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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zum LM317


Autor: Manfred (Gast)
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Hallo,

ich hätte da eine Anwendung für einen LM317, der aber nicht nur Strom 
liefern, sondern auch aufnehmen können soll. D.h. ich stell ihn auf 2,5V 
ein und über einen Widerstand fließt von +5V wenig Strom (2mA sowas) in 
den LM317 rein.

Packt der das? Oder muss man einen OP verwenden? Oder gibts ganz andere 
Möglichkeiten?

/Manfred

Autor: Jens (Gast)
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Wie, da fließt was von 5V rein? Hängst du den noch an +5V?

Autor: Manfred (Gast)
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Also der LM317 wird auf +2.5V eingestellt. Und über einen Widerstand von 
z.B. 1k würden dann von +5V genau 2,5mA in den LM317 reinfließen. Oder 
ist das falsch?

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Wenn der Maximalwert des Stromes feststeht kann man den Spannungsteiler 
zum Einstellen der Ausgangsspannung entsprechend niederohmiger auslegen, 
so dass er darüber abfließen kann.

Autor: Rene (Gast)
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Nein, der 317 ist ein Serieregler, kein shunt Regler. Du solltest einen 
Opamp  nehmen, oder allenfalls einen Shuntregler.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ist quasi das umgekehrte Z-Dioden Prinzip:

Eine Z-Diodenschaltung kann soviel Strom liefern, wie durch den 
Vorwiderstand fließt.

Ein Spannungsregler mit Lastwiderstand kann soviel Strom aufnehmen, wie 
durch den Lastwiderstand fließt (- Minimallast).


Wenns nur wenige mA sind, gehts also.


Peter

Autor: Manfred (Gast)
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Okay ich werde dann wohl einen OP verwenden.

Aber das Problem gibt es doch dann eigentlich auch immer dann, wenn z.B. 
Xilinx dazu rädt einen Vorwiderstand zu verwenden um einen 3,3V-Eingang 
5V-tolerant zu machen. Da fließt der Strom, der über die Schutzdioden 
nach 3,3V fließt, ja auch über den Spannungsregler ab. Wieso ist das da 
kein Problem?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Manfred wrote:
> Okay ich werde dann wohl einen OP verwenden.

Hä ?

Für 2.5mA einfach 2,5V/2,5mA = 1kOhm parallel schalten und gut is.


Peter

Autor: Manfred (Gast)
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> Für 2.5mA einfach 2,5V/2,5mA = 1kOhm parallel schalten und gut is.

Das ist alles?

Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich bei Xilinx in der Appnote für das 
5V-tolerant-machen der Eingänge sogar mal eine Bemerkung gesehen, bei 
der es darum ging, dass man parallel zum Spannungsreglerausgang einen 
Widerstand anschließen muss. Der war aber optional, wenn ich mich 
richtig erinnere. Aber es hieß es muss ein Spannungsregler verwendet 
werden, der den reverse current verträgt.

Aber die 1k am Ausgang bringen mich und den Spannungsregler sicher nicht 
um und den lm317 bräuchte ich eh, weil ich mit einer virtuellen Masse 
arbeite.

Danke für eure Hilfe!

/Manfred

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