Frage zum LM317

Gast #549853
Lesenswert?

Hallo,

ich hätte da eine Anwendung für einen LM317, der aber nicht nur Strom 
liefern, sondern auch aufnehmen können soll. D.h. ich stell ihn auf 2,5V 
ein und über einen Widerstand fließt von +5V wenig Strom (2mA sowas) in 
den LM317 rein.

Packt der das? Oder muss man einen OP verwenden? Oder gibts ganz andere 
Möglichkeiten?

/Manfred
#549937
Lesenswert?

Ist quasi das umgekehrte Z-Dioden Prinzip:

Eine Z-Diodenschaltung kann soviel Strom liefern, wie durch den 
Vorwiderstand fließt.

Ein Spannungsregler mit Lastwiderstand kann soviel Strom aufnehmen, wie 
durch den Lastwiderstand fließt (- Minimallast).


Wenns nur wenige mA sind, gehts also.


Peter
Gast #549944
Lesenswert?

Okay ich werde dann wohl einen OP verwenden.

Aber das Problem gibt es doch dann eigentlich auch immer dann, wenn z.B. 
Xilinx dazu rädt einen Vorwiderstand zu verwenden um einen 3,3V-Eingang 
5V-tolerant zu machen. Da fließt der Strom, der über die Schutzdioden 
nach 3,3V fließt, ja auch über den Spannungsregler ab. Wieso ist das da 
kein Problem?
Gast #549956
Lesenswert?

> Für 2.5mA einfach 2,5V/2,5mA = 1kOhm parallel schalten und gut is.

Das ist alles?

Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich bei Xilinx in der Appnote für das 
5V-tolerant-machen der Eingänge sogar mal eine Bemerkung gesehen, bei 
der es darum ging, dass man parallel zum Spannungsreglerausgang einen 
Widerstand anschließen muss. Der war aber optional, wenn ich mich 
richtig erinnere. Aber es hieß es muss ein Spannungsregler verwendet 
werden, der den reverse current verträgt.

Aber die 1k am Ausgang bringen mich und den Spannungsregler sicher nicht 
um und den lm317 bräuchte ich eh, weil ich mit einer virtuellen Masse 
arbeite.

Danke für eure Hilfe!

/Manfred

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren