält sich diese Schaltung wie eine 
Spannungsquelle von 9,2 UBE,Da der Tempkoeffizient einer Halbleiterdiode 
etwa -2mV/Grad beträgt, hat die Schaltung einen Koeffizient von ca. 
-18,4 mV /Grad.Ändern des Spannungsteilers bringt auch exakte -18 mV/ 
Grad.
Gast #549231
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Bei dieser Schaltung wird UCE durch den Teiler um den Faktor R1/(R1+R2) 
heruntergeteilt. und 10 / 10+82 ist ...

Die Schaltung findet man oft bei Endstufen mit bipolaren Transistoren, 
dann ist der Transistor thermisch mit den Endstufentransistoren 
gekoppelt, um deren Temperaturabhängigkeit zu kompensieren. Der Teiler 
besteht dann aus einem R-Trimmer, sodass UCE abgeglichen werden kann, 
zur Ruhestromeinstellung der Endstufe.
#565643
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Peter Brink wrote:
> Hat vielleicht noch jemand eine Idee?

Es kommt darauf an, wie genau der Temp.Koeffizient sein soll. Du 
könntest einen Temperaturfühler aus der KTYxxx-Serie in die 
Gegenkopplung eines OpAmp legen. Wenn du am Eingang deiner Schaltung 
eine Referenzspannung anlegst, kannst du durch Wahl der 
Widerstandsbeschaltung jeden Temperaturkoeffizienten erreichen.

Gruß,
Alexander
#565665
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Peter Brink wrote:
> Also der Temp.-Koeffizient sollte schon im Bereich von -20°C bis +60°C
> bei -18mV (+-2mV) liegen.
> Die Idee mit OP's hatte ich auch schon, ich hatte nur gehofft das es
> eine einfache und stromsparende Möglichkeit gibt!

naja, besonders kompliziert ist das nicht. Verrate doch mal, was du mit 
der Schaltung anstellen willst. Hast du keinen Platz und 
Batterieversorgung? Dann muss man ein bisschen länger nachdenken.

Gruß,
Alexander
#565896
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Peter Brink wrote:
> Platz habe ich schon aber wie Du schon erkannt hast auch
> Batterieversorgung! Deshalb muss es stromsparend sein.
> Das ganze soll ein Laderegler für ein Solar-Akku-System mit
> temperaturabhängiger Ladeschlussspannung werden.

mit einem TLV431 als Referenzquelle kommst du mit minimal 100µA durch 
die Referenzdiode aus. Operationsverstärker aus der TLV24xx Serie nehmen 
nur wenige µA Versorgungsstrom auf. Wenn die Außenbeschaltung hochohmig 
ausgelegt wird, kannst du deine Ladeüberwachung mit unter 200µA locker 
hinkriegen. Da ein Solar-Akku-System nicht aus Knopfzellen versorgt 
wird, sollte dieser Strom doch gar nicht auffallen.

Gruß,
Alexander
#567320
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peter-neu-ulm wrote:
> Wäre es bei diesem Problem nicht die passendere Lösung: Temperatur über
> Tempfühler und AD-Wandler des Prozessors einlesen. Anschließend einen
> entsprechenden Korrekturwert daraus errechnen und diesen Korrekturwert
> an den Regelalgorithmus als neue Ladeschlussspannung übergeben ?

Daran habe ich auch schon gedacht, nur weiß ich nicht wie ich den Wert 
der Ladeschlussspannung in die Reglung einbringe so dass er erhalten 
bleibt! Mein Regelkreis besteht ja nur aus einem Komparator, welcher die 
Akkuspannung mit der angesprochenen Referenz vergleicht und danach die 
Solarzelle mit dem Akku verbindet oder trennt.
Wie könnte man denn den Korrekturwert da "einbauen"?

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