Hallo zusammen! Ich hab mir grad einen seriellen ISP Adapter gebastelt. (hier der Schaltplan: http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-prog.htm) Nachdem ich den Adapter aufgebaut hatte, hab ich die Ruhepegel an den Ausgängen des Adapters mit Multimeter gemessen und festgestellt, dass an MOSI und SCK Ausgang -0.72V anliegen. Das liegt wohl am Spannungsabfall über den Z-Dioden durch die -11V Ruhepehel meiner RS232 Schnittstelle. In den Absolute Maximum Ratings des Attiny2313 Datenblatts steht, dass die minimal zulässige Eingangsspannung der Portpins -0.5 bei 5V Spannungsversorgung ist. Kann ich diesen Adapter nun zum Programmiere benutzen ohne den Attiny2313 zu beschädigen oder sollte ich was gegen die negativen Spannungen unternehmnen? (z.B. zusätzlich eingangsseitige Dioden) Hat jemand schon Erfahrungen beim Programmieren mit diesem Adapter und Attiny2313 gemacht?
Gast
#550660
Ich habe den seriellen Adapter seit ca. 3 Jahren im Einsatz und schon alle mögliche Typen damit programmiert. Ein Effekt tritt allerdings damit auf: Wenn der Zielprozessor mit 16MHz oder mehr getaktet ist, ändern sich auch Fusebits, die man gar nicht angesprochen hat, mit. Das ist mir bei Atmega8 passiert. Den mußte ich dann mit einem HV-Programmiergerät nach ELM-CHAN-ORG wieder "geradebiegen". MfG Paul
Gast
#550675
ich habe ihn auch im Einsatz und bin damit zufrieden. ich konnte keine Defekte an meinen Controllern feststellen. jonny
Die internen Clamp-Dioden der AVRs können AFAIK max. etwa 1mA ab und da sind ja genügend grosse Widerstände drin. Daher sollte das eigentlich ohne Probleme gehen.
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